57. Ausgabe (Juni 2023)

(Titelbild: MWG))

Inhalt

Seite 2

Vorwort

Unsere Partner zum Stadtteilfest

Seite 3

50 Jahre Nord - Stadtteilfest

Seite 4

50 Jahre Nord - Fotoausstellung

Lust auf Zukunft

Seite 5

Aktivitäten im Herz-ASZ

CREaction - Zu Ostern im Hort

Seite 6

Nachbaraktionstag

Seite 7

Allesretter im Kranichhaus

Flohmarkt an der Oase

Seite 8

Spielplatzkonzert am Leuchtturm

Seite 9

Jubiläum zum Städtebautag

Seite 10

Helga Schettges Lyrikecke

Seite 11

MD putzt sich - Nord war dabei

Begegnungsfest an Himmelfahrt

Seite 12

Termine der AG GWA

Osterfest in der Oase

Impressum


Seite 2 - Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, es ist wieder soweit. Ich darf Ihnen die neue Stadtteilzeitung präsentieren. Eine prall gefüllte Ausgabe mit interessanten Artikeln erwartet Sie. Seit der letzten Ausgabe Anfang März hat sich einiges zugetragen, die Zeit war bisweilen sehr intensiv. Alleine die Fotoausstellung war insgesamt drei Monate zu sehen und die Menschen haben regen Anteil daran genommen. Hinzu kamen zahlreiche Veranstaltungen und Projekte, die auch in dieser Ausgabe ihren Platz finden. Im Herz-ASZ waren die Senioren und Seniorinnen sehr aktiv und berichten darüber auf Seite 5.

Im Kannenstieg und am Neustädter See waren viele Menschen aktiv, beispielsweise bei der Magdeburg putzt sich-Kampagne (Seite 11). Sie finden Beiträge vom Begegnungsfest in der Hoffnungsgemeinde, vom Familienfest des MLV Einheit, vom Osterfest in der Oase oder auch vom Nachbaraktionstag in der J.-R.-Becher-Straße. Eine bunte Vielfalt prägte die letzten Wochen. Nicht nur Veranstaltungen prägen diese Ausgabe. Die Allesretter Magdeburg sind im Kranichhaus angekommen und stellen sich in ihrem Beitrag (Seite 7) vor. Eine stadtweite Konzertreihe machte am Leuchtturm halt und begeisterte Kinder als auch Eltern (Seite 8). Helga Schettges Lyrikecke (Seite 10) gehört dagegen zum vierteljährlichen Standard des Lindwurms.

Ausblicke liefert der Bürgerverein Nord auf den Seiten 2 und 3. Natürlich spreche ich hier vom diesjährigen Stadtteilfest. Schon jetzt haben sich viele Partner gefunden, ohne dass wir lange suchen mussten, welche das Fest mit Leben füllen werden. Zum heutigen Tag ist die Planung so weit fortgeschritten, wie selten zuvor. Ich bin fest überzeugt, dass alle gemeinsam ein würdiges Stadtteilfest „50 Jahre Nord“ auf die Beine stellen. Neben den Firmen, Einrichtungen und Vereinen werden an diesem Tag zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer am wirken sein. Ich wünsche diesen Menschen, dass ihnen am Festtag gebührender Respekt entgegengebracht wird, denn sie haben es mehr als verdient. Selbstverständlich freuen sich die fleißigen Helfer an dem Tag über eines ganz besonders: Wenn Sie uns beim Stadtteilfest besuchen und einen sehr schönen Tag mit Kind und Kegel verbringen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie uns treu!

Marcel Härtel

(Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes)

Seite 2 - Unsere Partner zum Stadtteilfest

Seite 3 - 50 Jahre Nord - Stadtteilfest

Das Stadtteilfest am 1. Juli soll der Höhepunkt der Aktivitäten in diesem Jahr werden. 50 Jahre nach der Grundsteinlegung möchten der Bürgerverein, der Stadtteiltreff und das Stadtteilmanagement den Gästen vielfältige Angebote unterbreiten. Die Kooperationspartner stehen in einer großen Zahl hinter dem diesjährigen Fest und unterstützen auf unterschiedlichste Art und Weise. Damit sind die Planungen finanziell gut aufgestellt, die Bühne und das Rahmenprogramm auf dem Gelände wird kaum Wünsche offenlassen. Für diese großartige Unterstützung möchte sich der Bürgerverein Nord schon jetzt herzlich bedanken. Auf dem Festgelände werden ein Kinderkarussell, eine Bowlingbahn, eine Rollenrutsche, Entenangeln, Bullenreiten, eine Hüpfburg und ein Kartparcour für reichlich Action sorgen. An den weiteren Ständen wird es kreative Angebote und Spielspaß in vielerlei

Formen geben, so zum Beispiel Sportglücksrad, Smoothie-Bike, Tattoos, Kugelspaß, Buttons und Kinderschminken. Eine Tombola ist vorbereitet und das Stadtteilmodell wird ausgestellt. Der Cateringbereich wird die Gäste gut versorgen und die Liste der Aufzählungen könnte problemlos fortgesetzt werden. Doch ein Bild machen Sie sich am besten, wenn Sie am 1. Juli 2023 ab 14.00 Uhr auf dem Oase-Gelände zu unseren Gästen zählen.

Anke Gruppe

Bürgerverein Nord

(Bilder: Archiv)

Bühnenprogramm

Kindermusical „Susi & Tino und die Wasserpfeife“

Tanzalarm

Dance CompleX Magdeburg

Texas Outlaws Square Dance

6 atü

Akaishi Daiko Deutschland

Sax` n` Anhalt VIP Band

An weiteren Auftritten arbeiten der Hort Weltentdecker und Uli Haases Oase-Trommelkids

 

Auf der Veranstaltungsfläche sind dabei (Stand Mai):

ALSO Projekt

AWO Spielmobil

Die Falken

Die Stadtfelder

Engelhardt Eventservice

Hoffnungsgemeinde

Hort Weltentdecker

Kinderland e.V.

Kinder- und Jugendzentrum Don

Bosco

Kita Neustädter See

LHS Magdeburg Gemeinwesen Integration

Mobiler Kugelspaß

MWG

Nachbarschaftszentrum Neue Wege

Otto von Guericke Universität

Puntschella Eis

Volkshochschule Magdeburg

Wobau

und ihre Gastgeber Bürgerverein Nord, Stadtteilmanagement Nord, Stadtteiltreff Oase


Seite 4 - 50 Jahre Nord - Fotoausstellung


Mit der Eröffnungsveranstaltung "50 Jahre Nord" am 15. Februar im Stadtteiltreff Oase startete die Fotoausstellung "Vom Grundstein bis zum Mauerfall". Gleichzeitig wurde die gleichnamige Chronik veröffentlicht. Kurz vor Ostern erschien das dazu gehörige Video auf dem eigenem You Tube Kanal.

Was Mitte Februar offen stand, war die Frage: "Wie wird es von den Menschen angenommen?"

Nach drei Monaten, am 13. Mai, wurde die Fotoausstellung letztmalig gezeigt und dann endgültig abgeschlossen. An dieser Stelle gilt es sich zu bedanken. Viele heutige und ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner haben die Ausstellung besucht. Unzählige Interessante Gespräche kamen in der Zeit zu Stande. Geschichten und Erfahrungen wurden ausgetauscht und mitgeteilt. Die Menschen stellten weitere alte Unterlagen und Bilder zur Verfügung, so dass die Zeugnisse für die Chronik weiter anwachsen konnten.

Wenn man die Wochen zusammenfassen möchte, kann man einige Dinge festhalten: Die Menschen wissen unglaublich viele Erfahrungen mit ihrem Wohngebiet wertzuschätzen. Sie identifizieren sich mit ihrem Zuhause, sie erklären die Vorteile ihrerseits, ebenso wissen sie die Probleme andererseits anzusprechen.

Ich durfte in den drei Monaten hunderte Gespräche mit Ihnen im Rahmen der Ausstellung führen. Sie haben unglaublich viele, auch sehr persönliche Einblicke in Ihr Leben gestattet. Dafür möchte ich mich bei jedem Einzelnen herzlich bedanken und wünsche Ihnen für die Zukunft nur das Allerbeste.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Bilder: Marcel Härtel)

Seite 4 - Lust auf Zukunft

Unter diesem Motto „Lust auf Zukunft“ hat die Drogeriemarktkette dm eine Initiative zu ihrem 50 jährigen Bestehen ins Leben gerufen. Sie haben deutschlandweit eine Kampagne gestartet, an der sich Vereine beteiligen konnten. In Magdeburg ist die Allee Center Filiale als „Austragungsort“ ausgewählt worden. Der Bürgerverein Nord wurde seitens der dm-Filiale kontaktiert und eingeladen, sich an dieser Initiative zu beteiligen. Einerseits ehrte es uns, dass wir in Betracht gezogen wurden, andererseits bot sich dadurch die Möglichkeit, den Bürgerverein Nord und das Stadtteiljubiläum 50 Jahre Nord im Allee Center präsentieren zu können. Mit Freude nahmen wir diese Einladung dankend an.

Am 27. April machten sich Silke Henke, Anke Grupe und Marcel Härtel auf den Weg ins Allee Center, um den interessierten Menschen unseren Verein ein Stück näher zu bringen. Wir freuten uns über Jeden, der sich dafür entschied, sein Votum für den Bürgerverein abzugeben. Es ging dabei darum, einfach kleine Plaketten für den Verein in die vorbereitete Box zu werfen. Dies war dann nicht nur an diesem Tag möglich, sondern bis zum 31. Mai.

Im Juni wird die Aktion von dm ausgewertet und natürlich hoffen wir schon ein Stück weit darauf, viele dieser Plaketten gesammelt zu haben. dm hat für diese Aktion ein Preisgeld ausgerufen, welches wir als kleiner Bürgerverein natürlich gerne annehmen würden. Immerhin möchten wir den Menschen unserer Stadtteile am 1. Juli ein gelungenes Stadtteilfest präsentieren. Wir sind dankbar und froh über jeden Euro, der uns dabei zur Verfügung steht. Der Bürgerverein Nord bedankt sich herzlich bei den Mitarbeiterinnen der Filiale für den netten Empfang und die Zeit, die wir bei ihnen verbringen konnten.

Anke Grupe

Bürgerverein Nord

(Bilder: Marcel Härtel)

Seite 5 - Bunte Aktivitäten im Herz-ASZ

Buntes Treiben zu Ostern am Seeufer

Einen Blumenstrauß und buntbemalte Eier zum Abschied gab es für die Seniorinnen des HERZ-ASZ, die mit den Kindern der Kita Neustädter See einen Osterspaziergang unternommen hatten. Gemeinsam waren Jung und Alt zum Seeufer gewandert. Was war das für ein aufregender Tag. War doch tatsächlich der Osterhase zu sehen. Ob er wohl bunte Eier versteckt hatte? Mit großem Hallo entdeckten die Kleinen schnell die Verstecke und trugen ihre gefundenen Schätze zusammen. Von einem Hügel wurde Eiertrudeln gespielt. Welches Ei würde wohl am weitesten rollen und dabei nicht zerbrechen. Natürlich wurden die Eier von den Kindern an Ort und Stelle verputzt. Ausgiebig wurde auf dem Spielplatz herumgetobt, bevor es zum Mittagessen wieder zurück in die Kita ging. 

Ausgelassene Stimmung im Kannenstieg

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei…!“- aber nicht bei den Seniorinnen und Senioren des HERZ-ASZ im Kannenstieg. Hier wurde noch einen Tag später ausgelassen die fünfte Jahreszeit gefeiert. Während einige mit Hütchen oder Federboa erschienen, zeigten andere mit fantasievollen Kostümen ihre Lust am Verkleiden. DJ Sandro Grupe heizte den Jecken musikalisch ein. Es wurde fröhlich geschunkelt, mitgesungen und getanzt. Natürlich fehlte auch die obligatorische Polonäse nicht. 

Die Sängerinnen des HERZ-ASZ

 

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder… so sagte sich Hannelore Fritsch vor 17 Jahren, als sie vor dem Alten- und Service-Zentrum im Kannenstieg stand. Ein Aushang verriet, dass hier jeden Dienstag Volkslieder gesungen werden. Frisch in den Norden Magdeburgs gezogen, suchte sie Anschluss und Gemeinschaft. Nun gehört sie mit ihren 88 Jahren schon zu den „alten Hasen“ im HERZ-ASZ. Stets gut gelaunt und immer ein Lied auf den Lippen, so kennt man sie. Die Sängerinnen ließen es sich natürlich nicht nehmen, ihr ein Geburtstagsständchen zu singen: „Hoch soll sie leben!“ 21 Seniorinnen gehören inzwischen zum Singkreis. Viele gemeinsame Erlebnisse mit den Sängerinnen sind in Erinnerung geblieben: Ausflüge in den Harz, Wanderungen entlang der Elbe, Auftritte in Pflegeheimen, schöne Stunden am Barleber See, gemeinsames Singen mit Kindern. Auf den Dienstagnachmittag freuen sich schon alle, um wieder gemeinsam zu musizieren. Denn wie sagte schon Ella Fitzgerald: „Das Einzige was besser ist als singen, ist mehr zu singen.“  

 

Steffi Albers

HERZ-ASZ

(Bilder: Steffi Albers)


Seite 6 - Nachbaraktionstag

Manchmal gibt es Momente, wo man das Gefühl hat, irgendwas passt hier nicht und irgendwie scheinen alle aneinander vorbeizureden. Dies möchte ich nicht als Kritik oder Schuldzuweisung verstanden wissen, eher als eine Feststellung.

In den Sitzungen der AG Gemeinwesenarbeit Kannensteig wurde mehrfach diskutiert, die Gemeinwesenarbeit Intergration der LHS hatte zu einem Bürgergespräch in die Oase geladen und mehrere Gespräche mit Menschen vor Ort geführt und mit Stadträten und den Beteiligungskoordinatoren der LHS wurde ein Rundgang vor Ort durchgeführt.

Letztlich kam dieser Moment, das Gefühl, etwas anderes auszuprobieren.

Am 27. April lud das Stadtteilmanagement zu einer Nachbarschaftaktion für die Menschen der J.-R.-Becher-Straße 43 - 50 ein. Der Gedanke dahinter war einfach, bringen wir die Leute zusammen, reden wir nicht über- sondern miteinander und versuchen wir gemeinsam einen Lösungsansatz ins Rollen zu bringen.

Die WOBAU als Vermieter war mit einem Team dabei, sprach mit den Mietern, erklärte u.a. die Mülltrennung und hatte dafür im Vorfeld die Container mehrsprachig gekennzeichnet. An einer Schautafel zeigten sie Beispiele von Spielgeräten, welche zur Aufwertung des Spielplatzes beitragen können. Die Kinder konnten an Hand der Beispiele ihre Wünsche ankreuzen, es wurde über Sitzbänke gesprochen und letztlich der Anfang für eine neue Aufenthaltsqualität auf dem Gelände eingeläutet. Der Spielebus der Johanniter brachte Spielsachen mit, die Royal Rangers vom Vatershaus nebenan stifteten Kaffee und Kekse. Christoph Diere von der Integration Gemeinwesen der LHS suchte das Gespräch mit den Menschen, genauso wie die Stadträte Julia Brandt und Tim Rohne und der Sprecher der GWA Kannenstieg Lutz Fiedler. Dabei kam auch der geplante Neubau eines Spielplatzes im Kannenstieg zur Sprache, der nach Meinung der Beteiligten überfällig ist.

Ob dieser Nachmittag künftig für eine Verbesserung in diesem Bereich sorgt, das kann ich nicht beantworten. Der Gedanke, von Worten zu Taten zu gelangen, einen ersten  gemeinsamen Schritt zu ermöglichen, ist aufgegangen. Zwei Stunden waren geplant, vier Stunden lang herrschte ein fröhliches Treiben, besonders bei den Kindern. Und soweit ich es beurteilen kann, es kam niemand, dem die Aktion missfallen hätte. Ein Dankeschön an alle Beteiligten, Sie haben aus einer Aktionsankündigung eine lebendige Aktion werden lassen.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Bilder: Marcel Härtel)


Seite 7 - Allesretter im Kranichhaus

Drei Jahre nach seiner Gründung hat der Verein AllesRetter - Magdeburg e.V. im Kranichhaus seine Heimat gefunden. Der Bezug von eigenen Räumlichkeiten im Kranichhaus wurde durch die Unterstützung der MWG Wohnungsgenossenschaft eG sowie dem Café Domschatz ermöglicht.

Die MWG Wohnungsgenossenschaft eG sowie die Volkssolidarität haben die AllesRetter - Magdeburg eingeladen, einen Verteiler im Kranichhaus zu eröffnen. Das Räume der Volkssolidarität als Ort der Lebensmittelverteilung wurde dabei ganz bewusst gewählt, ein transparenter Raum als Symbol für ein transparentes, offenes Gemeinwesen in der Nachbarschaft.

Bereits seit Oktober 2022 verteilen die AllesRetter - Magdeburg e.V. wieder jeden Dienstag ab 12:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Volkssolidarität gerettete Lebensmittel sowie Non Food Produkte. Kommt vorbei und bringt eigene Beutel mit. Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Spende.

Die Mitglieder des AllesRetter- Magdeburg e.V. engagieren sich unabhängig von der Rettung von Lebensmittel sowie anderer Produkte auch für die Stärkung der Lebens- sowie Sozialkompetenz von Kindern und Jugendlichen. In diesem Zusammenhang arbeitet der Verein mit verschiedenen Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit zusammen.

Seit 7. März bietet der Verein im Kranichhaus einen Nähkurs für Kinder an. Ziel ist es interessierten Kindern die Grundlagen dieses schönen Hobbys zu vermitteln. Der kostenfreie Kurs findet im 14-tägigen Rhythmus statt und ist offen für Kinder ab 7 Jahren, Anmeldung erforderlich.

Die AllesRetter - Magdeburg sind ein Team von Freiwilligen, das sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und ausrangierten Produkten engagiert.

Allein in Deutschland werden Studien zufolge jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel insgesamt verschwendet. Essen mit abgelaufenem MHD ist  nicht automatisch verdorben, sondern häufig noch genießbar.

Wir wollen handeln und setzen uns seit Ende 2019 ehrenamtlich für eine Verwertung ein - egal ob privat oder wohltätig!

Kontakt:

AllesRetter - Magdeburg e.V.

Sybille Matthes

Schrotebogen 12

D-39126 Magdeburg

Tel.: 0162 - 1939077

Website: www.Allesretter-Magdeburg.de

E-Mail: Allesretter-Magdeburg@outlook.com

Seite 7 - Flohmarkt an der Oase

Im vergangenen Herbst richtete der Bürgerverein letztmalig einen Flohmarkt aus. Seinerzeit fragten so einige der Händler, wann es wieder einen Flohmarkt gibt. Scheinbar war das Interesse sehr groß und wir versprachen im Frühjahr einen erneuten Flohmarkt anzubieten.

Am 20. Mai war es dann soweit. Der Flohmarkt konnte auf dem Oase Gelände starten. Es wurde im Laufes des Nachmittags ein gemütlicher Tag, zumindest für uns Vereinsmitglieder am Grill und Getränkestand. Leider sind ein Viertel derjenigen, die sich angemeldet hatten, nicht erschienen. Somit waren es weniger Stände als geplant und auch die Besucherzahl hielt sich sehr in Grenzen. Es ist nicht Sinn und Zweck, dass die Leute alles liebevoll aufbauen und am Ende des Tages auch fast alles wieder einpacken. Selbstverständlich kann man niemanden zwingen auf einen Flohmarkt zu gehen und etwas zu kaufen, aber ohne Nachfrage nützt das beste Angebot nichts. Und es gab viele gute Angebote. Wie gesagt, bei einem Kaffee oder einer Grillwurst gab es gute und interessante Gespräche mit den Händlern und den Besuchern und es war insgesamt eine gute Atmosphäre. Dafür sind wir als Verein dankbar und wir freuen uns, dass unsere Angebote wahrgenommen werden. Auf der anderen Seite sind wir bei der Thematik Flohmarkt mittlerweile der Ansicht, dass der Bedarf augenscheinlich nicht sehr ausgeprägt ist.

Anke Grupe

Bürgerverein Nord

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

Seite 8 - Spielplatzkonzert am Leuchtturm


Es ging quer durch die Stadt. An verschiedenen Tagen an verschiedenen Orten unterhielt die Hanse Pfeyfferey, unterstützt durch mehrere Partner, Kinder auf Spielplätzen mit Musik, Märchen und Mitmachaktionen. So auch am 15. Mai auf dem Leuchtturm-Spielplatz am Seeufer.

Mit historischen Instrumenten, wie Schalmey, Zink, Pommer, Zugtrompete und Posaune spielten sie auf, die Märchenerzählerin berichtete den Kindern von der entführten Prinzessin. Mit den Kindern gemeinsam wurde mit dem Schwungtuch das große Meer beruhigt und überquert und es wurden kleine Bilder gemalt. Am Ende war die Prinzessin natürlich märchengerecht gerettet und die Kinder sichtlich begeistert von dieser tollen Aktion der Spielplatzkonzerte.

Zu den Spielplatzkonzerten ist ein Video geplant. Sobald dieses Video fertiggestellt ist, wird es auf der Webseite neustaedtersee.de verlinkt. Herzlichen Dank an die Hanse Pfeyfferey für die wundervolle Aktion.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Bilder: Marcel Härtel)

Seite 8 - CREaction - Zu Ostern im Hort

Am Gründonnerstag, dem 6. April, veranstaltete der Hort Weltentdecker sein Osterfest. Viele bunte Angebote standen den Kindern an diesem Tag zur Auswahl. Da am selben Tag das Osterbasteln des „CREaction“-Projektes auf dem Plan stand, haben sich der Hort und das Stadtteilmanagement darüber verständigt: Wir machen da gemeinsame Sache.

Silke Henke, Projektbegleiterin des „Creaction“-Projektes „wanderte“ mit allen Materialien, unterstützt von Stefan Seidel (Bürgerverein Nord) in die Grundschule. Kaum angekommen und ausgepackt nahmen sie die Kinder in Beschlag und es wurde fleißig gebastelt und gemalt. Ob Osterkörbe, Ostereier, Buttons oder Osterhasen, alles wurde mit Freude und Begeisterung verarbeitet. Die Zeit verging wie im Flug und wenn nicht irgendwann das Material zur Neige gegangen wäre und die Horterzieherinnen den Feierabend ausgerufen hätten....manche hätten noch Karfreitag im Hort gesessen.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Bild: Marcel Härtel)

Seite 9 - Jubiläum am Städtebautag


33 Jahre MLV Einheit! Kein rundes Jubiläum, aber nachdem Corona einiges gewürfelt hatte, wollte der Verein mit seinem noch relativ neuem Vorstand in diesem Jahr nachfeiern. 33 klingt ja auch gut und ehrlicherweise haben es sich die Mitglieder des MLV Einheit mehr als verdient, sich und ihren Verein zu feiern. Wie viele andere Sportvereine arbeiten die Mitglieder ehrenamtlich und legen so viel Energie und Herzblut an den Tag. Das ist bemerkenswert und verdient eine große Portion Respekt.

Die Vereinsvorsitzende Sabrina Mewes-Bruchholz hatte sich frühzeitig im Vorfeld der Veranstaltung an das Stadtteilmanagement gewandt, um für Unterstützung für das Familienfest zu werben. Schnell wurden wir uns darüber einig, gemeinsam zu agieren und den Tag der Städtebauförderung in das Veranstaltungskonzept zu integrieren. Am 13. Mai wurde auf der Sportanlage gefeiert und die Angebote waren zum Großteil natürlich sportlich. Der MLV hatte ein Beachvolleyballturnier organisiert, man konnte an einer lustigen „Nonsens Olympiade“ teilnehmen. Stationen, die sportliches Geschick forderten, aber nicht wirklich als Sportarten bezeichnet werden konnten. In der Bubbleballanlage ging es hoch her, wobei die Kinder mehr Freude daran hatten, in den Bällen durch die Gegend zu rollen als Bubbleball zu spielen. Der Spaß stand damit in der Anlage im Vordergrund und nicht wenige Erwachsene schlossen sich der kugligen Angelegenheit an. Für die Jüngsten sorgte der Johanniter Spielebus mit Spielgeräten, Rollern, Bällen, Pedalos und anderen Utensilien für ausreichend Spielspaß. Das Stadtteilmanagement hatte letztmalig die Fotoausstellung „50 Jahre Nord“ aufgebaut und die dazugehörigen Chroniken mitgebracht. Gemeinsam mit den MLV-Mitgliedern unterstützte der Bürgerverein Nord beim Catering. Von der Bratwurst über Suppe bis hin zum Kuchen war ein breites Angebot zusammengestellt.

Viele Gäste haben den Tag genutzt, dem Verein zum Jubiläum einen Besuch abzustatten.

Stadträte, Verwaltungsmitarbeiter, Vertreter aus dem Landtag und dem Bundestag waren im Laufe des Tages auf der Sportanlage. Ein Thema beherrschte die Gespräche: Das geplante Vereinsheim. Unisono haben sie alle ihre Hilfe und Unterstützung zugesagt, auf das das neue Vereinsheim alsbald den zwanzigjährigen „Übergangsbau“ ersetzt.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Bilder: Sandro Grupe, Lutz Fiedler, Marcel Härtel)


Seite 10 - Helga Schettges Lyrikecke

Bückware

Bedeckt sind Straßen mit Geschichten,

mit Zauberworten und Gedichten

in übergroßer Zahl.

 

Wenn täglich ich die Wege gehe

und aufmerksam auf alles sehe,

treffe ich sie schon mal.

 

Ich muss mich nach den Schätzen bücken

und vorsichtig ans Herze drücken –

so trag ich sie nach Haus.

 

Dann forme ich aus dieser Kunde

in mancher stillen Abendstunde

meine Verse daraus.

 

Und all den Menschen, die sie lesen –

als wären sie dabei gewesen –

enthüllt sich Sang und Schall.

 

Weil Worte auch wie Gemälde sind,

versteht sogleich jedes Menschenkind:

Poesie ist überall!

 

 

Gasthaus

Es war ein Juwel am blauen See,

beliebt bei Jung und Alt.

Mit bunten Blumen ganz in der Näh –

ein schöner Aufenthalt.

 

Doch plötzlich blieben die Türen zu,

und es hat auch gebrannt.

Statt munteren Lebens gab es Ruh,

was niemand recht verstand.

 

Die Sonnenschirme holte man fort,

die Brücke riss man ein.

Auch die Pergola steht nicht mehr dort

mit ihrem Wilden Wein.

 

Am Ufer sitzt ein einsames Kind,

sonst ist alles öd und leer.

Nur eine Fahne flattert im Wind…

Auch die sieht niemand mehr.

 

 

 

Zwiegespräch

 

Ein Dalmatiner-Rüde

lief heute früh, nicht müde,

im Park mit stolzem Sinn.

 

Er sprach: „Wie bin ich edel,

schlanke Gestalt und Schädel –

mein Gang: ein Hauptgewinn!“

 

Doch Dackel Dieter unkte:

„Verlier nur nicht die Punkte

bei deinem Morgenlauf,

denn hast du sie verloren

vom Schwanz bis zu den Ohren,

hebt sie dir keiner auf!“

 

Helga Schettge (Fotos: Helga Schettge)

In alle Winde…

Ihr Pusteblumen am Wege

seid nun schon zum Abflug bereit.

Ihr Pusteblumen am Wege,

vorbei ist gemeinsame Zeit.

 

Wo werdet ihr hingetragen?

Das weiß wohl allein nur der Wind.

Von uns kann es niemand sagen,

wenn einst eure Reise beginnt.

 

Die schöne Zeit gelben Blühens –

sie gab eurem Leben den Sinn.

Und trotz des größten Bemühens

gelangt ihr nie wieder dorthin.

 

Und werdet ihr zarten Bälle

von kräftigem Lufthauch betört –

weht ihr übers Land gar schnelle.

Familien sind dann zerstört.

 

 

Suppenkaspars Opfer

„Gemüs und Fleisch bekommt nur der,

der seine Suppe aß vorher.“

Das wusste Kaspar damals schon,

denn er war ein gar kluger Sohn.

 

Ein bisschen frühreif, das kann sein –

und so begann er mit dem Schrei’n,

dass man die Suppe lassen sollte,

weil er das FLEISCH nicht essen wollte.

 

Ich denke mir, das war der Grund,

denn zu viel Fleisch ist nicht gesund.

Der Kaspar hat das früh erkannt,

wo leider kein Gehör er fand.

 

Das mit der Suppe war nicht dumm,

so kam er auch ums Fleisch herum.

Doch er verfehlte dieses Ziel,

setzte sein Leben selbst aufs Spiel.

 

Als Erst-VEGANER hoch zu schätzen,

sollte man ihm ein Denkmal setzen!


Seite 11 - MD putzt sich - Nord war dabei

Es ist eine lange Tradition in Magdeburg - Jedes Jahr findet die Aktion „Magdeburg putzt sich“ statt und viele Menschen und Initiativen beteiligen sich daran. Unsere Stadt ein Stück sauberer und lebenswerter zu machen. Es können Einzelaktionen angemeldet werden und vor allem der öffentliche Raum ist Ziel der Aktion. Es gilt ein Zeichen zu setzen, unter diesem Aspekt fanden drei Aktionen in unserem Wohngebiet statt. Den Anfang machten die Royal Rangers, die Pfadfinder aus dem Vaters Haus. Sie haben den kleinen Park an der Klosterwuhne zum Ziel gehabt und fleißig Müll gesammelt.

Die Sprecher der GWA-Gruppen Kannenstieg und Neustädter See meldeten die Kannenstieg-Seite der Lindwurmbrücke an. Dabei wurden die Parkflächen an der Brücke und die Grünanlagen am Kannestieg Center mit ins Auge gefasst. Letztlich pflanzten Seniorinnen im Herz ASZ Blumen und reinigten am Bürgerhaus den anliegenden Bereich bei ihrer Magdeburg putzt sich-Aktion. Es gilt den Beteiligten Danke zu sagen. Es ist schön zu sehen, dass sich Menschen finden, die dem Anliegen einer sauberen Umwelt nicht nur mit Worten,

sondern durch ihre Taten Ausdruck verleihen.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Bilder: Royal Rangers, Christina Fiedler, Marcel Härtel)


Seite 11 - Begegnungsfest an Himmelfahrt

Nach drei Jahren pandemiebedingter Pause hatten die Hoffnungsgemeinde Magdeburg, das Polizeirevier Magdeburg, der THW Ortsverband Magdeburg, die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt und die Landeshauptstadt Magdeburg zum Fest der Begegnung eingeladen.

Die Gäste erwartete an Himmelfahrt ein abwechslungsreiches Programm mit einem interkulturellen Bühnenprogramm und vielen Möglichkeiten zum Basteln und Spielen. Neben einer Hüpfburg konnten die Kinder Rikscha fahren oder kräftig auf die Trommeln schlagen. Ein Technikfahrzeug vom THW stand zur Erkundung bereit, genau wie ein Fahrzeug der Polizei mit Einblicken in entsprechende Präventionsangebote. Neben handwerklichen Kunstgegenständen aller Art und vielen Informationen des Integrationsnetzwerkes sorgte das Cafe` Krähe mit internationaler Küche für das leibliche Wohl der Besucher*innen.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

Seite 12 - Osterfest in der Oase

Das Wetter hatte es nicht wirklich gut gemeint. Sicher, am 1. April muss man mit meteorologischen Widrigkeiten rechnen. Der Bürgerverein Nord, der Stadtteiltreff Oase und das Stadtteilmanagement hatten zum Osterfest eingeladen und pünktlich zum Beginn der Veranstaltung war das Haus mehr als „gut besucht“. Für die Jüngsten ging es auf die Suche nach kleinen Osterüberraschungen, für die Kinder waren Spiele und Bastelangebote vorbereitet und für alle Gäste lud ein breites Kuchenbuffet und der Grill zum Schlemmen ein.

So herrschte im Haus ein buntes Treiben und glücklicherweise hatte das Wetter auch noch ein Einsehen. Die Kinder konnten sich dann auf der Wiese hinter der Oase noch richtig austoben. Der Spielebus der Johanniter hatte genügend Utensilien an Bord. Das Osterfest wurde richtig gut besucht und spätestens nach diesem Tag ist die Vorfreude auf das Stadtteilfest bei uns ausgebrochen. Wie auf jeder unserer Veranstaltungen freuen wir uns, wenn Sie als Gäste einen schönen Tag verbringen können. Das ist Motivation und wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch.

Anke Grupe

Bürgerverein Nord

(Bilder: Sandro Grupe)


Seite 12 - Termine der AG GWA 2023

Die Sprecher der Arbeitsgruppen haben die Termine für das Jahr 2023 festgelegt. Interessierte Einrichtungen in den Stadtteilen können sich ab sofort mit den Sprechern in Verbindung setzen, um Sitzungsorte abzusprechen. Nach den Einschränkungen durch die Pandemie würden beide GWA-Gruppen gerne wieder zur üblichen Rotation der Versammlungsorte zurückkehren.

Kontakt per Mail: gwa-neustaedter-see@gmx.de und gwa.kannenstieg@gmx.de

Kannenstieg

30.08.2023

18.10.2023

29.11.2023

Sprecherrat: Lutz Fiedler, Lukas Hirtz

Neustädter See

23.08.2023

04.10.2023

06.12.2023

Sprecherrat: Daniel Nordmann, Elvira Ferchland

 

Die Sitzungen der Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit beginnen immer um 17.30 Uhr und sind öffentlich. Interessierte Bewohnerinnen und Bewohner sind ausdrücklich herzlich eingeladen. Die einzelnen Themen der Sitzungen werden im Vorfeld von den Sprecherräten der Arbeitsgruppen kommuniziert, ein Punkt auf der Tagesordnung sind in jeder Sitzung die Bürgeranliegen.

Seite 12 - Impressum

 

Herausgeber:

Internationaler Bund

IB Mitte gGmbH

Brenneckestr. 95

39118 Magdeburg

ViSdP: Marcel Härtel

Stadtteilmanagement

Kannenstieg/Neustädter See

Pablo-Neruda-Str.11

39126 Magdeburg

Redaktion/Layout:

Conny Pappert, Marcel Härtel

E-Mail: der.lindwurm@gmx.de

Internet:

www.neustaedtersee.de

www.kannenstieg.net

Einsendeschluss 2023

01.08.2023

01.11.2023

Druck:

Saxoprint-Druck

„Der Lindwurm“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 2000 Exemplaren. Die Zeitung wird gratis in den Stadtteilen Kannenstieg/Neustädter See ausgelegt.


57. Augabe 062023.pdf
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