Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See

Das Stadtteilmanagement ist seit Februar 2008 eine Maßnahme im Rahmen des Bund- Länder-Programms „Soziale Stadt – Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf“ für die Stadtteile Kannenstieg/Neustädter See.

 

Die Zielgruppen sind Einwohnerschaft, hauptamtliche Akteure, ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter für das Gemeinwesen, Betriebe, sowie Ansprechpartner für Kommunalpolitik, Stadtverwaltung und lokaler Wirtschaft.

 

Zu den Zielen zählen Aktivierung und Beteiligung der Einwohnerschaft, Imagepflege der Stadtteile, Etablierung und Fortführung sozialer Projekte, sowie eine Kooperationsbildung zwischen den Netzwerkakteuren.

Marcel Härtel
Marcel Härtel

Das Stadtteilmanagement wird gefördert über:

Anschrift

 

Internationaler Bund- IB Mitte gGmbH

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

 

Telefon: 0391 / 2 88 60 44

Mobil:    0151 / 17733415

 

E- Mail:  marcel.haertel@ib.de

Sprechzeiten

 

Stadtteiltreff "OASE"

Pablo- Neruda- Str. 11

 

Bürgersprechstunde

Dienstag 13.00 - 18.30 Uhr


Angebote


Montag    14.00 Uhr  Senioren-Nachmittag

                                 im Stadtteiltreff Oase

Montag    15.00 Uhr  Der kunterbunte Wochenbeginn

                                 im Stadtteiltreff Oase

Dienstag   13.00 Uhr Bürgersprechstunde

                                 im Stadtteiltreff Oase

Stadtteilzeitung "Der Lindwurm"

neustaedtersee.de

kannenstieg.net

 

Kontakt: Der.Lindwurm@gmx.de


Der kunterbunte Wochenbeginn

 

25.03.2019

01.04.2019

08.04.2019

06.05.2019

13.05.2019

20.05.2019

27.05.2019

17.06.2019

24.06.2019

01.07.2019

 

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

15.00 Uhr

 

Activity

Wraps backen

Osterbasteln

Sportspiele

Stadtteilspaziergang

Fahrradtour

Fußball Billard

Kinderflohmarkt

Schatzsuche

Sportlich in die Ferien


Änderungen vorbehalten

Family & Friends

jeweils 15.00 - 19.00 Uhr

Stadtteiltreff Oase

Termine: 09.03.2019, 06.04.2019, 04.05.2019, 15.06.2019, 17.08.2019, 07.09.2019, 09.11.2019, 14.12.2019

Neuigkeiten aus dem Stadtteilbüro

Mi

17

Apr

2019

Fahrradtour mit der Familie

Fahrt um Neustädter See mit Picknickpause

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes (IB) laden fahrradbegeisterte Familien zum „Familien-Fahrradtag“ ein. Am Sonnabend, 27. April, um 14 Uhr startet die Fahrradtour für die ganze Familie auf dem Platz der Begegnung in der Salvador-Allende-Straße. Die Fahrt führt am Neustädter See entlang und beinhaltet ein Picknick, voraussichtlich am Spielplatz des Kinderstrandes.

Alle Teilnehmer werden gebeten, die Verkehrssicherheit der Räder zu gewährleisten und die Picknickutensilien mitzubringen. Mitglieder des Bürgervereins übernehmen die Absicherung der Strecke. Voranmeldungen sind nicht nötig, ein pünktliches Eintreffen am Veranstaltungstag ist ausreichend.

(Quelle: Volksstimme, 17.04.2019)

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Mi

17

Apr

2019

Das ganze Leben in einem Schauspiel

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, das sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Uraufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am morgigen Mittwoch um 19 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel unter der Regie von Jochen Gehle im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, auf.

Die vom Bürgerverein Nord organisierte Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2019)

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So

14

Apr

2019

Ein Lied für Nord - Videoprojekt mit Weltentdeckern

Das Magdeburger Lied, umgeschrieben auf den Stadtteil Neustädter See, wurde am Mittwoch an verschiedenen Orten im Stadtteil gesungen. Mit Kindern des Horts Weltentdecker zogen die Horterzieherin Frau Röhr, Sandro Grupe und Stadtteilmanager Marcel Härtel herum und nahmen die Gesangseinlagen mit der Kamera auf. Hintergrund ist ein gemeinsames Videoprojekt: Das Magdeburger Nord-Lied in einem Videoclip mit Kindern des Stadtteils zu realisieren. In den nächsten Wochen wird das Video erarbeitet, geschnitten und dann veröffentlicht. Die Premiere ist den Kindern und deren Eltern versprochen, bevor es der Öffentlichkeit vorgestellt wird.  

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So

14

Apr

2019

Das Blau in der Wand im Stadtteiltreff

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, dass sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Ur-Aufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am 17.04.2019 um 19.00 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel im Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Str. 11 auf.

Die Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff Oase unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

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Do

04

Apr

2019

Kurz vor Ostern: Theater in der Oase

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, dass sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Ur-Aufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am 17.04.2019 um 19.00 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel im Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Str. 11 auf.

Die Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff Oase unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

„Schön, dass es weiter geht“, lautet der erste Satz des Mannes, der sich neben eine Schwangere auf eine Parkbank setzt. Knapper, losgelöster kann ein Gesprächsversuch mit einer Fremden kaum sein und es scheint, als ziehe sich der erste Satz durch das zukünftige gemeinsame Leben der Beiden. In über 30 darauf folgenden Jahren geht es um das Verhältnis von Mann und Frau, ums Scheitern und Missverstehen, ums Reden, Schweigen, Zuhören. Um Liebe als erstes und Liebe als letztes für zwei Möglichkeitsmenschen. Der Mann, gespielt von Andreas Steinke, den die Frau liebevoll Hans nennt, offenbart sich als Schriftsteller und darin als Enthusiast des Wirklichen, der, obgleich Pazifist, um das Leben spüren zu können, ein Land braucht, „wo Krieg ist“, der den Gedanken der Zerstörung schöpferisch und den Tod eine Herausforderung findet. Die Frau, gespielt von Friederike Walter, braucht so was alles zum Glück nicht. Sie schöpft aus sich. Und ist noch bei sich, während er sich selbst und ihr entgleitet. „Das Blau in der Wand“ spielt mit dem Ungewissen. Die Erziehung des Sohnes, dessen Zukunft ungewiss bleibt, Lebenssehnsüchte, Trennungswillen, das gemeinsame Altern und der eigene körperliche Verfall sind die Themen des Ehealltags. Meisterhaft stellt Regisseur Jochen Gehle Figuren in den Raum, die ohne atmosphärischen Aufwand oder psychologische Erklärungen mit ein paar Sätzen Beziehungen, Berührungen, Konflikte, Geschichten schafft. Wobei sich Zeit und Raum wechselseitig aufheben und verdichten, die Zukunft kann von gestern sein und das Ende ein neuer Anfang.

Während Friederike Walter ihren inneren Aufruhr unter der beherrschten Oberfläche nuanciert und sensibel darstellt, hält Andreas Steinke mit einem überzeugendem Spiel den beißenden Sarkasmus und die Anflüge großer Melancholie fesselnd in der Schwebe.

In der kleinen Einheit und Zweiheit betrachtet, sind es Erzählungen scheiternder Utopie, die einen großen historischen Rahmen erahnen lässt. In diesem filigran gezeichneten, bisweilen auch komischen Dialog zwischen Andreas Steinke und Friederike Walter hat das Reden und das Schweigen die Kraft physischer Aktionen. Hier kommt gekonnt zur Sprache und ins Bild, was die Zuschauer vielleicht an sich selbst erfahren haben oder erfahren könnten, was viele Menschen beschäftigt, was aber im Leben, in Unverständnis, Ungeduld und Panik untergeht.

Eine sehr empfehlenswerte Parabel über die Gebrechlichkeit des Lebens und der Liebe.

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Mi

13

Mär

2019

Im Norden wird getanzt, gelaufen und gefeiert

Veranstaltungen im Wohngebiet geplant

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg haben ihren Jahresplan für die kommenden Monate festgezurrt. Die wichtigsten Veranstaltungen, die auch schon in den Vorjahren die Besucher bzw. Teilnehmer anzogen, sind auch 2019 wieder mit dabei. So findet der schon traditionelle Lauf am See in diesem Jahr bereits am 17. Mai statt. Neben der Hauptstrecke für erwachsene Läufer, die auf dem Rundweg um den Neustädter See verläuft, wird es auch wieder verschiedene Kurzstrecken für kleinere Sportfreunde auf der Uferpromenade geben. Die Veranstaltung wird vom Begegnungszentrum im Kannenstieg mit vorbereitet.

Am 12. Juni wird ukrainische Tanzfolklore im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, zu erleben sein. Auftritte in vergangenen Jahren hatten stets viel Interesse gefunden.

Bereits am 17. April wird das Theaterstück „Das Blau in der Wand“ in der „Oase“ aufgeführt. Im letzten Werk von Tankred Dorst spielen unter der Regie von Jochen Gehle Andreas Steinke und Friederike Walter ein Pärchen mit viel Redebedarf.

Höhepunkt des Jahres wird das diesjährige Stadtteilfest, das am 13. September rund um den Stadtteiltreff gefeiert werden soll. Hier sind die Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) in Nord mit an Bord. Die Gruppe vom Neustädter See trifft sich am 20. März um 17.30 Uhr in der Kita Schlupfwinkel, Victor-Jara-Straße 19.

(Quelle: Volksstimme, 13.03.2019)

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Fr

01

Mär

2019

Bunter Wochenstart für Kinder in Nord

Auch im März wird im Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Straße 11, wieder der kunterbunte Wochenbeginn angeboten. Bei den Veranstaltungen von Stadtteilmanagement und Oase-Team sind Kinder aus dem Wohngebiet jeden Montag zu verschiedenen Aktionen eingeladen. So wird am 4. März ab 15 Uhr Fasching gefeiert, am 11. März wartet ab 16 Uhr „Takttrommeln“, am 18. März ab 15 Uhr Minigolf und am 25. März ab 15 Uhr „Activity“.

(Quelle: Volksstimme, 01.03.2019)

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So

10

Feb

2019

Bund, Land und Stadt helfen dem Norden

Um in Magdeburg städtebauliche Maßnahmen zu ermöglichen, stellen Bund, Land und Landeshauptstadt für die kommenden vier Jahre insgesamt gut 19 Millionen Euro zur Verfügung. Damit das Erscheinungsbild der Stadt aufgewertet werden kann, werden Fördermittel aus vier verschiedenen Programmen genutzt. Damit werden sowohl Investitionen u. a. in die Infrastruktur als auch in Kultur- und Bildungseinrichtungen und für den Denkmalschutz unterstützt.

Aufzug, Sporthalle und die Lübecker Straße

In den Norden der Stadt fließen u. a. diese Mittel: 3,4 Millionen Euro steuert das Förderprogramm „Soziale Stadt“ für den Ersatzneubau der Sporthalle (2019-2021) und zur Umgestaltung des Außengeländes (2022) des ehemaligen Humboldtgymnasiums bei. Ein Teil des Fördergeldes ist für die Aufwertung des Areals rund um die Grundschule Klosterwuhne (2019) vorgesehen. Außerdem investiert die Stadt über das Programm insgesamt 451 000 Euro in die Stadtteilmanagements für Südost sowie Kannenstieg/ Neustädter See und in das Bürgerhaus Nord, das einen Aufzug erhält.

Für die Aufwertung der Lübecker Straße (2019-2020) stehen 294 000 Euro aus dem Förderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zur Verfügung.

(Quelle: Volksstimme, 08.02.2019)

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Di

13

Nov

2018

Baby - und Kinderbörse in der Oase

Weihnachten steht vor der Tür und vielleicht benötigt der Eine oder Andere noch eine Kleinigkeit. In gemütlicher Atmosphäre können Sie den Nachmittag verbringen. Neben Kaffee und Kuchen bietet der Stadtteiltreff Oase auch zahlreiche Spielmöglichkeiten für die Kleinen. Die 1. Baby- und Kinderbörse findet am Freitag, 07.12.2028, in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Eine Standanmeldung ist unter Kinder.boerse@web.de möglich. Es wird keine Standgebühr erhoben, Tische werden gestellt. Der Anmeldeschluss ist der 25.11.18.

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So

11

Nov

2018

Das Blau in der Wand

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, dass sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Ur-Aufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am 15.11.2018 um 19.00 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel im Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Str. 11 auf.

Die Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff Oase unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

„Schön, dass es weiter geht“, lautet der erste Satz des Mannes, der sich neben eine Schwangere auf eine Parkbank setzt. Knapper, losgelöster kann ein Gesprächsversuch mit einer Fremden kaum sein und es scheint, als ziehe sich der erste Satz durch das zukünftige gemeinsame Leben der Beiden. In über 30 darauf folgenden Jahren geht es um das Verhältnis von Mann und Frau, ums Scheitern und Missverstehen, ums Reden, Schweigen, Zuhören. Um Liebe als erstes und Liebe als letztes für zwei Möglichkeitsmenschen. Der Mann, gespielt von Andreas Steinke, den die Frau liebevoll Hans nennt, offenbart sich als Schriftsteller und darin als Enthusiast des Wirklichen, der, obgleich Pazifist, um das Leben spüren zu können, ein Land braucht, „wo Krieg ist“, der den Gedanken der Zerstörung schöpferisch und den Tod eine Herausforderung findet. Die Frau, gespielt von Friederike Walter, braucht so was alles zum Glück nicht. Sie schöpft aus sich. Und ist noch bei sich, während er sich selbst und ihr entgleitet. „Das Blau in der Wand“ spielt mit dem Ungewissen. Die Erziehung des Sohnes, dessen Zukunft ungewiss bleibt, Lebenssehnsüchte, Trennungswillen, das gemeinsame Altern und der eigene körperliche Verfall sind die Themen des Ehealltags. Meisterhaft stellt Regisseur Jochen Gehle Figuren in den Raum, die ohne atmosphärischen Aufwand oder psychologische Erklärungen mit ein paar Sätzen Beziehungen, Berührungen, Konflikte, Geschichten schafft. Wobei sich Zeit und Raum wechselseitig aufheben und verdichten, die Zukunft kann von gestern sein und das Ende ein neuer Anfang.

Während Friederike Walter ihren inneren Aufruhr unter der beherrschten Oberfläche nuanciert und sensibel darstellt, hält Andreas Steinke mit einem überzeugendem Spiel den beißenden Sarkasmus und die Anflüge großer Melancholie fesselnd in der Schwebe.

In der kleinen Einheit und Zweiheit betrachtet, sind es Erzählungen scheiternder Utopie, die einen großen historischen Rahmen erahnen lässt. In diesem filigran gezeichneten, bisweilen auch komischen Dialog zwischen Andreas Steinke und Friederike Walter hat das Reden und das Schweigen die Kraft physischer Aktionen. Hier kommt gekonnt zur Sprache und ins Bild, was die Zuschauer vielleicht an sich selbst erfahren haben oder erfahren könnten, was viele Menschen beschäftigt, was aber im Leben, in Unverständnis, Ungeduld und Panik untergeht. 

Eine sehr empfehlenswerte Parabel über die Gebrechlichkeit des Lebens und der Liebe.

Demnächst erhältlich - Ausgabe 41
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