13. Ausgabe (Mai 2012)

Titelblatt 13. Ausgabe
Titelblatt 13. Ausgabe

Seite 2- Termine für den Lindwurm im Jahr 2012

Einsendeschluss: Veröffentlichung im:

06.07.2012         August

05.10.2012         November

Bitte senden Sie Ihre Beiträge postalisch an:

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See

Stadtteilzeitung „Der Lindwurm“

Im Brunnenhof 9

39126 Magdeburg

Oder per E-Mail an:

der.lindwurm@gmx.de

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht!

Anmerkung der Redaktion: Auf Grund der Vielzahl der eingesandten Beiträge verweisen wir darauf, dass einige Textbeiträge leicht gekürzt werden mussten.

Inhalt

Seite 2

Vorwort Jessica Zedler

Lindwurm-Termine 2012

Inhaltsverzeichnis

Seite 3

Broschüre- Der Magdeburger Norden

Seite 4

Kinderangelcamp 2012

Balkon-Wettbewerb 2012

Seite 5

Leserbrief Fritz Schaumann

Otto greift ein

Seite 6

Begegnungszentrum Kannenstieg

Otto putzt Magdeburg

Seite 7

Musik am Nachmittag

Scheck für Lindwurmbeleuchtung

KITA Kinderland

Seite 8 / 9

Fest der Generationen

Seite 10 / 11

Die Haustiermeile

Seite 12

Die lange Nacht der Planeten

Seite 13

WBG Otto von Guericke

Fotoaktion „Nord braucht Dich“

Seite 14

Die LINKE in Nord

GWA Neustädter See

Seite 15

Leute wie Du und Ich

Seite 16

Zoo Magdeburg

Lyrikecke mit Helga Schettge

Seite 17

„Smeura“ Tierschutz in Rumänien

Ausstellungen Astrid Weinhold

Seite 18

Computerkurs im Kranichhaus

Seite 19

Gedicht Fritz Schaumann

In Kürze

Seite 20

Termine Kurse im Stadtteilbüro

Termine AG GWA & Bürgerverein


Seite 2- Vorwort der Stadtteilmanagerin Jessica Zedler

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, ich freue mich, Ihnen die neue und gleichzeitig 13. Ausgabe unserer Stadtteilzeitung präsentieren zu dürfen. Als treue Leserin oder treuer Leser unserer Zeitung werden Sie mir sicher zustimmen können, wenn ich behaupte, dass bisher jede Ausgabe eine gelungene Mischung verschiedenster Beiträge war. Und auch diese Ausgabe steht ihren Vorgängern in nichts nach. Im Gegenteil! Können Sie sich noch an den Wettbewerb für den schönsten Balkon im Jahr 2011 in Nord erinnern? Sie haben meinem Team und mir durch Ihre vielen Einsendungen bewiesen, dass im Norden Magdeburgs wunderschöne und liebevoll gestaltete Balkone keine Seltenheit sind. Darum bitte ich Sie auch in diesem Jahr nicht zu zögern, sondern am Balkon-Wettbewerb teilzunehmen. Natürlich werden die schönsten Einsendungen wieder prämiert. Lesen Sie dazu mehr auf der Seite 4.

Sicher wissen es viele Bewohnerinnen und Bewohner schon: am 30.06.2012 findet im Magdeburger Norden das Sommerfest der Generationen statt. Möchten Sie gern wissen, warum Sie das Fest in diesem Jahr auf keinen Fall versäumen sollten? Dann lesen Sie alle ausführlichen Informationen auf den Seiten 8 / 9. Am Festtag wartet jedoch noch eine ganz andere Überraschung auf Sie. An diesem Tag wird erstmals eine Broschüre der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See erscheinen. Auf 68 Seiten finden Sie alles, was den Magdeburger Norden so liebens- und lebenswert macht. Doch diese Broschüre ist etwas ganz Besonderes! Warum? Lesen Sie dazu den Artikel auf Seite 3.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen viel Vergnügen!

Ihre Jessica Zedler


Seite 3- Broschüre „Der Magdeburger Norden“

Vielleicht kennen Sie das: Man sitzt in einer geselligen Runde und diskutiert über ein Thema. Plötzlich sagt jemand etwas, ohne dass ihm bewusst ist, welche Idee in diesem Moment geboren wird. So geschah es im vergangenen Jahr in einer unserer Gemeinwesenarbeitssitzungen. Die Idee „Wir sollten eine Broschüre über Kannenstieg und Neustädter See schreiben und allen zeigen, weshalb der Magdeburger Norden so liebens- und lebenswert ist.“ wurde formuliert und fand sofort reges Interesse bei den anwesenden Bewohnerinnen und Bewohnern.

Nach vier Jahren Tätigkeit als Stadtteilmanagerin für die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See habe ich bereits so einige Bürgerprojekte begleitet oder koordiniert. So zum Beispiel unsere Stadtteilzeitung „Der Lindwurm“. Diese Zeitung lebt neben den eingesendeten Beiträgen der Einrichtungsmitarbeiter vorrangig von Artikeln der Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadtteile. Doch eine Broschüre in einem viel höheren Seitenumfang mit ausschließlich ehrenamtlich engagierten Bewohnern zu schreiben, war auch für mich völliges Neuland. Ich organisierte ein erstes Treffen für Jene, die daran mitarbeiten wollten. Während des ersten Treffens begannen wir nach besten Wissen und Gewissen zu planen. Wer soll das Projekt finanzieren? Was soll in der Broschüre inhaltlich alles aufgeführt werden? Wie vermarkten wir unsere fertige Broschüre? Eine Flut an offenen Fragen stieß uns entgegen. Doch keiner der Anwesenden ließ sich davon entmutigen. Gemeinsam teilten wir die zu erledigenden Aufgaben auf und machten uns ans Werk. Es wurden Konzepte zur Finanzierung, zur inhaltlichen Bestückung und zur Vermarktung geschrieben, Kostenvoranschläge wurden angefordert, die Kapitel unter den Bewohnern aufgeteilt, so dass „jeder Autor sein Kapitel kannte“. Nach der Fertigstellung all dieser Arbeitsschritte traten wir an die Vorstände und Geschäftsführer der Wohnungsunternehmen heran. Ob die WOBAU, die MWG, die OvG oder die Stadtfelder, alle waren sich in einem einig: So etwas gab es noch nicht in anderen Stadtteilen Magdeburgs, wir glauben an euer Konzept, wir werden euch unterstützen. Zusätzlich akquirierten wir finanzielle Mittel aus dem Initiativ- und dem Stadtteilfonds der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Nachdem die Finanzierung sicher war, setzten wir voller Stolz um, was wir uns als Ziel gesetzt hatten.

Bis heute sind ca. 20 gemeinsame Arbeitstreffen der ehrenamtlichen Autoren erfolgt. Doch den viel größeren Anteil der Arbeit erbrachten die Schreiber in intensiver Heimarbeit. Jeder schrieb seine Beiträge. Die einzelnen Artikel wurden von den anderen Hobbyautoren kritisch gegengelesen. Der Fotoclub „Klappe 08“ hat uns jene Bildmotive fotografiert und bereit gestellt, die wir trotz großem Fotoarchiv im Stadtteilbüro nicht zur Verfügung hatten. Auch einige Bewohner, die auf das Projekt aufmerksam wurden, stellten uns für die Broschüre ihre Privataufnahmen zur Verfügung. Nur so konnten wir die Seiten so gestalten, wie wir es uns gedanklich ausgemalt hatten. Nicht zuletzt fanden wir in der Agentur „convulse media“ jenes Büro, welches unserem gedanklichen Layout konkrete Formen und Farben gab. Wir alle haben viel diskutiert, uns gegenseitig motiviert und trotz der vielen Arbeit noch mehr gelacht. Schaue ich auf dieses Projekt zurück und sehe das Ergebnis in meinen Händen, dann bin ich froh, dass dieses Team sich gefunden hat, es hätte aus meiner Sicht nicht besser sein können. Ca. anderthalb Jahre sind seit dem ersten Arbeitstreffen vergangen und ich freue mich, Ihnen unser Werk am 30.06.2012 zu präsentieren. Es ist nicht einfach „nur“ eine Broschüre. In diesem Heft steckt mehr Nord als ich es mir je zu träumen gewagt hätte.

Jessica Zedler

Stadtteilmanagement Kannenstieg /Neustädter See

Interntionaler Bund

Seite 4- Kinderangelcamp 2012

Vom 17. bis 19.08. (Meldeschluss 10.08.) veranstalten wir mit Unterstützung von FTM (Fishing Tackle Max) sowie der Firma Grebenstein unser diesjähriges Kinderangelcamp. Das Kinderangelcamp könnte auch Familienzeit heißen - denn genau dafür ist es gedacht. Es geht nicht darum, den Eltern die Kinder abzunehmen.

Vielmehr sollen Eltern und Kinder gemeinsam ein Wochenende in der Natur verbringen und mal wieder Zeit füreinander haben. Runterfahren und weit weg von Stress, Alltag, Fernsehen und Playstation mal wieder zueinander finden. Dinge gemeinsam entdecken und Natur erleben.

2er Team 110,- €

3er Team 150,- €

4er Team 190,- €

Im Preis enthalten sind:

-ein Angelkarten-Wochenendticket für jeden Teilnehmer.

-Stellplatz für Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil.

-ein tolles Angelpark-Magdeburg-Kinderangelcamp-T-Shirt oder wahlweise eine Stippangel für jedes Kind

-5 Liter Crash-Ice in der Styroporbox pro Team.

-ein super Angelzubehörset pro Team. (bestehend aus 2 Spirolinos, 1 Glas PowerBait,1 Pack Pilotkugeln, 1 Pack Haken)

Ein Betreuerteam von Angelpark-Stammanglern gibt nützliche Tipps von der kleinen Knotenkunde bis zur Montage, Wurftechnik und Köderwahl. Gemeinsames Grillen der selbstgefangenen Fische, selbstgemachtes Stockbrot, Glutkartoffeln und Anglerlatein am Lagerfeuer machen das Wochenende zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Preiswerte Einsteiger-Angelsets können vor Ort gekauft werden.

Anreise Freitag ab 15.00 Uhr

Abreise Sonntag bis 18.00 Uhr

Teilnehmen können Eltern mit Kindern bis max. 16 Jahre. Pro Team mindestens ein Elternteil und ein Kind.

Angelpark Magdeburg, Barleber Chaussee, 39126 Magdeburg (Neustädter See II)

Telefon am See 0173 - 2413637

http://www.angelpark-magdeburg.de


Seite 4- Balkonwettbewerb 2012

Auch im Jahr 2012 suchen das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes und der Bürgerverein „Nord e.V.“ die schönsten Balkone und Terrassen in Nord.

Wir richten unseren Aufruf wieder an alle, die Spaß am Gestalten ihrer Balkone, Vorgärten und Terrassen haben, oder an die, die sich schon immer etwas mehr Natur in ihrem Wohnumfeld wünschen. Mitmachen kann jeder, ob groß oder klein.

Die kreativsten Ideen erhalten auch 2012 einen tollen Preis!

1. Preis Baumarktgutschein

2. Preis Sachbuch Garten-Balkon-Terrasse

3. Preis Blumentopfset

Ihre Einsendungen senden Sie bitte an:

Internationaler Bund e. V.

Stadteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See

Stadtteilzeitung „Der Lindwurm“

Im Brunnenhof 9

39126 Magdeburg

Oder per E-Mail an: der.lindwurm@gmx.de

Einsendeschluss ist der 05.10.2012

Frank Oswald

Organisator im Stadtteilbüro

Internationaler Bund


Seite 5- Leserbrief Fritz Schaumann

Nun ist es doch prompt geschehen. Wie gewünscht und zugesagt fand ich die Stadtteilzeitung in meinem Briefkasten. Ich bedanke mich recht herzlich dafür. Wenn man schon auf die 88 zugeht und gesundheitlich nicht mehr so fit wie ein 40-jähriger ist, finde ich es recht gut, sich auf diese Art über die Geschehnisse in seinem Stadtteil informieren zu können. Als „Zugezogener“ erlaube ich mir, einige Gedanken im „Lindwurm“ zu meiner neuen Heimat zu äußern, sie gewissermaßen als unvoreingenommener zu sehen. Aus persönlichen, vor allem gesundheitlichen Gründen, zog ich mit meiner Frau 1990 von einer der schönsten Ecken Thüringens, Bad Blankenburg, nach Magdeburg. Das war ein schlechter Tausch. Viele Leute fragten mich damals: Wie kann man denn so was machen? Die Wohnung war schlechter. Mit drei Außenwänden, im Sommer ein Backofen, im Winter ein Kühlschrank. Die Mentalität der Leute hier war anders als in Thüringen und gewöhnungsbedürftig. Nun sind mehr als zwanzig Jahre vergangen. Heute kann ich mit Fug und Recht sagen: “Ich fühle mich im Magdeburger Stadtteil Kannenstieg sehr wohl“. Das hat seine Gründe. Im Laufe der Jahre konnte ich miterleben, wie sich eins nach dem anderen verändert hat, zum Wohle der Anwohner. Da wurde zuerst mit der „Linie 1“ eine Verbindung zu Innenstadt hergestellt. Eine etwas marode und unrentable Gaststätte in der Becherstraße wurde abgerissen und ein neues Gebäude für Arztpraxen, Apotheke und verschiedene Handelseinrichtungen gebaut. Von großer Bedeutung für den Stadtteil war die Erschaffung des Einkaufzentrums am Hanns-Eisler-Platz. Einige Wohnblöcke mussten dem Bagger weichen, wodurch die räumliche Enge aufgelockert und die Parkplatznot entschärft wurde. Wenn es auch noch einige Klagen gibt, so glaube ich doch, dass der Bau der großen Lärmschutzwand für die Anwohner am Ring eine spürbare Verbesserung der Lebensqualität bedeutet und ebenso ein Pluspunkt für unseren Stadtteil ist. Die vielen Rekonstruktionen der Wohnblöcke sollen nicht unerwähnt bleiben. Ich genieße sie selbst. Nichts ist mehr mit Backofen im Sommer und Kühlschrank im Winter. Alles ist neu und sehr zu meiner Zufriedenheit. Ich möchte keinen Vollständigkeitsbericht über die Veränderungen im Stadtteil machen, sondern lediglich einen Anreiz zum Nachdenken geben und ein bisschen den Stolz auf das Erreichen wecken. Natürlich gibt es trotz aller Verbesserungen auch immer noch Dinge die diesen und jenen nicht gefallen. Niemanden ist es aber verboten, das (auch im Lindwurm) anzusprechen und mit Wort und Tat zur Veränderung beizutragen. Die Leute, die sich dankenswerter Weise für die Stadtteilarbeit engagieren, müssen ja auch erfahren, wo der Schuh drückt, auf welche Unterstützung sie rechnen können. Wir haben sicherlich auch Bürger die einmal einen kleinen Beitrag für die Zeitung schreiben oder zu mindestens einen Hinweis geben können. Nur Mut dazu. Zum Schluss möchte ich meine Kannenstieg-Mitbürger noch um etwas bitten. Der Frühling wird auch in diesem Jahr kommen. Empfangen wir ihn doch mit einem schmucken Gruß, indem wie die Blumenkästen, Vorgärten und Grünanlagen schön gestalten. Machen wir es doch alle so, wie es die Anlieger vom Ebel-Privatweg und dem Farsleber Weg schon lange tun. Ihre Häuser und Vorgärten sind wahre Schmuckstücke, zur Freude der Spaziergänger und ihrer eigenen. Mein letztes Wort geht an die Hundeliebhaber. Es ist doch kein großer Aufwand, die Hinterlassenschaft ihres Lieblings in der nächsten Mülltonne zu entsorgen. Viele Mitbürger danken Ihnen dafür und nebenbei leisten Sie einen Beitrag für einen schöneren Kannenstieg. Danke.

Fritz Schaumann

Helene – Weigel – Str. 19


Seite 5- Otto greift ein im Bürgerhaus des Paritätischen

Sind Sie ein Mensch, der für andere eintritt, auch wenn es für Sie unbequem oder gar gefährlich wird? Seit vielen Jahren werden wir dazu aufgerufen, uns couragiert zu verhalten. Wie geht das genau? Im April eröffnete Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper das Zivilcourageprojekt „Otto greift ein“.

Am 2. Juli um 10.00 Uhr macht „Otto greift ein“ Station im Kannenstieg (Bürgerhaus des PARITÄTISCHEN, Johannes-R.-Becher-Str.57), hier mit einem Angebot speziell für Senioren. Als besonderen Gast konnten die Organisatoren für diesen Termin den seit vielen Jahren aus den Medien bekannten Kriminalrat a.D. Lothar Schirmer gewinnen. Interessierte Senioren werden gebeten sich direkt im Alten- und Service-Zentrum unter der Telefonnummer 2512933 anzumelden.

Seite 6- Eröffnungsveranstaltung Begegnungszentrum Kannenstieg

Zahlreiche Gäste nahmen am 14.3. an der Eröffnungsveranstaltung des „MilaN- Miteinander leben und arbeiten in Nord“- Projektes der Euro-Schulen-Organisation Magdeburg teil. Im Begegnungszentrum Kannenstieg stellten Schulleiter Steffen Voigt und Projektleiterin Angelika Giemsch das von der Landeshauptstadt Magdeburg und dem Jobcenter geförderte Projekt vor. Mit 28 Teilnehmern in sieben Teilprojekten möchte das Begegnungszentrum Kannenstieg das Gemeinwesen der Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg unterstützen und den Bewohnerinnen und Bewohnern attraktive Angebote unterbreiten. Nach einführenden Worten durch Steffen Voigt und den Beigeordneten Hans-Werner Brüning übergab Angelika Giemsch die Präsentation der Teilprojekte in die Hände der Teilnehmer.

„Miteinander leben und arbeiten in Nord“: In den Präsentationen stellten die Teilnehmer dieses Projekt-Motto deutlich heraus: Jeder Gast ist herzlich willkommen und dieses Haus ist ein Ort der Begegnung. Neben den täglichen Angeboten der Tauschbörse, des Internet-Treffs oder des „Kinderzimmers“ werden Kindergärten, Schulen und soziale Einrichtungen von den Erträgen der Sozialgärten profitieren. Die mobile Gemeinwesengruppe wird akteursübergreifend gemeinnützige Veranstaltungen in den Stadtteilen unterstützen. In den Ferien bietet der Mutter-Vater-Kind-Treff ein tägliches Programm. Ein Fußballturnier für Kinder und ein Begegnungsfest sind bereits in der Planung. Die Projektteilnehmer betrachten die Gemeinwesenarbeit als wichtiges Sprungbrett für ihre berufliche Integration. Im Jahr 2011 wurden 8 Teilnehmer aus dem Projekt in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Bereits im Januar 2012 gelang dies bei 3 Teilnehmern. In den Ausführungen der Teilnehmer wurde bei dieser Eröffnung eines deutlich: „Wir arbeiten hier in einem Begegnungszentrum. Für uns ist dieser Name Programm. Lassen Sie uns voneinander profitieren und das Haus miteinander mit Leben füllen. Wir sind bereit!“

Die Teilnehmer des Projektes

„MilaN- Miteinander leben und arbeiten in Nord“

Seite 6- Otto putzt Magdeburg

Jedes Jahr ruft die Stadt Magdeburg seine Bürgerinnen und Bürger zum freiwilligen Frühjahrsputz auf. So auch in diesem Jahr. „Otto putzt Magdeburg“ lautete das Motto. Am 30.03. haben die Mitarbeiter des Stadtteilbüros Kannenstieg /Neustädter See und des Begegnungszentrums Kannenstieg gemeinsam mit Mitgliedern des Bürgervereins „Nord e.V.“ in einer Aktion an der westlichen Seite der Lindwurmbrücke dem Aufruf Folge geleistet. 25 freiwillige Frauen und Männer unternahmen den Versuch, das Areal zu entrümpeln. Ein von der Stadt bereitgestellter Container war binnen zwei Stunden gefüllt. Die Aktionsteilnehmer stellten im Anschluss zwei Fragen in den Raum: „Warum folgten keine Bewohner diesem Aufruf?“ Und vielleicht wichtiger noch: „Wann hat in diesem Bereich das Grünanlagenamt oder die Stadtreinigung das letzte Mal gewirkt?“

Zwei gute Fragen. Schreiben Sie Ihre Meinung zum Thema Sauberkeit in unserem Wohngebiet per Mail an: der.lindwurm@gmx.de.

Um eines nicht zu vergessen: Allen Mitwirkenden vom 30.03. ein ganz herzliches Dankeschön für Euer Engagement, Eure Zeit und Eure Hilfe. Gleiches gilt natürlich auch den Beteiligten weiterer Einsätze, beispielsweise am „Bürgerhaus Kannenstieg“ oder dem Gartenverein „Am Krähenberg“.

Marcel Härtel

1.Vorsitzender Bürgerverein Nord e.V.

Seite 7- APH Heideweg bei Musik am Nachmittag

Seit Jahren nutzen Bewohner des Altenpflegeheimes „Heideweg“ die Möglichkeit an den Veranstaltungen der Reihe „Musik am Nachmittag“ im AMO teilzunehmen. So war es uns auch gegönnt, das Konzert am 25.03.2012 zu besuchen. Für uns ältere Bürger ist es immer ein ganz besonderer Höhepunkt, wenn wir aus dem Alltag heraus eine Reise in die Welt der Musik unternehmen dürfen. Wir möchten uns auf diesem Weg recht herzlich bei den jungen Künstlern bedanken, die uns mit ihren hervorragenden musikalischen Darbietungen wieder eine schöne Zeit beschert haben. Bedanken möchten wir uns auch bei den Organisatoren sowie Sponsoren dieser Veranstaltung, die das Stattfinden dieser Konzertreihe ermöglichen.

Ohne das besondere Engagement würde es diese Veranstaltung nicht in Magdeburg geben. Deshalb auch noch einmal ein besonders Dankeschön an Frau Schubert und an Herr Zimmermann. Wir möchten auch in Zukunft diese Veranstaltungen nicht missen.

Ruth Serick

Bewohnerin des Altenpflegeheimes


Seite 7- Spende für Lindwurmbeleuchtung

Damit der Lindwurm auch 2012 nachts über den Norden beleuchtet wachen kann, spendet der Fraktionsvorsitzende der Stadtratsfraktion „DIE LINKE“, Frank Theile 100€ für die Unkosten der Lindwurmbeleuchtung.

 


Seite 7- KITA Kinderland

Willkommen im KITA „Kinderland“

Folgende Veranstaltungen finden demnächst statt:

Elterncafe

24.05.2012

21.06.2012

von 16.00 – 17.30 Uhr

Bodyforming: Aerobic für Erwachsene

jeden Montag und Mittwoch von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag 2,00 EUR

Eltern-Kind-Sport Kindergarten

31.05.2012

28.06.2012

26.07.2012

Eltern-Kind-Sport Krippe

14.06.2012

12.07.2012

Lumumbastr. 26

Telefon: 253 79 53



Seite 8- Fest der Generationen

Ein Jahr ist seit dem „Kinder- und Familienfest“ vergangen. Im Mai 2011 feierten mehrere hundert Gäste auf dem Festgelände vor dem Kinder- und Jugendhaus „OASE“. Anschließend waren sich die Meisten einig: „Es war ein Erfolg!“

Damals stellte sich auch die Frage: „Ist es 2012 wiederholbar?“

Heute muss diese Frage nach dem Stand der Dinge mit einem „Nein“ beantwortet werden. Warum? Im Rahmen der Vorbereitungen zeichnet sich ab, dass das Echo auf das diesjährige Fest gewaltig ist. Das letzte Jahr könnte getoppt werden! Die Zeichen stehen gut.

Am 30. Juni 2012 veranstalten das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes, der Bürgerverein „Nord e.V.“ und das Kinder- und Jugendhaus „OASE“ für und mit den Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannenstieg ein gemeinsames Stadtteilfest für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Auf dem Festgelände „Im Brunnenhof“ erwartet die Besucher zwischen 11.00 und 20.00 Uhr unter dem Motto „Fest der Generationen“ ein bunter Mix aus Spiel und Spaß, aus Musik und Tanz und so mancher tierischer Attraktion. Das Areal wird sich in diesem Jahr in verschiedene Bereiche aufteilen. Auf der Wiese des ehemaligen Blockes Im Brunnenhof 4-8, die dankenswerter Weise von der WOBAU zur Verfügung gestellt wird, finden die kleinen Besucher den Kinderbereich. Eine Bastelstraße, mehrere Hüpfburgen und weitere Mitmachangebote sollten das Kinderherz höher schlagen lassen. Gut zwei Drittel der Rasenfläche gehören den tierischen Akteuren des diesjährigen Festes. Neben Alpakas und Ponyreiten erleben unsere Gäste auf ca. 150m2 eine Haustiermeile, koordiniert und organisiert vom BEWITAL-Einzelhandel Karola Zedler. Die Meile ist in dieser Form auf einem Stadtteilfest erst- und einmalig (Beitrag zur Haustiermeile auf Seite 10).

Vor dem KJH „OASE“ befindet sich, wie im Vorjahr die Bühne. Zwischen 11.00 und 17.00 Uhr beweisen Tanzgruppen aller Altersgruppen ihr Können. Neben den Breakdancern der Movement Dance Academy und den Vilando-Tanzkids erleben Sie eine Salsa-Aufführung und eine Tanzgruppe aus Barleben. Die IGS „Regine Hildebrandt“ bereichert das Bühnenprogramm mit Auftritten ihrer Tanz- AGs und der Schulband. Mit weiteren Akteuren laufen noch die Gespräche für einen Auftritt. Ab 18.00 Uhr rundet eine Liveband das Programm ab.

Neben der Bühne finden unsere Gäste den Catering-Bereich. Neben Kaffee und Kuchen finden Sie hier einen Grill- und Getränkestand. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr eine Tombola mit attraktiven Preisen. Dank der Unterstützung vieler Firmen mit Sachpreisen ist es gelungen, tolle Gewinne verlosen zu können. Es gilt wie auch 2011: Keine Nieten! Abgerundet wird das Gelände in diesem Jahr mit Info- und Aktionsständen und einem Kinderkarussell entlang dem Straßenverlauf.

Im Rahmen des „Festes der Generationen“ präsentiert unsere Stadtteilmanagerin Jessica Zedler Ihnen die „Imagebroschüre Nord“, ein 68-Seiten umfassendes Werk über die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg. Lesen Sie dazu einen Beitrag auf Seite 3.

Im Namen der Organisatoren, der teilnehmenden Akteure und der freiwilligen Helfer laden wir Sie recht herzlich ein. Seien Sie dabei, wenn es am 30. Juni 2012 von 11.00 - 20.00 Uhr heißt: Der Kannenstieg und der Neustädter See feiern gemeinsam das „Fest der Generationen 2012“.

Jessica Zedler

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See

Internationaler Bund

(Festkoordinatorin)

Marcel Härtel

1.Vorsitzender Bürgerverein „Nord e.V.“

(Festkoordinator)


Seite 10- Haustiermeile

Wie entstand die Haustiermeile zum Sommerfest der Generationen?

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See, es ist bald wieder soweit. Ihr Stadtteilfest steigt am 30. Juni 2012, diesmal ein „Fest der Generationen“. Der Presse konnten Sie entnehmen, dass in diesem Jahr erstmals eine Haustiermeile an den Start geht. Als Sie den Artikel in der Tagespresse über Ihre Stadtteile gelesen haben, dachten Sie sich bestimmt – Was ist das denn? – Eine Haustiermeile? Nehmen Sie sich 5 Minuten Ihrer kostbaren Zeit und lassen Sie sich in kurzen Zügen berichten, wie es zu dieser Idee kam.

Erinnern Sie sich noch an das „Kinder- und Familienfest“ im Jahr 2011?

Und können Sie sich noch an mein Zelt mit dem Futterverkauf erinnern? „Heimtiernahrung Karola Zedler“ aus Alt Olvenstedt. Grell gelbes Banner mit der Aufschrift: „Der Erlös der heutigen Futtereinnahme wird von mir zugunsten einer Hundetoilette in Ihrem Stadtteil gespendet.“. Jetzt stellen Sie sich bestimmt die Frage: Karola Zedler? Ob die wohl was mit unserer Stadtteilmanagerin zu tun hat? Und tatsächlich, das habe ich, denn ich bin die stolze Mutter Ihrer Stadtteilmanagerin Jessica Zedler. Sie hat in den letzten Jahren bereits viele Ideen und Projekte in Ihren Stadtteilen verwirklicht und ist ständig dabei, neue Projekte ins Leben zu rufen, um gemeinsam mit dem Bürgerverein „Nord e.V.“ und den Gemeinwesenarbeitsgruppen das Leben im Magdeburg Norden noch schöner zu gestalten. 

Doch lesen Sie weiter, ich schildere Ihnen dazu einen niedlichen Beweis. Stellen Sie sich folgende Situation

vor: Mittwochabend – ein Familienabend bei Familie Zedler. Alle sitzen gemütlich beim Abendessen und wie immer gibt es viel zu erzählen. Wie in fast allen Familien kommt das Arbeitsleben in den Gesprächen nicht zu kurz. So landeten wir während des Gesprächsverlaufes relativ schnell beim Thema der Organisation zum „Fest der Generationen“ und der Frage meiner Tochter, ob ich denn auch in diesem Jahr die Einnahmen aus meinem Belcando-und Leonardo- Futterverkauf für die Anschaffung einer Hundetoilette (Kostenpunkt ca. 200,- €) für Ihren Stadtteil spendieren würde? Mein erster Gedanke war– einmal Stadtteilmanagerin – immer Stadtteilmanagerin. Meine Antwort stand natürlich schon lange fest und kam wie aus einer Pistole geschossen. „Na klar bin ich dabei!“ „Gut, dann haben wir das schon mal geklärt!“ „Sag mal, wie wäre es denn, wenn ich in diesem Jahr nicht alleine antrete, sondern noch eine Hundeschule mitbringen würde? Ich würde es toll finden, wenn z.B. ein Tiertrainer an diesem Tag interessierten Tierbesitzern Hinweise und Ratschläge im Umgang mit ihren Vierbeinern geben würde. Oder noch besser, auch auf einem entsprechenden Platz praktische Vorführungen für die Besucher zeigen würde.“ Meine Tochter antwortete daraufhin: „Also pass mal auf Mutti, du kümmerst dich um Akteure, die deine Idee aktiv mitgestalten, machst dir Gedanken zur Organisation und Gestaltung des Vorhabens und ich checke die Meinung zu diesem Projekt mit dem Bürgerverein und der GWA ab.“. Die Idee nahm ihren Lauf. Ich nahm Kontakt zu Tiertrainern, Tierfotografen, Hundevereinen zur Freizeitgestaltung mit dem Hund, Agility- Clubs, mit den Besuchshunden des Arbeiter-und Samariterbundes, mit der Rettungshundestaffel Magdeburg, mit einer Hundepsychologin, mit Tierheilpraktikern, mit der Tiertafel, dem Interessenverein der Schildkrötenhaltung, den Aquaranerfreunden, mit dem Tierheim für alte Hunde, der Katzeninsel, dem Verein für Hundefrisbee und Trickdogging und vielen weiteren Fellschnutenfreunden auf. Ich war voller Eifer, weil ich das Projekt so toll fand und meine Freude ging auf die Gefragten über. Es war beeindruckend, denn fast alle, die von mir gefragt wurden, ob sie sich eine kostenfreie Teilnahme vorstellen könnten, waren erfreut und willigten ohne lange zu zögern ein. Gedanklich war sie bereits geboren, die Haustiermeile! Nun galt es nur, das Festkomitee, insbesondere den Vorstand des Bürgervereins „Nord e.V.“, zu überzeugen, dann würde die Idee keine Idee bleiben, sondern könnte tatsächlich Wirklichkeit werden. Spannend oder? Also gedacht – getan. Nach Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Bürgervereins, Marcel Härtel und meiner Tochter kamen wir schnell zu der Erkenntnis, dass dieses Vorhaben für alle Stadtteilbewohner und Besucher des Festes ein Anziehungspunkt werden könnte.

Die Organisation und Koordination konnte beginnen. Ich kann Ihnen sagen, da war ich in meinem Element. Allerdings ergab sich ein Problem. Die Zeit am Festtag ist viel zu kurz. Die Bereitschaft der Akteure an Ihrem Fest teilzunehmen und kostenfrei ein Programm für Sie zu gestalten war so groß, dass der Zeitrahmen nicht ausreichte. An dieser Stelle bereits im Vorfeld ein riesiges Dankeschön für die vielen Zusagen der Akteure an Ihrem Fest. Zum heutigen Zeitpunkt kann ich Ihnen berichten, dass das Programm der Haustiermeile bereits fest steht. Die Planung, Organisation und Koordination der Haustiermeile hat mir wahnsinnig viel Spaß bereitet. Ich würde mir wünschen, dass auch Sie am 30.06.2012 so viel Freude, Spannung und Spaß haben werden, wie ich bereits schon hatte. Lassen Sie sich von der Vielfalt der Info-Stände, der Akteure und der Mitwirkenden überraschen.

Genießen Sie an diesem Tag mit uns gemeinsam das interessante und abwechslungsreiche Programm rund um das Haustier. Ich freue mich auf Ihren Besuch und verbleibe... mit tierisch freundlichen Grüßen

Heimtiernahrung Karola Zedler aus Alt Olvenstedt

Seite 12- Die lange Nacht der Planeten

Großer Andrang herrschte am 24. März vor der Grundschule „Am Kannenstieg“, als der Freundeskreis des Astronomischen Zentrums Magdeburg zu einer öffentlichen Fernrohrbeobachtung anlässlich der „Langen Nacht der Planeten“ einlud. Bundesweit konnten sich Interessierte an diesem Abend durch bereitgestellte Fernrohre astronomischer Amateurvereine oder Volkssternwarten einen Eindruck von der Faszination dieses Hobbys verschaffen; so auch auf dem Schulhof der Grundschule „Am Kannenstieg“. Da auch das Wetter seinen Anteil am Gelingen dieser Beobachtung beitrug, konnten neben unseren Nachbarplaneten Venus, Jupiter und Mars auch Doppelsterne, Sternhaufen und Gasnebel am abendlichen Himmel beobachtet werden. Als schmale Sichel zeigte sich unser Erdmond dem Betrachter durch das Fernrohr, auf der man unter bizarren Lichtverhältnissen die dortige Kraterlandschaft bestaunen konnte. Zu fortgeschrittener Stunde erschien den verbliebenen Besuchern noch der Ringplanet Saturn mit Titan, einem seiner größten Monde, über dem östlichen Horizont.

Aber auch in den Räumen der Grundschule wurde an diesem Abend wieder Interessantes geboten: So konnten sich die Besucher im Medienraum von der Lehrerin Frau Lingsch und dem ehemaligen Leiter der Sternwarte Nord und Mitglied des Freundeskreises des Astronomischen Zentrums, Herrn Henniges, in die Geschichte des Planetariums und der ehemaligen Schulsternwarte Nord entführen lassen und mittels interaktiver Computersimulation Näheres über unsere Nachbarplaneten erfahren. An dieser Stelle vielen Dank allen Beteiligten für den gelungenen Beobachtungsabend. Natürlich hatten die Mitglieder des Freundeskreises alle Hände voll zu tun, ihren Besuchern die vielen astronomischen Sehenswürdigkeiten im Fernrohr einzustellen und auf Fragen einzugehen. Doch das rege Interesse der Bevölkerung an öffentlichen astronomischen Beobachtungen ist ganz im Interesse des neu gegründeten Vereins, dem „Freundeskreis des Astronomischen Zentrums Magdeburg“, der sich vorrangig zum Ziel gesetzt hat, den Magdeburgern und seinen Besuchern durch regelmäßig stattfindende öffentliche Beobachtungen die Faszination des Sternhimmels näher zu bringen. Derzeit stellt die Beobachtung vor dem Schulgebäude der Grundschule jedoch nur eine Übergangslösung dar, bis die neue Sternwarte mit ihrem Hauptteleskop, dem Coudé-Refraktor der ehemaligen Schulsternwarte Nord, auf dem renovierten Gebäude der eigentlichen Grundschule ihrer Nutzung zugeführt werden kann. Das dies möglich wird, ist der Entscheidung der Stadträte Magdeburgs im September 2011 zu verdanken, die sich für die Einheit von Planetarium und Sternwarte auf dem Gebäude der Grundschule „Am Kannenstieg“ und der damit einhergehenden vielen Vorteile für die Schul- und Volksastronomie ausgesprochen haben. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, haben sich die Mitglieder des Freundeskreises des Astronomischen Zentrums Magdeburg zusammen mit der Schulleiterin der Grundschule, Frau Schade, und ihrem Lehrerteam vorgenommen, das bereits vorhandene Planetarium und die neu entstehende Sternwarte umfassend für die Schulastronomie zu erschließen, um so den Schulen mit Astronomieunterricht die Möglichkeit zu bieten, die Einrichtung im Rahmen von Beobachtungs- oder Vortragsveranstaltungen zu nutzen. Auch für die öffentlichen astronomischen Beobachtungen in einem neu entstehenden astronomischen Zentrum Magdeburgs werden die Vorteile von Planetarium und Sternwarte in einem Gebäude direkt erlebbar, wenn aufgrund ungünstiger Sichtverhältnisse durch Bewölkung auf eine Sternführung am künstlichen Sternhimmel des Planetariums zurückgegriffen werden muss. In jedem Fall wird ein Besuch des Astronomischen Zentrums Magdeburg später immer lohnenswert sein. Bis dahin jedoch finden die öffentlichen Beobachtungsabende des Freundeskreises bei klarer Sicht auf dem Schulhof vor der Grundschule „Am Kannenstieg“ statt, die rechtzeitig in der Regionalpresse bekanntgegeben werden.

Henning Märtens

Vorsitzender des Freundeskreises des Astronomischen Zentrums Magdeburg

Bewerbungen gehen an Wohnungsbaugenossenschaft Otto von Guericke eG

Zu Händen Juliane Splitt

Scharnhorstring 9

39130 Magdeburg

E-Mail: j.splitt@guericke.de

 

Tel.: 0391-7261257

Seite 13- WBG Otto von Guericke

“Ein Gewinn für alle“- unter dem Slogan haben sich die acht Wohnungsbaugenossenschaften und zwei Genossenschaftsbanken zusammengeschlossen, um gemeinsam etwas für Magdeburg zu tun. Dabei haben Sie ein besonders großes Herz für die über achtzig hiesigen Kindergärten. Bis zum 31.05.2012 sind deshalb alle Kindergärten aufgefordert, tolle Projektideen zu entwickeln und an uns zu senden. Kreative Spielgeräte, ein Englischraum oder sogar ein eigenes Kindergartenlied produzieren – das sind nur drei Beispiele pfiffiger Ideen.

Nach Einsendeschluss wird eine Jury aus allen eingesendeten Projekten die 15 witzigsten, kreativsten oder auch dringendsten Vorschläge auswählen. Aber damit nicht genug - am 15.09.2012 werden die Papas, Mamas und Erzieher der ausgewählten Favoriten in einem Wettstreit für ihr Projekt kämpfen müssen! In einem großen Drachenbootrennen am Salbker See 2 treten nämlich an diesem Tag alle 15 Kitas gegeneinander an! Da es aber heißt - Ein Gewinn für alle – gibt es natürlich keine Verlierer! Die Genossenschaften stellen insgesamt über 10.000 € als Preisgelder zur Verfügung. Dem Gewinner jedoch winken allein 2.500 €.

Wir drücken kräftig die Daumen und freuen uns auf Ihre Post mit den genialen Projektideen.

Bewerbungsschluss ist der 31.05.2012

 



Seite 13- Fotoaktion „Nord braucht Dich!“

Zu Beginn sei deutlich gesagt: „RESPEKT“. Als sich am 11.4. gegen 10 Uhr unsere Stadtteilmanagerin Jessica Zedler, der Fotograf Karl-Heinz Rasche und ich trafen, um die Vorbereitungen für die Fotoaktion „NORD“ anzugehen, schwante uns nichts gutes. Wir vermuteten im wahrsten Sinnes des Wortes „im Regen zu stehen. Pünktlich und wie bestellt setzte der Regen ein. April-Wetter! Natürlich mussten wir damit rechnen, aber wer wünscht sich dies schon wirklich. Zumal keiner im Vorfeld einschätzen konnte, wie viele Menschen dem Aufruf folgen würden. Es gab keine Erfahrungswerte und das Wetter dämpfte unsere Hoffnung. Nach und nach trafen die ersten Leute ein. Sie hatten sich mit Regenschirmen und hochgezogenen Kapuzen auf den Weg gemacht und trotzten dem Regen. Sehr zu unserer Freude. Unsere Hoffnung wuchs und die Anzahl der Menschen wurde minütlich größer. Sie lachten und schienen besonders gut gelaunt. Das war große Klasse. Da waren Sie: die Bewohnerinnen und Bewohner aus Nord, die Mitarbeiter des Begegnungszentrums und des Bürgerhauses Kannenstieg. Das „Cafe Krähe“ der Hoffnungsgemeinde war ebenfalls vertreten. Ihnen allen sei herzlich gedankt. Erinnern Sie sich, wie wir gemeinsam diskutierten und uns einig schienen: „Leider fehlen die Kinder, aber verständlicherweise werden bei dem Regen kaum Kinder kommen“. Spätestens in dem Moment als eine nicht endene Kinderschar der Grundschule „Am Kannenstieg“ die Joh.-R.-Becher- Strasse entlang kam, sahen sich die Erwachsenen für Ihr Ausharren belohnt. Einige bestätigten hinterher: „Das war Gänsehaut-Feeling, weil damit nicht wirklich zu rechnen war“. Der Jubel und die Erleichterung bei den Beteiligten war spürbar. Die Aktion gelang und gut 200 Teilnehmer dürfen stolz von sich behaupten: „Ich war dabei, dem Regen zum Trotz!“

Wir, die Veranstalter des Stadtteilmanagements und des Bürgervereins, sind jedenfalls stolz und dankbar, dass diese Aktion durch Ihr Aushalten nicht „ins Wasser fiel“. Für zukünftige Aktionen sind wir gewiss, egal was passiert: „Nord kann“! Wir kommen beim nächsten Mal mit Schirm, allen Anwesenden sagen wir herzlichen Dank und salopp gesprochen: „Das war ganz großes Kino!“

Marcel Härtel

Vorsitzender Bürgerverein „Nord“

Seite 14- Die LINKE in Nord

Ortsverband der LINKEN Magdeburg – Nord gegründet

Die Mitgliedervollversammlung der LINKEN Magdeburg-Nord hat im März 2012 einen Ortsverband gebildet. Die Mitglieder wählten einen 7-köpfigen Vorstand, darunter 4 Frauen. Regina Frömert und Joachim Spaeth vertreten den Vorstand als Sprecher.

Es wurden Schwerpunkte als Arbeitsgrundlage beschlossen. Die LINKE will sich für die anstehenden Herausforderungen zukunftsfähig machen. Regina Frömert führte in ihrem Eröffnungsbeitrag dazu aus: „Wir sind überzeugt, dass Stadtteilentwicklung und Sozialentwicklung stärker miteinander vernetzt werden müssen. Dieser Denkwechsel ist notwendig, nicht nur weil aktuell Kita-Plätze fehlen. Er ist notwendig, weil älter Werdende -also wir alle- selbstbestimmt und kulturvoll in unserer gewohnten Umgebung, von der Gesellschaft geachtet und möglicherweise von gut ausgebildetem Personal umsorgt, über unseren Lebensabend bestimmen wollen. Dazu muss die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein.” Als Gast wurde der Sozialbeigeordnete Hans-Werner Brüning begrüßt. In seinem Beitrag machte er auf die generationsübergreifenden Folgen der Dauerarbeitslosigkeit aufmerksam. Er betonte, dass erhebliche Mittel des Haushaltes auch für den sozialen Schwerpunkt Nord eingesetzt werden und forderte auf, diese Problemlagen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Für die Bürgerbeteiligung sieht er in der AG Gemeinwesenarbeit einen geeigneten Rahmen. Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion Frank Theile ermunterte die Mitglieder des Ortsverbandes, die personellen und ideellen Kräfte für die weitere Umsetzung der Ziele des Kommunalwahlprogramms 2009-2014 zu bündeln. Impulse aus dem Ortsverband Magdeburg Nord erwartet der Stadtvorsitzende der LINKEN Torsten Hans insbesondere bei der Kommunikation mit den Einwohnerinnen und Einwohnern, der Mitgliederentwicklung und der Auseinandersetzung mit dem Neonazismus.

F.d.R. Regina Frömert, Joachim Spaeth

Seite 14- GWA Neustädter See

In regelmäßigen Abständen von 6 Wochen treffen sich Menschen des Stadtteiles Neustädter See und tauschen sich über verschiedenste Themen aus. Das ist nichts Ungewöhnliches, treffen sich doch Menschen jederzeit und allerorts, um miteinander zu sprechen. Es gibt Elternabende in KITAs und Schulen, Stammtische in Gaststätten oder einfach Gespräche bei zufälligen Treffen im Supermarkt oder auf der Straße. Wer kennt das nicht? Dabei wird über dies und das geredet, mal gelobt, mal gemeckert und oft auch gelacht. Familie, Kinder, Arbeit, Hobby, das Fernsehprogramm. Themen gibt es reichlich. Selbst Dinge, die vor der Haustür geschehen werden ausgetauscht. Im Prinzip nichts anderes passiert alle 6 Wochen. Ein Kreis von ca. 25 Personen redet über die Dinge, die vor der Haustür passieren. So kurz und knapp lässt sich eine Sitzung der Gemeinwesengruppe (GWA) umschreiben. Interessant an diesen Treffen ist, dass nicht ein Thema vorherrscht, eine Meinung zählt oder Entscheidungen entgegen der Mehrheit gefällt werden. Es ist ein bunter Mix von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen des Stadtteiles: Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiter aus Einrichtungen oder Wohnungsunternehmen, auch Stadträte oder Angestellte der Stadt. Eines eint alle, das Interesse für Ihren Stadtteil. Nun können Sie sagen: „Klar, toll, aber was bringt das schon?“ oder „Was ändert das?“ Fragen, welche ich anfangs auch hatte, logisch. Ich wollte trotzdem neugierig sein und der Sache eine faire Chance geben. Ich besuchte eine Sitzung, dann noch eine. Ehrlich, die ersten Versammlungen fand ich mitunter etwas seltsam, die Gespräche im Anschluss umso interessanter. So lernte ich die Menschen kennen, die dort diskutierten und bekam nach und nach einen Einblick in dieses unbekannte Wesen GWA. Sie kennen die Schlagworte und Standardsätze zur Genüge. Ich werde Ihnen nicht sagen, wie wichtig und notwendig Engagement ist oder dass ohne das Ehrenamt nichts mehr geht. Es mag teilweise sogar stimmen. Ich würde Ihnen sagen wollen: die Gemeinwesengruppe Neustädter See ist eine starke Gruppe, deren Teilnehmer gut harmonieren und sich ergänzen. Etliche Projekte im Stadtteil sind als Idee oder Gedanke in der GWA entstanden. Über die Broschüre des Magdeburger Nordens können Sie in dieser Ausgabe lesen, über das Stadtteilfest am 30.6. oder die Fotoaktion mit dem Schriftzug „Nord“ ebenfalls. Wer auch immer solche Projekte angeht und umsetzt, hat nicht selten durch die GWA-Gruppe Inspiration und Unterstützung erhalten. Ich könnte die Liste der Beispiele beliebig fortführen, möchte stattdessen lieber festhalten: Oft sind es die Kleinigkeiten, die einem selbst unwichtig erscheinen, die dem Anderen mal so richtig weiter helfen.

Gerade bei den drei oben genannten Projekten war und ist dies der Fall. Am 30.5. findet um 17.30 Uhr im „Seeblick“ die nächste GWA-Sitzung am Neustädter See statt. Vielleicht sind es ja gerade Sie, die an diesem Tag sagen: „Guten Abend, heute möchte ich einmal neugierig sein und der Sache eine faire Chance geben“.

Marcel Härtel

Bürgerverein „Nord e.V.“


Seite 15- Leute wie Du und Ich

1977 zog ich mit meinen Eltern nach Nord. Für mich schlimm, musste ich doch meine Freunde, an dem Ort wo ich herkam, zurücklassen. Nord war zu der Zeit noch im Aufbau, alles grau, überall  Schlamm. Die Bäume noch klein und kahl. So nach und nach lernte ich neue Leute und Freunde kennen. Nord wuchs und wuchs, erstaunlich

schnell. Es sollte so kommen, ich lernte meine Frau kennen und wir zogen weg. Nord sah ich nur noch durch die Besuche zu meinen Eltern und zum Neustädter See. Dann kam meine Hochzeit, kurz danach meine Scheidung und mit ihr die Probleme.

Ich fing an zu trinken. Ich zog aus Magdeburg fort und der Alkohol mit. Die Probleme häuften sich, aber ich wollte es nicht wahr haben, dass ich sie nicht im Alkohol ertränken kann. Denn sie konnten schwimmen. Ich setzte alles auf eine Karte und verlor. Verlor die Achtung vor mir selber, den Mut etwas zu ändern. Es folgte der Verlust! Verlust von Freunden, von Arbeit, zuletzt blieben nicht mal die Partner. Die Gesundheit blieb auf der Strecke. Schlimm nur, dass ich es, wie viele Andere auch nicht wahr haben wollte. Erst als die Letzten, die mit mir an einem Tisch gesessen hatten, an diesem Teufelszeug starben, wollte ich nur die Flucht ergreifen, ohne nach hinten zu schauen. Ich dachte, wenn ich weggehe, dann betrifft es ja nicht mich. Ich hatte gar kein Interesse nach den Ursachen zu schauen. So kam es, dass ich eines Tages wieder mal nach Nord kam. Was ich durch meine verschleierte Sicht sah, gefiel mir. Eine bunte Stadt ist aus dem früheren grauen Mäuschen geworden, mit viel Grün, einem See und vielen Bänken, auf denen Leute saßen, denen es genauso ging wie mir. Sie hatten keine Arbeit, aber genauso viel Durst wie ich. Also zog ich hier her, mein Weggefährte Alkohol im Gepäck, denn er ließ nicht los und ich fand es sogar gut, war er doch Tröster, Zuhörer und Geliebte zugleich. Ich hatte doch keinen Anderen, wenn ich einsam war und die „Kumpels“ waren bereits von den Bänken verschwunden. Es war kein Lebensmut mehr in mir. Ich verlor die Kontrolle, alles drehte sich nur noch um „Ihn“. Ist noch genug da? Wie komme ich an Nachschub? In den Läden war doch genug, da steckt man sich eben was in die Tasche, wenn das Geld dazu nicht da war. Dafür bezahlte ich mit Ladenverbot. Ich nahm es in Kauf. Von dem ganzen Quatsch, wie Arzt, Klinik oder Selbsthilfegruppen wollte ich nichts wissen. Erst als ich das erste Mal umgefallen bin und mich im Krankenhaus wiederfand, wurde mir bewusst, dass da etwas nicht stimmen konnte. Als es mir wieder etwas besser ging, war alles vergessen und es ging weiter mit dem Saufen. Nur ein zweiter Zusammenbruch ließ mich erkennen, dass es sich hier nicht mehr um ein Spielchen handelt, sondern um die Realität. In der ich eine Rolle spiele, um eine Krankheit, gegen die ich dringend etwas tun sollte. Ich bin dem Tod von der Schippe gesprungen, berichtete ein Arzt. Da fielen mir wieder die Freunde ein, die ich wegen dem Zeug verloren hatte. Angst beflügelte den Willen, nicht so zu enden wie sie. Ich begab mich in eine Klinik zur Entgiftung. Von da beschloss ich mich, einer Langzeittherapie zu unterziehen.

Ich bekam so langsam mein Leben wieder mit, denn in der Zeit davor, lief alles nur schemenhaft ab. Ich hätte meine Wohnung bald verloren, hätte ich nicht die verständnisvollen Mitarbeiterinnen der WOBAU gehabt. Danke. Ich hätte dann den Winter auf der Bank verbringen müssen. Nichts gegen Euch, die nach wie vor auf der Bank verweilen und Ihr Bierchen trinken. Seid mir nicht böse, wenn ich vorüber gehe. Denn ich weiß von mir, ich kann es nicht mehr, ohne wieder zurückzufallen. Ich bin froh, meine Umwelt jetzt wieder klarer wahr zu nehmen. Ich weiß wie schwer es ist, sich helfen zu lassen. Hilfe anzunehmen und damit meine ich nicht die nächste Flasche, die Euch gereicht wird. Es lohnt sich, glaubt mir. Ich kann mich morgens wieder im Spiegel sehen und mich anlächeln. Ich war mir die Mühe wert, es ist nicht leicht, aber es lohnt sich. Danke allen, die mir dabei geholfen haben. Nun kann ich wieder die vielen lustigen Menschen in dem schönen bunten Stadtteil Nord, meiner neuen Heimat, viel klarer sehen und genießen.

Danke

Ulrich Schmidt

Seite 16- Zoo Magdeburg

Nashorn-Jungtier Mala verzückt Zoo-Besucher

Ein Besuchermagnet unter den derzeit zahlreichen Jungtieren des Magdeburger Zoos ist unumstritten das junge Spitzmaulnashorn Mala. Mit ihrer Geburt um 1.12 Uhr in der Nacht zum 24. Dezember 2011 wurde sie für Zoo-Freunde und Nashorn- Fans zum Weihnachtswunder des Jahres. Schon in den Tagen zuvor saßen tausende Menschen vor ihren Computern, beobachteten via WebCam den Zustand der Nashorn- Mutter Mana und fachsimpelten über die anstehende, seltene Geburt eines Spitzmaulnashorns. Selbst begeisterte Zuschauer aus aller Welt schlossen sich dem Internet-Spektakel an. Seitdem hat sich Nashorn-Jungtier Mala prächtig entwickelt und verzückt die Zoo-Besucher mit jedem Tag mehr. Stürmisch galoppiert sie durch die Schauanlage des Nashornhauses, animiert ihre Mutter mit kleinen Nasenstübern zum Spiel und nimmt jede Kleinigkeit sehr genau unter die Lupe. In den wohlverdienten Spielpausen kann sich das kleine Energiebündel dann an Mamas Milchbar gütlich tun. Erste Erfahrungen mit der Welt außerhalb des Nashornhauses konnte Mala schon in kurzen Ausflügen sammeln, allerdings nur im für Besucher nicht einsehbaren Außenkral. Sobald das Wetter aber stabil ist, wird sie auch im Schaubereich der Außenanlage für alle Besucher zu sehen sein. Nashorn- Neugierige können sich natürlich auf der Webseite des Zoos unter www.zoo-magdeburg.de über Neuigkeiten informieren, in Malas Tagebuch und im Film- und Fotoarchiv stöbern.

Seite 16- Lyrikecke mit Helga Schettge

Kindheit

Wir spielten Käsekästchen

und machten Eierlauf.

Wir bliesen Seifenblasen

bis hoch zum Himmel rauf.

Wir wanden Blumenkränze

und setzten sie aufs Haar -

so wurden wir Prinzessin

mit Hofstaat: wunderbar.

Wir schrieben in Geheimschrift

so manchen schönen Brief

und sangen von dem Häschen,

das in der Grube schlief.

Wir ließen Schiffchen schwimmen

- gefaltet aus Papier

und formten Knetemännchen

und allerhand Getier.

Das war für uns so wichtig

und kostete kaum Geld.

Wie schnell ging sie verloren

die heile Kinderwelt ...

Helga Schettge

Fliederlied

Ich liebe dich, Flieder,

in Weiß und in Blau.

Ich steck’ dich ans Mieder

und trag dich zur Schau.

Du bringst meine Seele

stets wieder auf Trab,

wenn mir nach dem Winter

der Frohsinn so knapp.

Schön schmückst du die Gärten,

die Wiesen, den Hag

und manchen Zylinder

am Himmelfahrtstag...

Auch Tulpen mag ich und

blühende Linden.

Doch fehltest du, wärst du

glatt zu erfinden!

Ich danke dir sehr für

dein Blühn weit und breit.

Wir treffen uns wieder

zur Maienzeit.

Helga Schettge

Siehste!

Es singen die Vöglein im Maien,

sie singen in Dur und in Moll.

Sie wollen ein Weibchen sich freien,

sind saftvoll und kraftvoll und toll.

Doch hat man das Frauchen ergattert,

hielt Hochzeit, das reizende Fest,

sind alle Gesänge entflattert:

Dann gibt’s nur noch ARBEIT im Nest.

 

Helga Schettge



Seite 17- „Smeura“- Tierschutz in Rumänien

Rumänien ist für viele nicht mehr als ein Land der Europäischen Union und nicht unbedingt das Land der ersten Wahl bei der Suche nach einem Urlaubsplatz. Es ist ein wirtschaftlich sehr schwächelndes Land, was kein Geld übrig hat, haben möchte, für den Tierschutz. Aus diesem Grunde leben die Tiere dort, speziell die Hunde, unter Bedingungen, die für uns hier in Deutschland einfach nicht vorstellbar sind.

Die meisten der Hunde dort sind Straßenhunde und leben von dem was der Mensch wegschmeißt. Viele von ihnen sind krank, unterernährt und auch verletzt, da die meisten Menschen dort keine Rücksicht walten lassen. Nun gibt es aber auch Leute, die sich dort engagieren und Tierheime aufgebaut haben, um die Tiere, denen sonst keiner hilft, zu helfen. Eines dieser Tierheime ist die „Smeura“ in Pitesti, geführt von Ute Langenkamp. Wir als Tierschutzverein können auch nicht wegschauen, wenn wir das Elend dort unten sehen und so kommt es, das wir seit geraumer Zeit schon der Tierhilfe-Hoffnung helfen (http://www.tierhilfe-hoffnung.com), indem wir, wenn es unsere Kapazitäten zulassen, einige Hunde abnehmen und ihnen mit einer Vermittlung in Deutschland, die Chance auf ein besseres Leben geben. Dieses Jahr im Juni nun wollen wir uns selber auf die Strümpfe machen und dem Tierheim „Smeura“ in Rumänien einen Besuch abstatten. Wir möchten persönlich helfen, indem wir Futterspenden und vor allem medizinische Dinge (Impfmittel, Medikamente gegen Parasiten und Räude, Antibiotika OP-Artikel) mit runternehmen, um die großartige Arbeit der Menschen dort zu unterstützen.

Wenn auch Sie unser Projekt unterstützen möchten, so würden wir uns über eine Futter-, Sach- oder Geldspende sehr freuen. Sachspenden können Sie gerne im Stadtteilbüro Brunnenhof 9 in 39126 Magdeburg abgeben. Haben Sie Fragen oder möchten Sie helfen, so rufen Sie uns doch einfach an unter 0 39 21/98 50 32 oder kommen Sie im Tierheim Burg vorbei. Wir werden zum gegebenen Zeitpunkt von unserer Reise auf unserer Internetseite berichten.

Vielen Dank an alle die helfen sagt vorab das Team des „Tierschutzvereines Burg und Umgebung e. V.“.

Seite 17- Ausstellungen der Künstlerin Astrid Weinhold

Am 07.02.2012 um 15.00 Uhr eröffnete die 8. Jahreskunstausstellung: „Wir fliegen in den Weltraum“ mit dem Countdown: 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 Start. In den Räumlichkeiten der Villa Brandt in Barleben waren die besten Arbeitsergebnisse der 1. AG Kunst, des 6. Ferienkunstkurses: „Astronomie-Astrologie“ und des 6. Lindwurmmaskengestaltens zu sehen. Frau Astrid Weinhold lud zu dieser Veranstaltung ein und ließ Startbonbons („Starter“: Hart starten und weich landen) an die Besucher verteilen. Im Anschluss an den Rundgang fand noch ein kleiner Merker neben der, für die Kinder aufgebauten „Milchstraße“, den essbaren Planeten und Galaxien im Wintergarten der Villa Brandt statt. Inspiriert durch das Werk des Künstlers „Andora“, konnte eine SOJUS-Rakete gestaltet werden.

Am 06.03.2012 um 15.00 Uhr eröffnete die 2. Jahrestechnikausstellung: „Wir fliegen in den Weltraum in den Räumlichkeiten der Villa Brandt in Barleben. Zu sehen waren die besten Arbeitsergebnisse der 1. AG Technik, aus den Bereichen: „TZ“ und „Werkstatt“.

Auch in diesem Jahr finden zum Jahresthema 2012: „Mesokosmos“ in den Sommerferien 2 Kurse in den Arbeitsgebieten: „Kunst“ und „Technik“ an der GS Barleben statt. Bei Interesse im Grundschulalter kann sich bis zu den Sommerferien angemeldet werden (Tel.: 0391-59758287, täglich von 7.30 – 11.30 Uhr).

Astrid Weinhold


Seite 18- Computerkurs im Kranichhaus

Stillstand gibt es im Kranichhaus nicht. Das Wort scheint auch im Sprachgebrauch von Elisabeth Pouneva nicht zu existieren. Es gibt für die Leiterin des Nachbarschaftszentrums im Schrotebogen 12 immer etwas zu tun. Umtriebig, nie hektisch werden Tische und Stühle verschoben, eine Bingo-Runde vorbereitet oder ein Kaffee-Klatsch organisiert. Alltag eben. Die Angebotspalette im Treff der Volkssolidarität ist breit gefächert, das Lächeln im Gesicht der Chefin immer gegenwärtig. Am 10.4. ist es nicht anders. Während sich im unteren Bereich die Gymnastik- Gruppe versammelt, wird eine Treppe höher fleißig gewerkelt. Ein Buffet gerichtet, Kaffee gekocht und nebenbei die eintreffenden Gäste begrüßt. Dieser 10.4. ist ein besonderer Tag für das Nachbarschaftszentrum.

„Heute geht es los! Wir machen nun auch in Computer“, freut sich Elisabeth Pouneva und gesteht: „Ich bin heute ganz schön nervös!“ Zehn Teilnehmer nehmen den ersten Computerkurs für Senioren im Kranichhaus in Angriff. Premiere für Schüler und Personal. In 15 Wochen wird der ehrenamtliche Kursleiter Karl Heinz Dehnert

Grundlagen der Textverarbeitung an die Frau und den Mann bringen. Während der Eröffnung überbringen Kathrin Gandre von der Volkssolidarität und Annett Schmidt von der MWG die besten Wünsche. Manfred Herrmann, selbst langjähriger Kursleiter in Olvenstedt sagte: „Die Senioren sind sehr dankbare Schüler und das netteste Publikum, das man sich wünschen kann“. Elisabeth Pouneva war einfach nur glücklich, dass das neue Angebot im Kranichhaus gestartet ist. Kehrte an diesem besonderen Tag nun etwas Ruhe ein? Mitnichten! „Heute kommen noch ca. 70 Gäste zu einer Veranstaltung. Sie alle wollen dann irgendwo gemütlich

sitzen“, sagte Frau Pouneva. Sie macht sich ans Werk, nicht hektisch, aber mit einem Lächeln.

Marcel Härtel

Seite 19- Ein Gedicht von Fritz Schaumann

Sparen leicht gemacht-Eine Gebrauchsanleitung

Ich habe kürzlich in der Nacht

einmal darüber nachgedacht,

was man wohl so tun muss,

um Geld zu haben im Überfluss.

Da war nicht einfach und mir klar,

denn Geld ist in der Krise rar!

Es weiß doch heut die ganze Welt:

Unser Staat hat auch kein Geld.

Er macht Schulden noch und nöcher,

reißt in den Geldsack große Löcher.

Doch eines weiß ich ganz gewiss;

der holt’s zurück auch mit Beschiss!

Sogar die Politiker klagen,

dass am Hungertuch sie nagen.

Drum heben sie auch dann und

wann  die Diäten spürbar an.

Die haben’s leicht, denn ihr Beschluss

wird zum Gesetz und das ist Muß.

Auch Eisenbahner, Straßenverkehr,

Verwaltungsleute, Grundschullehrer,

sie fordern laut und immer wieder:

„Wir wollen mehr Geld! sonst legen wir die Arbeit nieder!“

So haben alle ihre Art um an mehr Geld zu kommen.

Doch, was können Rentner tun, die guten alten Frommen?

Die haben doch kein Streikbüro, geschweige eine Lobby.

Der einz’ge Ausweg den ich seh, den mach ich mir zum Hobby

Ich spare!

Die ganzen Medien machen’s kund: das Sparen sei sehr richtig.

Für den der tüchtig polstern kann, ist Rente dann nicht wichtig.

Gesagt – gehört – getan.

Also fang ich damit an.

Schon in der Früh beim Zeitungslesen, da konnt ich es erfahren,

bei wem, wie leicht und mühelos man kann viel Geld ersparen.

Der „Aldi“ hat auf einer Seite mir sogleich kundgetan:

„Nimm doppeltes zum halben Preis!“ – So fing das Sparen an.

Sechs Kisten Wein hab ich doch gleich gesackt und heimgebracht

Und obendrein beim Sparen noch ein Geschäft gemacht.

Egal wohin man immer schaut, das Angebot ist groß,

ob „E-neukauf“ ob „Tengelmann“, auch „Otto“ ist famos.

Allesamt versichern dir: Du sparst,  wenn du viel kaufst bei mir!

Das lass ich mir nicht zweimal sagen, so hab ich mir gedacht,

ab heut wird kräftig zugeschlagen – und hab’s auch gleich gemacht.

Ob Kochtopfset, ob Unterhosen, ob Laptop oder Teppich;

Ich hab en Gro gleich eingekauft. Die Masse bringt’s erst richtig.

Beim Winterschlussverkauf, so sagt die Werbung, da spart man doch so sehr,

50 Prozent auf alles! Herz was willst du mehr?

Da hab ich tüchtig losgelegt, das Auto rappelvoll.

Wenn sparen so viel Freude macht, find ich die Sache toll.

Der größte Clou kam dann zuletzt: Der Autohändler sagt:

„Wenn du dich kurz entschlossen traust, sind tausende gespart“.

So hab ich’s halt gemacht.

– Ein Ober-Mittelklassewagen hat mich nach Haus gebracht.

Jetzt wird die Wohnung mir zu klein. Womit den Sachen hin?

Ich brauch sie nicht, hab alles schon, wohin mit dem Klimbim?

Die Lösung war ganz einfach dann. Ich hab in stiller Nacht

den Krempel einfach pö a pö zum Sperrmüll hingebracht.

Doch als ich heute bei der Bank den Kontoauszug sah,

da wurd’s im Magen mir ganz flau. Ich war dem Weinen nah.

Mein Konto stand auf 000, kein Euro war mehr drauf.

Da hab ich so für mich gedacht: Schicksal nimm deinen Lauf.

Ich hab mich schon unterm Dach am Stricke hängen sehen,

da kam die Rettung von der Bank und die fand ich recht schön.

Der Bänker sagte im Vertrauen: „Das kriegen wir schon hin.

Du nimmst einen Kredit auf’s Haus und machst dabei Gewinn.

Statt 13,5 Prozent zahlst du bei mir nur 10!

Da hast du Geld und wieder Ruh

und sparst auch noch dazu!“

Jetzt ist das Geld schon wieder pfutsch und ich hab keine Ruh.

Das Haus gehört der Bank, die Einrichtung dazu.

Als arbeitsloser „Hartz Empfänger“ bin ich in großer Not,

ich schöpfe die Reserven aus und spar sogar am Brot.

Doch eines Tages, - ganz gewiss – mach ich den großen Clou

Ich spare jetzt auch in der Not – da hab ich Zeit dazu!

Fritz Schaumann

Seite 19- In Kürze

Im Kinder- und Jugendhaus „OASE“ finden seit Anfang Mai tanzfreudige Interessenten wöchentliche Workshops für Kinder und Erwachsene vor. Immer donnerstags von 15.30-17.30 Uhr trainieren die Kids und von 18.00- 20.00 Uhr die Erwachsenen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Am 31.05.2012 feiert der frisch sanierte Kindergarten „Am Neustädter See“ (Bördebogen 10) sein diesjähriges Sommerfest.

Zu einer „Kids Olympiade“ ruft die KITA „Kinderland“ in der Lumumbastraße am 4.7.2012. Sicher nicht nur ein Anlass für Eltern und Großeltern die kleinen Sportler anzufeuern.

Das „Begegnungszentrum Kannenstieg“ der Euro-Schulen und die „Pfingstgemeinde“ in der Joh.-R.-Becher-Str. veranstalten für Grundschüler des Nordens ein Fußballturnier. Der Anstoß erfolgt am 17.7.2012 um 10.00 Uhr.

In Aussicht auf das 40. Jahr des Wohngebietes Kannenstieg / Neustädter See suchen der Bürgerverein „Nord e.V.“ und das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes nach alten Fotoaufnahmen. Wenn Sie Bilder besitzen, welche Sie für das Chronik-Archiv zur Verfügung stellen können, melden Sie bitte sich unter 288 60 44 im Stadtteilbüro.

Senden Sie Ihre Veranstaltungen an:der.lindwurm@gmx.de

Seite 20- Termine der Kurse vom Stadtteilmanagement

„Leserunde „Nord“ 2012

im Stadtteilzentrum „Oase“, Im Brunnenhof 9,

Die Veranstaltung findet immer mittwochs in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr an folgenden Terminen statt:

16.05.2012

30.05.2012

13.06.2012

27.06.2012

11.07.2012

25.07.2012

08.08.2012

22.08.2012

 

„Kaffee trinken und nur mal reden“ 2012

im Stadtteilzentrum „Oase“, Im Brunnenhof 9,

Die Veranstaltung findet immer mittwochs in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr an folgenden Terminen statt:

06.06.2012

20.06.2012

04.07.2012

18.07.2012

01.08.2012

15.08.2012

29.08.2012

 

 

 „Kreativworkshop“ 2012

im Stadtteilzentrum „Oase“, Im Brunnenhof 9

Die Veranstaltung findet immer dienstags in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr an folgenden Terminen statt:

29.05.12

12.06.12

26.06.12

10.07.12

21.08.12

 

 

„Handarbeitworkshop“ 2012

im Stadtteilzentrum „Oase“, Im Brunnenhof 9

Die Veranstaltung findet immer montags in der Zeit von 13.00 bis 15.00 Uhr an folgenden Terminen statt:

21.05.12

04.06.12

18.06.12

02.07.12

16.07.12

30.07.12

13.08.12

27.08.12


Seite 20- Termine AG GWA und Bürgerverein

Termine der Gemeinwesenarbeitssitzungen im Stadtteil Kannenstieg für das Jahr 2012

04.07.2012, 17.30 Uhr

(Begegnungszentrum Kannenstieg)

12.09.2012, 17.30 Uhr

(Begegnungszentrum Kannenstieg)

14.11.2012, 17.30 Uhr

(Flora Park)

Termine der Gemeinwesenarbeitssitzungen im Stadtteil Neustädter See für das Jahr 2012

30.05.2012, 17.30 Uhr

(Seeblick)

11.07.2012, 17.30 Uhr

(Kranichhaus Schrotebogen 12)

19.09.2012, 17.30 Uhr

(APH Heideweg)

24.10.2012, 17.30 Uhr

(KITA Kinderland)

28.11.2012, 17.30 Uhr

(Chrupalla Aue 121)

 

 

Sprechstunden des Bürgervereins „Nord e.V.“

07.06.2012 16.00 – 18.00 Uhr

05.07.2012 16.00 – 18.00 Uhr

02.08.2012 16.00 – 18.00 Uhr

06.09.2012 16.00 – 18.00 Uhr

04.10.2012 16.00 – 18.00 Uhr

Im Brunnenhof 9 (Stadtteilbüro)

39126 Magdeburg

Tel: 0391 288 60 44

Mail:

buergerverein@neustaedtersee.de


Seite 20- Impressum:

Herausgeber:

Internationaler Bund (IB),

Freier Träger der Jugend-,

Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

ABZ Magdeburg

Brennecke Str. 95

39116 Magdeburg

ViSdP: Jessica Zedler, Stadtteilmanagerin

Kannenstieg/Neustädter See

Redaktion/Layout:

Internationaler Bund (IB),

Freier Träger der Jugend-,

Sozial- und Bildungsarbeit e.V.

ABZ Magdeburg

Brennecke Str. 95

39116 Magdeburg

Druck:

Harzdruckerei Wernigerode GmbH

„Der Lindwurm“ erscheint vierteljährlich

in einer Auflage von 3000 Exemplaren.

Die Zeitung wird gratis in den Stadtteilen

Kannenstieg/Neustädter See ausgelegt.

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