23. Ausgabe (November 2014)

Titelblatt 23. Ausgabe
Titelblatt 23. Ausgabe

Inhalt

Seite 2

Vorwort

GWA Termine und Bürgersprechstunden

Seite 3

Fotoausstellung 2.0

Das Modell vom Neustädter See

Seite 4

Das verrückte Sportfest

Seite 5

ASZ und Kita hoch zu Ross

In Kürze

Seite 6/7

Das Stadtteilfest im Kannenstieg

Seite 8

Helga Schettges Lyrikecke

Seite 9

Fotos machen! Mehr als ein Hobby

Meine Gedanken zur Fotoausstellung

Seite 10

Magdeburg trifft die Welt

Webseiten für Nord

Impressum

Seite 11

Gemeinsam sind wir stark

Seite 12

Freiwillige im Berliner Zoo

Herbstfest bei Lewida

Danke für die Unterstützung 2014 


Seite 2- Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, der Sommer ist vorbei und der Herbst hält Einzug in unsere schönen Stadtteile. Es wird kalt, ungemütlich und früh dunkel, da freut man sich auf ein warmes Getränk und eine interessante Lektüre.

Wir hoffen, Ihnen diese Lektüre mit der 23. Ausgabe unserer Stadtteilzeitung geben zu können, denn es ist wieder viel passiert im Norden Magdeburgs. Nach 70 Monaten Abstinenz fand am 26.09.2014 endlich wieder ein Stadtteilfest im Kannenstieg statt. Das Organisationsteam um Toralf Schlieb hat dabei ganze Arbeit geleistet und dieses Fest zu einem absoluten Highlight gemacht. Mit Hüpfburgen, vielen Ständen, Bogenschießen und einem bunten Bühnenprogramm ging es bis in die Abendstunden „heiß“ her. Man sah in strahlende Kinderaugen und fröhlich lächelnde Menschen, denen auch ein paar Regentropfen nichts anhaben konnten. Auf den Seiten 6 und 7 finden Sie ein paar Impressionen zum Fest.

Doch auch im neuen Stadtteiltreff war einiges los. Ob „Verrücktes Sportfest“ (Seite 4), „Magdeburg trifft die Welt“ (Seite 10) oder aktuell die Fotoausstellung 2.0 „Menschen in Nord“ (Seite 3) erfüllten dieses Haus mit Leben. Das Alt und Jung gut miteinander harmonieren, bewiesen die Senioren des ASZ im Kannenstieg gemeinsam mit den Kindern der Integrativen Kita „Neustädter See“. Ob „Hoch zu Ross“ (Seite 5) oder „Gemeinsam sind wir stark“ (Seite 11), allen hat es Spaß gemacht. Doch auch die anderen Artikel werden für Kurzweil bei Ihnen sorgen. So gibt es wieder Frau Schettges Lyrikecke, Berichte unserer Fotografen, das Herbstfest bei Lewida und vieles anderes mehr.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Stadtteilzeitung.

Sandra Täntzler

1. Vorsitzende Bürgerverein „Nord e.V.“

Seite 2- GWA- Termine und Bürgersprechzeiten

 

AG GWA Neustädter See

03.12.2014 17.30 Uhr

Bine`s Bierstube

hinter dem APH Heideweg

Kontaktdaten:

Siegfried Kratz

Olaf Wittig

Elvira Ferchland

gwa.neustaedtersee@gmx.de

 

AG GWA Kannenstieg

26.11.2014 17.30 Uhr

Der Ort wird rechtzeitig

durch den Sprecherrat bekanntgegeben.

Kontaktdaten:

Dr. Ute Kaden

Petra Zimpel

gwa.kannenstieg@googlemail.com

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes

Die Bürgersprechzeit findet immer dienstags von 13.00 Uhr bis 18.30 Uhr statt.

Kontaktdaten:

Jessica Zedler

jessica.zedler@internationaler-bund.de

Marcel Härtel

marcel.haertel@internationaler-bund.de

Telefon: 0391 2886044

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

 

Bürgerverein „Nord e.V.“

Die Bürgersprechzeit findet jeden 1.Dienstag im Monat von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt.

Kontaktdaten:

Sandra Täntzler

buergerverein.nord@gmx.de

Telefon: 0391 2886044

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kannenstieg.net und www.neustaedtersee.de sowie auf facebook unter Stadtteilbüro.Bür-gerverein.Nord.

Die GWA Neustädter See ist nun ebenfalls mit einer Facebook- Seite für Sie präsent.



Seite 3- Fotoausstellung 2.0 - Menschen in Nord

Am 13.10.2014 um 16:00 Uhr war es so weit. Der Bürgerverein Nord e.V. eröffnete, in Kooperation mit dem Stadtteiltreff „OASE“ und dem Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See, im neuen Stadtteiltreff die 2. Fotoausstellung. Nachdem im letzten Jahr der Stadtteil im Vordergrund stand, geht es in diesem Jahr um die Einwohner und Dienstleister in unserem schönen Norden. Egal ob Erzieherin in der Kita, Eisverkäufer, Zootierpfleger oder ehrenamtliche Helfer, sie sind immer da und werden doch selten wahrgenommen. Um diese Menschen geht es in dieser Ausstellung. Aber auch die Bewohner der Stadtteile werden gezeigt.

Geöffnet ist die Ausstellung noch bis zum 06.12.2014 immer Montag bis Freitag von 14:00 – 18:00 Uhr. Sonderführungen z.B. für Gruppen können unter 0391 2886044 abgesprochen werden. Unser Dank geht an unsere Kooperationspartner, die Landeshauptstadt Magdeburg, die Euroschulen Magdeburg Kannenstieg und die Mitglieder des Bürgervereins, für ihre Unterstützung bei diesem Projekt.

Sandra Täntzler

Bürgerverein Nord

(Fotos: Ulrich Schmidt)

Seite 3- Das Modell vom Neustädter See

Fast drei Jahre hat es gedauert, bis Andreas Lenz und Dirk Neumann das detailgetreue Stadtteilmodell fertig hatten. Die beiden Männer arbeiteten damals für die IMA (Institut für Marktwirtschaft) in dessen Sozialprojekt „Integration vor Ort“.

Wenn man sich dieses Modell ansieht, dann weiß man sofort, wie viel Liebe und Herzblut die Männer dort hineingesteckt haben. 2012 bekam es der Bürgerverein Nord e.V. von der IMA geschenkt und war sich einig, dass es unbedingt ausgestellt und den Bürgern des Stadtteils gezeigt werden sollte. Leider fehlen uns dazu die Räume.

Momentan steht das Stadtteilmodell in der Integrativen Kita „Neustädter See“ im Keller und verstaubt. Dazu ist es aber viel zu schade. Daher ist der Bürgerverein Nord auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten, um diese tolle Arbeit auszustellen. Das Stadtteilmodell besteht aus 8 Platten à 1x2m Größe, bei einer Gesamtgröße von 4x4m. Es wäre schön wenn sich, bevorzugt in den Institutionen in unserem Stadtteil, ein Platz fände, um das Modell über einen längeren Zeitraum auszustellen. Interessenten melden sich bitte unter 0391 2886044.

Vielen Dank an die IMA für das Modell und an Frau Nethe von der Kita „Neustädter See“ für die schnelle Hilfe.

Sandra Täntzler

Bürgerverein Nord


Seite 4- Das „verrückte“ Sportfest

Am 15.08.2014 veranstaltete der Bürgerverein Nord e.V., in Kooperation mit dem Stadtteiltreff „OASE“ und dem Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See, das erste verrückte Sportfest. Ca. 100 kleine und große „Sportler“ versuchten sich im verrückten Zehnkampf. Da es sich nicht um normale Sportarten handelte, machte es allen gleich noch mehr Spaß, sich im neuen Stadtteiltreff zu messen. Bernd Galetzka von Kinderland e.V. sprang spontan als Moderator ein und machte mit seiner humorvollen Art die Ansagen. Vielen Dank Bernd für die tolle Unterstützung.

Ein großes Dankeschön geht an unsere Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtteiltreff und dem Stadtteilmanagement sind uns sehr wichtig. Auch bei der Landeshauptstadt Magdeburg möchten wir uns bedanken. Durch die Gelder des Initiativfonds konnten wir tolle Preise holen. Aber der allergrößte Dank geht an die ehrenamtlichen Helfer! Ohne Euch sind solche Veranstaltungen nicht durchführbar. Vielen Dank das Ihr für uns da seid und uns so klasse unterstützt. Aber nun zurück zum Sportfest. Es gab Stationen wie z.B. Teebeutelweitwurf: dort musste der Teebeutel mit dem Mund „geworfen“ werden. Oder Wasser tragen: aus einem Eimer musste ein Schwamm, vollgesaugt mit Wasser, über eine kurze Distanz zu einem Behälter getragen und dort ausgedrückt werden. Die Zeit wurde erst

gestoppt, wenn der Behälter voll war. Diese Station war besonders bei den Kindern beliebt, da man dort so richtig schön maddern konnte. Aber auch die anderen Stationen wie Ballondarts, Büchsen werfen, Boule, Rasenhockey, Hindernislauf, Ringe werfen, Einlochen und Dreisprung mussten gemeistert werden.

Auch Bernd Galetzka (Kinderland e.V.) und Marcel Härtel (Stadtteilmanagement) entschlossen sich gegeneinander anzutreten. Dieses hausinterne Duell sorgte für manchen Lacher. Am Ende hieß der Sieger Bernd Galetzka.

Zum Schluss wurden alle Punkte zusammen gezählt und die Gewinner ermittelt.

Altersklasse 0-6 Jahre:

1.Platz Louis Arens

2.Platz Maja Bauch

3.Platz Stella Tessmer

Altersklasse 7-12 Jahre:

1.Platz Ajoub El Fourati

2.Platz Tom Stempniewicz

3.Platz Samantha Grimm

Altersklasse ab13 Jahre:

1.Platz Thomas Wohlfahrt

2.Platz Jan Kampmeier

3.Platz Michelle Laeßig

Die Gewinner freuten sich über ihre tollen Preise und Pokale und alle waren sich einig, dass dieses Sportfest das lustigste war, an dem sie teilgenommen haben.

Sandra Täntzler

Bürgerverein Nord

(Fotos: Sandro Grupe

Seite 5- ASZ und Kita hoch zu Ross

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

Pünktlich zum Herbstanfang starteten das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus des PARITÄTISCHEN im Kannenstieg und die integrative Kita „Neustädter See“ wieder einmal eine tolle Aktion. Ein Reitvormittag, an dem alle Kinder und Erwachsenen die Möglichkeit hatten, aufs Pferd zu steigen und den eigenen Körper ganz neu zu spüren. Mit dem Reiterhof in Angern kooperiert die Kita seit 2008. Integrative Kinder der Kita erhalten durch heilpädagogisches Reiten und Voltigieren eine individuelle Förderung. Beim Reiten und Voltigieren werden Konzentration, Selbstvertrauen und innere Ruhe gestärkt. Die Körperwahrnehmung, die Grob- und Feinmotorik und das Gleichgewicht werden geschult und verbessert. Durch die finanzielle Unterstützung aus dem Initiativfond Gemeinwesenarbeit konnten an diesem Aktionstag auch nichtbehinderte Kinder und Erwachsene diese Erfahrung machen.

Mit großem Hallo wurden die Erwachsenen von den Kleinen in der Kita begrüßt. Ja, man kennt sich schon. Kleine Hände führten die Großen in einen herbstlich geschmückten Saal. Hier begrüßten alle mit lustigen Liedern vom Wind und bunten Blättern den Herbstanfang. Mit dem Lied vom Cowboy Joe wurde ein toller Übergang gefunden und die beiden inzwischen eingetroffenen Pferde Berti und Pedro mit großem Jubel empfangen. Manche Kinder hatten sicher Herzklopfen vor ihrer Runde auf dem Rücken der Pferde und die Senioren waren begeistert, wie artig die kleine „Wartegemeinschaft“ ausharrte und die anderen sich die Zeit mit lustigen Spielen und Aktivitäten vertrieben. Natürlich bekamen Berti und Pedro Brot und Möhren – eine Stärkung, die sie sich redlich verdient hatten. Aber auch Kinder und Senioren spürten langsam Hunger. Während die Kinder eine leckere Suppe aus dem Hexenkessel bekamen, genossen die Erwachsenen leckeren selbstgebackenen Kuchen und ließen sich vom Kaffeeduft verführen. Für alle war es wieder eine gelungene Aktion und machte Lust auf mehr!

Steffi Albers

ASZ im Bürgerhaus des PARITÄTISCHEN

(Fotos: Steffi Albers)


Seite 5- In Kürze

Adventszeit bedeutet auch in diesem Jahr wieder, dass in Nord verschiedenste weihnachtliche Veranstaltungen auf dem Programm stehen. So feiert das Bürgerhaus im Kannenstieg am 20. November seinen „Märchenzauber“. Am 30. November findet der traditionelle „Lebenshilfe- Weihnachtsbasar“ am Sülzeanger statt. In der OASE gibt es am 5. und 6. Dezember einen zweitägigen „Weihnachtsmarkt“ mit verschiedenen Kooperationspartnern. Die „Kinder- Weihnachtsfeier“ des Begegnungszentrums Kannenstieg der Euroschulen rundet am 15. Dezember die Festivitäten in unserer Rubrik „In Kürze“ ab. Nähere Informationen zu den genannten Veranstaltungen bekommen Sie in den benannten Einrichtungen.

„Spielplatzpaten“ darf sich seit einigen Wochen der „Ortsverband Nord- Die Linke“ nennen. In einer kleinen feierlichen Zeremonie haben die Vertreter der Ortsgruppe die Patenschaftsurkunde für den Abenteuerspielplatz am Neustädter See übergeben bekommen. Mit dieser Patenschaft verbinden die neuen Paten einige Ideen: frische Farbe am Leuchtturm oder ein Kinderfest im Frühjahr.

Nicht nur im Frühjahr, sondern im Verlauf des nächsten Jahres plant die Stadt sechs Skulpturen im Wohngebiet Neustädter See zu sanieren. Über das Programm „Soziale Stadt“ wird unter anderem die „Nixe“ wieder aufgearbeitet.

Ab sofort findet sich im Stadtteiltreff „Oase“ ein neues Angebot. Immer dienstags von 16.30 bis 18.00 Uhr heißt es „Schreibstube- Lesen und Schreiben für Erwachsene“. Details über dieses Angebot bekommen Sie direkt vor Ort.

Im Zusammenhang mit der Oase möchten wir im Lindwurm noch einmal das „Senioren-Cafe“ montags ab 15.00 Uhr erwähnen. Es erfreut sich steigender Beliebtheit, könnte aber noch den einen oder anderen, gerade männlichen Besucher, vertragen.


Seite 6/7- Das Stadtteilfest im Kannenstieg

Am Freitag, den 26.09.2014, Punkt 14:00 Uhr fiel endlich der Startschuss zum langersehnten Stadtteilfest im Kannenstieg. Nach mühevoller Vorbereitungsarbeit, Gesprächen mit den Standbetreibern, Förderern, Netzwerkpartnern und den wöchentlichen Organisationstreffen, fanden sich in den frühen Morgenstunden unzählige Helfer auf dem Gelände der Grundschule „Am Kannenstieg“ ein, um mit dem Aufbau des Festes zu beginnen. Dabei meinte es der Wettergott nicht gut mit den Helfern! Im Regen und auf nassem Rasen begannen sie mit dem Aufbau der Pavillons und den entsprechenden Bierzeltgarnituren!

Der Orgastand, der Sanitätsdienst, der Grillwagen, die Bühne mit DJ-Anlage, ein Kinderkarussell, eine Bungee-Trampolin-Anlage, die mobile Bowlingbahn, zwei Hüpfburgen und viele weitere Standbetreiber fanden ihren Platz und wurden emsig bestückt. Es war ein munteres Treiben, wie in einem Ameisenhaufen!

Durch das Polizeiblasorchester des Landes Sachsen-Anhalt wurden die Besucher eingestimmt und Frau Schade, Schulleiterin der Grundschule „Am Kannenstieg“ und Herr Schlieb, von den Euro-Schulen Magdeburg/ Begegnungszentrum Kannenstieg eröffneten gemeinsam das Stadtteilfest! Es folgte ein buntes Bühnenprogramm mit Beiträgen für jeden Geschmack. Neben dem Landespolizeiblasorchester fanden wie folgt folgende große und kleine Künstler den Weg auf die Bühne: Die Kinder der Kita „Schlupfwinkel“, des Hortes "Weltentdecker" und der Tanzgruppe aus der "OASE" begeisterten mit ihren Gesangs- und Tanzeinlagen.

Mit der Kindergruppe der "Sahara Tanzshow" (Bauchtanz), mit einer Latino-Tanzgruppe, mit Walzertakten der Barleber Tanzgruppe und mit Square- Dance der "Magdeburger Halbkugeln" wurde auf der Bühne ein breites musikalisches und künstlerisches Spektrum geboten. Gesangliche Beiträge lieferten Daniela Zadoin und "Meridian" mit ihren Auftritten. Die Bühnenparty wurde mit dem Live- Gig der Magdeburger Band 6Atü abgerundet und nach mehreren Zugaben unter großen Applaus beendet.


Die zahlreichen Besucher erfreuten sich an den Darbietungen und genossen die angenehme Partyatmosphäre! Die Grundschule „Am Kannenstieg“ bot einen Kuchenbasar an und viele Gäste nutzten die Möglichkeit der angebotenen Führungen durch die Sternwarte! Außerdem versuchten sich unzählige Kids im Verkehrsschulungspark, probierten sich als Sumo-Ringer oder am Bogenschießstand aus! Die Highlights für viele Kinder waren unter anderem, die Hüpfburgen, das Feuerwehrauto, die Bungee-Trampolin-Anlage, ein Mini-Kinderkarussell „Otto dreht sich“, die „Baumeister“- Strecke, das Kinderschminken der Kita „Kinderland“ oder das Loombänder-Basteln der Kita „Die Wurzel“!

Alle Gäste des Stadtteilfestes konnten sich an den Pavillons von den unterschiedlichsten Anbietern informieren oder verköstigen lassen. Zu den Anbietern gehörten: TUS Tigers Magdeburg Fußball und TUS Magdeburg Schach, Maxi Max, Familie Fiedler, Familie Arnold, Mittelalterladen „Aloria“, "Don Bosco", Bürgerhaus Kannenstieg, "Junge Humanisten", "Deutscher Familienverband", Projekt „Stabil“, Bürgerverein Nord, Stadtteilbibliothek Flora Park, Elektromobile Magdeburg, Bowling World Magdeburg,

Puntschella – Eis und weitere.

Wir bedanken uns herzlichst bei allen Beteiligten, den vielen ehrenamtlichen Helfern, den Förderern und den Sponsoren, zum Beispiel: der Landeshauptstadt Magdeburg mit dem Bund-Länder-Programm „Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf- die soziale Stadt“ mit ihrem Projekt: „Miteinander leben im Stadtteil II Kannenstieg / Neustädter See“, den Euro- Schulen Magdeburg / Begegnungszentrum Kannenstieg, der GWA „Kannenstieg“, der GWA „Neustädter See“, der SWM, dem Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes, dem Bürgerverein Nord e.V., dem Baumarkt „Hornbach“, der Stadtsparkasse Magdeburg Nord, der „ikk plus“, dem Großhandel „Mios“, dem Reisebüro Nepumuk Reisen – Manuela Deutscher, Edeka - Giesecke, dem EMS - Projekt „Stabil“, dem Bürgerhaus Kannenstieg, dem Zoologischen Garten Magdeburg, dem TuS 1860 Magdeburg Neustadt e.V., der privaten Spendensammlung von Siegfried Kratz und vielen ungenannten.

Herzlichen Dank!

Toralf Schlieb

Begegnungszentrum Kannenstieg

(Fotos:Ulrich Schmidt, Sandro Grupe)


Seite 8- Helga Schettges Lyrikecke

Weihnachtsgedanken einer gestressten Mutter

Am allerliebsten flöge ich fort

nach Hawaii oder irgendwo hin

- an einen ganz schönen, einsamen Ort

und behielte für mich, wo ich bin.

Mit fröhlichem Schwung in die Wellen hinein,

und danach wird relaxt unter Palmen.

Vom Himmelszelt grüßte der Sonnenschein,

und der Wind spielt mit Blumen und Halmen ...

So weit und so gut und so phänomenal,

doch jetzt kommt die Pflicht um die Ecke.

Sie findet mich stets, und es ist ihr egal,

falls ich mich noch sonstwo verstecke.

So backe ich Plätzchen, so backe ich Stollen,

so schleppe ich sämtliche Taschen, die vollen,

besorge Geschenke und mach’s jedem Recht.

Ich muss funktionieren, sonst wär’ es ja schlecht.

Ich schrubbe die Wohnung und schmücke sie aus:

Es soll meinen Lieben gefallen zu Haus!

Nun ist noch zu kochen - ich muss mich beeilen

und hänge selbst kraftlos schon längst in den

Seilen.

Wo sind die Tabletten für Kopschmerz/Migräne?

Es hat doch wohl niemand geseh’n, dass ich gähne?

Da sind sie nun alle mit Sing und mit Sang.

Die Welt ist in Ordnung - mit lieblichem Klang.

In jedem Jahr wieder mit Glocken und Tann,

mit Kind und mit Kegel und Weihnachtsmann.

Ich bin voll Erstaunen: Ich mache nicht schlapp.

Doch nächstes Jahr, Freunde, da haue ich ab!

Helga Schettge


Zu Besuch

Eingetragen für ein Weilchen

in des Lebens Gästebuch,

ward ein Visum mir gegeben

mit Vermerk: Nur zu Besuch!

Anfangs klein und unerfahren

war mir alles unbekannt,

ich entdeckte erst nach Jahren

sehr viel Schönes hier im Land.

So viel Güte in den Menschen,

so viel Weisheit ringsumher,

so unendlich viel zu lernen -

und gar manches fiel mir schwer.

Glück und Freude war’n Begleiter

auf den Wegen, die ich ging.

Auch Enttäuschung, Schmerz und

Bosheit

mir durchaus am Rockschoß hing.

Große Pläne und Gedanken

schwirrten viel in meinem Kopf.

Doch da waren oft auch Schranken,

und man hing am alten Zopf ...

Blütenträume, sie vergingen,

kam ich überhaupt voran?

Ach, nicht alles kann gelingen -

misst die Nachwelt mich daran?

Eines Tags läuft ab mein Visum

mit Vermerk: Nur zu Besuch!

Als Notiz vielleicht zu finden

in des Lebens Gästebuch.

Helga Schettge

Herbstzauber

Herbst - du bist ein Abschiedswort,

deckst die Erde zu,

treibst die Sommerträume fort,

gehst mit uns zur Ruh.

Herbst - du bist ein Farbenspiel,

zauberst bunt die Welt,

bläst die Drachen bis ans Ziel -

hoch am Himmelszelt.

Herbst - du bist ein Früchtetopf

mit viel Ri-Ra-Rum.

Trinkt man reichlich, wird der Kopf

ganz schnell di-da-dumm.

Herbst - du bis ein Nebelmeer,

nimmst uns fast die Sicht,

Geister fliegen weiß umher...

Hu, erschreckt euch nicht.

Herbst - du bist ein Wandersmann,

rufst uns zu im Geh’n:

Es wird Frühling irgendwann!

Tschüs. Auf Wiederseh’n.

Helga Schettge


Seite 9- Fotos machen! Mehr als ein Hobby

Zuerst möchte ich mich bei Ihnen einmal vorstellen. Mein Name ist Sandro Grupe und ich wohne seit 2010 in Nord. Ich bin leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Schöne Momente festhalten, wenn ich mein Kind lachen sehe oder wie es mutig etwas Neues ausprobiert. Was gibt es Schöneres, als es zu fotografieren? Aber auch was sonst so in Nord passiert, sollte man nicht vergessen. Darum habe ich mir zur Aufgabe gemacht, vieles auf Bildern festzuhalten. Manchmal ist es nur ein Lächeln, was mich den Auslöser betätigen lässt. Ich bin seit knapp 2 Jahren im Bürgerverein Nord, wo ich mein Hobby mit Ulrich Schmidt teilen kann. Wir beide sind keine Profis, sondern Hobbyfotografen. Daher ist es für uns ein großes Dankeschön, dass unsere Arbeit, die wir in unserer Freizeit machen, so angenommen wird. Aber auch den vielen Menschen ein Danke, dass sie sich von uns fotografieren ließen. Der Bürgerverein Nord hat auch in diesem Jahr wieder viel auf die Beine gestellt, z.B. den Seelauf oder das verrückte Sportfest. Das sind nur zwei Veranstaltungen, wo wir mit dabei sein konnten. Für mich ist der Satz "Wir sind Nord" nicht nur ein Satz, sondern das ist Leben. Ob es die nette Verkäuferin an der Kasse oder im Blumenladen ist, jede von ihnen hat immer ein Lächeln und ein paar nette Worte. Und eines sollten wir wirklich nicht vergessen, in Nord ist in diesem Jahr wieder sehr viel passiert. Die neue Oase hat ihre Türen für Groß und Klein geöffnet. Da ist jetzt die Fotoausstellung“ Nord 2.0“ zu sehen. Sie können dort die Bilder von Ulrich Schmidt und mir bis zum 6.Dezember anschauen. Vielleicht sehen Sie auf den Bildern den einen oder anderen, den Sie kennen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, um einmal in Nord und seine Gesichter zu schauen. Wie heißt es so schön: „Wir sind Nord“.

In diesem Sinne, Danke.

Ihr Sandro Grupe

Seite 9- Meine Gedanken zur Fotoausstellung

Schon während der letztjährigen Ausstellung wurde die Idee geboren, eine weitere Fotoschau zu machen, in der es um die Menschen in Nord geht. Ich freute mich, daran aktiv teilhaben zu können. Da ich öfters auf Montage war und auch sonst nicht immer um 16.30 Uhr Feierabend ist, ist die Zeit, bei Projekten dieser Art mitzumachen, knapp bemessen.

Für mich stellte sich die Frage: "Wie stellt man so etwas an?" Noch dazu, wenn man etwas schüchtern ist. Wenig Zeit, schüchtern und recht unerfahren. Bilder auf einer Veranstaltung zu machen, ist etwas anderes. Für dieses Projekt musste ich auf die Leute zugehen, erklären, überzeugen. Daher dauerte es auch etwas länger, bis ich mich auf den Weg machte.

Aber es hat funktioniert. Ich habe erst einmal nur die alltäglichen Wege zu den Läden, wo man täglich einkauft gewagt. Nur nicht so weit raus! Der erste Kontakt war zögerlich. Fremde Menschen ansprechen, Einwilligungen einholen. Ich stellte mich noch etwas verkrampft an. Als ich aber merkte, dass es mitunter ganz lustig wurde, machte es immer mehr Spaß. Ich wurde immer lockerer und begann es mit einem Lächeln zu genießen. Diese Ausstrahlung wirkte sich auf mein Gegenüber aus. So kam es nicht selten vor, dass aus einem kurzen Fototermin ein längeres Gespräch wurde. Dies war eine sehr schöne Erfahrung und machte Mut auf mehr. Mittlerweile beschränkte sich mein „Jagdrevier“ nicht mehr nur auf den Neustädter Platz. Mich zog es durch den Zoo, wo ich dank Herrn Ruske in sonst nicht

zugänglichen Gebäuden fotografieren durfte. Die Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit. Weiter ging meine „Safari“ zum Neustädter See, hier kam ich mit Gästen und Rettungsschwimmern ins Gespräch. Ich musste feststellen, wenn man einmal von den alltäglichen Wegen abschweift, kann man entdecken, dass wir in unserem Wohngebiet sehr schöne Ecken haben. Und es gibt hier Menschen, die mit einem Lächeln das Leben genießen. Es ist mir auch geglückt, am See und bei Cable Island, sonst ganz scheue „Spezies“ vor die Linse bekommen zu haben. Dafür möchte ich den Herren nochmals danke sagen. Je mehr Spaß es machte, umso mehr weitete ich meine Spaziergänge aus. Ich überschritt sogar die Tangente. Besuchte die Kannenstieg-Passage und wanderte bis zu den Gärten im Danziger Dorf. Erfreulich konnte ich feststellen, dass auch hier freundliche Menschen wohnen, die für ein Gespräch und einen „Schnappschuss“ zu haben waren. Ich freute mich innerlich jedes Mal, dass wir auf die Idee gekommen sind, unsere Mitmenschen in den Fokus zu setzen. Das Resultat ist derzeit in der Oase zu bestaunen. Ich bedanke mich auf diesem Wege noch einmal bei allen Menschen, die bereit waren, sich von mir ablichten zu lassen. Es war eine tolle Erfahrung.

Ihr Ulrich Schmidt


Seite 10- Magdeburg trifft die Welt

Im Rahmen der interkulturellen Woche fand im Stadtteiltreff „Oase“ ein Kinder- und Familienfest statt. Am 20. September wurde den Besuchern ein bunter Nachmittag voller Überraschungen geboten. Eine Vielzahl großartiger Talente verzauberten die Gäste auf der Bühne. An den Aktions- und Informationsständen rund um die Oase herrschte ein geschäftiges Treiben.

Der neue Stadtteiltreff in der Pablo-Neruda-Straße überzeugte die Verantwortlichen um den langjährigen Migrationsbeauftragten Herrn Coulibaly mit seiner Atmosphäre. Da auch die im Haus ansässigen Institutionen von diesem Tag begeistert waren und sich unterstützend einbringen konnten, bleibt es vielleicht nicht nur bei dem Gedanken aller Beteiligten: „In der Oase sollte sich die Welt vielleicht auch im nächsten Jahr treffen.“

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See

(Fotos: U. Schmidt, S. Grupe)

Seite 10- Webseiten für Nord

Am Beginn dieses Artikels sollte erst einmal den bisherigen Webmastern Maik Twelkmeyer und Sabine Insinger ein Dank ausgesprochen werden. Diese Beiden haben seinerzeit die Homepages für den Neustädter See und den Kannenstieg erstellt und begleitet. Ehrenamtlich, privat und in ihrer Freizeit. Nun ergab es sich, wie so oft im Leben, dass beiden die Zeit für eine intensive Arbeit an den Seiten fehlte. Grund genug, um nach Lösungen zu suchen.

Mittlerweile habe ich die Ehre, mich um die Seiten mit kümmern zu können. Dadurch ist es gelungen, die Öffentlichkeitsarbeit für den Norden weiter zu bündeln. Neben den Webseiten und den dazugehörigen Facebook-Seiten erarbeite ich seit mehreren Jahren die Stadtteilzeitung grafisch. Besuchen Sie die Webseiten und entdecken Sie neue Rubriken, überarbeitete Bereiche und nutzen Sie die Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen. Einen Klick entfernt, finden Sie Interessantes aus Nord. Viel Vergnügen auf www.neustaedtersee.de und www.kannenstieg.net.

Vielen Dank an den Bürgerverein „Nord“ für die Kostenübernahme des nächsten Jahres.

Marcel Härtel

Seite 10- Impressum

Herausgeber:

Bürgerverein Nord e.V.

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

ViSdP: vertretungsberechtigter

Vorstand des Bürgervereins Nord

Sandra Täntzler (1. Vorsitzende)

Stefan Seidel (2. Vorsitzender)

Andrea Schlee (Kassiererin)

Redaktion/Layout:

Bürgerverein Nord e.V.

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

E-Mail: der.lindwurm@gmx.de

Telefon: 0391 288 60 44

Redaktions- und Einsendeschluss

2014 / 2015

Ausgabe Februar 07. 01. 2015

Ausgabe Mai 06. 04. 2015

Druck:

Harzdruckerei Wernigerode GmbH „Der Lindwurm“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 2000 Exemplaren. Die Zeitung wird gratis in den Stadtteilen Kannenstieg/Neustädter See ausgelegt.



Seite 11- Gemeinsam sind wir stark...

Alten-Service-Zentrum im Kannenstieg und Kita „Neustädter See“ halten zusammen

„Man ist so jung, wie man sich fühlt.“- viele Seniorinnen und Senioren, die das Alten- und Service- Zentrum im Bürgerhaus des PARITÄTISCHEN im Kannenstieg besuchen, fühlen sich noch lange nicht zum alten Eisen gehörend. Im ASZ erhalten Ratsuchende nicht nur kompetente Beratung rund um die Themen Alter, Vorsorge und Pflege, hier können Interessierte auch an den verschiedensten Kursen teilnehmen, sofern noch Plätze vorhanden sind. Zahlreiche Sportkurse von der Sitzgymnastik, über Reha-Sport bis hin zum Bauchtanz, Bildungs- und Kulturveranstaltungen, künstlerisch-kreative Kurse sowie jahreszeitliche Highlights laden zum Mitmachen ein. Kontakt und Freude mit anderen Menschen sind Lebenselixier!

Neben der sozialen Arbeit im ASZ sind die beiden Sozialpädagoginnen auch im Gemeinwesen aktiv, zahlreiche Kontakte zu verschiedenen Einrichtungen im Kannenstieg und im Stadtteil Neustädter See sind geknüpft. Eine besonders intensive Zusammenarbeit besteht schon seit Jahren mit der Kita „Neustädter See“. Diese Kita ist eine integrative Tageseinrichtung, in der behinderte, von Behinderung bedrohte und nicht behinderte Kinder betreut und gefördert werden. In zahlreichen gemeinsamen Aktionen erlebten und erleben Kinder und ältere Menschen ein wertschätzendes und einfühlsames Miteinander. So organisieren und gestalten die beiden Einrichtungen seit Jahren zusammen Familienaktionstage mit Wanderungen zum Neustädter See und Bewegungsspielen am Ufer.

Die Seeuferpromenade war in diesem Jahr auch Kulisse für einen erlebnisreichen Tag in der Osterzeit. Während die Kinder von der Kita zum Spaziergang abgeholt wurden, hatten sich bereits einige Senioren als Osterhase betätigt und mit Süßigkeiten gefüllte Körbchen und bunte Eier im Gras versteckt. Bei Eiertrudeln und Eierlauf hatten alle viel Spaß. Dass schon kleine Hände kleine Kunstwerke aus Ton erschaffen können, bewiesen die Kitakinder an mehreren Projekttagen, an denen Alt und Jung mal in der Kita, mal im ASZ gemeinsam getöpfert haben. So entstanden viele kleine Blätter für den „Baum der Inklusion“ der den Flur des Bürgerhauses schmückt. Künftige Schulkinder töpferten Schälchen, die sie gern mit Schokolinsen füllen wollten. Die jüngste gemeinsame Aktion war ein Reitvormittag, an dem behinderte und nichtbehinderte Kinder wie auch Erwachsene die Möglichkeit hatten, auf einem Pferd zu reiten. Einige Projekttage konnten durch die finanzielle Unterstützung aus dem Initiativfond Gemeinwesenarbeit realisiert werden.

Die Zusammenarbeit von ASZ und Kita zeigt, dass gesellschaftliche Integration im Alter und die Umsetzung der Idee von Inklusion behinderter Menschen nicht nur Schlagwörter sind, sondern gelebte Wirklichkeit.

Steffi Albers

ASZ im Bürgerhaus des PARITÄTISCHEN

(Fotos: Bürgerhaus Archiv)

Seite 12- Freiwillige im Berliner Zoo

Mit einem Tagesausflug in den Berliner Zoo im Juli 2014 bedankten sich die Mitarbeiterinnen des Alten- und Service- Zentrums im Bürgerhaus des PARITÄTISCHEN bei freiwilligen Helfern für ihr unermüdliches Engagement. Mit dem Bus ging es Richtung Hauptstadt und der Regen wurde zurückgelassen. Der Zoologische Garten Berlin gilt als artenreichster Zoo der Welt und ist der älteste Zoo Deutschlands. Mitten in der Stadt gelegen, lädt er mit seiner imposanten Artenvielfalt und attraktiven Gestaltung zum Bummel ein. Pünktlich zur Fütterung der Eisbären traf die Gruppe im Zoo ein. Auch wenn Eisbär Knut, der im Zoo handaufgezogen wurde und weltweite Berühmtheit erlangte, nicht mehr lebt, so waren doch die Eisbären ein besonderer Anziehungspunkt. Wie flink sich die Bären das zugeworfene Fleisch im Wasser „erjagten“, war schon beeindruckend. Auch die Fütterung der Seehunde und Affen wurde aus nächster Nähe miterlebt. Nach einer Verschnaufpause mit leckerer kulinarischer Stärkung erwartete die Ehrenamtlichen noch der Eintritt ins Aquarium. Die Faszination der Unterwasserwelt mit Quallen, Korallen, aber auch die Haie, mit denen man, dank dicker Glasscheibe Aug in Aug sich befand, begeisterte. Auch dickbäuchige Seepferdchen, Zipfelkrötenfrösche und Tannenzapfenfische gehörten zu den skurrilen Tierarten, die im Aquarium zu besichtigen waren. Es war ein rundum gelungener Ausflug.

Diese Aktion für das freiwillige Engagement war durch die finanzielle Unterstützung aus dem Stadtteilfonds möglich. Dafür auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank!

Steffi Albers

ASZ im Bürgerhaus des PARITÄTISCHEN

(Fotos: Steffi Albers)


Seite 12- Herbstfest bei „Lewida“

Am 25.09.2014 fand in der Tagespflegeeinrichtung der Lewida GmbH in der Dr.-Grosz-Straße ein Herbstfest statt. Geladen waren nicht nur die Gäste der Tagespflege, sondern auch deren Verwandte, sodass sich rund 20 Besucher zum gemütlichen Beisammensein einfanden. Einige Verwandte reisten sogar aus dem ca. 90 km entfernten Braunschweig an, um an diesem Fest teilzunehmen. Neben leckerem selbst gebackenem Kuchen gab es auch selbst gemachte Marmelade, eingelegte Paprika und Rote Beete. Diese Leckereien bereiteten die Mitarbeiter und Gäste der Tagespflege ein paar Tage zuvor gemeinsam zu. Auch Herbstgestecke aus selbst gestalteten Tontöpfen, mit entsprechender herbstlicher Deko, wurden im Vorfeld gebastelt und konnten den Angehörigen präsentiert werden. Nach der Eröffnungsrede der Pflegedienstleiterin Frau Edeltraud Wesemann, folgte ein kleines Programm der benachbarten Kindertagesstätte. Dieses kam bei allen Gästen sehr gut an und die Kinder durften sich als Belohnung am leckeren Kuchen bedienen. Besonders der Austausch und Kontakt mit den Angehörigen der Tagespflegegäste liegt den Mitarbeitern sehr am Herzen. So wurde an diesem Nachmittag viel erzählt und gemeinsam gelacht. Zum Gelingen des Festes trugen nicht nur die Mitarbeiter der Tagespflege, sondern auch die Mitarbeiter des Ambulanten Dienstes bei. Nach diesem gelungenem Herbstfest, waren sich alle einig, dass man sich zur Adventszeit zum gemeinsamen Plätzchen backen wiedertreffen wird.

Frau Wesemann (Pflegedienstleiterin)

(Foto: Lewida)

Seite 12- Herzlichen Dank für die Unterstützung 2014

Der Bürgerverein „Nord e.V.“ bedankt sich auf diesem Wege bei den finanziellen Unterstützern der Stadtteilzeitung „Der Lindwurm“ im Jahr 2014. Die Stadtteilzeitung wurde finanziert durch den Initiativfonds der Landeshauptstadt Magdeburg, durch den Stadtteilfonds des Stadtteilmanagements Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes, durch das Bürgervereinsmitglied Ulrich Schmidt, die Stadtsparkasse Magdeburg, die Wohnungsbaugenossenschaft „Die Stadtfelder“ und die Städtischen Werke Magdeburg.

Darüber hinaus bedanken wir uns bei der Harzdruckerei für den Druck unserer Stadtteilzeitung und allen Einsendern von Beiträgen, die uns ermöglichten, die Seiten der Zeitung zu gestalten.

Der Vorstand

Bürgerverein Nord e.V.

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Jetzt erhältlich - Ausgabe 36
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