31. Ausgabe (November 2016)

Titelblatt 31. Ausgabe
Titelblatt 31. Ausgabe

Inhalt

Seite 2

Vorwort 

Bürgerforum zur Stadtteilentwicklung 

Seite 3

Aktionstag zur 30. Ausgabe 

Seite 4

Kindertheater in der Oase 

Weihnachtsmarkt im Stadtteilreff  

Seite 5

Minsker Ensemble begeistert    

Rosalie und Pusteblume       

Seite 6

Helga Schettges Lyrikecke  

Seite 7

Rundweg-Einweihung und Lauf am See                     

Seite 8

Vielfalt im ASZ        

Seite 9 

Baugeschehen in Nord  

Nachbarschaftsfrühstück im Wohncafe                     

Seite 10 

Rassismus-Projekt im Begegnungszentrum

Lampion-Umzug mit Sax`n Anhalt VIP-Band 

Seite 11 

Spielplatzfest am Leuchtturm    

Seite 12 

Impressum        

Stromspar-Check der Caritas     

Light Graffiti-Gewinner nahmen Preise entgegen               


Seite 2 - Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

schon ist es wieder soweit: Die neue und letzte Lindwurm-Ausgabe des Jahres liegt vor Ihnen. Natürlich schauen wir in der 31. Ausgabe auf einige Ereignisse der letzten Wochen zurück, wollen aber auch den Blick nach vorne richten.

Selbstverständlich ziehen wir auf Seite 3 ein Resümee zum Aktionstag der Stadtteilzeitung und beleuchten noch einmal den Lauf um den See, verbunden mit der Einweihung des Rundweges (Seite 7). Nicht minder lesenswert sind die Beiträge zum Spielplatzfest (Seite 11), zum Kindertheater (Seite 4) und zum vielfältigen Treiben im ASZ (Seite 8). Viele dieser Veranstaltungen werden von Bürgerinnen und Bürgern initiiert und durchgeführt. Um diese Projekte finanziell realisieren zu können, greifen die Vereine und Einrichtungen auf die Möglichkeiten zur Bezuschussung zurück. Der Initiativfonds der Landeshauptstadt und der Stadtteilfonds aus dem Förderprogramm "Soziale Stadt" sind wichtige Instrumente, soziale und kulturelle Angebote zu fördern. Diese Fördermittel werden nicht nur dankbar angenommen, sie werden von den Antragstellern geschätzt und gezielt in den Projekten verwendet. Mit dieser Unterstützung im Rücken wagen Bürgerinnen und Bürger immer häufiger, sich nicht nur zu beteiligen, sondern sich federführend zu engagieren. Eine Vielzahl von kleinen und großen Projekten tragen mittlerweile zur Belebung beider Stadtteile bei und wirken in der Summe der Aktivitäten nachhaltig. Die Zusammenarbeit im Netzwerk funktioniert und die Anzahl der Menschen, die sich ehrenamtlich einbringen, steigt stetig. So kann diese Lindwurm-Ausgabe beispielsweise einen Lampion-Umzug (Seite 10) oder den Weihnachtsmarkt (Seite 4) ankündigen. Für mich zählen die Ehrenamtler in Nord zu den Helden des Alltags. Dieses werde ich nicht nur hier, sondern auch am 17.11. beim Bürgerforum zur Stadtteilentwicklung (Seite 2) vertreten. Ich würde mich sehr freuen, bei dieser Veranstaltung viele Leserinnen und Leser der Stadtteilzeitung zu treffen.

Nun wünsche ich Ihnen erst einmal viel Vergnügen bei der 31. Ausgabe und verbringen Sie mit Ihren Liebsten eine besinnliche Weihnachtszeit.

In diesem Sinne: Bleiben Sie uns treu!

Marcel Härtel

(Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes)

Seite 2- Bürgerforum zur Stadtteilentwicklung

Am 17.11. 2016 findet von 17.00 bis 19.00 Uhr ein Bürgerforum für Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See im Stadtteiltreff "Oase" statt. Ziel des Bürgerforums ist es, Hinweise zur Umsetzung von künftigen Projekten der Stadtteilentwicklung in Neustädter See und Kannenstieg zu erhalten.

Im Vorfeld des Bürgerforums sollen möglichst viele Meinungen, Lob und Kritik zur Wohnsituation gesammelt werden, darüber hinaus gern auch Ideen zu Veränderungen und Verbesserungsvorschlägen in den Stadtteilen. Dafür ist ein Fragebogen vorbereitet, der im Stadtteiltreff "Oase" bzw. im Begegnungszentrum Kannenstieg abgegeben werden kann. Dort kann er auch an Interessierte, die ihn nicht selbst ausdrucken können, ausgegeben werden. Zur Sicherung der Anonymität ist eine Box für die Fragebögen aufgestellt. Fragen Sie bitte im jeweiligen Treff nach dem Fragebogen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich aktiv am Bürgerforum, wo auch Akteure aus den beiden Stadtteilen und Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung zu treffen sein werden, zu beteiligen. Konstruktive Hinweise und Vorschläge werden aufgenommen, dokumentiert und an die Stadtverwaltung zur weiteren Auswertung und Prüfung auf Chancen einer Umsetzung übergeben.

Veranstaltet wird das Bürgerforum in Kooperation von der Stadt Magdeburg mit dem Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH Halle/S. Das isw Institut ist von der Stadt mit der externen Evaluierung des Integrierten Handlungskonzeptes für das Soziale Stadtgebiet "Kannenstieg/ Neustädter See" beauftragt.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Beteiligung.

Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung gGmbH Halle/S.

Seite 3- Aktionstag zur 30.Ausgabe

Mit vier Extra-Seiten in der 30. Ausgabe begingen wir das Lindwurm-Jubiläum sozusagen schon in der Papierform. Doch acht Jahre lang ununterbrochen eine Bürgerzeitung wie den Lindwurm zu gewährleisten, hatte unserer Meinung nach, schon etwas mehr verdient. So entschieden wir uns dafür, einen Aktionstag für die runde Ausgabe zu organisieren. In unseren Gedankenspielen ging es um den passenden Ort und um die Angebote für diesen Tag. Wir stellten Ideen auf und begannen, diese mit treuen Weggefährten der Stadtteilzeitung zu besprechen. Die Wenigsten wird es verwundern, dass wir mit Sandra Täntzler, Stefan Seidel, Sandro Grupe (alle Bürgerverein), Steffi Albers (ASZ), Angelika Giemsch (Begegnungszentrum) und Helga Schettge (Dichterin der Lyrikecke) Menschen im Boot hatten, die alle mit der Stadtteilzeitung zu tun haben. Jeder auf seine Art und Weise, aber für uns Redakteure unverzichtbar.

Am 2. September hatten sich verschiedene Einrichtungen der Stadtteile an der Lindwurm-Brücke eingerichtet und boten unterschiedliche Aktionen für die kleinen und großen Gäste an. So konnten die Kleinsten beim Begegnungszentrum Kannenstieg der Euroschulen basteln und malen oder sich beim Stadtteiltreff Oase schminken lassen. Für literarisch Interessierte präsentierte Helga Schettge ihre Bücher und das Wohncafe am Milchweg hatte einen Bücherflohmarkt organisiert. Steffi Albers vom ASZ im Bürgerhaus animierte die Kinder mit Spielutensilien, Heidrun Gräf überraschte mit einer Lindwurm-Torte und der Bürgerverein Nord sorgte bei sommerlichen Temperaturen für die Getränke. Am Stand des Stadtteilmanagements konnten die Besucher in allen 30 Ausgaben der Stadtteilzeitung blättern und am Quiz zur Zeitung teilnehmen.

 

 

Mit dem feierlichen Einzug des Lindwurms begann um 15 Uhr der Aktionstag zur 30. Ausgabe der Stadtteilzeitung. Unter dem Lindwurm verbargen sich die Kinder der Kita "Wurzel". Sie erfreuten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher mit einem Programm aus Gesang und Tanz. Später sorgten die Kinder aus dem Hort "Weltentdecker" für das zweite künstlerische Highlight. Ihre Aufführung der Lindwurm-Sage begeisterte die Zuschauer. Das Lindwurm-Kostüm der Wurzel-Kinder, die Kostüme der Hort-Kinder und insbesondere der kleine Lindwurm waren eine Augenweide.

Eine ebensolche Augenweide waren die Gewinner-Fotos vom Light Graffiti-Wettbewerb (siehe Seite 12) und die gemalten Bilder der Kleinsten. Natürlich gab es hier auch Preise zu gewinnen. Über ein dickes Malbuch, neue Buntstifte und eine bunte Kinder-Wanduhr konnten sich Niclas, Amy (4) und Ella (2) freuen. Das Quiz über die Stadtteilzeitung wurde von vielen Teilnehmern richtig gelöst, so dass die Gewinnerin per Ziehung ermittelt wurde. Steffi Filipiak darf sich nun Lindwurm-Quiz-Champion nennen.

Allen Beteiligten und Besuchern gilt es einen Dank auszusprechen. Das rege Interesse zeigt deutlich, welch hohen Stellenwert diese unser aller Stadtteilzeitung hat.

Ein letzter Gedanke gilt dem Ort des Aktionstages. Die Lindwurmbrücke ist ein verbindendes Element der beiden Stadtteile, die Zeitung trägt den Namen des riesigen Kolloss, aber was wir vorher nicht ahnen konnten, es ist eine richtig schöne Location für Aktionen in dieser Größenordnung. Falls Sie also im nächsten Sommer irgendwann über die Brücke schlendern, könnte es sein ....

Conny Pappert und Marcel Härtel

(Redaktion "Der Lindwurm")

(Fotos: Conny Pappert, Sandro Grupe)

Seite 4

Alois will`s wissen

Im Stadtteiltreff "Oase" hob sich am 14. September der Vorhang für den einsamen Horst Müller. Nachdem er den Wurm Alois vor einer Elster gerettet und ihm ein neues Zuhause gegeben hatte, bringt Alois neugierig und frech das geordnete Leben durcheinander. Schließlich überredet Alois Herr Müller zu einer abenteuerlichen Reise nach Amsterdam. Im Eisenbahnabteil wird es chaotisch. Immer neue Fahrgäste tauchen auf und der vorwitzige Wurm "Alois" mischt die Situationen auf.

Inspiriert durch "Algot Storm und sein Wurm", schlüpfte Schauspieler Andreas Steinke in unterschiedlichste Rollen. Das Theaterstück, für Kinder ab sieben Jahren, spielte mit Witz und Musik gegen Vorurteile und Ausgrenzung an. Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes konnten die Veranstaltung dank der eingebrachten Spendengelder aus dem "Kultur für Kinder"-Projekt realisieren, welches im vergangenen Jahr mit einem Benefiz-Open-Air seinen Anfang nahm.

Mit "Herr Paul und seine Märchen" setzen das Stadtteilmanagement und der Bürgerverein das "Kultur für Kinder"-Projekt fort. Am 13.12.2016 kommt das Stück um 15.00 Uhr im Stadtteiltreff zur Aufführung. Für das voraussichtlich letzte Projekt im Jahr 2016 ist der Eintritt frei.

Herr Paul und seine Märchen

"Herr Paul und seine Märchen" ist eine Komödie für Kinder über eine Theaterwandergruppe, die mit ihrem Automobil durch die Welt reisen und Märchen erzählen. Eines Tages, als Herr Paul und seine Schauspielschülerin Pia von einer Tournee wieder in der Heimat ankommen und das Märchen "Rotkäppchen und der böse Wolf" aufführen wollen, droht die Vorstellung auf Grund eines banalen Missverständnisses aus dem Ruder zu laufen. Alles geht schief. Paul und Pia kämpfen gegen eine Serie von technischen Pannen an, versuchen die Vorstellung auf jede erdenkliche Weise zu retten. Denn immerhin hat sich Herr Paul etwas ganz Besonderes für das Märchen ausgedacht. Die Kinder werden Zeugen, wie sich aus unspektakulären Kleinigkeiten und alltäglichen Missgeschicken beinahe eine Katastrophe entwickelt. Dass auch noch Gustaf, ihr Automobil und mobile Märchenbühne, kaputt geht, macht das Chaos perfekt. Bei ihrem spektakulären Versuch, Rotkäppchens Geschichte zu erzählen, geraten Herr Paul und Pia immer mehr an ihre Grenzen. Aber so schnell geben die beiden nicht auf. Das Märchen wird erzählt, Rotkäppchen und die Großmutter werden gerettet und Pauls und Pias Schauspieler-Ehre ist wieder hergestellt. Nicht nur Rotkäppchen, sondern auch Paul und Pia, sind nach dieser Vorstellung um einige Erfahrungen reicher.

Ein Stück voller Gleichnisse, Unvorhersehbarkeiten, Komik, Live-Musik und viel Spaß für die ganze Familie.

(Texte: Marcel Härtel, Andreas Steinke, Fotos: Andreas Steinke, Sandro Grupe)

Seite 4- Weihnachtsmarkt im Stadtteiltreff

Am Samstag, 10.12.2016, findet von 15.00 bis 20.00 Uhr ein Weihnachtsmarkt in und am Stadtteiltreff "Oase" statt.

Neben kreativen Angeboten rund um die Weihnachtszeit können sich die Kinder in diesem Jahr auf ein Nostalgiekarussell und eine Kinder-Eisenbahn freuen. Selbstredend wird der Weihnachtsmann das bunte Treiben aus nächster Nähe beobachten und letzte Notizen für seine Weihnachtswunschliste machen.

Natürlich wird für das leibliche Wohl der kleinen und großen Besucher gesorgt sein.

Gemeinsam mit verschiedenen Partnern aus den Stadtteilen möchte der Bürgerverein Nord zu einem besinnlichen Vorweihnachtstag und schönen Jahresabschluss einladen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch:

Sandra Täntzler

(1. Vorsitzende Bürgerverein Nord)

Seite 5 -Minsker Ensemble begeistert


Das Repertoire reichte von "Kalinka" bis hin zu "Schnappi, dem kleinen Krokodil": Das weißrussische Ensemble "Sunichka & Skavyshâ" unterhielt am 28.09. die Gäste am Stadtteiltreff Oase. Die 50 Mädchen und jungen Frauen unter Leitung von Nina Ablicava, Anna Zacharina und Kateryna Tolockaya sind Schülerinnen einer Kunstschule in Minsk und befanden sich für acht Konzerte im Land. Seit sechs Jahren treten sie regelmäßig in Sachsen-Anhalt auf. Nachdem die Tänzerinnen schon einmal im Bürgerhaus Kannenstieg gastierten, stellte Heinz Lachetta den Kontakt zum Stadtteiltreff und Stadtteilmanagement her. Gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord, den Euroschulen Magdeburg sowie dem Kreativ e. V. wurde die Veranstaltung vorbereitet. Der Auftritt, 90 kurzweilige Minuten, mit wunderbaren Tänzen, farbenfrohen Kostümen und großartigen Stimmen, begeisterte das Publikum. Neben landestypischer weißrussischer und internationaler Folklore wurde das Publikum auch zum Mittanzen animiert. Heinz Lachetta,

Initiator der Veranstaltung, fand am Ende des Programms nicht nur Dankesworte für das Ensemble. Mit Unterstützung einer Dolmetscherin berichtete er von der Minsker Schule, gratulierte einem Ensemblemitglied zum Geburtstag und hatte kleine Gastgeschenke für die Tänzerinnen vorbereitet. Einigkeit herrschte am Ende des Tages bei uns Gastgebern: Wenn es möglich sein sollte, würden wir "Sunichka & Skavysh" gerne zum Stadtteilfest 2017 einladen. Die Mädels haben eine große Bühne und ein breites Publikum verdient. Vielen Dank für einen außergewöhnlichen Nachmittag.

Thomas Kunde (Stadtteiltreff Oase),

Marcel Härtel (Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See)

(Fotos: Marcel Härtel)

Seite 5- Rosalie und Pusteblume

Seit Juli betreibt Inhaberin Melanie Markewitz in der Märchenbrunnenpassage am Neustädter Platz ihr Floristik-Geschäft "Rosalie". Von kreativen Blumenarrangements für jeden Anlass, qualitativ hochwertigen Pflanzen, Trockenfloristik bis hin zu Wohn- und Gartenaccessoires ist ganz bestimmt für jeden etwas dabei. Im "Rosalie" finden Sie individuelle Floristik mit Liebe zum Detail. Nur wenige Schritte entfernt locken hausgebackener Kuchen, Cupcakes, Muffins und leckerer Magdeburger Kaffee. In gemütlicher Atmosphäre begrüßt Claudia Klaukien ihre Gäste im Cafe "Pusteblume".

Marcel Härtel

(Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See)

(Fotos: Sandro Grupe)


Seite 6- Helga Schettges Lyrikecke

Dornröschen

 

Wir kennen Dornröschen im Schlosse.

Es schlief, wie man weiß, hundert Jahr.

Wir kennen Dornröschen im Schlosse

und wissen doch nicht, ob´s so war.

 

Vielleicht war´s  ein ganz kleines Häuschen,

mit herbstlichem Weinlaub bedeckt.

Vielleicht war´s ein ganz kleines Häuschen,

wo dieses Dornröschen versteckt.

 

Ich habe die Stelle gefunden

und frage mich: Ist es wohl dort?

Ich habe die Stelle gefunden -

den weinlaubbewachsenen Ort.

 

Vielleicht verbirgt hier sich das Mädchen

und rings um es her gar ein Schatz.

Vielleicht verbirgt hier sich das Mädchen

und träumt vom erlösenden Schmatz.

 

Es lässt sich nicht alles ergründen,

nicht jedes Geheimnis enthüllt.

Es lässt sich nicht alles ergründen.

Jedoch: Mancher Wunsch wird erfüllt!

 

Helga Schettge

Pechmarie

 

Dicke rote Apfelbacken

lachen hinterm hohen Zaun.

O, wie gern würd´ ich sie packen,

statt nur andachtsvoll zu schau´n.

 

Doch es führt kein Weg zum Garten -

keine Leiter weit und breit.

Ich kann nicht zur Ernte starten,

für die Äpfel höchste Zeit!

 

Was wird nur Frau Holle sagen?

Ich höre doch ganz genau

weithin dieses Baumes Klagen:

Schüttle mich, du gute Frau!

 

Helga Schettge

Aus: Blattgold der Bäume. "Magdeburg: Sich-Verl., 2014." ISBN: 978-3-942503-33-4

(Fotos: Helga Schettge, Michelle Laeßig, Sandro Grupe)

Herbstzauber

 

Herbst - du bist ein Abschiedswort,

deckst die Erde zu,

treibst die Sommerträume fort,

gehst mit uns zur Ruh.

 

Herbst - du bist ein Farbenspiel,

zauberst bunt die Welt,

bläst die Drachen bis ans Ziel -

hoch am Himmelszelt.

 

Herbst - du bist ein Früchtetopf

mit viel Ri-Ra-Rum.

Trinkt man reichlich, wird der Kopf

ganz schnell di-da-dumm.

 

Herbst - du bist ein Nebelmeer,

nimmst uns fast die Sicht,

Geister fliegen weiß umher...

Hu, erschreckt euch nicht.

 

Herbst - du bist ein Wandersmann,

rufst uns zu im Geh´n:

Es wird Frühling irgendwann!

Tschüss. Auf Wiederseh´n.

 

 Helga Schettge

Aus: Blätter wie Seide. "2. Aufl.,Magdeburg: Sich-Verl., 2013."

ISBN: 978-3-9811692-6-3


Seite 7- Rundweg-Einweihung und Lauf am See


Der Bürgerverein Nord, das Begegnungszentrum Kannenstieg der Euroschulen und das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes planen und organisieren den "Lauf am Neustädter See" bereits seit 2011. Normalerweise findet der Lauf vor den Sommerferien statt. In diesem Zeitraum wurde nun der letzte Abschnitt des Rundweges realisiert, so dass eine terminliche Verlegung unumgänglich wurde. Ein alter Gedanke und eine neue Idee setzten sich in den Köpfen fest: Die Eröffnung des Rundweges für die Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Lauf um den Neustädter See zu verbinden und dadurch einen entsprechenden Rahmen zu schaffen. Nach erfolgreichen Gesprächen mit Vertretern der Landeshauptstadt und Akteuren in den Stadtteilen stand das Konzept schnell fest: Zwei besondere Anlässe gebündelt in einer gemeinsamen Veranstaltung. Am 26.08., einem Freitag und dem heißesten Tag des Jahres, war es dann soweit. Das, für den Neustädter See, bedeutsame Bauprojekt "Rundweg" wurde offiziell übergeben und der Lauf feierte seine erste Auflage, eben auf diesem Rundweg, um den gesamten Neustädter See. Es sollte einer dieser besonderen Tage werden, insbesondere für die Menschen, die sich engagiert und zumeist ehrenamtlich in ihren Stadtteilen einbringen.

Die Premiere um den Neustädter See ist trotz hitziger Temperaturen ohne Zwischenfälle verlaufen. Wegen den Temperaturen entschlossen sich die Verantwortlichen, die schattigen Flächen an der Promenade zu nutzen. Die Kinderstrecke in Richtung Seeblick wurde leicht abgekürzt. Dass den Kindern die Hitze scheinbar nichts auszumachen schien, bewiesen sie nach der Siegerehrung beim gemeinschaftlichen Tanzalarm.

Kurz vor 17.30 Uhr wurde durch den Beigeordneten Dr. Scheidemann der Rundweg offiziell übergeben. Der Rundweg ist durch das Förderprogramm "Soziale Stadt" realisiert worden. Bei diesem Programm werden die Projekte zu gleichen Teilen von Bund, Land und Kommune getragen. Nach seinen Worten zur Einweihung übergab Dr. Scheidemann das Mikrofon der Bürgervereinsvorsitzenden Sandra Täntzler. Sie nutzte die Gelegenheit, im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner, den Fördermittelgebern, den Planern und den Bauausführenden zu danken. Als unter Beifall das Band durchgeschnitten war, machten sich die ungeduldig wartenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstmals auf die Strecke rund um den See. Während die Kinder zu 90 Prozent im Schatten laufen konnten und die Strecke vom Startbereich aus komplett einsehbar war, stieg die Anspannung beim Hauptlauf. Die Fahrradbegleiter waren mit Getränken ausgestattet, hatten ein wachsames Auge auf die Läufer und sicherten die Strecke.

Nach und nach tauchten die Läufer aus Richtung Leuchtturmspielplatz auf und wurden im Zielbereich mit tosendem Applaus begrüßt. Jörg Friese bei den Männern und Sabrina Mewes-Bruchholz bei den Frauen heißen die Premierensieger. In einer Sonderwertung gewinnt Helga Schettge den Siegerpokal bei den Walkern.

Mit dem Auftritt der Magdeburger Band "6 AM" endete an der Seeuferpromenade des Neustädter Sees ein erlebnisreicher Tag.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See

(Fotos: Conny Pappert, Sandro Grupe)


Seite 8- Vielfalt im ASZ

Seniorinnen gingen auf Erinnerungsreise

Gerne schwelgen ältere Menschen in Erinnerungen. Besonders die Erlebnisse in der Kindheit und Schulzeit sind Gegenstand so mancher Rückbetrachtung. So waren jüngst "Meine ersten Lebensjahre und die ersten Schuljahre" Thema eines Erzählcafe´s im Alten- und Service-Zentrum im Kannenstieg. Senioren brachten ihre vergilbten Fotos, natürlich alle noch in Schwarz-Weiß, aus ihren Kindheitstagen mit. Da sah man lange geflochtene  Mädchenhaare, die als Kranz oder zu sogenannten Affenschaukeln gebunden wurden. Und es wurde berichtet von Schulklassen, in denen Schüler von der ersten bis zur achten Klasse in einem Raum unterrichtet wurden.

Auf einer Postkarte, die Kinder aus den 40-er oder 50-er Jahren zeigt, stand der Ausspruch: "Als wir Kinder waren, hatten wir kein Internet und keine Handys, dafür aber aufgeschlagene Knie und dreckige Fingernägel." Dem stimmten alle Seniorinnen zu und diskutierten sogleich über manche Schelmereien, die sie in ihrer Kindheit unternommen haben. Und was wurden nicht alles für Streiche gespielt. Im Herbst wird es erneut eine Erzählrunde geben und sicher werden wieder interessante Fotos zu sehen sein.

ASZ und Kita "Neustädter See" erstürmten den Heideweg

Bei ihrer jährlichen Veranstaltungsplanung sind sich Kita und Alten- und Service-Zentrum bereits zum Jahresanfang einig, dass es einige gemeinsame Aktionen geben wird. So ist auch der Familienaktionstag seit Jahren eine feste Größe in beiden Einrichtungen. Die Senioren des ASZ wurden auch in diesem Jahr schon freudig von den Kleinen in ihrer Kita erwartet und zusammen zog die muntere Schar zum Heideweg, um das dortige Altenpflegeheim zu erstürmen. Auf dem Außengelände konnten die Kinder nach Herzenslust herumtollen. Die Mitarbeiter der WUP hatten sich viel Mühe bei der Vorbereitung gegeben und verschiedene Aktionsstände wie Puppenklinik, Seilspringen und Malstand aufgebaut.

Große Ausdauer und Fitness bewies der Senior Otto Schmidt. Die kleinen Jungs forderten ihn zum Kräftemessen mit dem Tau heraus und machten lauthals ihrer Freude über ihren vermeintlichen Sieg Luft. Kräftig ins Schwitzen kam er auch beim eleganten Hüftschwung mit dem Hullahup-Reifen. Den Bewohnern des Altenpflegeheimes war es anzusehen, wie viel Freude es ihnen bereitete, dem Trubel zuzuschauen.

Am Schluss konnten sich alle mit Nudeln und Tomatensoße stärken. 

Freiwilligentag

Die Freiwilligenagentur rief zur Teilnahme am stadtweiten 11. Freiwilligentag auf. Wie bereits in den vergangenen Jahren beteiligte sich auch 2016 das Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg an dieser Aktion. Zehn Freiwillige nahmen sich samstags die Zeit, um gemeinsam mit Nähmaschine, Schere und Klebstoff verschiedene Dekorationselemente für die Adventszeit herzustellen. So entstanden allerliebste kleine Tannenbäume aus Stoff, Strohsterne und Kränze, beklebt mit ausgeschnittenen Motiven aus alten Buchseiten.

Mit einem liebevoll eingedeckten Tisch voller kulinarischer Genüsse wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Mühe belohnt. Die Aktion wurde finanziell aus dem Stadtteilfonds unterstützt. 

Fröhlicher Kaffeeplausch

Das Alten- und Service-Zentrum im Kannenstieg pflegt zahlreiche enge Kontakte mit Einrichtungen und Vereinen in den nördlichen Stadtteilen. Um auch die Verbindung zur benachbarten Tagespflegeeinrichtung "Pflege Daheim" zu festigen, nutzten die Mitarbeiterinnen das herrliche Sommerwetter zu einer Einladung zum Kaffeeplausch auf dem Hof des ASZ.  Den 15 Gästen der Tagespflege sah man die Freude über diese gelungene Abwechslung an. Neben Gesprächen wurden auch alte Volkslieder angestimmt. Spontan setzten sich auch Seniorinnen des ASZ mit dazu und man genoss gemeinsam bei Kaffee und Gebäck die freudvolle Stimmung in der Runde. 

Modenschau - Seniorinnen präsentierten Herbst-Kollektion

Das Alten- und Service- Zentrum im Kannenstieg lud modebegeisterte Seniorinnen und Senioren zu einer Modenschau eines sächsischen Textilunternehmens ein.

Auch wenn die Außentemperaturen noch nicht nach wärmender Bekleidung verlangten, so interessierten sich doch zahlreiche Seniorinnen für herbstliche Hosen, Blusen und Jacken.

Drei Damen aus dem Kreis der Teilnehmer wagten sich auf den Laufsteg, unter Ihnen auch Margitta Lamster, der man den Spaß am Vorführen der Modelle deutlich ansah.

Akribisch beäugten die Damen jedes Detail der vorgeführten Modelle, testeten Verarbeitung und Stoffqualität. So manches Bekleidungsstück wurde im Anschluss erstanden.

Bilder und Texte: Steffi Albers

(ASZ im Bürgerhaus)

Seite 9- Baugeschehen in Nord


Selbst nach dem Einzug des ungemütlichen Herbstwetters schreiten die Arbeiten auf den Baustellen in Nord weiter voran. Nach Entkernungs- und Vorbereitungsarbeiten sind am Hochhaus Seeufer 10 mittlerweile die ersten Platten gefallen. Der Anblick des Baukrans wird dem Betrachter noch einige Zeit erhalten bleiben. Abgeschlossen sind derweil die Arbeiten an der Endhaltestelle Neustädter See. Nach dem Aufbau des neuen Wartehäuschens haben Jugendliche des "Outlaw"-Projektes dieses farblich mit ihren ganz eigenen Motiven verziert. In den nächsten Monaten werden die Haltestellen Krähenstieg und Neustädter Platz folgen. Einerseits haben die Jugendlichen die Möglichkeit ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten zu zeigen, andererseits versprechen sich alle Beteiligten weniger blinde Zerstörungswut in den Bereichen der Haltestellen. Alles in allem ein gelungener Farbtupfer, eine schöne Idee und Respekt für die kreative Ader der Jugendlichen. Kreativ waren auch die vor Monaten veröffentlichten Pläne zur Neugestaltung des Spielplatzes im Danziger Dorf. An die Stadt Danzig angelegt, sollte der Platz mit Hafenmotiven hergerichtet werden. Hier haben die Arbeiten, zwar später als ursprünglich in der GWA Kannenstieg zugesagt, begonnen. Mit der Fertigstellung wird es sicherlich noch einige Zeit dauern, doch spätestens im Frühjahr können die Kinder den neuen Spielplatz erobern. An der Seeuferpromenade wurden die Arbeiten am Steg wieder aufgenommen und die komplette Neugestaltung des Areals soll zum Jahresende abgeschlossen sein. Spaziergänger werden die Schachtarbeiten, beginnend bei Cable Island, bemerkt haben. In diesem Bereich, bis zur Salvador-Allende-Straße, werden Kabel verlegt. Nach vorliegenden Informationen ist beschlossen worden, die Seeuferpromenade zu beleuchten. Nach der Fertigstellung des Rundweges, neuer Sichtschneisen am Südufer und der in Planung befindlichen Aufwertung im Bereich der Treppen am Seeufer, stellt sich eine Beleuchtung der Promenade als weiteres Mosaiksteinchen zur Steigerung der Attraktivität des Neustädter Sees dar. Bildliche Dokumente zu den Baufortschritten finden Sie unter www.neustaedtersee.de/Bildergalerie2016.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See

(Fotos: Sandro Grupe)


Seite 9- Nachbarschaftsfrühstück im Wohncafe

Ein reichhaltiges Frühstück ist doch die Grundlage für einen guten Tag, aber Aufschnitt, Käse, Obst und Gemüse für sich allein auf den Tisch stellen, ist weniger erfreulich.

Dann eben gemeinsam, dachten sich sechs rüstige Damen und organisierten kurzerhand das erste Nachbarschaftsfrühstück im Treffpunkt Wohncafe´ der Pfeifferschen Stiftungen.  Neben Brötchen, duftendem Kaffee und hübsch dekorierten Wurst- und Käsetellern kamen auch warmes Rührei , frisch gepresster Orangensaft und ein Fläschchen Sekt auf den liebevoll gedeckten Frühstückstisch.

"Richtig professionell, fast wie beim Brunch", lobten auch die derzeitigen Praktikantinnen, Anja Steingasser und Tamara Stroh, das Arrangement.

Auch als Quartiersmanagerin freute ich mich sowohl über das Engagement der Damen als auch den Zuspruch. Es war eine sehr herzliche und gelöste Atmosphäre mit vielen angeregten Gesprächen und Gelächter. Das Essen war sowieso spitze! Und durch diesen Erfolg bin ich wieder in meiner Haltung gestärkt: Was die Senioren an Ideen und Wünschen haben, was ihnen selbst wichtig ist, dies ist das richtige Angebot. Da brauche ich mir gar nicht große Programme ausdenken.

Dass das Frühstück ein Erfolg war, sah auch die Damenrunde so und es wird eine Wiederholung geben.

Sabrina Mewes-Bruchholz

(Quartiersmanagerin Wohncafe Milchweg, Pfeiffersche Stiftungen)

Seite 10- Rassismus-Projekt im Begegnungszentrum

Am 27.09.2016 besuchte Christine Böckmann, Bildungsreferentin der Netzwerkstelle "Demokratisches Magdeburg" vom "Miteinander  e.V." das Begegnungszentrum Kannenstieg. Sie sprach mit den Mitarbeitern der Einrichtung und den Bürgern des Stadtteils über Rechtsextremismus, Rassismus und Populismus. Es wurden verschiedene Bereiche thematisiert.

Ein Thema war, wie politische Gruppierungen das Volk aufhetzen, um Ihre Ziele auf dem Rücken von Minderheiten oder Flüchtlingen  zu erreichen. Diese werden oftmals durch Lügen und Falschaussagen gemacht. Es wird den Bürgern suggeriert, dass diese Gruppierungen im Namen des Volkes arbeiten. Meist  arbeiten diese sogenannten demokratischen Parteien  mit rechtsextremen Personen oder Vereinigungen zusammen, um ihre Vorhaben durchzusetzen. Soziale Netzwerke werden sehr gerne genutzt, um junges und unerfahrenes Publikum für ihre Sache zu gewinnen. Es werden auf den ersten Blick harmlose Sprüche, Bilder oder Videos  im Internet veröffentlicht, die eigentlich etwas ganz anderes aussagen und an eine rassistische Ideologie angelegt sind. Natürlich gibt es auch Darstellungen, die sich der Zweideutigkeit entziehen und sehr deutlich zeigen, was sie vorhaben. Personen der rechten Bewegung präsentieren sich in der Öffentlichkeit mit besonderen Symboliken. Diese Individuen benutzen Bekleidung, Zahlen und Zeichen, um ihre Gesinnung zu demonstrieren. Die Zahlen, die sie benutzen, z.B. die 18 (Adolf Hitler) oder die 88 (Heil Hitler) sind an das Alphabet angelehnt. Als Zeichen werden meist altdeutsche Runen, wie die Odal- Rune, genommen. Sie  ist ein sehr verbreitetes Symbol. Zahlen und Zeichen dieser Art sind oftmals Vorlagen für Tätowierungen in der rechtsorientierten Szene.

Desweiteren wurde in der Runde besprochen, was eigentlich zu Deutschland gehöre. Es hat sich herauskristallisiert, dass die Meinungen der Teilnehmer sehr breit gefächert sind. Einerseits wurde festgehalten, dass bekannte Persönlichkeiten wie "Goethe", "Luther", "Otto der Große" und andere auf jeden Fall zu Deutschland gehören. Andererseits wurde gesagt, dass die Einfuhren von diversen Waren, wie Kakao oder Kaffee, in die Bundesrepublik Deutschland für normal gehalten werden und daher selbstverständlich zu Deutschland gehören. Selbst gewisse Speisen, die von ausländischen Mitbürgern hier erfunden wurden, obwohl die Urzutaten aus anderen Teilen der Welt stammen, können als deutsch gelten.

Die Menschlichkeit und Menschenrechte sind ebenfalls thematisiert worden. Hier hat man sich auf das Grundgesetz bezogen. Eins der wichtigsten Gesetze ist der Artikel  1(1): Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schätzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Christine Böckmann von der Netzwerkstelle "Demokratisches Magdeburg" für den interaktiven Vortrag.

Begegnungszentrum Kannenstieg

Euro-Schulen Magdeburg

Seite 10- Lampion-Umzug mit Sax`n Anhalt VIP-Band

Alle Jahre, am und um den 11.11. herum, finden Lampion- und Martinsumzüge statt. In diesem Jahr, mit einem

großen Dankeschön für die Idee an die Kitas "Neustädter See", "Schlupfwinkel" und "Kinderland" wird es einen großen gemeinsamen Umzug in Nord geben.

Liebe Kinder, Eltern, Großeltern, Bewohnerinnen und Bewohner: Wir laden Sie herzlich ein, am 9.11. ab 16.00 Uhr, am großen Lampion-Umzug mit der Sax`n Anhalt VIP-Band teilzunehmen.

Der Neustädter Platz ist ab 16.00 Uhr Treffpunkt für den Umzug. Gegen 17.00 Uhr wollen wir dann gemeinsam mit Laternen und Musik entlang der Zentrumsachse, dem Seeufer, der Promenade, der Allende-Straße hin zum Stadtteiltreff "Oase" flanieren.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen. Im Verlauf des Umzuges werden Straßen und Fahrbahnen tangiert bzw. überquert. Wir bitten um Ihr Verständnis, falls es zu kurzzeitigen Einschränkungen für den Autoverkehr kommen sollte.

Sandra Täntzler

(Bürgerverein Nord e.V.)

Seite 11

Im Schatten des frisch lackierten Leuchtturms den "Kindern ein Zuhause geben"- Diesen Vorsatz haben die Spielplatzpaten vom Ortsverband DIE LINKE Magdeburg-Nord am Weltkindertag eindrucksvoll umgesetzt. Am Nachmittag des 20. September verwandelten die Paten den Leuchtturmspielplatz am Neustädter See in ein buntes Spielparadies. Dabei konnten sie mit einer Hüpfburg und einer Bungee-Trampolin-Anlage, gestiftet von der WoBau, den Bewegungsdrang der Kinder vollauf befriedigen. Auf einer Malstrecke entstanden kindliche Kunstwerke, welche mit Luftballons auf die Reise geschickt werden konnten. Für reichlich Leckereien mit Selbstgebackenem hatten die Paten gesorgt, der Eiswagen und der Getränkestand vom Bürgerverein konnten sich über mangelnden Zulauf nicht beschweren. Ebenso wenig die Mitarbeiter vom Begegnungszentrum Kannenstieg am Pavillon mit den Buttons zum Selbermachen. Wer von alledem nicht genug bekam, probierte sich an den verschiedenen Sport- und Spielstationen des ALSO-Projektes, des Stadtteiltreffs Oase und des Kinderland e.V.: Riesenmikado, Torwand, Boccia, Leitergolf und einiges mehr animierte zum spielerischen Verweilen. Einen musikalischen Höhepunkt erlebte das Fest beim Tanzalarm. Während die Kinder gemeinsam tanzend den Spielplatz rockten, staunten viele der Erwachsenen, wie viel Ausdauer selbst die Kleinsten aufbrachten.

Nach der Premiere im vergangenen Jahr konnten die Organisatoren, dank der Stromversorgung durch die WoBau, dieses Fest mit günstigeren Vorzeichen und Bedingungen planen. Entsprechend zufrieden zeigten sich alle beteiligten Einrichtungen und Helfer: Einem Leuchtturmfest im nächsten Jahr sollte nichts im Wege stehen!

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See

(Fotos: Marcel Härtel)


Seite 12- Stromspar-Check der Caritas

Immer mehr Menschen können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen. Steigende Abschläge und Nachzahlungen sind für Haushalte, die von staatlichen Transferleistungen leben, oft ein unüberwindbares Problem. Vor diesem Hintergrund macht das Projekt "Stromspar-Check Kommunal" der Bundesregierung auf die wachsende Problematik der Energiearmut aufmerksam und bietet Haushalten mit geringem Einkommen praktische Hilfe an.

In Magdeburg unterstützt der Caritas-Regionalverband Magdeburg e.V. das Projekt, mit dem bei finanzschwachen Familien nach Sparmöglichkeiten gesucht wird. Ein vom Stromspar-Check beratener Haushalt spart im Durchschnitt jährlich fast 100 Euro. Nach einer Terminabsprache wird kostenlos zuhause beraten und ein persönlicher Energieplan erstellt. Zudem gibt es einige Energiesparartikel im Wert bis zu 70 Euro gratis. Die Palette reicht von Energiesparlampen bis zum Strahlregler für den Wasserhahn.

Besondere Beachtung findet bei den Messungen das "Strommonster" Kühlschrank. Mit einer Langzeitmessung über 48 Stunden wird das Gerät überprüft. Ist das Kühlgerät älter als 10 Jahre und ist eine Einsparung von 200 Kilowattstunden möglich, erhalten die Haushalte einen Gutschein im Wert von 150 Euro, bei Erwerb eines neuen energieeffizienten Kühlgerätes (A+++).

Die Möglichkeit einen kostenlosen Stromparcheck in Anspruch zu nehmen haben Bezieher von ALG II, Sozialhilfe oder Wohngeld, ebenso Besitzer eines lokalen Sozialpasses (Familienpass). Wer einen Kindergeldzuschlag erhält, nur eine geringe Rente bezieht oder dessen Einkommen unter dem Pfändungsfreibetrag (1079.00 €) liegt, ist ebenfalls berechtigt.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Telefon 0391 990 858 78 oder unter www.stromspar-check.de.

Michael Müller

(Projektleiter, Caritas Magdeburg)

Seite 12- Light Graffiti-Gewinner nahmen Preise entgegen

Im Rahmen des Aktionstages zur 30. Ausgabe der Stadtteilzeitung am 2. September nahmen die Gewinner des Light Graffiti-Wettbewerbs ihre Preise entgegen. Saskia, Michelle, Steven und Maurice sowie die Hortkinder von Frau Gideon freuten sich über Bowling-Gutscheine und erhielten zur Erinnerung ihre Light Graffitis ordentlich gerahmt.

Im Lindwurm gehörten in den vergangenen Jahren Gewinnspiele oder Mitmachaktionen zum Programm: Ein Fotowettbewerb, der schönste Balkon, ein 40 Jahre Nord-Quiz und nun der Light Graffiti-Wettbewerb. Für das Jahr 2017 möchten wir erneut einen Aufruf starten. Die neue Aktion soll mit den Stadtteilen zu tun haben, eine Beteiligung für Jedermann ermöglichen und natürlich auch Spaß bereiten. Doch dieses Mal möchten wir eine Ihrer Ideen aufnehmen und zum Wettbewerb ausrufen. Senden Sie uns Ihre Vorschläge bis zum 31.12.2016. Wir sind sehr gespannt.

Ihr Lindwurm-Redaktionsteam

(Fotos: Marcel Härtel)


Seite 12- Impressum

Herausgeber:

Internationaler Bund

IB Mitte gGmbH

Brenneckestr. 95

39118 Magdeburg

ViSdP: Marcel Härtel

Stadtteilmanagement

Kannenstieg/Neustädter See

Pablo-Neruda-Str.11

39126 Magdeburg

Redaktion/Layout:

Conny Pappert, Marcel Härtel

E-Mail: der.lindwurm@gmx.de

Internet:

www.neustaedtersee.de

www.kannenstieg.net

Einsendeschluss 2017

09.01.2017

03.04.2017

07.07.2017

02.10.2017

Druck:

Harzdruckerei Wernigerode GmbH

"Der Lindwurm" erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 2000 Exemplaren. Die Zeitung wird gratis in den Stadtteilen Kannenstieg/Neustädter See ausgelegt.

 

31. Ausgabe- 11.2016.pdf
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Jetzt erhältlich - Ausgabe 37
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