38. Ausgabe (August 2018)

Inhalt

Seite 2

Vorwort

WoBau beauftragt Fallstudie

Seite 3

Rückblende auf den Frühsommer

Seite 4

Neuer Nähkurs in der Oase

Harzdruckerei-Partner seit 10 Jahren

Impressum

Seite 5

Eine „Sonderausgabe“ zum Zehnten

Seite 6

120. Geburtstag Hanns Eisler

Das war das Stadtteilfest

Seite 7

Neue Beratungsstelle im Kannenstieg

Seite 8

Helga Schettges Lyrikecke

Seite 9

Kinderfest am Leuchtturm

Seite 10

Das ASZ im Bürgerhaus

Tanzen-Ballance des Lebens

Malgruppe des ASZ stellt erneut ihre Werke aus

Ausflug zu den Spargelfeldern

Seite 11

Erfolgreicher Gesundheitstag im ASZ

Termine der GWA

Seite 12

Der kunterbunte Wochenbeginn 


Seite 2- Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, bei hochsommerlichen Temperaturen begrüße ich Sie herzlich zur neuen Ausgabe der Stadtteilzeitung. Der Urlaub ist vorbei, die Ferien neigen sich dem Ende entgegen und der Alltag kehrt langsam wieder ein. Zeit, sich in der August-Ausgabe Vergangenem und Zukünftigen zu widmen. Die Monate Mai und Juni waren gespickt mit Projekten und Veranstaltungen. Einige dieser Termine beleuchten wir in dieser Ausgabe. In einer Rückblende auf den Frühsommer, einem Fazit zum Stadtteilfest oder über einen erfolgreichen Gesundheitstag lesen Sie in der neuen Ausgabe.

Neue und interessante Projekte warten aber auch in den kommenden Wochen auf die Bewohnerinnen und Bewohner. Auf die Kinder wartet am 31. August das Leuchtturmfest und ab dem 20. August startet der kunterbunte Wochenbeginn in die zweite Jahreshälfte. Ein besonderer Termin, auch für meine Person, ist der 8. September. Dann findet die Festveranstaltung zu Ehren der Stadtteilzeitung statt. 10 Jahre hat „Der Lindwurm“ mittlerweile „auf dem Buckel“. Dieser Anlass soll und wird würdig gefeiert werden.

Im Lindwurm haben über die Jahre viele Einrichtungen und Initiativen von der Gelegenheit Gebrauch gemacht, sich den Bürgerinnen und Bürgern näher vorzustellen. Auf Seite 7 ist es heute eine neue Beratungsstelle im Kannenstieg, die die Zeitung nutzt, sich vorzustellen. Der Blinden- und Sehbehindertenverband, mit Sitz am Hanns-Eisler-Platz, stellt seine Angebote vor.

Hanns Eisler ist ein gutes Stichwort. Auf Seite 6 schildert der Stadtrat Oliver Müller die Zusatzbeschilderung zu Ehren des Künstlers. Poetisch, wie seit 10 Jahren, findet Helga Schettge mit ihrer Lyrikecke auch im neuen Lindwurm ihren Platz. Tradition wird gepflegt.

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie nun die aktuelle Ausgabe erkunden, wünsche ich Ihnen, dass Sie ein schattiges Plätzchen dafür gefunden haben. Bei dieser Hitze hoffe ich, dass Sie gesund und munter bleiben und sich an den 12 Seiten erfreuen können.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei den Menschen, die Ihnen die Zeitung zustellen. Die ehrenamtlichen Verteiler werden den Temperaturen trotzen, damit Sie Ihren Lindwurm zeitnah erhalten. Vielen Dank dafür und Ihnen wünsche ich nun viel Spaß beim Lesen der Stadtteilzeitung. In diesem Sinne: Bleiben Sie uns treu!

Marcel Härtel

(Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes)

Seite 2- WoBau beauftragt Fallstudie

Die Wohnungsbaugesellschaft verwaltet und betreut im Stadtteil Kannenstieg einen sehr hohen Anteil des Gesamtwohnungsangebotes im Quartier. In den letzten Jahren haben sich im Kannenstieg, insbesondere durch den Zuzug von geflüchteten Menschen, einige Veränderungen vollzogen. Das soziale Miteinander gestaltet sich mitunter schwierig und verlangt Mieterinnen und Mietern ein hohes Maß an Toleranz ab. Viele der langjährigen Mieter fühlen sich durch konfliktreiche Situationen überfordert. Auch die WoBau als Vermieter sieht sich in zunehmendem Maße mit wachsenden sozialen, ökonomischen und psychischen Problemen der Mieterschaft konfrontiert.

„Als kommunales Wohnungsunternehmen der Stadt Magdeburg tragen wir im Rahmen unserer Zuständigkeiten und Möglichkeiten Verantwortung für ein friedliches und harmonisches Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils“ (Zitat WoBau).

Die beauftragte Fallstudie zur Analyse der Herausforderungen des Zusammenlebens im Kannenstieg soll Erkenntnisse zur Situation im Quartier liefern und Handlungsstrategien zur Förderung eines toleranten Miteinanders aufzeigen. „Wir wissen um Ihr Engagement für den Stadtteil und Ihre wertvollen Beiträge, die Sie und Ihre Institution für ein gutes Leben und Wohnen im Kannenstieg leisten. Deshalb möchten wir Sie herzlich einladen, mehr noch, wir möchten Sie begeistern, an der Fallstudie mitzuwirken und sich mit Ihren Erfahrungswerten einzubringen“ (Zitat WoBau). Das Gruppengespräch der stadtteilbezogenen Akteure ist für den 28.08.2018 um 9.30 Uhr vorgesehen. Das Bürgerhaus im Kannenstieg stellt freundlicherweise einen geeigneten Gesprächsraum zur Verfügung.

GWA Kannenstieg

(Quelle: WoBau)

(Foto: Karl-Heinz Rasche)

Seite 3- Rückblende auf den Frühsommer

Vor den Sommerferien fanden im Kannenstieg und am Neustädter See zahlreiche Veranstaltungen statt. Mit einer kleinen Rückblende blickt die Stadtteilzeitung auf einige der Aktivitäten zurück.

Countdown zur WM-Der Fußball Tag Mit einem Nachmittag rund um den Fußball stimmten der Bürgerverein Nord, das Begegnungszentrum Kannenstieg und das Stadtteilmanagement des IB kleine und große Besucher auf die Fußball-Weltmeisterschaft ein. Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen ein, Ricky Schwabe (Bild rechts) erwies sich als echter Fußballexperte und beantwortete alle Fragen zum WM-Quiz richtig.

ESO Masters für Grundschulen Zum bereits siebten Mal organisierte das Begegnungszentrum Kannenstieg der Euro-Schulen das Fußballturnier für Grundschulen aus den nördlichen Stadtteilen. Mit dem Sportplatz der IGS und dem Freigelände des Stadtteiltreffs Oase wurde erstmals im Stadtteil Neustädter See gekickt. Ebenfalls erstmals gelang es der Grundschule „Am Kannenstieg“ das Turnier in beiden Altersklassen zu gewinnen.

Fest zum Kindertag Am Kindertag verwandelte sich der Stadtteiltreff Oase in ein buntes Kinderparadies. Aktionsangebote und Hüpfburgen bescherten den Kindern einen fröhlichen und ausgelassenen Nachmittag. Neben den kommunalen Jugendhäusern waren zahlreiche Vereine und Institutionen aus den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See an der Umsetzung beteiligt.

8. Lauf am Neustädter See Vom Kindergartenkind bis ins hohe Seniorenalter, beim Lauf am Neustädter See kommen alle Altersklassen ins Laufen. Neben den Läufern wurden auf der Strecke rund um den Neustädter See auch die Kategorien Walking, Senioren und Rollstuhlfahrer gewertet. Jovid Haidavi (Herren), Annett Kölb (Damen), Viliam Mendel (Senioren), Antje Bläßing (Rollstuhl) und Wolfgang Slawinski(Walking) wurden 2018 als Sieger geehrt.

(Fotos: Sandro Grupe, Marcel Härtel)

Seite 4- Neuer Nähkurs in der Oase

Im Stadtteiltreff „Oase“ in der Pablo-Neruda- Straße 11 findet seit kurzem jeden Donnerstag von 15 bis 16.30 Uhr ein neuer Nähkurs statt. Die Magdeburger Modedesignerin Manuela Markgraf, die in ihrer „Aurelia Kreativschneiderei“ ihre eigene Mode entwirft, schneidert und auf Veranstaltungen wie etwa „Otto macht Mode“ in der Magdeburger Johanniskirche und dem „Fashion Day“ in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin präsentiert, stellt im Stadteiltreff „Oase“ ihr Wissen und Können denjenigen zur Verfügung, die Lust haben, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Willkommen sind auch aus anderen Stadtteilen Interessenten jeden Alters, die Interesse an Mode haben, und sie mit Unterstützung von Manuela Markgraf selber herstellen wollen.

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Nähmaschinen, die Stoffe und andere Materialien werden bereit gestellt. Wer genaue Vorstellungen hat, kann auch eigene Stoffe mitbringen. Genäht werden von den Kursteilnehmerinnen Kleidungsstücke zum selber tragen, aber auch schicke Taschen für den Einkauf oder den Strand und kreative Kissenbezüge. Eine Anmeldung für den Nähkurs ist nicht erforderlich. Nähere Informationen erhalten Interessenten unter der Telefonnummer 0176 - 7657 4042.

Manuela Markgraf, Dirk Halfas

(Foto: Dirk Halfas)

Seite 4- Harzdruckerei- Partner seit 10 Jahren

Seite 4- Impressum

Herausgeber:

Internationaler Bund

IB Mitte gGmbH

Brenneckestr. 95

39118 Magdeburg

ViSdP: Marcel Härtel

Stadtteilmanagement

Kannenstieg/Neustädter See

Pablo-Neruda-Str.11

39126 Magdeburg

Redaktion/Layout:

Conny Pappert, Marcel Härtel

E-Mail: der.lindwurm@gmx.de

Internet:

www.neustaedtersee.de

www.kannenstieg.net

Einsendeschluss 2018

05.10.2018

Druck:

Harzdruckerei Wernigerode GmbH

„Der Lindwurm“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 2000 Exemplaren. Die Zeitung wird gratis in den Stadtteilen Kannenstieg/Neustädter See ausgelegt.


Seite 5- Eine „Sonderausgabe“ zum Zehnten

10 Jahre Stadtteilzeitung im September gefeiert

Am 8. September 2018 feiert das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See, gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord und hoffentlich zahlreichen Gästen, das 10jährige Bestehen der Stadtteilzeitung „Der Lindwurm“.

Mit einer festlichen Veranstaltung, illustren Gästen und attraktiven Angeboten soll der 10. Geburtstag der Zeitung würdig begangen werden. Seit nunmehr 10 Jahren unterhält und informiert „Der Lindwurm“ die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile. Hunderte Seiten wurden gefüllt, tausende Bilder und unzählige Artikel über das Leben in Nord wurden gemacht und geschrieben. Es ist an der Zeit, dies zu feiern. Nach einem kurzen „offiziellen“ Teil wird ab 14.30 Uhr ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten. Die Tanz-Kids der Oase werden mit ihren Darbietungen unterhalten, der Hort „Weltentdecker“ führt die Lindwurm-Sage als Theaterstück auf, die „Aurelia Kreativscheiderei“ präsentiert Mode im Stil der 20er Jahre. Lindi- Der kleine Lindwurm, das Stadtteilmaskottchen, lädt die Gäste zu einem Fotoshooting an der Fotobox ein. Selbstverständlich bringt Lindi seine eigens angefertigten Autogrammkarten mit.

Für die jungen Gäste werden kreative Angebote zur Verfügung stehen. Die erwachsenen Besucherinnen und Besucher können sich im Reimen versuchen und einen Vierzeiler zur Stadtteilzeitung bilden. Im Laufe des Tages werden die originellsten Reime vorgestellt und mit kleinen Preisen bedacht. Mitmachen lohnt sich also allemal. Für das leibliche Wohl sorgt dankenswerter Weise der Bürgerverein Nord. Abgerundet wird das Programm mit einem Gastspiel der Magdeburger Band 6 atü.

Das Programm:

14.30 Oase Tanz-Kids

14.45 Modenschau Teil 1

15.00 Lindwurm-Sage

15.30 Modenschau Teil 2

16.00 Auswertung Vierzeiler

16.30 6 atü

(Änderungen vorbehalten)

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes

Seite 6- 120. Geburtstag Hanns Eisler

Ehrung durch Straßenzusatzschild im Kannenstieg


Gern griff unsere Fraktion die Idee von Stadtrat Karsten Köpp auf, aus Anlass des bevorstehenden 120. Geburtstages des Komponisten Hanns Eisler am 06. Juli, eine Ehrung seiner Person und seines Schaffens in Form zweier Straßenzusatzschilder am Hanns-Eisler-Platz im Stadtteil Kannenstieg vorzunehmen. Wir spendeten zwei kleine Informationstafeln, die nunmehr am 28. Juni 2018 feierlich enthüllt worden sind. Besonders erfreulich ist, dass der Kulturbeigeordnete Prof. Puhle sofort bereit war, ein Grußwort zu halten, das die ambivalente und schillernde Persönlichkeit des internationalen Künstlers mit österreichischer Staatsbürgerschaft und Förderers der Arbeiterbewegung herausstellte, der u.a. mit Chaplin und Bernstein, Einstein, Mann sowie Picasso und Brecht gut bekannt war. Nicht selten hat Hanns Eisler einseitige Betrachtungen seiner Person erfahren müssen. Den meisten von uns ist er gewiss als Komponist der Hymne der DDR zum Text von Johannes R. Becher bekannt geblieben. Aber auch die Kinderhymne zu den Worten von Bertolt Brecht „Anmut sparet nicht noch Mühe“ hätte es ja beinahe 1990 zur neuen Hymne der BRD geschafft, wenn es im Zuge einer echten Wiedervereinigung statt Angliederung auch zur Konstituierung einer Verfassung gekommen wäre… Jüngere Publikationen zu seiner Biographie, wie etwa von Friederike Wißmann, versuchen erfolgreich, die Vielschichtigkeit seiner Facetten aufzuzeigen und so den ganzen Menschen aus der Zeit heraus erleb- und verstehbar zu machen unter dem treffenden Titel: „Hanns Eisler – Komponist, Weltbürger, Revolutionär“. Empfehlenswert!

Oliver Müller

Fraktionsgeschäftsführer Fraktion DIE LINKE/future! im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg

(Fotos: Karina Schade-Köhl)

Seite 6- Das war das Stadtteilfest

Wetterkapriolen, ein starkes Helferteam, gut gelaunte Besucherinnen und Besucher und bunte Angebote-Das Stadtteilfest Kannenstieg / Neustädter See am 23. Juni war für die Organisatoren ein erfolgreicher und gelungener Tag.


Eigentlich konnte es schwieriger nicht beginnen: Kaum trafen die Aufbauhelfer am Stadtteiltreff ein, begann das Wetter umzuschlagen. Windböen erschwerten den Ablauf, Regen setzte ein und der Zeitplan geriet ins Wanken. Nur Dank des unermüdlichen Einsatzes der ehrenamtlichen Helfer konnte die Startzeit um 13.00 Uhr gehalten werden. Von 13.00 bis 18.00 Uhr verliefen die Angebote dann reibungslos. Alle teilnehmenden Akteure legten sich gewohnt engagiert ins Zeug und bescherten den Gästen einen Nachmittag, den nur das Wetter trüben konnte. Gegen 17.30 Uhr spielten mit 6 am und Blue For Rock zwei Bands auf, die die letzten Bedenken übers Wetter vergessen ließen. Am Ende des Tages steht für die Organisatoren immer ein Resümee der Veranstaltung an. Für 2018 bleibt festzuhalten: Das Fest verlief wie gewohnt reibungslos, die Akteure haben für ein buntes Angebot gesorgt und die Gäste waren vergnügt. Herausstellenswert ist in diesem Jahr besonders, dass sich die ehrenamtlichen Helfer von keinerlei Wettereinflüssen beeindrucken ließen und einmal mehr grandiose Arbeit geleistet haben. Dafür gilt es im Besonderen Dank zu sagen.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes

(Bilder: Sandro Grupe, Marcel Härtel)

Seite 7- Neue Beratungsstelle im Kannenstieg

Bereits im Mai hat der Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen-Anhalt e.V. eine neue Beratungsstelle am Hanns-Eisler- Platz 5 eröffnet. Die Beratung richtet sich an Menschen mit

Behinderung sowie Angehörige und Interessierte. Menschen mit Behinderung haben seit Januar 2018 einen Anspruch auf eine ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB). Die Beratungsstellen informieren über Hilfen und Angebote in der Nähe und unterstützt bei der Beantragung von Leistungen bei Ämtern und Kassen. Gefördert werden die bundesweit rund 500 Beratungsstellen vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Seit Mai finden Ratsuchende eine solche EUTB-Beratungsstelle auch in der Geschäftsstelle des Blinden- und Sehbehindertenverbands Sachsen-Anhalt e.V. (BSVSA) am Hanns-Eisler-Platz 5 im Gebäude des Service-Wohnen der Lewida GmbH gemeinnützige Gesellschaft (ehemaliges Ärztehaus).

Die Teilhabeberatung unterstützt und begleitet Menschen mit Behinderung dabei, Barrieren abzubauen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie informiert über Angebote und Hilfen, Wohnformen, Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten sowie über Bildungseinrichtungen der Stadt. Aber auch bei Alltagsfragen, persönlichen Problemen und Diskriminierung können sich Ratsuchende an die Beratungsstelle wenden. Eine Beratung ist stets kostenlos. Sie ist telefonisch, per E-Mail und persönlich in der Beratungsstelle möglich. Im Einzelfall kann eine Beratung auch in den eigenen vier Wänden stattfinden. Nähere Informationen zur Teilhabeberatung und eine Übersicht aller EUTB-Beratungsstellen finden Sie auf www.teilhabeberatung.de

Neben der Teilhabeberatung hält der BSVSA in den vier Blickpunkt-Auge Beratungsstellen weitere Beratungsangebote vor. Ratsuchende erhalten Informationen zu Augenerkrankungen, können Hilfsmittel ausprobieren und erfahren, wo Sie Hilfsmittel und Leistungen wie Blindengeld beantragen können. Neben den Beratungsstellen in Magdeburg, Stendal, Dessau und Halle, berät das Beratungsmobil auch in kleineren Ortschaften in Sachsen-Anhalt. So werden auch Ratsuchende erreicht, die nicht die Möglichkeit haben, eine der Beratungsstellen aufzusuchen. Informationen und Termine finden Sie unter www.blickpunkt-auge.de.

Der BSVSA ist die Selbsthilfeorganisation für blinde, sehbehinderte und chronisch augenerkrankte Menschen in Sachsen-Anhalt. Für Mitglieder bietet der BSVSA eine Hörzeitung, einen sozialen Dienst für Magdeburg, sowie regelmäßig Smartphone-Stammtische in Magdeburg und an verschiedenen Orten im Land an.

Die Tischball- oder Showdown-Gruppe des BSVSA trifft sich immer freitags um 11 Uhr im Stadtteiltreff „Oase“ im Stadtteil Neustädter See. Showdown ist eine Art „Air-Hockey“ und kann von blinden, sehbehinderten und sehenden Menschen gespielt werden. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich über das Spiel zu informieren und es selbst einmal auszuprobieren.

Nähere Informationen finden Sie auf www.bsvsa.org oder auf www.facebook.com/bsvsa

Teilhabeberatung des BSVSA e.V.

Hanns-Eisler-Platz 5

39128 Magdeburg

Ansprechpartner:

Andreas Isensee

Telefon: 0391 – 28 96 268

E-Mail: teilhabeberatung@bsvsa.org

Beratungszeiten:

Dienstag: 9-12 Uhr und 13-16 Uhr

Mittwoch: 9-12 Uhr

Donnerstag: 9-12 Uhr und 13-18 Uhr

und nach Vereinbarung

Andreas Isensee, BSVSA e.V.

(Fotos: Andreas Isensee)

Seite 8- Helga Schettges Lyrikecke

Loslassen

Die Blätter verlassen ihr Revier –

sie haben ihre Arbeit gut gemacht,

versorgten mit O2 uns alle hier.

Nun gehen sie in Rente. Gute Nacht!

Die Blumen werden jetzt schwach und matt

und richten sich ein für die Ewigkeit.

Sie trennen sich von jedem Blütenblatt

und sind längst für den langen Schlaf bereit.

Die Vögel sind auch Reisekader –

beziehen die Zweitwohnung im Süden,

verlassen die Heimat im Geschwader

und sind wohl mit ihrem Los zufrieden.

Auch Menschen lernen loszulassen.

Das fällt manchmal schwer, doch hat es auch Sinn.

Kann sein, das Schicksal ist nicht fassen,

doch Abschied gibt Hoffnung auf Neubeginn.

21. Oktober 2015

Knallerbsen

(Symphoricarpos albus)

Da sitzen die weißen

Beeren am Strauch, klickklack.

Und wenn du hinausgehst,

siehst du sie auch, klickklack.

Wir warfen als Kinder

sie fröhlich umher

und freuten uns, wenn

sie zerplatzten, so sehr –

klickklack, klickklack: auf Zack.

Noch heute strecke die

Finger ich aus, klickklack.

Und zupfe mir ein paar

Beeren heraus, klickklack.

Ich hüpfe auf ihnen

mit emsigem Schwung,

und treffe ich sie,

fühle ich mich ganz jung.

Klickklack, klickklack: auf Zack.

22. Oktober 2015


Gestiefelter Kater

Ein Mann schwimmt splitternackt im See –

kein Mensch ist weiter in der Näh‘.

Er tummelt sich in kühler Flut.

Man merkt ihm an, es tut ihm gut.

Und seine Kleidung, all sein Staat,

liegt auf der Bank, ganz akkurat.

Wär’ ich der Märchenkater nun –

was hätte ich sofort zu tun?

Müsste schleunigst hinter Hecken

die Klamotten gut verstecken.

Er schwämme eine lange Zeit,

der arme Kerl. Das tut mir leid.

Bis Königs Kutsche kommt vorbei,

wird es wohl Winter, wird es Mai.

Und niemand weiß, ob es gelingt,

dass er ihm neue Sachen bringt…

14. September 2016

Herbstfrisuren

Trauerweiden mit den blonden Strähnen

sehen wahrlich ganz besonders aus.

Blonde Strähnchen in den grünen Mähnen

putzen Blätterhaar perfekt heraus.

Welcher Künstler hat das Werk geschaffen?

Sicherlich war das ein Spezialist.

Ein Frisör, man kann es gar nicht fassen,

der so ideal für Bäume ist.

Und er färbt alsbald nach seinen Launen

blonde Strähnchen in gar manchen Baum.

Und beim Wandern um den See bestaunen

wir dies Farbenspiel wie einen Traum.

23. Oktober 2015


Hochzeit

Hochzeit bei den Feuerwanzen -

wie sie fröhlich sind und tanzen!

Eine riesengroße Schar

amüsiert sich wunderbar.

Hochzeit unter freiem Himmel -

so ein munteres Gewimmel

in den Farben schwarz und rot,

und an Gästen keine Not.

Hochzeitsfest mit Sommerträumen -

schön im Grünen, unter Bäumen.

Ich bin Zaungast und ganz brav

auch der Pressefotograf...

6. August 2015

Bahnhofsgedanken

Die Züge kommen an und fahren –

die Menschen bleiben unbekannt:

Tagein, tagaus, seit vielen Jahren

von Stadt zu Stadt, von Land zu Land.

Ein Stück fährt man vielleicht gemeinsam

und wechselt sogar auch ein Wort.

Dann steigt man um, ist wieder einsam.

Der andere ist lange fort!

Kann sein, man möchte auf ihn warten,

kann sein, man hat schon längst genug.

Wir reisen durch den Lebensgarten,

doch selten nur im selben Zug.

15. November 2015


Seite 9- Kinderfest am Leuchtturm

Seite 10- Das ASZ im Bürgerhaus

Tanzen - Balance des Lebens

Freitags halb neun Uhr morgens im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg: „Und jetzt alle ganz locker in der Hüfte und den linken Arm zur Seite!“ – 15 Frauen und Männer, der Älteste ist sage und schreibe 91 Jahre, folgen den Anweisungen ihres Tanztrainers. Voller Esprit und Lebensfreude bewegen sich die Senior*innen im Rhythmus der Musik und vergessen dabei die körperlichen Wehwehchen. Der Tanztrainer Guido Trenne ist ganz begeistert darüber, wie agil die Senior*innen sind, die hier mitmachen. Für zehn Wochen ist der Kurs erst einmal angelegt, wird aber sicherlich eine Fortsetzung finden.

Steffi Albers

ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg

Malgruppe des ASZ stellte erneut ihre Werke aus

Die Hobbykünstler*innen der „Bunten Palette“, die sich jeden Donnerstag im Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg zum gemeinsamen Malen treffen, unterstützten jüngst das Stadtteilfest in Alt-Olvenstedt. Zum 15-jährigen Bestehen des dortigen Bürgerhauses bereicherten sie das Fest mit einer Malausstellung, die sie gemeinsam mit Olvenstedter Kunstfreunden ausrichteten.

Steffi Albers, ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg

Ausflug zu den Spargelfeldern

Mitstreiterinnen der RAGAH Nord (Regionale Arbeitsgruppe Altenhilfe) machten sich mit Senior*innen des ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg und der Begegnungsstätte Jung und Alt in Rothensee gemeinsam auf den Weg zu den Erdbeer- und Spargelfeldern in Gut Herrenhölzer. Die Ausflügler erhielten bei einer Besichtigung viele interessante Informationen rund um den Anbau und die Verwertung des edlen Gemüses und der roten Früchte. Während es sich die Senior*innenen bei einer leckeren Spargelmahlzeit gut gehen ließen, nutzte das RAGAH Team um Steffi Albers die Gelegenheit zum kollegialen Austausch.

Steffi Albers, ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, (Fotos: Steffi Albers)

Seite 11- Erfolgreicher Gesundheitstag im ASZ

Senior/Innen probierten Smoothie und Smovey aus

Dass Smoothie nicht mit Smovey zu verwechseln ist, erfuhren die Besucher*innen des Gesundheitsaktionstages im Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Kannenstieg. Smoothies stehen zurzeit bei Gesundheitsbewussten groß im Kurs. Obst und Gemüse werden zu einem kalten Getränk zusammengemixt. Lisa Biener, Praktikantin im ASZ, zauberte aus Spinat, Kiwi, Basilikum und Banane einen grünen und aus Apfel, Beeren, Pflaume, Melone einen roten Smoothie. Eine leckere Erfrischung war die einhellige Meinung der Verkoster*innen. Kräuterquark auf selbstgebackenem Knäckebrot, Tomaten-Möhrenbutter und Möhren-Zucchini-Suppe fanden ebenso großen Anklang. Neben den gesunden Speisen sorgten verschiedene Bewegungsangebote für einen guten Ausgleich. Übungen mit den Smovey-Ringen war für alle eine neue Erfahrung. Dabei handelt es sich um mittelgroße Ringe, die in Bewegung gebracht, ein leichtes Surren von sich geben. Es ist ein Trainingsgerät, das für jede Altersgruppe geeignet ist und dabei nicht nur zur Kräftigung und Mobilisierung sondern auch zur Entspannung dient. Wer mochte, konnte auch einen ersten Eindruck vom Takttrommeln erleben. Dabei wird nach vorgegebenen Schlagarten zu motivierender, mit Trommelrhythmen getragener Musik auf Pezzibällen getrommelt. Einen entsprechenden Kurs bietet das ASZ übrigens ab September an. (Nähere Auskünfte unter Telefonnummer 0391/2512933 oder direkt im ASZ) Neben Informationen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen und deren Angehörige am Stand „Blickpunkt Auge“ nutzten Viele die Gelegenheit, sich den Blutdruck messen zu lassen. Wie entspannend und wohltuend eine Massage der Hände mit duftenden Ölen wirkt, probierten Besucher*innen vor Ort aus. Dabei sollen, ähnlich der Fußreflexzonenmassage innere Organe über bestimmte Druckpunkte stimuliert werden. Wissenswertes über Rosmarin, Salbei & Co. erfuhren die Gäste am Kräuterstand. Hier wurde gefachsimpelt und kleine dekorative Kräuterölfläschchen konnten gefüllt und als Erinnerung und Inspiration mitgenommen werden. Der große Erfolg des Aktionstages war dank der teilnehmenden Netzwerkpartner und zahlreicher ehrenamtlicher Unterstützer*innen, auf die sich die Mitarbeiterinnen des ASZ voller Stolz immer wieder verlassen können, möglich.

Steffi Albers

ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg

(Fotos: Steffi Albers)

Seite 11- Termine der GWA

Neustädter See

 

17.10.2018 18.00 Uhr

Altenpflegeheim Heideweg

Heideweg 41-43

 

05.12.2018 17.30 Uhr

Stadtteiltreff Oase

P.-Neruda-Str. 11

Kannenstieg

 

26.09.2018 17.30 Uhr

Kinder- u. Jugendzentrum Don Bosco

Milchweg 29

 

28.11.2018 17.30 Uhr

Wohnpark Albert Schweitzer

J.-R.-Becher-Str. 41


Seite 12- Der kunterbunte Wochenbeginn

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