Stadtteiltreff "OASE"

Der Stadtteiltreff "OASE" ist eine Begegnungsstätte für den Stadtteil Neustädter See mit Betreuungs-, Bildungs-, Kultur- und Freizeitangeboten für alle Alters- und Bewohnergruppen.

Viele unterschiedliche Räume, Angebote und Projekte laden zur Erkundung und Beteiligung ein.

 

Der Stadtteiltreff wurde am 14. Mai 2014 feierlich seiner Nutzung übergeben. Hauptnutzer des Treffs ist das kommunale Kinder- und Jugendhaus "OASE". Darüber hinaus befinden sich verschiedene Institutionen mit ihren Angeboten im Haus.

In den Neubau wurden rund 2,5 Mio. Euro investiert. Mit rund 1,6 Mio. Euro beteiligten sich der Bund und das Land Sachsen-Anhalt über das Förderprogramm „Soziale Stadt“ an den Gesamtkosten. Der Eigenanteil der Landeshauptstadt Magdeburg beträgt etwa 800.000 Euro.

Kontaktdaten:

 

Stadtteiltreff "OASE"

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

 

Einrichtungsleiter: Thomas Kunde

 

Telefon: 0391 / 2515207

Mail:      kontakt@oase-md.de


Neuigkeiten aus der Oase

Do

26

Sep

2019

Nach dem Fest ist vor dem Fest in Nord

Akteure im Kannenstieg und am Neustädter See haben in diesem Jahr noch viel vor

Kaum ist das Stadtteilfest in Nord Geschichte, planen die rührigen „Nordlichter“ schon die nächsten Veranstaltungen für die Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg zog Stadtteilmanager Marcel Härtel aber zunächst ein positives Fazit zum Festgeschehen rund um den Stadtteiltreff „Oase“ am 14. September. Bis zu 80 Akteure und freiwillige Helfer hatten vor Ort dafür gesorgt, dass es eine gelungene Veranstaltung werden konnte, erklärte er.

Im kommenden Jahr stehen nun gleich zwei Jubiläen an: Der Bürgerverein Nord e. V. wird zehn Jahre alt und die „Oase“ kann bereits auf 30 Jahre Kinder- und Jugendarbeit im Quartier zurückblicken. Dieses Jubiläum könnte mit dem Stadtteilfest zusammen gefeiert werden, berichtete Härtel über entsprechende Überlegungen.

Termin für Lampionumzug

Konkret hingegen sind die Pläne für die kommenden Monate in Nord. So wird es am 8. November den schon traditionellen Lampionumzug durch die beiden Stadtteile geben. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Supermarkt in der Ziolkowskistraße. Am 7. Dezember wird von 15 bis 20 Uhr der diesjährige Weihnachtsmarkt in der „Oase“ durchgeführt. Beide Veranstaltungen werden federführend vom Bürgerverein organisiert. In Planung befindet sich noch eine Adventsveranstaltung im Bürgerhaus Kannenstieg, die gemeinsam mit dem Deutschen Familienverband durchgeführt werden soll.

Dieser lädt bereits am kommenden Donnerstag, 3. Oktober, ab 14 Uhr zum Flohmarkt mit Kaffee und Kuchen ins Bürgerhaus ein. Weiterhin sind ein Fest der Jugend am 12. Oktober sowie ein mittelalterlicher Weihnachtsmarkt am 5. Dezember vorgesehen.

(Quelle: Volksstimme, 26.09.2019)

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Mi

25

Sep

2019

Infotag rund um die Pflege

Aktion der Arbeitsgruppe Altenhilfe Nord

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind nach der letzten Erhebung in Deutschland gut 3,4 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Annähernd drei Viertel der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt.

Die Regionale Arbeitsgruppe Altenhilfe Nord (RAGAH) unter Federführung des Alten- und Service-Zentrums im Bürgerhaus Kannenstieg (ASZ) organisiert erneut einen Pflegeaktionstag und informiert über Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten für pflegende Angehörige.

Dieser soll am Mittwoch, 23. Oktober, ab 11 Uhr durchgeführt werden. Veranstaltungsorte sind der Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, und das Altenpflegeheim Haus Heideweg, Heideweg 41. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, präventive, ambulante, teilstationäre und stationäre Leistungen kennenzulernen und Fragen zu den verschiedenen Leistungen zu stellen.

Zur besseren Planung des Aktionstages ist eine Anmeldung bis 18. Oktober im ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg, Johannes-R.-Becher-Straße 57, erforderlich. Interessenten können sich auch unter Tel. 251 29 33 anmelden.

(Quelle: Volksstimme, 25.09.2019)

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Mi

18

Sep

2019

Stadtteilfest ist ein Volltreffer

Das gemeinsame Fest der Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg lud am Freitag die Bewohner der beiden Quartiere zu Spiel und Spaß ein. Auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ warteten u. a. zwei Hüpfburgen, Alpakas zum Streicheln und ungewöhnliche Sportarten wie Fußball-Dart (Bild). Diese Angebote waren genauso ein Volltreffer bei den Besuchern wie das Festprogramm. So zeigte zum Beispiel die Theatergruppe aus dem Hort Weltentdecker die Sage vom Lindwurm. Zahlreiche Helfer vom Bürgerverein Nord sorgten dafür, dass alles glattlief.

(Quelle: Volksstimme, 14.09.2019)

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Do

12

Sep

2019

Kleine Kinder, kluge Tiere und ganz viel Kickerspaß

Nord feiert morgen ab 14 Uhr Stadtteilfest

Morgen ist es so weit: An einem Freitag, den 13., feiern die beiden Viertel Neustädter See und Kannenstieg ihr jährliches gemeinsames Fest. Der Bürgerverein Nord lädt mit vielen Partnern alle Bewohner von 14 bis 20 Uhr auf das Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, ein.

„Wir werden eine Fußball-Arena im Angebot haben. Auf zwei Fußball-Billard-Anlagen können sich die Besucher probieren. Zwei Tischkicker warten auf Spieler, eine kleine Torwand lädt die kleinen Fußballer ein. Dazu kommt eine neue Fußball-Darts-Anlage, die beim Spielplatzfest am Leuchtturm Premiere in Nord hatte“, zählt Stadtteilmanager Marcel Härtel die Attraktionen auf.

Für kreativen Bastelspaß sorgen die Stände der „Oase“, der Kita Neustädter See, der Jungen Humanisten und des Hortes Weltentdecker. Ein Kinderschminkstand ist auch dabei. Die Hoffnungsgemeinde hat einen Stand mit bunten Angeboten, die Freie Puppenbühne ist mit ihren lustigen Puppen dabei. Das Begegnungszentrum der Euro-Schulen verlost an der Tombola Preise und die Malteser sind ebenfalls vor Ort.

Zwei Hüpfburgen laden zum Springen ein, die Kinderbaustelle zum Werkeln und ein Hau den Lukas zum Kräftemessen. Alpakas werden zu bestaunen sein. Außerdem wird der schnellste Schubkarrenfahrer gesucht.

Trommeln und Theater

Das Programm auf der Stadtteilfestbühne bietet ebenfalls einige Abwechslung. Los geht es mit den Kleinsten aus der Kita Neustädter See, die das Stadtteilfest um 14 Uhr eröffnen. Um 14.30 Uhr folgen die Kinder aus dem Hort Weltentdecker. Die Tanz AG der „Oase“ ist um 15 Uhr am Start. Eine tierische Aufführung erleben die Besucher gegen 15.30 Uhr mit dem Hof der klugen Tiere. Das ASZ im Bürgerhaus Kannenstieg ruft gegen 16.15 Uhr zum Mitmachtheater auf. Die Guardian Angels zeigen um 17 Uhr ihr Können. Nach einer Modenschau gibt es gegen 18.15 Uhr japanische Trommelkunst mit Akaishi Daiko zu hören. Zum Abschluss des Stadtteilfests in Nord steht die Magdeburger Band 6atü auf der Bühne.

„Danke an alle Beteiligten am Stadtteilfest und allen Gästen ein schönes Fest“, so Härtel.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2019)

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Mi

28

Aug

2019

Nähkurs in der „Oase“ startet später

Der Nähkurs im Stadtteiltreff „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße 11 hat eine neue Anfangszeit und beginnt eine Stunde später als bisher, um auch berufstätigen Teilnehmern entgegenzukommen. Ab 29. August findet der Kurs jeden Donnerstag von 16 bis 17.30 Uhr statt. Die Magdeburger Modedesignerin Manuela Markgraf stellt ihr Wissen und Können denjenigen zur Verfügung, die Lust haben, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

(Quelle: Volksstimme, 27.08.2019)

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Mi

28

Aug

2019

Vorbereitungen für Stadtteilfest in Nord

Nur noch wenige Wochen, dann wird im Wohngebiet Nord das diesjährige Stadtteilfest gefeiert. Der Bürgerverein Nord, das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg, die Euro-Schulen Magdeburg und die AG Gemeinwesenarbeit der beiden Stadtteile stecken in den letzten Vorbereitungen. Geplant sind u. a. ein Mitmachtheater, der Hof der klugen Tiere, Hüpfburgen, Kinderbaustelle, Kreativangebote und Tombola. Die Stadtsparkasse kommt mit einer Arena mit Torwand, Fußballbillard und Fußballdarts. Live-Musik gibt es von der Band „6Atü“. Das Fest wird am Freitag, 13. September, von 14 bis 20 Uhr auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, gefeiert.

(Quelle: Volksstimme, 23.08.2019)

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Mi

26

Jun

2019

Doppelter Heimsieg beim Turnier der Grundschulen

„Klosterwuhne“-Kicker gewinnen in Nord

Trotz der großen Hitze ließen es sich die 80 Jungen und Mädchen der Grundschulen „Am Vogelgesang“, „An der Klosterwuhne“, „Am Kannenstieg“ sowie „Kritzmannstraße“ am Dienstag nicht nehmen, zum traditionellen Fußballturnier der Euro-Schulen Magdeburg anzutreten. Bereits zum 8. Mal hatte der Bildungsträger die Grundschulen in Nord zum Wettkampf auf dem Fußballfeld eingeladen. „Diesmal aufgrund der Temperaturen mit verkürzten Spielzeiten“, sagte Mit-Organisator Toralf Schlieb.

Wie schon im Vorjahr wurde wieder auf dem Gelände des Stadtteiltreffs „Oase“ sowie dem Tartanplatz der IGS „Regine Hildebrandt“ um den Eso-Masters-Pokal gekickt. Der sonst genutzte Sportplatz im Kannenstieg ist nun tatsächlich eine Baustelle. Im Vorjahr wich man nur wegen der Aussicht auf einen baldigen Baubeginn aus – tatsächlich ging es aber erst in der Vorwoche los.

Am Ende gab es einen doppelten Heimsieg. Nicht nur die Spieler aus der Klassenstufe 1 und 2 der benachbarten Grundschule „An der Klosterwuhne“ konnten die begehrte Trophäe in die Höhe halten. Auch bei den Dritt- und Viertklässlern lag die „Klosterwuhne“ vorn.

(Quelle: Volksstimme, 26.06.2019)

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Mi

29

Mai

2019

Minsker Tänzerinnen besuchen die „Oase“

Bereits zum vierten Mal wird am Mittwoch, 12. Juni, weißrussische Folklore im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, zu erleben sein. Ihre farbenfrohen Kostüme und die schwungvollen Tänze des Minsker Ensembles erfreuten bereits bei den vorigen Auftritten die Zuschauer. Die jungen Tänzerinnen sind Schülerinnen einer Minsker Kunstschule und haben bereits in vielen europäischen Ländern gastiert. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 29.05.2019)

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So

19

Mai

2019

Stadtteil des Jahres 2019

Heim@Spiele hieß die Veranstaltung am 12.05.2019 im Elbauenpark. Das angedachte Konzept war und ist für die nächsten Jahre in seinem Prinzip einfach und treffend formuliert: Die ganze Stadt macht mit! Dein Verein. Deine Nachbarn. Deine Show.

Das Organisationsteam hat es in vielen Gesprächen der letzten Monate immer wieder betont. Es sollten sich die Stadtteile Magdeburgs mit all seinen Besonderheiten präsentieren. Das Orgateam wollte den Menschen eine Bühne bieten, den Vereinen, den Künstlern und denen, denen ihr Stadtteil am Herzen liegt.

In verschiedenen Wettbewerben konnten Punkte für die Stadtteile gesammelt werden. Am Ende des Tages wurde der Titel “Stadtteil des Jahres 2019 “ vergeben. Uns wurde die Ehre zuteil, diesen Titel bei der Premiere zu erreichen und wir sind stolz darauf, diesen Preis bekommen zu haben.

Warum aber haben wir teilgenommen und uns über Monate hinweg ins Zeug gelegt, unser Areal zu gestalten? Wir haben mit keinem Gedanken gespielt, als Sieger auf der Bühne zu stehen. Wir haben uns damit beschäftigt, wie wir die Gelegenheit nutzen können, unsere Stadtteile ganz Magdeburg näher zu bringen. So wie es all den anderen Stadtteilen auch in großartiger Art und Weise gelungen ist. Zusammen im Elbauenpark zu zeigen, wie bunt, vielfältig und einzigartig Magdeburg und seine Menschen sind. Wir finden, dass diese Veranstaltung der Idee gefolgt ist und wir haben unvergessliche Stunden erlebt. Wir gratulieren allen Teilnehmern und wünschen Ihnen viel Spaß, Freude und Erfolg bei Ihren zahllosen Aktivitäten in der Zukunft. Wir gratulieren Ottersleben als Gewinner der Kategorie “Schlauster Stadtteil” und wir gratulieren der Altstadt, ihr habt beide Parcours gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. Wir bedanken uns bei einem tollen Team im Park, ihr habt uns sehr herzlich empfangen und betreut.

Die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See zollen allen Beteiligten unseren Respekt und unsere Anerkennung.

Die Heim@Spiele haben begonnen und werden hoffentlich weiter wachsen und den Menschen dieser Stadt die Plattform bieten, sich zu zeigen. Hier geht es nicht um Kommerz oder Gewinnoptimierung. Hierbei handelt es sich um das Engagement der Menschen in dieser Stadt. Das ist großartig gedacht und wir sind, wie gesagt, stolz bei der Premiere dabei gewesen zu sein.

Was wir nicht verstehen! All das, was wir hier zum Ausdruck bringen wollten, hätten wir von anderer Stelle auch gerne wahrgenommen. Ein Event wie die Heim@Spiele hat auch eine öffentliche Wahrnehmung in entsprechender Form verdient und wir können nicht nachvollziehen, dass das Magdeburger Medium, dass sich die Stimme des Volkes zum Namen machte, so unscheinbar darüber berichtet.

Abschließend möchten wir den Bewohnerinnen und Bewohnern den Titel "Stadtteil des Jahres 2019" widmen. Alle Beteiligten am 12.05.2019 sind mit dieser Ehrung noch motivierter, unsere Stadtteile mit Projekten, Aktionen oder Veranstaltungen zu beleben. Wir hoffen und wünschen uns, dass sich über diese Auszeichnung, noch mehr Menschen ehrenamtlich für Nord einsetzen. Wie am Beispiel der Heim@Spiele zu sehen ist, Engagement für seinen Kiez zahlt sich manchmal auch mit einem Preis aus. Wichtig für uns ist und bleibt das Zusammenspiel der Menschen unter unserem bewährten Motto "Wir sind Nord". 

Mi

15

Mai

2019

Ein Fest von und für Magdeburg

Heimatspiele-Fest im Elbauenpark mit zahlreichen Show-Einlagen auf der Allee-Bühne

Zahlreiche Gruppen aus Magdeburg und Umgebung haben sich gestern beim Heimatspiele-Fest im Elbauenpark präsentiert. Ob Tanz, Sport oder Gesang – die Landeshauptstadt hat für jeden etwas zu bieten. Auf der Magdeburger Allee stellten zudem Akteure ihre Stadtteile vor. Ins Leben gerufen von der Messe und Veranstaltungsgesellschaft der Stadt Magdeburg (MVGM) waren mehr als als 80 Aktionen zum Stadtteil-Festival zu erleben. Die Akteure auf und hinter der Bühne bildeten allein schon fast 1000 Teilnehmer. Hunderte weitere Besuche bummelten über den Tag hinweg über das Gelände und ließen sich überraschen und inspirieren. „Der Mix der vielen verschiedenen Teilnehmer ist einmalig. Ob Sportverein, Schulband, Gartensparte oder Seniorengruppe – alle sind dabei“, erklärte Steffen Schüller als Geschäftsführer des Elbauenparks Magdeburg bereits im Vorfeld.

Glück hatten die Veranstalter mit dem Wetter. Denn während es am Sonnabend regnete und die Veranstaltungen zum Tag der Städtebauförderung von Dauerregen begleitet wurden, herrschte gestern eine Wetterlage, die nicht besser hätte sein können.

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2019)

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Fr

10

Mai

2019

Riesenrutsche für Stadtteilparty steht

Magdeburger dürfen sich am Sonntag selber feiern / Mehrere Hundert Akteure dabei

Eine echte Premiere erwartet die Magdeburger am Sonntag im Elbauenpark. Dort sollen zum ersten Mal alle Stadtteile gemeinsam feiern. Die Volksstimme wirft vorab einen Blick auf das Event.

Normalerweise bringen Stadtfeste die Bürger zusammen. Am Sonntag will der Elbauenpark einen mutigen Schritt wagen und ein eigenes Stadt(teile)fest veranstalten. Mehrere Hundert Akteure werden bei den „Heim@Spielen“ erwartet.

Wer sich über den etwas seltsamen Namen wundert, der sollte zum Wörterbuch greifen, denn das „@„ wird im Englischen „at“ geschrieben, so entsteht das Wort „Heimatspiele“. Und das soll es auch werden, ein Heimspiel für alle Magdeburger Bürger, Vereine und andere Institutionen.

Auf der großen Magdeburger Allee werden sie sich alle präsentieren: „Der Mix der vielen verschiedenen Teilnehmer ist einmalig. Ob Sportverein, Schulband, Gartensparte oder Seniorengruppe – alle sind dabei“, sagt Steffen Schüller, Geschäftsführer des Elbauenparks Magdeburg. So sei es unter anderem auch möglich, mit echten „Machteburjer Originalen“ ins Gespräch zu kommen.

Unter anderem sei Kaiser Otto zu Gast, mit dem man über die Festungsanlage und andere historische Belange fachsimpeln könne. Andererseits präsentieren sich auch zum Beispiel die Elbeflößer aus Beyendorf-Sohlen. „Die werden verschiedene Materialien mitbringen, um kleine Flöße zu bauen“, erklärt Schüller weiter. Der Polizeisportverein wiederum bietet Workshops zum Thema „Mittelalterlicher Tanz“ an.

Auch für die technikbegeisterten Magdeburger wird so einiges geboten. Allem voran die freiwilligen Feuerwehren der Stadt. Diese werden sich mit vielen Fahrzeugen, darunter allerhand Spezialtechnik und Jugendfeuerwehr, präsentieren. Ebenfalls mit Spezialtechnik reist die Bereitschaftspolizei aus Prester an. Diese hat unter anderem ein Tauchboot dabei. Aus dem Süden der Stadt werden Segelflugzeuge erwartet, aus dem Norden wiederum wird eine Traktorenparade.

Absolutes Highlight soll an dem Tag der Wettkampf zwischen den einzelnen Magdeburger Stadtteilen werden. Um diese dreht es sich immerhin den ganzen Tag.

Um „Stadtteil des Jahres“ zu werden, müssen sich vorher angemeldete Teams miteinander messen, unter anderem beim großen Parcours. Dabei müssen unter anderem meterhohe Wände und Abgründe oder auch eine 18 Meter lange Bauchrutsche überwunden werden. Zudem gibt es ein Stadtteil-Quiz, bei dem die Starter ebenfalls Punkte sammeln können. Am Ende winkt für das Gewinner-Team ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Dieses soll dann für soziale Projekte im Kiez verwendet werden.

Da mehrere Tausend Menschen auf dem rund 33 000 Quadratmeter großen Areal erwartet werden, wird ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt. So sind unter anderem zusätzliche Taschenkontrollen an den Einlässen geplant. Das Mitbringen von scharfen und spitzen Gegenständen, Spraydosen und Glasflaschen ist prinzipiell verboten. Die Veranstalter empfehlen, mehr Zeit bei der Anreise einzuplanen. Ab 9 Uhr werden die Tore zu Magdeburgs größter Stadtteilparty geöffnet.

Eintritt: 6 Euro. Ermäßigte Karten (Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Magdeburg Pass) kosten 4 Euro. Kinder bis sechs Jahre frei.

(Quelle: Volksstimme, 10.05.2019)

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Mi

17

Apr

2019

Das ganze Leben in einem Schauspiel

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, das sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Uraufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am morgigen Mittwoch um 19 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel unter der Regie von Jochen Gehle im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, auf.

Die vom Bürgerverein Nord organisierte Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2019)

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So

14

Apr

2019

Das Blau in der Wand im Stadtteiltreff

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, dass sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Ur-Aufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am 17.04.2019 um 19.00 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel im Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Str. 11 auf.

Die Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff Oase unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

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Do

04

Apr

2019

Kurz vor Ostern: Theater in der Oase

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, dass sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Ur-Aufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am 17.04.2019 um 19.00 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel im Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Str. 11 auf.

Die Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff Oase unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

„Schön, dass es weiter geht“, lautet der erste Satz des Mannes, der sich neben eine Schwangere auf eine Parkbank setzt. Knapper, losgelöster kann ein Gesprächsversuch mit einer Fremden kaum sein und es scheint, als ziehe sich der erste Satz durch das zukünftige gemeinsame Leben der Beiden. In über 30 darauf folgenden Jahren geht es um das Verhältnis von Mann und Frau, ums Scheitern und Missverstehen, ums Reden, Schweigen, Zuhören. Um Liebe als erstes und Liebe als letztes für zwei Möglichkeitsmenschen. Der Mann, gespielt von Andreas Steinke, den die Frau liebevoll Hans nennt, offenbart sich als Schriftsteller und darin als Enthusiast des Wirklichen, der, obgleich Pazifist, um das Leben spüren zu können, ein Land braucht, „wo Krieg ist“, der den Gedanken der Zerstörung schöpferisch und den Tod eine Herausforderung findet. Die Frau, gespielt von Friederike Walter, braucht so was alles zum Glück nicht. Sie schöpft aus sich. Und ist noch bei sich, während er sich selbst und ihr entgleitet. „Das Blau in der Wand“ spielt mit dem Ungewissen. Die Erziehung des Sohnes, dessen Zukunft ungewiss bleibt, Lebenssehnsüchte, Trennungswillen, das gemeinsame Altern und der eigene körperliche Verfall sind die Themen des Ehealltags. Meisterhaft stellt Regisseur Jochen Gehle Figuren in den Raum, die ohne atmosphärischen Aufwand oder psychologische Erklärungen mit ein paar Sätzen Beziehungen, Berührungen, Konflikte, Geschichten schafft. Wobei sich Zeit und Raum wechselseitig aufheben und verdichten, die Zukunft kann von gestern sein und das Ende ein neuer Anfang.

Während Friederike Walter ihren inneren Aufruhr unter der beherrschten Oberfläche nuanciert und sensibel darstellt, hält Andreas Steinke mit einem überzeugendem Spiel den beißenden Sarkasmus und die Anflüge großer Melancholie fesselnd in der Schwebe.

In der kleinen Einheit und Zweiheit betrachtet, sind es Erzählungen scheiternder Utopie, die einen großen historischen Rahmen erahnen lässt. In diesem filigran gezeichneten, bisweilen auch komischen Dialog zwischen Andreas Steinke und Friederike Walter hat das Reden und das Schweigen die Kraft physischer Aktionen. Hier kommt gekonnt zur Sprache und ins Bild, was die Zuschauer vielleicht an sich selbst erfahren haben oder erfahren könnten, was viele Menschen beschäftigt, was aber im Leben, in Unverständnis, Ungeduld und Panik untergeht.

Eine sehr empfehlenswerte Parabel über die Gebrechlichkeit des Lebens und der Liebe.

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Mi

13

Mär

2019

Im Norden wird getanzt, gelaufen und gefeiert

Veranstaltungen im Wohngebiet geplant

Der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg haben ihren Jahresplan für die kommenden Monate festgezurrt. Die wichtigsten Veranstaltungen, die auch schon in den Vorjahren die Besucher bzw. Teilnehmer anzogen, sind auch 2019 wieder mit dabei. So findet der schon traditionelle Lauf am See in diesem Jahr bereits am 17. Mai statt. Neben der Hauptstrecke für erwachsene Läufer, die auf dem Rundweg um den Neustädter See verläuft, wird es auch wieder verschiedene Kurzstrecken für kleinere Sportfreunde auf der Uferpromenade geben. Die Veranstaltung wird vom Begegnungszentrum im Kannenstieg mit vorbereitet.

Am 12. Juni wird ukrainische Tanzfolklore im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, zu erleben sein. Auftritte in vergangenen Jahren hatten stets viel Interesse gefunden.

Bereits am 17. April wird das Theaterstück „Das Blau in der Wand“ in der „Oase“ aufgeführt. Im letzten Werk von Tankred Dorst spielen unter der Regie von Jochen Gehle Andreas Steinke und Friederike Walter ein Pärchen mit viel Redebedarf.

Höhepunkt des Jahres wird das diesjährige Stadtteilfest, das am 13. September rund um den Stadtteiltreff gefeiert werden soll. Hier sind die Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) in Nord mit an Bord. Die Gruppe vom Neustädter See trifft sich am 20. März um 17.30 Uhr in der Kita Schlupfwinkel, Victor-Jara-Straße 19.

(Quelle: Volksstimme, 13.03.2019)

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