22. Ausgabe (August 2014)

Titelblatt 22. Ausgabe
Titelblatt 22. Ausgabe

Inhalt

Seite 2

Vorwort

GWA Termine und Bürgersprechstunden

Seite 3

4. Lauf am Neustädter See

Demnächst in Nord

Seite 4/5

Einweihungsfest OASE“

Seite 6

Weltmeister? Nein, aber auf einem guten Weg

Seite 7

Weltentdecker- Sommerfest

Ein Ausflug in 460 m Tiefe

Seite 8

Ein Tag im Zoo

Kurioses Tippspiel- Finale

Seite 9

Lewida-Sommerfest

Sprache wird hier großgeschrieben

Seite 10

Tanzende Magdeburger Halbkugeln

Impressum

Seite 11

Helga Schettges Lyrikecke

Seite 12

Back to the roots

Neues aus Phoenix 


Seite 2- Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, mein Name ist Sandra Täntzler und seit Juli diesen Jahres bin ich als 1. Vorsitzende des Bürgervereins „Nord e.V.“ tätig. Ich darf Sie erstmals an dieser Stelle zur neuen Ausgabe des „Lindwurms“ begrüßen.

Unser bisheriger 1. Vorsitzender, Marcel Härtel, hat sein Amt aus beruflichen Gründen abgegeben. Er ist nunmehr, wie Jessica Zedler, als Stadtteilmanager für unsere Stadtteile zuständig. Der Bürgerverein wünscht Herrn Härtel für seine Arbeit alles Gute und bedankt sich für seinen Einsatz als Vorsitzender des Bürgerverein. Nun obliegt es meiner Person, Sie im Vorwort der Stadtteilzeitung auf die vor Ihnen liegende Ausgabe einzustimmen. Dieser Aufgabe widme ich mich gerne, denn ich denke, auch beim 22. Mal ist es gelungen, eine interessante und informative Zeitung zu gestalten.

Mit dem Umzug aus dem Brunnenhof in die Pablo- Neruda- Straße und dem Wechsel im Vorstand haben wir im Bürgerverein aufregende Tage erlebt. Wie Alle, die das neue Haus bezogen haben, bringen Veränderungen manchmal Anpassungsschwierigkeiten mit sich. Beim Einweihungsfest der OASE oder beim Lauf am Neustädter See war schon zu bemerken, dass sich die gewohnte Routine verändert hat. Auf den Seiten 4 und 5 finden Sie Impressionen der Einweihungsveranstaltung. Für unsere Gäste war es, nach vielen Bekundungen, ein schöner und aufregender Tag. Neben diesem Höhepunkt fanden eine Reihe von weiteren Veranstaltungen statt. Wie schon erwähnt, der Lauf am Neustädter See (Seite 3) oder die Sommerfeste der Weltentdecker (Seite 7) und von Lewida (Seite 9).

Nicht nur die Artikel über sommerliche Veranstaltungen sollten Ihr Interesse hervor rufen. Von vielleicht zukünftigen Weltmeistern, über Ausflüge in ungeahnte Tiefen bis hin zu Gedichten Helga Schettges hat der „Lindwurm“ viel Lesenswertes zu bieten. Damit Sie dieses nun entdecken können, beende ich mein erstes Vorwort. Nicht jedoch, ohne Ihnen viel Spaß beim Lesen der Stadtteilzeitung zu wünschen.

Sandra Täntzler

1.Vorsitzende Bürgerverein „Nord e.V.“

Seite 2- GWA- Termine und Bürgersprechzeiten

 

AG GWA Neustädter See

27.08.2014 17.30 Uhr

Stadtteiltreff OASE

Pablo-Neruda- Str.

08.10.2014 17.30 Uhr

KITA Neustädter See

Im Brunnenhof

03.12.2014 17.30 Uhr

Bine`s Bierstube

hinter dem APH Heideweg

Kontaktdaten:

Siegfried Kratz

Olaf Wittig

Elvira Ferchland

gwa.neustaedtersee@gmx.de

 

AG GWA Kannenstieg

17.09.2014 17.30 Uhr

Don Bosco

Milchweg

26.11.2014 17.30 Uhr

Der Ort wird rechtzeitig

durch den Sprecherrat bekanntgegeben.

Kontaktdaten:

Dr. Ute Kaden

Petra Zimpel

gwa.kannenstieg@googlemail.com

 

 

Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes

Die Bürgersprechzeit findet immer dienstags von 13.00 Uhr bis 18.30 Uhr statt.

Kontaktdaten:

Jessica Zedler

jessica.zedler@internationaler-bund.de

Marcel Härtel

marcel.haertel@internationaler-bund.de

Telefon: 0391 2886044

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

 

Bürgerverein „Nord e.V.“

Die Bürgersprechzeit findet jeden 1.Dienstag im Monat von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt.

Kontaktdaten:

Sandra Täntzler

buergerverein.nord@gmx.de

Telefon: 0391 2886044

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kannenstieg.net und www.neustaedtersee.de sowie auf facebook unter Stadtteilbüro.Bürgerverein.

Nord


Seite 3- 4. Lauf am Neustädter See

Noch war Sandra Täntzler nicht zur neuen 1. Vorsitzenden des Bürgervereins „Nord“ gewählt, als Sie am 27. Juni den ersten Lauf am Seeufer freigegeben hat. Beim „4. Lauf am Neustädter See“ sprang sie in die Bresche und übernahm Verantwortung.

Gemeinsam hatten der Bürgerverein, das Stadtteilmanagement und das Begegnungszentrum Kannenstieg, wie in den Vorjahren, den Kinder- und Familienlauf am See geplant und organisiert.

Manchmal holt einen das Leben eben ein. Nach und nach mussten 

Stadtteilmanager und Vereinsmitglieder aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen für diesen Tag passen. „Hier fällt nichts ins Wasser“, eine gute Einstellung und mit Hilfe der Euroschulen- Mitarbeiter und den verbliebenen Vereinsmitgliedern und freiwilligen Helfern ging der 4. Lauf über die Bühne. Und ehrlich gefragt: „Haben Sie bemerkt, dass an diesem Tage ein personeller Notstand herrschte?“

Eva Kasten und Devin Kollmeier (KITA), Joelina Scholz und Finn Schlicht (1.Klasse), Medina Dizdarevic und Wilhelm Groo (2. Klasse), Charlene Paul und Dustin Hoffmann (3. Klasse), Antonia Wolkuw und Tom Manuel Müller von Berneck (4. Klasse), sowie Katja Kurz und Rene Schröter waren die Sieger des Tages. Sie erliefen sich in ihren jeweiligen Altersklassen die Goldmedaille. Herzlichen Glückwunsch.

Trotz einiger kleiner Blessuren haben alle Teilnehmer die Läufe gut gemeistert. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist schon heute groß und eines Tages, mit Vollendung des Rundweges um den Neustädter See, wird die Strecke für den Hauptlauf sicherlich erweitert.

Dann heißt es vielleicht: „Willkommen zum Lauf um den Neustädter See“.

Marcel Härtel

(Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See)

(Fotos: Sandro Grupe)

Seite 3- Demnächst in Nord

Einige Veranstaltungen in den nächsten Wochen möchte „Der Lindwurm“ Ihnen auch in dieser Ausgabe ans Herz legen. Momentan findet in der Zoowelle eine Fotoausstellung des japanischen Fotografen Motofumi Tai unter dem Titel „Kidzoo“ statt. Die Ausstellung ist täglich von 09.00- 19.00 Uhr geöffnet.

Am 19. September ruft der MLV „Einheit“ Sportbegeisterte zum „13. Kannenstieglauf“ auf. Beginn der Veranstaltung ist 15.00 Uhr auf der Sportanlage am Neuen Sülzeweg.

Zwei Tage später, am 21. September geht es dann beim MLV nahtlos weiter. Beim „Familiensportfest“ von 10.00 bis 15.00 Uhr kann das Sportabzeichen abgelegt werden. Darüber hinaus wird mit vielen attraktiven Aktivitäten und Aktionen für Kurzweil und Freude gesorgt.

Im Stadtteiltreff „OASE“ findet am 20. September ein multikulturelles Kinder- und Familienfest statt. Nähere Informationen kann „Der Lindwurm“ momentan noch nicht geben, da die Planungen für diese Veranstaltung noch nicht abgeschlossen sind.

Ende September, genau am 26.09., findet auf dem Gelände der Grundschule „Am Kannenstieg“ ein Stadtteilfest statt. Hervorgegangen aus dem Nachbarschaftstag des Begegnungszentrums Kannenstieg und dem Umstand geschuldet, dass in diesem Jahr kein gemeinsames Stadtteilfest beider Stadtteile organisatorisch möglich gewesen ist, organisieren die Grundschule „Am Kannenstieg“, das „Begegnungszentrum“ der Euro-Schulen in Kooperation mit dem Stadtteilmanagement dieses Fest. Gefeiert wird von 14.00 bis 20.00 Uhr.

Wer beim Stadtteilfest im Kannenstieg nicht genug gefeiert hat, der ist am 27.09. herzlich eingeladen, im Stadtteiltreff „OASE“ sein Talent unter Beweis zu stellen. Zum Talentwettbewerb  ab 14.00 Uhr sind alle Hobbykünstler herzlich willkommen.

Wenn Sie zu den Veranstaltungen weitere Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Veranstalter. Eine Übersicht der Termine finden Sie ab sofort auch unter www.neustaedtersee.de

Der Vorstand

Bürgerverein „Nord e.V.“

Seite 4- Einweihungsfest im Stadtteiltreff „OASE“

11. Juli 2014- 13.00 Uhr: Es war endlich soweit! Nach dem Umzug, dem Einrichten und Einleben im neuen Haus präsentierte sich das Gelände in der Pablo- Neruda- Str. 11 im „Feier- Gewand“. Der Stadtteiltreff „OASE“ wurde mit einem bunten Fest eingeweiht. In Kooperation haben die „OASE“- Mitarbeiter, der Bürgerverein „Nord e.V.“, das Stadtteilmanagement Kannenstieg/ Neustädter See und der Verein „Kinderland e.V.“ die Vorbereitungen und Planungen in kürzester Zeit realisiert. Dank der engagierten Unterstützung zahlloser freiwilliger Helfer und dem Mitwirken neuer und bekannter Akteure wirkte das Fest den Stadtteilfesten der vergangenen Jahre ebenbürtig.

Die kommunalen Kinder- und Jugendeinrichtungen nahmen größtenteils erstmalig an einem derartigen Fest in Nord teil und sorgten mit ihren interessanten Angeboten für bunte Farbtupfer auf dem Gelände. Etablierte Akteure wie das „Begegnungszentrum Kannenstieg“ der Euroschulen, das „Don Bosco“, die „WoBau“ und die „Stadtsparkasse“ haben mittlerweile eine Routine entwickelt, wenn es heißt: „Nord feiert“. Die Möglichkeiten des Bürgervereins und des Stadtteilmanagement haben sich, auch oder gerade durch Ihre Aktivitäten (z.B. 40 Jahre Nord) in den letzten Jahren verbessert: Türen öffnen sich leichter, Kontakte werden intensiver und ein bescheidener finanzieller Spielraum schadet selten. All dieses zusammen ergibt dann die Möglichkeit, eine Einweihung zu realisieren, die die Organisatoren für dieses tolle neue Haus als „angemessen“ erachten.

Gegen 13.30 Uhr eröffnete Hausleiter Thomas Kunde, sichtlich freudig erregt, das bunte Treiben. Mit Tanzdarbietungen und kleinen Programmen ernteten die Kinder der KITAs „Schlupfwinkel“ und „Neustädter See“ genauso reichlich Applaus, wie die Hortkinder der „Weltentdecker“ und vom „Vogelgesang“. Die „OASE“- Tanzgruppe, die „Sahara- Tanzshow“ und die „Magdeburger Halbkugeln“ zeigten ihr Können und sorgten für reichlich Stimmung. Vom Kinderclown Andy Baron ließen sich viele Kinder ebenfalls inspirieren. Mit „Skystones“ und „6 Atü“ rockte am frühen Abend nicht nur der Saal.

Die Aktionsgeräte, wie das Riesenrad, die Water Balls oder die Sumo Matte waren ständig umlagert und ausgiebig genutzt. Der Getränke- und Grillstand jederzeit gut besucht. Insgesamt lief fast alles wie geplant. Fast! Leider fiel die Hauptattraktion, die „Zorb Walk“ wegen eines Defektes komplett aus. Sehr bedauerlich, aber der guten Laune der Gäste und Beteiligten tat dieser Umstand keinen Abbruch. Wenn Sie diesen Tag genossen haben, möchten wir Sie abschließend auf den 26. September verweisen. Dann findet der Nachbarschaftstag im Kannenstieg statt. Viele der an der Einweihung beteiligten Akteure arbeiten dann wieder zusammen. Vielleicht ein Grund zu sagen: Na dann sehen wir uns ja bald wieder!

Sandra Täntzler

(Bürgerverein Nord )

Fotos: S. Grupe / U. Schmidt)

Seite 6- Weltmeister? Nein, aber auf einem guten Weg!

3. Fußballturnier der Grundschulen des Nordens

Am 15. Juli war es wieder soweit. Die Grundschulen des Nordens „Am Vogelgesang“, „An der Klosterwuhne“, „Am Kannenstieg“ und „Kritzmannstraße“ trafen sich, um die begehrten Wanderpokale der Klassen 1+2 und 3+4 auszuspielen. Durch einen gleichzeig stattfindenden Wandertag war die GS „Kannenstieg“ in der unteren Spielklasse etwas geschwächt und belegte leider nur den 4. Platz. In einem spannenden letzten Spiel trennten sich die Teams „An der Klosterwuhne“ und „Am Vogelgesang“ 1:1 unentschieden. Dadurch rutschte die GS „Kritzmannstraße“ noch auf den zweiten Platz vor. Das Ergebnis reichte der GS "Am Vogelsang" viel bejubelt zum Turniersieg. Dafür ließen die Dritt- und Viertklässler der GS „Kannenstieg" nichts anbrennen und setzten sich klar mit drei Siegen durch. Schon vor dem letzten Spiel waren die Plätze eins und vier vergeben, sodass es ein hart umkämpftes Spiel um die weiteren Platzierungen gab.  „Am Vogelgesang“ sicherte sich mit einem 2:0 den 2. Platz vor den Klosterwuhne-Kickern.

Bei der anschließenden Siegerehrung erhielten natürlich alle teilnehmenden Kinder einen Preis, wobei für die Schulen die Sieger zusätzlich neben der Urkunde den Wanderpokal und einen kleinen Pokal für die Schulvitrine in Empfang nehmen durften.

Ein besonderer Dank geht an den MLV "Einheit", an alle Sponsoren und auch an die Schiedsrichter, die vom TuS 1860 Magdeburg-Neustadt gestellt wurden. Ohne Probleme leiteten sie die einzelnen Spiele, wobei ganze zwei „Elfer“, die beide vergeben wurden, die Fairness der insgesamt zwölf Spiele belegen. Das gelungene Turnier endete mit einer kleinen Rede der Vertretung der GS „Vogelgesang“, die sich für die gute Organisation bedankten und anmerkten, dass sie sich bereits jetzt auf die 4. Auflage 2015 freuen.

Uwe Lechnauer

(Begegnungszentrum Kannenstieg)

(Fotos: Sandro Grupe)


Seite 7- Weltentdecker- Sommerfest

Zum Sommerfest der "Weltentdecker" am 22. Mai haben die Schülerinnen und Schüler ihre Talente gezeigt und trotz großer Hitze für Beifallsstürme gesorgt. Unter den Augen vieler Eltern zeigten sie ihr Können. Wer im vorigen Jahr Zeuge des Talentwettbewerbes gewesen war, konnte sich nun an den enormen Fortschritten vieler der kleinen Künstler erfreuen.

In der Klassenstufe 1/2 belegten Anna, Annabell, Maja und Soraja den 1. Platz. Fiona, Marleen, Julia und Aschrag errangen den Silberrang und der dritte Platz ging diesmal an Romy, Samantha, Jule, Raja und Medina. Bei der Entscheidung der Klassen 3/4 setzten sich Media, Carry, Sophia, Lisa und Isabelle durch und sicherten sich den Platz an der Sonne.

Anny, Aimee, Daniel und Kevin auf Platz 2 sowie Saskia, Norine, Jasmin, Josy und Alina auf Platz 3 landeten knapp hinter den Gewinnern, dürfen sich aber natürlich wie alle als Sieger fühlen.

Für sein Talent als "Supermaler" erhielt Erik Dalke einen Ehrenpreis. Lars Weinert und Leonie Heilmann (Wushu) sowie Narien Isdy (Hulahup) freuten sich über 1. Plätze in der Kategorie Sport.

Für all Jene, die die tollen Auftritte am 22. Mai verpasst haben oder sich die Darbietungen erneut ansehen möchten, die nächste Gelegenheit bietet sich am 27. September im Stadtteiltreff "OASE". Dann findet der "Zeig Dein Talent"- Nachmittag, organisiert vom Bürgerverein und Stadtteilmanagement, statt. So liebe Kinder, nun ist es an euch: Überzeugt eure Eltern und eure Hortnerinnen, dass ihr am 27.9. unsere OASE- Bühne rockt. Wir freuen uns auf euch. Anmeldungen nehmen wir dienstags von 13.00- 18.30 Uhr im Stadtteilmanagement entgegen. Besten Dank an Frau Röhr für die bereitgestellten Informationen.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See des Internationalen Bundes

(Fotos: Frau Röhr)


Seite 7- Ein Ausflug in 460 Meter Tiefe

Acht Mitglieder des Skatclubs des Bürgerhauses Kannenstieg besuchten das Endlager für radioaktive Abfälle in Morsleben. Herr Willmanns vom Bundesamt für Strahlenschutz erläuterte sehr ausführlich die Zusammenhänge seit der Entstehung der bergbaulichen Arbeiten für die Gewinnung von Kali- und Steinsalz, der Gründung des zentralen Endlagers bis zum Stopp der Einlagerungen 1998. In einer ca. 40-minütigen Einführung wurde über die Bedeutung der Strahlung, den Schutz von Mensch und Umwelt und über die Sicherheit der nuklearen Entsorgung gesprochen. Die Endlagerung von radioaktiven Abfällen gehört zu den wissenschaftlich komplexen und politisch kontrovers diskutierten Themen.

Nach einem kleinen Frühstück ging es mit dem Wechsel der kompletten Kleidung und einer notwendigen personellen Kontrolle mit dem Grubenfahrstuhl in die Tiefe. Auf rund 460 Meter. In drei Ebenen sind ca. 11 km in der Länge und ca. 5 km in der Breite der ehemaligen Kali- und Steinsalzgewinnung befahrbar. Vor Ort wird in Bild- und Tontechnik die Verfüllung mit nuklearem Material, die Abdichtung und die ständige Kontrolle dokumentiert. Ungefähr 110 Mitarbeiter sorgen Tag und Nacht für die komplexe Sicherheit dieses Objektes.

In allen vier Endlagerobjekten (Gorleben, Asse, Konrad und Morsleben) gibt es Infostellen des Bundesamtes für Strahlenschutz. Dort können sich interessierte Bürger über den aktuellen Stand und die Entwicklung informieren. Die Mitarbeiter stehen für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Nach dem Mittagessen erfolgte eine Besichtigung des Wienerberger Ziegelwerkes in Wefensleben, eines der modernsten Ziegelwerke Deutschlands. In der Gaststätte „Zur Mühle“ in Morsleben wurde der Ausflugstag mit einem ausgiebigen Kaffeetrinken abgeschlossen. Am 22. Oktober fahren weitere 12 Mitglieder des Skatclubs ins Endlager nach Morsleben.

Heinz Lachetta

(Foto: Heinz Lachetta)

Seite 8- Ein Tag im Zoo

Das ASZ im Bürgerhaus Nord sagt seinen freiwilligen Helfern ein „affenstarkes“ Dankeschön

Da hatten sich die Mitarbeiterinnen des Alten- und Service-Zentrum im Bürgerhaus Nord wieder einmal etwas Tolles für ihre zahlreichen freiwilligen Helfer ausgedacht. Als Dankeschön für ihr Engagement erhielten die fleißigen Ehrenamtlichen eine Einladung zum Besuch des Magdeburger Zoos inklusive einer Führung. Bei bestem Wetter und gutgelaunt erkundeten die Seniorinnen und Senioren die Tierwelt und erfuhren von dem ehemaligen Zoodirektor Michael Schröpel manch Spannendes. Wussten Sie, woher der Kaiserschnurrbarttamarin seinen witzigen Namen hat? Angeblich soll Kaiser Wilhelm II. wegen seines imposanten Bartes Namenspate sein. Auch der kleinste Affe der Welt, der Zwergseidenaffe, der eine Körpergröße von maximal 15 cm aufweist und bis zu 150 g wiegt, ist im Zoo zu entdecken. Dank der Führung konnten die Ehrenamtlichen auch Einblicke in sonst verborgene Tierbereiche nehmen. Besonderen Respekt zollten sie dabei dem mächtigen Nashornbullen, der sich angeblich auch streicheln lässt, wie Herr Schröpel meinte. Viel lieber fütterten die Senioren die beiden Elefanten mit Möhren und Knäckebrot. Nach der interessanten Zooführung konnten sich alle selbst bei einem leckeren Picknick stärken. Der Ausflug wurde aus dem Initiativfonds Gemeinwesenarbeit finanziert.

Steffi Albers

(ASZ Kannenstieg)

(Fotos: Steffi Albers)

Seite 8- Kurioses Tippspiel-Finale

Zwei Tage vor dem Finale der Fußball- Weltmeisterschaft wollten wir im Rahmen des "OASE- Einweihungsfestes" dem Gewinner des "Lindwurm- WM Tippspiels" seinen Preis übergeben. Ein festlicher Rahmen, Vorfreude auf ein Finale mit der deutschen Mannschaft und ein gut dotierter Preis- alles passte. Unglücklicherweise hatte unser Gewinner sich verspätet und wir verlegten die Preisübergabe um einige Tage. Man könnte sagen, wie die deutsche Mannschaft gingen wir auch in die Verlängerung. Unser Gewinner, Peter Michnik aus der Ziolkowskistraße hatte dann doppelten Grund zur Freude. Nicht nur, dass er einen 150 € Gutschein in Besitz nehmen konnte, auch Deutschland hatte den Titel erspielt. Damit die Freude noch etwas gesteigert wurde, übergaben Dr. Lars Mohrenweiser (Sonnenapotheke), Sandra Täntzler (Bürgerverein Nord) und Marcel Härtel (Stadtteilmanagement des IB) dann auch noch die Preise für den 2. und 3. Platz an Herrn Michnik. Wir baten ihn einfach die Preise an den Mann bzw. die Frau zu bringen. Es gibt so Tage, da läuft es einfach so richtig gut. Zum Erstaunen von Herrn Michnik blieben die beiden anderen Gewinner- Gutscheine in der Familie. Seine Frau und sein Sohn hatten ebenfalls am Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen. Wenn nun eines feststeht, wer jemals gute Tipps für Fußballspiele haben möchte, sollte bei den Michniks fragen. Wir gratulieren recht herzlich der Familie Michnik zu ihren Preisen und mögen sie weiterhin so ein gutes Händchen beim Ergebnistippen haben. Unser Dank gilt weiterhin Dr. Lars Mohrenweiser, der durch seine Unterstützung dieses Gewinnspiel mitfinanzierte. Im Lindwurm gab es schon mehrere Gewinnspiele oder Aktionen, die mit kleinen Preisen bedacht wurden. Bisher gab es so einen kuriosen Fall noch nicht: Alle Gewinner aus einer Familie. Liebe Leserinnen und Leser, dies kann nur eines bedeuten- Wenn es mal wieder heißt: "Der Bürgerverein und das Stadtteilmanagement rufen zum Gewinnspiel auf ", nehmen Sie teil. Die Chance zu den glücklichen Gewinnern zu zählen, ist groß. Fragen Sie bei den Michniks nach!

Sandra Täntzler (Bürgerverein Nord)

Marcel Härtel (Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes)

(Foto: Stefan Seidel)

Seite 9- 2. Sommerfest der Lewida GmbH

Am 14.06.2014 fand das zweite, große Sommerfest der Lewida GmbH statt. Austragungsort war in diesem Jahr der Wohnpark „Albert Schweitzer“ in der Joh.-R.-Becher-Straße. Nachdem das Sommerfest im Jahr 2013 im Wohnpark „Sonnenhof “ in Dolle stattfand, folgten die Bewohner aller Einrichtungen, Kunden der ambulanten Dienste sowie Mitarbeiter der Lewida GmbH der herzlichen Einladung nach Magdeburg. Eröffnet wurde das Fest um 10 Uhr mit einem Sektempfang und einer Ansprache durch die Geschäftsführerin Frau Carola Lau und der Einrichtungsleiterin des Wohnparks „Albert Schweitzer“ Frau Silvia Schulz. Im Anschluss gab es „nonstop“ Kultur und Kulinarisches. Zur musikalischen Umrahmung des Vormittags traten die Kinder der Musikschule „Fröhlich“ mit ihren Melodika´s und das Akkordeonorchester Magdeburg auf. An verschiedenen Informationsständen rund um das Thema „Gesundheit“, konnten sich die Gäste beraten lassen, sowie an Verkaufsständen mittelalterliche Produkte, Korbwaren, Schmuck und vieles mehr erwerben. Ab 14 Uhr sorgte DJ „DIDI“ auf seiner historischen Drehorgel für gute Stimmung beim Publikum. Für die kleinen Gäste standen eine Hüpfburg, Kinderschminken, eine Tombola, eine Mal- und Bastelstraße sowie ein kleiner Streichelzoo bereit. Für das leibliche Wohl sorgten die Mitarbeiter des Wohnparks „Albert Schweitzer“ mit einem großen Kuchenbasar, einer Gulaschkanone, Leckerem vom Grill sowie einem Spanferkel. Ein Sommerfest für Groß und Klein, für Jung und Alt. Für jeden war etwas dabei. Auch im kommenden Jahr ist wieder ein Sommerfest geplant. Dieses wird dann im Wohnpark „Lindenhof “ in Calbe stattfinden.

Karolin Kühn

Mitarbeiterin Qualitätsmanagement/Öffentlichkeitsarbeit

(Fotos: Lewida)

Seite 9- Sprache wird hier großgeschrieben

Das Integrative Kinder-Eltern-Zentrum „Kinderland“ ist durch das Bundesprojekt „Frühe Chancen“ auch Schwerpunkt- Kita für Sprache und Integration. Durch eine zusätzlich eingestellte Fachkraft ist es möglich, die Sprachentwicklung der Kinder noch besser begleiten, fördern und dokumentieren zu können. Des Weiteren finden verschiedene Elternworkshops zur Sprache statt. Durch die Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Magdeburg, konnten sich unsere Kinder und Eltern an einem spannenden Leseworkshop erfreuen. Unsere hauseigene Bibliothek bietet viele Möglichkeiten, die Kinder mit der Literatur vertraut zu machen. Viele tolle Kinder- und Erwachsenenbücher können im Integrativen Kinder– Eltern- Zentrum „Kinderland“ ausgeliehen werden. Derzeit findet in unserer Einrichtung das Projekt „Der Grüffelo“ statt. Dabei werden die Kinder spielerisch und mit Bezug auf die beliebte Geschichte des Grüffelo sprachlich gefördert. Den Abschluss dieser Einheit bildet die Theatervorstellung „Der Grüffelo“ im Integrativen Kinder – Eltern– Zentrum „Kinderland“.

Susan Schulze (staatlich anerkannte Logopädin)

Monique Hanstein (Erzieherin)

(Foto: KITA Kinderland)


Seite 10- Tanzende Magdeburger Halbkugeln

Mit der Eröffnung des neuen Stadtteiltreffs „OASE“ in der Pablo-Neruda-Straße haben auch wir – der Square Dance Club „Magdeburger Halbkugeln“ - ein neues, sehr schönes Domizil gefunden.

Wer sind wir und was tun wir? Der SDC „Magdeburger Halbkugeln“ feiert in diesem Jahr seinen 22. Geburtstag. Im April 1992 ursprünglich als Volkshochschulkurs begonnen, haben wir uns 1998 einem Magdeburger Sportverein angeschlossen und sind seit Herbst 2013 mit derzeit 40 Tänzern wieder ein eigenständiger Club. Seit Mitte 1994 ist die Gruppe als "Magdeburger Halbkugeln" (in Anlehnung an das Experiment des Otto von Guericke mit den Vakuum-Halbkugeln) Mitglied im europäischen Dachverband. Tänzerinnen und Tänzer haben bereits mehrfach an nationalen und internationalen Tanztreffen teilgenommen.

Square Dance ist eine gesellige Form der amerikanischen Folklore, bei der nach flotter Western-Musik oder bekannten Schlagermelodien Gruppen von jeweils 4 Paaren (= ein Square) verschiedene Figuren nach den Ansagen eines sogenannten "Callers" tanzen. Im Gegensatz zum üblichen Volks- oder auch Gesellschaftstanz werden beim Square Dance keine Figurenfolgen auswendig gelernt. Die Reihenfolge der zu tanzenden Figuren ist den Tänzern nicht bekannt, sie wird vom "Caller" immer wieder neu zusammen gestellt und in die Musik hinein angesagt. Dadurch werden ständig neue Formationen aus Quadraten, Kreisen, Sternen und Linien geschaffen. Wegen der international abgestimmten Ansagen (Calls), die überall auf der Welt gleichermaßen gelehrt, gelernt und getanzt werden, kann jeder, der Square Dance beherrscht, auf allen Square Dance Veranstaltungen mittanzen.

Die Magdeburger Halbkugeln bieten in unregelmäßigen Abständen Anfängerkurse für Square Dance an. Hierfür sind keine weiteren Voraussetzungen, insbesondere keine tänzerischen Vorkenntnisse erforderlich. Square Dance erfordert neben ein wenig Rhythmusgefühl lediglich Konzentration und Reaktionsvermögen. Teilnehmen kann jeder, der Lust an dieser interessanten Tanzform verspürt. Kinder sollten aber mindestens 10 Jahre alt sein, ansonsten gibt es keine Altersbeschränkungen. Wir tanzen jeden Dienstag von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr in der „Oase“. Der aktuell laufende Anfängerkurs (Class) übt von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Wir haben nichts gegen interessierte Zuschauer und wer sich intensiver informieren möchte kann das im Internet unter www.squaredance-magdeburg.de, wo man dann auch unsere Kontaktdaten findet.

Wir freuen uns auf den neuen „Tanzboden“ und wünschen allen Stadtteilbewohnern interessante Veranstaltungen und fröhliche Stunden in der „Oase“.

Wilfried Läppchen

Präsident SDC "Magdeburger Halbkugeln"

(Fotos: Magdeburger Halbkugeln, Sandro Grupe)

Seite 10- Impressum

Herausgeber:

Bürgerverein Nord e.V.

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

ViSdP: vertretungsberechtigter

Vorstand des Bürgervereins Nord

Sandra Täntzler (1. Vorsitzende)

Stefan Seidel (2. Vorsitzender)

Andrea Schlee (Kassiererin)

Redaktion/Layout:

Bürgerverein Nord e.V.

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

E-Mail: der.lindwurm@gmx.de

Telefon: 0391 288 60 44

Redaktions- und Einsendeschluss

2014 / 2015

Ausgabe November 06. 10. 2014

Ausgabe Februar 07. 01. 2015

Ausgabe Mai 06. 04. 2015

Druck:

Harzdruckerei Wernigerode GmbH

„Der Lindwurm“ erscheint vierteljährlich

in einer Auflage von 2000

Exemplaren. Die Zeitung wird gratis

in den Stadtteilen Kannenstieg/Neustädter

See ausgelegt.

Seite 11- Helga Schettges Lyrikecke

Froschbrunnen im Klosterbergegarten

Es waren sechs Frösche -

recht groß und recht schön -

die wollten sich nach

einem Mädchen umseh’n,

das innig sie liebt lebenslang.

Sie sprangen im Parke

wohl her und wohl hin.

Da kam eine Holde

mit fröhlichem Sinn.

Ihr ward durch die Frösche nicht bang.

Sie kannte das Märchen,

und wusste sehr gut,

dass manchmal im Frosch

ein Prinz heimlich ruht.

Geplagt wurde sie von der Lust!

Sie nahm unser Fröschlein

und warf ’s an die Wand,

wo leider der Bursche

sein Ende auch fand.

Das wurde ihm schmerzlich bewusst.

So gab’s keine Hoffnung

und kein Happy-End,

nur Flug-Frösche, die

heute niemand mehr kennt

Das Leben ist manchmal gemein!

Zum Trost sei den Fröschen

im Lande gesagt:

Es kann, wer auf Erden

zu Ende gequakt,

zumindest noch Brunnenfrosch sein.

Helga Schettge


Märchenland

Märchenland ist überall,

weit musst du nicht gehen.

Komm mit mir zum blauen See,

wo die Weiden stehen.

Rosarot sind dort erwacht

die Seerosenblüten,

werden still vom Nöck* bewacht -

er will sie behüten.

Und Prinzesschen Tausendschön

wohnt in solchen Rosen,

hofft, den Prinzen bald zu seh’n

und mit ihm zu kosen.

„Ist das wahr?“, werd’ ich gefragt.

Schwimm einfach dicht heran!

Doch den, der zu nah sich wagt,

holt sich der Wassermann ...

Helga Schettge

Vergänglich

Grüß dich,

du samtene Rose -

von purpurner Schönheit durchstrahlt.

Grüß dich,

du samtene Rose -

welch’ Meister hat dich nur gemalt?

Blühendes,

loderndes Feuer -

ringsum von Düften umgeben.

Blühendes,

loderndes Feuer -

reiches, betörendes Leben!

Leb wohl,

du samtene Rose,

noch spendest du Zauber dem Ort.

Leb wohl,

du samtene Rose,

auch du bist sehr bald schon verdorrt.

Helga Schettge

Warnemünder Sommer

Die weißen Schiffe - gigantisch und schön -

spiegeln unendlich sich in Meeresbläue,

jeden Tag wieder und immer aufs Neue,

und alle Welt ist sehr froh, sie zu seh’n.

Dünen und Sand, dazu Wellen und Föhn

rauschen ihr ewiges Lied von der Treue.

Sonne strahlt, dass sie die Menschen erfreue.

Möwen, sie jagen herab aus den Höh’n.

Holunder überblüht sich hinter Deichen

und möchte Heckenrosenpracht erreichen,

die stolze Mole bricht der Wogen Macht.

Auch kleiner Moose gelber Blütenreigen

will sich uns jetzt in ganzer Schönheit zeigen,

bevor hereinbricht tiefe Winternacht.

Helga Schettge



Seite 12- „Back to the Roots“ in der OASE

Zurück zu den Wurzeln"- Im elektronischen Zeitalter mit Video-, Computer- und Onlinespielen scheint nichts mehr ohne Handy, Spielkonsole und Rechnern zu gehen. Warum drehen wir nicht einfach einmal die Zeit zurück und besinnen uns auf stromlosen Spielspaß?

Locken Brett- und Würfelspiele noch jemanden hinter dem Ofen vor? Am 26. Juli gingen der Bürgerverein und das Stadtteilmanagement dieser Frage auf den Grund. In Kooperation mit dem Stadtteiltreff "OASE" wurde der "1. Spiele- Triathlon" veranstaltet. Bei "Kniffel", "Mensch ärger dich nicht" und "Bingo" gingen die Spieler auf Punktejagd. Im Vorfeld haben die Veranstalter ein System entwickelt, um die Sieger des Tages zu ermitteln. So bekamen die Gewinner an den "Mensch ärger dich nicht"- Brettern 100 Punkte, der Zweite 80, der Dritte 60 und der Vierte noch 50 Punkte. Beim "Bingo" wurde ähnlich verfahren: 100 Punkte für den Sieger und je nach Anzahl der noch fehlenden Felder wurden die Punkte verringert. Beim "Kniffel" wurde einfach die Punktzahl jedes Spielers in die Wertung genommen. Im ersten Teil des Nachmittags nahmen die Teilnehmer die Würfel in die Hände und spielten in verschiedenen Tischbestzungen "Kniffel" und "Mensch ärger dich nicht". Nach einer kleinen Pause ging es beim "Bingo" gemeinsam in die finale Runde. Als "Spielleiter" konnte man die Teilnehmer beobachteten. Alle waren begeistert bei der Sache und hatten sichtlich Spaß an den Spielrunden. Ja, man kann jemanden hinter dem Ofen vorlocken mit diesen Spielen! Die anfängliche Frage haben die Gäste des Nachmittags eindeutig beantwortet. Auch die Bretter der Schachabteilung vom TuS wurden immer wieder zum Spielen genutzt. So konnte an diesem Tag vereinbart werden, ab September einen regelmäßigen Schachnachmittag in der "OASE" einzuführen. Selbstverständlich fand zum Abschluss die Siegerehrung statt. Franziska Winkler, Mick Thurmann und Mia Thurmann wurden als Gewinner die neuen Besitzer der Pokale und der dazugehörigen Gesellschaftsspiele. Einigkeit herrschte bei den Gästen, ein solcher Tag könnte auf alle Fälle wiederholt werden.

Sandra Täntzler (Bürgerverein Nord)

(Fotos: Mirko Täntzler)


Seite 12- Neues vom „Phoenix“

Nachdem wir nun eineinhalb Jahre zur MWG gehören (vorher 10 Jahre TLG) hat sich Vieles getan. Gravierende Missstände und Versäumnisse wurden nach und nach beseitigt. So waren die Behältnisse für die Abfallentsorgung sehr behelfsmäßig, besonders für Wertstoffe, Papier und Bioabfälle, nun sind sie ansprechend und solide eingerichtet worden. Alle Fenster und Balkontüren in den Wohnungen waren seit dem Erstbezug nicht gewartet worden und zum Teil undicht. Ein Tischler hat alles wieder gerichtet, sodass keine Zugluft mehr den Wärmehaushalt beeinflussen kann. Viel Verdruss bereitete bei Regenwetter das Wasser im Innenhof. Da keine Dachrinnen vorhanden waren, lief das Wasser in breiten Strömen auf der ganzen Länge vom Dach und bei Westwind (den wir ja vorwiegend haben) auf die Laubengänge aller drei Geschosse – besonders krass im unteren Bereich. Es wurden Dachrinnen installiert und in Abständen Ablauftüllen angebracht. Das ist aber doch noch nicht das „Gelbe vom Ei“. Besser wäre gewesen, richtige Abflussrohre zur Kanalisation zu installieren. In der ersten Ebene (unmittelbar auf dem Dach von REWE) ist die Ableitung der Niederschlagsmengen sehr schwierig und von den Bauherren sicher falsch eingeschätzt worden. Das Wasser kann nicht abfließen, staut sich und zieht in die Wände (zum Teil ist es sogar in die Wohnungen gelaufen). Die Folge war, dass großflächig der Putz abgefallen ist. Jetzt wurden in einer großen Bauaktion die Fundamente großflächig versiegelt und die Wände frisch gestrichen. Leider gibt es aber kein Regenwasserabflusssystem, obwohl im Fußboden des Laubenganges kleine Abflussgitter vorhanden sind. Zur Sicherheit unserer Bewohner wurde die Schließanlage ausgetauscht und alle Türen mit neuen Schlössern versehen. Alles in Allem haben wir zur unserer Genossenschaft einen guten Draht. Hinweise und Bitten, die wir (d.h. unser Mieterrat, der monatlich tagt) den Vertretern der MWG vortragen werden schnell und unbürokratisch – soweit möglich – bearbeitet. So wurden z.B. im Fahrradraum Fahrradständer montiert. Ein Elektriker hat in allen Wohnungendie E-Anlage überprüft und kleinere Reparaturen sofort ausgeführt. Ein großes Projekt liegt noch vor uns: unser Pavillon, der Treffpunkt unserer Bewohner, ist zu klein. Wenn wir Veranstaltungen für alle Bewohner organisiert haben, müssen wir das immer in zwei Durchgängen realisieren, da der Raum für alle nicht reicht. Nun möchten wir den Raum vergrößern lassen. Technisch ist das möglich, aber praktisch wollen wir mal sehen, wie wir mit Hilfe der MWG zu einem befriedigenden Ergebnis kommen. Soweit eine Zwischenbilanz nach dem Eigentümerwechsel am 1. Januar 2013.

Gerhard Heilmann

Vorsitzender der Ortgruppe der Volkssolidarität Haus PHOENIX

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