AG Gemeinwesenarbeit Neustädter See

Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit

 

Seit 1997 sind die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in der Landeshauptstadt Magdeburg an folgendem Verständnis orientiert:

Gemeinwesenarbeit hat das Ziel, die Lebensqualität eines Stadtteiles, insbesondere von benachteiligten Gruppen und Einzelpersonen, durch das Erkennen vorhandener Problemlagen, die Lösung sozialer Probleme und die Anreicherung des Alltagsumfeldes zu verbessern.

Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Hilfe zum selbstorganisierten Handeln unter Mobilisierung aller notwendigen und verfügbaren materiellen, immateriellen und sozialen Ressourcen durch Mitwirken an kommunalen Willensbildungsprozessen, durch Vernetzungsstrategien die Bewohner eines Stadtteiles zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme zu erkennen und deren Lösung selbsttätig und öffentlich zu verfolgen und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Gemeinwesenarbeit ist eine Methode und Arbeitsprinzip sozialer Arbeit.

Als Konstrukt für eine lokale und mobilisierende Politik ist von Austauschprozessen zwischen allen Akteuren hinsichtlich ihres sozialen Umfeldes ausgegangen worden.

Termine 2021 - AG GWA Neustädter See

 

17.03.2021

05.05.2021

23.06.2021

08.09.2021

20.10.2021

01.12.2021 

 

17.30 Uhr 

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entfallen

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Ort wird noch bekanntgegeben

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Änderungen sind vorbehalten

Kontaktdaten AG GWA Neustädter See

GWA Neustädter See

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

 

E-Mail:            gwa-neustaedter-see@gmx.de

     

Sprecherrat:    Elvira Ferchland

                    

Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit finden Sie auf der Seite der Stadt Magdeburg.  www.magdeburg.de

Kontaktdaten AG GWA Neustädter See

 

 

GWA Neustädter See

Im Brunnenhof 9

39126 Magdeburg

 

Telefon: 0391 288 60 44 oder 0152 238 069 72

E-Mail: buergerverein@neustaedtersee.de oder organisatoren@gmx.de

 

Sprechzeit: Donnerstag 14.00- 15.00 Uhr

 

Sprecherrat (bis 31.12.2012)

 

Marcel Härtel (1.Vorsitzender Bürgerverein "Nord e.V.)

Sandra Täntzler (2.Vorsitzende Bürgerverein "Nord e.V.)

Jessica Zedler (Kassiererin Bürgerverein "Nord e.V.)

Neuigkeiten aus der GWA

Fr

09

Apr

2021

Gefundenes Fressen für Ratten am Neustädter See

Essensreste und Futterstellen sorgen für wachsende Population

Zumeist lösen sie Ekel aus und genießen auch sonst keinen guten Ruf. Ratten gelten als Überträger gesundheitsschädlicher Keime und werden schnell zur Plage. Um dies zu verhindern, sind im vergangenen Jahr vor allem im Bereich des Neustädter Sees und der Ottersleber Teiche Köder ausgelegt worden. Mit mäßigem Erfolg: Herumliegende Lebensmittelreste machten die Köder unattraktiv. Für die Fraktionsmitglieder der Gartenpartei/Tierschutzallianz Grund genug, via Ratsantrag ein Konzept zur Ursachenbekämpfung einzufordern. Sie sehen insbesondere das Füttern von Wasservögeln und die damit einhergehenden herumfliegenden Reste als Grund für die erstarkende Rattenpopulation in diesen Bereichen. Das gewünschte Konzept beinhalte das Aufstellen von Hinweisschildern, die auf die Folgen des Fütterns aufmerksam machen. Im Blick sei dabei nicht nur der Verweis auf eine mögliche Rattenplage, sondern auch die Überfütterung der Wasservögel. Greife der Appell an die Vernunft der Bürger nicht, müssten weitere auszuarbeitende Maßnahmen ergriffen werden, so die Fraktionsmitglieder.

Versteck mit 20 Kilogramm Vogelfutter entdeckt

Die Stadtverwaltung sieht hingegen keinen Anlass zur Erarbeitung eines Konzeptes. Die eigentliche Fütterung von Wasservögeln ziehe eine Vermehrung der Ratten im Grunde nicht nach sich, weil das Futter relativ schnell auf den Gewässerboden sinkt und damit nicht mehr zugänglich ist, heißt es in ihrer Stellungnahme. Vielmehr seien versteckte Futterstellen ein Problem. Bei einer Kontrolle des Gesundheits- und Veterinäramtes sei beispielsweise eine versteckte Futterstelle mit circa 20 Kilogramm Vogelfutter entdeckt und beseitigt worden. Grundlegend könne das Füttern von Wasservögeln jedoch mit einer neuen Gefahrenabwehrverordnung verboten werden.

Mit neuer Verordnung das Füttern verbieten

2012 hatte die Stadtverwaltung schon einmal einen derartigen Vorstoß gewagt, kam damit jedoch nicht durch. Im kommenden Jahr wird dem Stadtrat eine neue Gefahrenabwehrverordnung zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Dann könne auch über ein Fütterungsverbot für Wasservögel diskutiert werden, heißt es aus der Stadtverwaltung. Wofür das Gesundheits- und Veterinäramt in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bürgerservice und Ordnungsamt jedoch sorgen will, sei das Aufstellen von Hinweisschildern im genannten Bereich. Obgleich diese nur Appellcharakter haben können.

 

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2021)

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Do

08

Apr

2021

Investition in die Zukunft des Stadtteils

Genossenschaft plant neues Wohn- und Geschäftshaus an der Victor-Jara-Straße / Fertigstellung für 2025 avisiert

An der Victor-Jara-Straße wird ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Die MWG will mit dem Neubau ein Zeichen für die Zukunft des Stadtteils Neustädter See setzen.

„Nord ist das Rückgrat unserer Genossenschaft“, sagt Thomas Fischbeck, Vorstandssprecher der Magdeburger Wohnungsgenossenschaft MWG, über das Wohngebiet im Norden der Stadt. Mit über 3000 Wohnungen im Kannenstieg und am Neustädter See sei dort ein Drittel des Gesamtbestandes im Stadtgebiet zu finden. Und es sollen weitere dazukommen. Wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, plant die MWG an der Victor-Jara-Straße/Ecke Klosterwuhne ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu errichten. Die Planungen sind so weit fortgeschritten, dass mittlerweile der Bauantrag eingereicht werden konnte. Auf sieben Etagen sollen 55 Wohnungen entstehen. „Wir werden dabei neben größeren Einheiten erstmals auch Mikroappartements mit einer Größe von 46 Quadratmetern anbieten“, erklärt Thomas Fischbeck. „Wir glauben, dass die Nachfrage nach solch kleinen Wohnungen besteht.“ Nicht nur Senioren, sondern auch jüngere Alleinlebende seien die Zielgruppe. Die Mietpreise sollen sich am Niveau im Stadtteil orientieren und teilweise unter acht Euro liegen. Die reinen Baukosten werden von ihm mit knapp acht Millionen Euro beziffert.

Geschäftsstelle zieht ein

Im Erdgeschoss wird zudem die Geschäftsstelle Nord der Genossenschaft einziehen, die derzeit noch ganz in der Nähe in relativ beengten Verhältnissen untergebracht ist. Leiter Torsten Wiemann ist mit seinen acht Mitarbeitern für gut 4200 Wohnungen im Norden der Stadt und ihre Mieter verantwortlich. „Außerdem denken wir über eine Kooperation mit der Wobau nach, um eine gemeinsame Anlaufstelle für Mieter anzubieten“, sagt der MWG-Vorstand. Der Nachbarschaftstreff in Kooperation mit der Volkssolidarität werde aber auch künftig im Kranichhaus am Schrotebogen zu finden sein. Nach Angaben des Vorstandssprechers ist mit einem Baubeginn Anfang 2023 und einer Bauzeit von gut zwei Jahren zu rechnen. „Wir gehen davon aus, dass die ersten Mieter 2025 einziehen können“, sagt er. „Wir wollen den Neubau als Zeichen verstanden wissen, dass wir an die Zukunft des Stadtteils glauben“, erklärt Thomas Fischbeck weiter. Aktuell werde das Wohngebiet eher stiefmütterlich behandelt, weshalb er sich für eine Quartiersvereinbarung einsetze, wie es sie beispielsweise für Olvenstedt oder Friedenshöhe in der Vergangenheit gab. So gebe es erste Konzepte für die Brachflächen am Schrotebogen, die gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt und der Wobau erstellt wurden. Bislang gibt es zu einem großen Teil lediglich die Standardwohnungen im typischen Plattenbaustil der DDR. Um den Neustädter See aber auch für andere Mieter attraktiver werden zu lassen, seien andere Wohnformen notwendig, ist sich Fischbeck sicher. Vom Einfamilienhaus über Reihenhäuser bis zum kleineren Mehrgeschosser sei alles denkbar. „In Olvenstedt wird das bereits gut umgesetzt“, findet er. Jens Schneider, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Die Stadtfelder“, begrüßt solche Überlegungen. Zwei Eingänge im Schrotebogen gehören zu ihnen. „Das wäre ein klares Votum für einen attraktiveren Stadtteil“, sagt er zu der Idee.

Bestand ist durchsaniert

Karin Grasse, Vorständin der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“, verweist darauf, dass deren Bestände im Viertel größtenteils saniert sind. „In diesem Jahr machen wir noch die Südseite der Salvador-Allende-Straße 6 bis 10 neu“, sagt sie. Um die Attraktivität zu erhöhen, arbeite man mit Änderungen von Grundrissen oder Zusammenlegung von Einheiten, um größere Wohnungen zu schaffen. Das Nachbargrundstück neben dem geplanten MWG Neubau gehört zur GuerickeGenossenschaft. „Für die kommenden Jahre gibt es dafür keine Pläne. Wir werden es als Bienenweide ökologisch nutzen“, sagt Karin Grasse.

(Quelle: Volksstimme, 08.04.2021)

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Mi

17

Feb

2021

GWA Neustädter See braucht Sprecher

Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See braucht einen neuen Sprecher. Elvira Ferchland, die diese Funktion jahrelang ehrenamtlich ausgeübt hatte, hat ihren Rückzug angekündigt. Sie will aber weiter in der GWA-Gruppe aktiv bleiben. Die Neuwahl soll möglichst in der nächsten regulären Sitzung des Bürgergremiums durchgeführt werden. Nach aktuellem Stand ist diese für den 17. März geplant, vorbehaltlich der Zulässigkeit nach der dann geltenden Corona-Verordnung. Hauptaufgaben des Sprechers sind die Organisation der Treffen und der Kontakt zur Stadtverwaltung. Interessenten für eine Mitarbeit in der GWA können sich per E-Mail an gwa-neustaedter-see@gmx.de melden.

(Quelle: Volksstimme, 17.02.2021)

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Mi

10

Feb

2021

GWA-Treffen im März

Eine finale Zusage ist noch nicht möglich, dennoch visiert die GWA Neustädter See vorsichtig den 17. März für ihre erste Sitzung in diesem Jahr an. Wo sie stattfinden wird, wird bei gegebener Planungssicherheit noch bekanntgegeben.

(Quelle: Volksstimme, 10.02.2021)

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Mo

21

Dez

2020

GWA greift Anliegen der Bürger auf

Risse im Rundweg, Beton in Grünfläche

Die Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) in den Stadtteilen können aufgrund der aktuellen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie derzeit keine Sitzungen abhalten. „Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass Anfragen aus der Bevölkerung oder Probleme im Wohngebiet unbearbeitet bleiben“, informiert die GWA-Gruppe vom Neustädter See. So seien zwischenzeitlich mehrere Anfragen seitens der GWA durch die Stadtverwaltung beantwortet worden.

Beispielsweise war auf Risse im Belag des 2016 fertiggestellten Rundweges am Neustädter See aufmerksam gemacht worden. „Das Tiefbauamt sicherte eine zeitnahe Aufnahme der Schäden und eine schnellstmögliche Behebung zu“, teilt das Bürgergremium mit. Zugleich sei vom Amt darauf hingewiesen worden, dass aufgrund der verschiedenen Bauabschnitte, in denen der Rundweg angelegt worden war, möglicherweise Mängelansprüche an die ausführenden Baufirmen geltend gemacht werden könnten.

Eine weitere Anfrage betraf die Umgestaltung der Betonflächen in der Grünanlage auf dem Parkplatz „Am Seeufer 8-9“. Die Grünfläche werde durch den Stadtgartenbetrieb bewirtschaftet, das betonierte Areal gehöre zum Tiefbauamt, berichtet die GWA. „Dieses möchte die Fläche nicht zurückbauen, sondern als Vorhalteflächen für diverse Entsorgungsmaßnahmen wie beispielsweise Container und Textilsammelstellen behalten“, heißt es weiter.

Schließlich waren auf dem Neustädter Platz Bereiche des Pflasters und der Treppenabsätze durch einen Lkw beschädigt worden. Diese Schäden seien über den MD-Melder an die Verwaltung weitergegeben worden, so dass eine Behebung in absehbarer Zeit zu erwarten sei. Mit diesem Beispiel möchte die GWA Neustädter See daran erinnern, dass die Bewohner jederzeit die Möglichkeit haben, Probleme oder Schäden direkt über den MD-Melder weiterzugeben. „Dies führt in der Regel zu schnelleren Lösungen und erleichtert uns darüber hinaus die ehrenamtliche Arbeit“, teilt das Gremium mit.

Die GWA ist für Bürgeranliegen auch zu Corona-Zeiten per E-Mail an gwa-neustaedter-see@gmx.de erreichbar.

(Quelle: Volksstimme, 19.12.2020)

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