AG Gemeinwesenarbeit Neustädter See

Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit

 

Seit 1997 sind die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in der Landeshauptstadt Magdeburg an folgendem Verständnis orientiert:

Gemeinwesenarbeit hat das Ziel, die Lebensqualität eines Stadtteiles, insbesondere von benachteiligten Gruppen und Einzelpersonen, durch das Erkennen vorhandener Problemlagen, die Lösung sozialer Probleme und die Anreicherung des Alltagsumfeldes zu verbessern.

Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Hilfe zum selbstorganisierten Handeln unter Mobilisierung aller notwendigen und verfügbaren materiellen, immateriellen und sozialen Ressourcen durch Mitwirken an kommunalen Willensbildungsprozessen, durch Vernetzungsstrategien die Bewohner eines Stadtteiles zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme zu erkennen und deren Lösung selbsttätig und öffentlich zu verfolgen und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Gemeinwesenarbeit ist eine Methode und Arbeitsprinzip sozialer Arbeit.

Als Konstrukt für eine lokale und mobilisierende Politik ist von Austauschprozessen zwischen allen Akteuren hinsichtlich ihres sozialen Umfeldes ausgegangen worden.

Termine 2018 - AG GWA Neustädter See (Bekanntgabe demnächst)

Kontaktdaten AG GWA Neustädter See

GWA Neustädter See

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

 

E-Mail:              gwa-neustaedter-see@gmx.de

    

Sprechzeit:       jeden 1. Dienstag im Monat (13.00 - 15.00 Uhr)

                        Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Str. 11

 

Sprecherrat:     Sandra Täntzler

                        Elvira Ferchland

                        Frank Theile (beratendes Mitglied)

 

Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit finden Sie auf der Seite der Stadt Magdeburg.  www.magdeburg.de

Kontaktdaten AG GWA Neustädter See

 

 

GWA Neustädter See

Im Brunnenhof 9

39126 Magdeburg

 

Telefon: 0391 288 60 44 oder 0152 238 069 72

E-Mail: buergerverein@neustaedtersee.de oder organisatoren@gmx.de

 

Sprechzeit: Donnerstag 14.00- 15.00 Uhr

 

Sprecherrat (bis 31.12.2012)

 

Marcel Härtel (1.Vorsitzender Bürgerverein "Nord e.V.)

Sandra Täntzler (2.Vorsitzende Bürgerverein "Nord e.V.)

Jessica Zedler (Kassiererin Bürgerverein "Nord e.V.)

Neuigkeiten aus der GWA

Fr

22

Sep

2017

Große Vision oder Größenwahn

Zoo-Pläne für millionenschweren Aquariumneubau sorgen für Diskussionen

Die ambitionierten Pläne des Magdeburger Zoos, für bis zu 60 Millionen Euro ein Aquarium zu bauen, sorgen für Diskussionen. Vor allem die unmittelbaren Anwohner sind davon nicht begeistert.

„Das ist doch Größenwahn“, schleudert ein erboster Anwohner des Neustädter Sees Zoodirektor Kai Perret entgegen. Dieser hat gerade auf der gemeinsamen Bürgerversammlung der Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) Neustädter See und Kannenstieg erstmals öffentlich die Pläne von einem Großaquarium vorgestellt. Besonders die von ihm genannten Baukosten von 50 bis 60 Millionen Euro sorgen für Unmut. „Können wir uns das leisten?“, fragt eine ältere Anwohnerin.

Unterstützung bekommt Kai Perret von den anwesenden Stadträten Frank Theile (Linke) und Carola Schumann (FDP), die beide erklären, dass man Leute mit Visionen brauche, wenn man als Stadt etwas erreichen will. „Wir sollen zunächst nur prüfen, um mehr geht es nicht“, verdeutlichte Theile.

Perret erläutert auch, warum nur die Fläche nördlich des alten Nordeingangs für den Neubau genutzt werden kann. Denn viele Anwohner fordern, dass doch zunächst der Vogelgesangpark genutzt werden sollte. „Ich habe beim Denkmalamt vorgefühlt. Es gab eine ganz klare Absage“, erklärt er. Die Anlage ist als ältester Park der Stadt ein Flächendenkmal, Gehege oder Gebäude seien nicht denkbar.

Ein weiterer Grund sei die angestrebte Verwendung von Fördermitteln. „Ohne diese ist das Projekt gestorben“, stellt er klar. Genutzt werden soll der „Tourismustopf“ aus dem EFRE-Programm der EU, der einen Großteil der Kosten abdecken würde. Beim Bau der Erlebniswelt für Africambo 2 wurde erstmals diese Fördermöglichkeit im Land genutzt, zuvor verfielen diese Gelder immer, sagt er.

Erledigt wäre mit dem Neubau auch die jahrelange Diskussion um einen zweiten Zooeingang, meint Kai Perret. Denn das Aquarium würde einen vollwertigen Eingang erhalten, den man auch als Zugang zum Zoo nutzen kann. „Das wäre dann da, wo wir ihn immer wollten“, pflichtet ihm GWA-Sprecherin Sandra Täntzler bei.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie, die bis März 2018 vorliegen soll, wird neben der Wirtschaftlichkeit des Projekts auch die Verkehrssituation untersucht sowie eine Lösung für eventuell wegfallende Stellplätze gesucht. Beide Themen bewegen die Anwohner. „Wenn möglich sollen die Besucher woanders ‚abgeladen‘ und beispielsweise mit Shuttlebussen transportiert werden“, beschreibt Perret.

Der Zoodirektor sichert zu, dass Stadtteilmanagement, Bürgerverein sowie die „Otto von Guericke“-Wohnungsbaugenossenschaft bei der Erstellung der Studie einbezogen werden. Sie sollen dafür sorgen, dass die Belange der Anwohner vor Ort ausreichend beachtet werden. „Es wäre das Schönste, wenn wir einen Konsens finden und daraus ein gemeinschaftliches Projekt machen“, appelliert Kai Perret.

Oberbürgermeister Lutz Trümper findet, dass das Aquarium eine „gute Sache wäre, die es im Umfeld nicht gibt“. Er betont auf Volksstimme-Anfrage erneut, dass das Projekt ohne Zuschüsse auskommen muss: „Es darf keine Kostenbelastung für den Zoo geben.“ Bereits seit einem halben Jahr wird im Aufsichtsrat über den Neubau gesprochen, ein Bebauungsplan für die Fläche wird derzeit erstellt.

(Quelle: Volksstimme, 22.09.2017)

 

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Do

21

Sep

2017

50-Millionen-Aquarium für Zoo?

Zoodirektor stellt neues Projekt auf Bürgerversammlung vor

Der Zoo Magdeburg will sich weiter vergrößern und plant den Bau eines Aquariums für 50 bis 60 Millionen Euro. Ein Großteil der Baukosten soll aus EU-Fördermitteln bezahlt werden, wie Zoodirektor Kai Perret auf einer Bürgerversammlung am Mittwochabend erklärte.

Nach seinen Aussagen handelt es sich derzeit ausdrücklich um eine „Vision“. Ob überhaupt und wie diese umgesetzt werden kann, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen, die innerhalb der nächsten zwei Wochen in Auftrag gegeben wird. Ein Ergebnis soll voraussichtlich bis zum kommenden März vorliegen. Dann steht fest, ob sich ein Aquarium, das es laut Perret in der geplanten Größenordnung in Mitteldeutschland noch nicht gibt, wirtschaftlich betreiben lässt. Denn ein Zuschussgeschäft wird es unter keinen Umständen geben, habe ihm Oberbürgermeister Lutz Trümper unmissverständlich klargemacht.

Anhand der Ergebnisse der Untersuchung wird der Magdeburger Stadtrat entscheiden, ob das Aquarium tatsächlich gebaut wird. Einen entsprechenden Zeitplan gibt es noch nicht.

Der Zoodirektor verspricht sich aber von dem Projekt eine „hohe Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus“. „Wir wollen als Zoo und als Stadt auf der internationalen Bühne mitspielen“, sagt er selbstbewusst.

Im Rahmen der Studie werden auch die Straßen- und Parkplatzsituation vor Ort untersucht. Diese sind bereits jetzt in dem vom Zoo ins Auge gefassten Gebiet nördlich des Zoogeländes angespannt, wie zahlreiche Anwohner auf der Bürgerversammlung kritisierten. Die Besucher würden die Lage nur noch verschlimmern.

(Quelle: Volksstimme, 21.09.2017)

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Mi

20

Sep

2017

Zoopläne für neue Erweiterung

Zoodirektor Kai Perret ist heute Abend zu einer gemeinsamen Sitzung der AG Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) Neustädter See und Kannenstieg eingeladen. Er soll die Ideen für eine mögliche erneute Erweiterung des Zoogeländes in Richtung Salvador-Allende-Straße vorstellen. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im „Kranichhaus“, Schrotebogen 12.

(Quelle: Volksstimme, 20.09.2017)

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Sa

16

Sep

2017

Zoodirektor spricht über Erweiterung

Zu einem gemeinsamen Treffen laden die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und Neustädter See am kommenden Mittwoch, 20. September, ein. Hauptthema ist dabei die mögliche Erweiterung des Zoogeländes in Richtung Salvador-Allende-Straße. Zoodirektor Kai Perret wird dabei vor Ort sein, um die Ideen vorzustellen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Treff der Volkssolidarität „Kranichhaus“, Schrotebogen 12.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2017)

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Fr

08

Sep

2017

Kinder feiern unterm Leuchtturm

Beim dritten Spielplatzfest am Leuchtturm standen natürlich die Kinder im Fokus. Die Spielplatzpaten hatten geladen, vorbereitet und zahlreiche Partner zur Unterstützung einbezogen. Mit einer Bungee-Trampolin-Anlage, einer Riesenrutsche und einer großen Hüpfburg war für reichlich Action gesorgt. Bei Sportspielen und Fußball-Billard war Bewegung garantiert, mit einer Luftballonaktion, mit Schiffchen basteln und Keilrahmen bemalen konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Für reichlich Abwechslung war also gesorgt. Eis, Getränke und selbst gebackener Kuchen standen bereit und beim Kinderschminken kann kaum ein Kind verzichten. Der Wobi-Spatz und der kleine Lindwurm "Lindi" rundeten mit ihrem Besuch den Nachmittag ab. Alles in allem erlebten ein paar hundert kleine und große Besucher einen bunten Nachmittag auf dem Leuchtturmspielplatz. Ein Danke gilt den ehrenamtlichen Helfern, den Spielplatzpaten, dem Ortsverband Nord der LINKEN, dem Bürgerverein Nord, dem Begegnungszentrum Kannenstieg, dem ALSO-Projekt, der WoBau und den Mitarbeitern von Engelhardt Eventservice. Das Spielplatzfest wurde über Spenden, die Wobau, den Bürgerverein und dem Stadtteilfonds finanziert.

Bilder vom Spielplatzfest finden Sie unter www.neustaedtersee.de/Bildergalerie2017

(Quelle: Stadtteilmanagement des IB)

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Demnächst erhältlich - Ausgabe 35
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