AG Gemeinwesenarbeit Neustädter See

Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit

 

Seit 1997 sind die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit in der Landeshauptstadt Magdeburg an folgendem Verständnis orientiert:

Gemeinwesenarbeit hat das Ziel, die Lebensqualität eines Stadtteiles, insbesondere von benachteiligten Gruppen und Einzelpersonen, durch das Erkennen vorhandener Problemlagen, die Lösung sozialer Probleme und die Anreicherung des Alltagsumfeldes zu verbessern.

Gemeinwesenarbeit zielt darauf ab, Hilfe zum selbstorganisierten Handeln unter Mobilisierung aller notwendigen und verfügbaren materiellen, immateriellen und sozialen Ressourcen durch Mitwirken an kommunalen Willensbildungsprozessen, durch Vernetzungsstrategien die Bewohner eines Stadtteiles zu ermutigen und zu befähigen, ihre Probleme zu erkennen und deren Lösung selbsttätig und öffentlich zu verfolgen und bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren.

Gemeinwesenarbeit ist eine Methode und Arbeitsprinzip sozialer Arbeit.

Als Konstrukt für eine lokale und mobilisierende Politik ist von Austauschprozessen zwischen allen Akteuren hinsichtlich ihres sozialen Umfeldes ausgegangen worden.

Termine 2018 - AG GWA Neustädter See

31.01.2018

14.03.2018

09.05.2018

27.06.2018

15.08.2018

17.10.2018

05.12.2018

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

17.30 Uhr

18.00 Uhr

17.30 Uhr

Grundschule An der Klosterwuhne, P.-Neruda-Str. 13

Zoo Magdeburg, Zoowelle 1

Stadtteiltreff Oase, P.-Neruda-Str. 11

Kita Neustädter See, Im Brunnenhof 10

Kita Kinderland, Lumumbastr. 26

Haus Heideweg, Heideweg 41-43

Stadtteiltreff Oase, P.-Neruda-Str. 11


Kontaktdaten AG GWA Neustädter See

GWA Neustädter See

Pablo- Neruda- Str. 11

39126 Magdeburg

 

E-Mail:              gwa-neustaedter-see@gmx.de

     

Sprecherrat:     Sandra Täntzler

                        Elvira Ferchland

                        Frank Theile (beratendes Mitglied)

 

Mehr Informationen zu den Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit finden Sie auf der Seite der Stadt Magdeburg.  www.magdeburg.de

Kontaktdaten AG GWA Neustädter See

 

 

GWA Neustädter See

Im Brunnenhof 9

39126 Magdeburg

 

Telefon: 0391 288 60 44 oder 0152 238 069 72

E-Mail: buergerverein@neustaedtersee.de oder organisatoren@gmx.de

 

Sprechzeit: Donnerstag 14.00- 15.00 Uhr

 

Sprecherrat (bis 31.12.2012)

 

Marcel Härtel (1.Vorsitzender Bürgerverein "Nord e.V.)

Sandra Täntzler (2.Vorsitzende Bürgerverein "Nord e.V.)

Jessica Zedler (Kassiererin Bürgerverein "Nord e.V.)

Neuigkeiten aus der GWA

Di

31

Jul

2018

Keine Vereinbarung im Quartier

Stadt sieht Stadtteile auf einem guten Weg

Mit Quartiersvereinbarungen werden in Magdeburg Weichen für die bauliche und infrastrukturelle Aufwertung von Stadtteilen gestellt. Würde so etwas für die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See etwas bringen? Mit dieser Fragestellung hatte der Magdeburger Stadtrat auf Initiative der Fraktion „Links für Magdeburg“ der Stadtverwaltung einen Prüfungsauftrag erteilt, zu dem jetzt das Ergebnis vorliegt.

Die Kernaussage: Eine eigene Quartiervereinbarung ist nicht nötig. Die Stadtverwaltung verweist im Gegenzug darauf, dass in beide Stadtteile investiert werde. Über die Städtebauförderprogramme Stadtumbau Ost und Soziale Stadt seien u. a. die Lindwurmbrücke, der Neustädter Platz mit der zentralen Fußgängerachse, die Kita Bummi oder der Rundweg um den Neustädter See gestaltet worden. Darüber hinaus wurde ein Quartiersmanagement für die beiden Stadtteile eingerichtet, das Anlaufstelle ist, bei der Vernetzung der Akteure vor Ort hilft, Initiativen unterstützt und selbst Impulse zum Stadtteilleben gibt. Mit der Anbindung des Kannenstiegs an das Straßenbahnnetz werde sich eine weitere Aufwertung dieses Stadtteils ergeben.

In den Lenkungsrunden mit der organisierten Wohnungswirtschaft werden regelmäßig die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See genauer betrachtet, so die Magdeburger Stadtverwaltung. Dabei wurde auch diskutiert, ob eine Quartiersvereinbarung zu den Stadtteilen abgeschlossen werden soll. Bislang war die Mehrzahl der Akteure der Meinung, dass die Situation in den Stadtteilen so stabil ist, dass eine Quartiersvereinbarung nicht notwendig sei.

Bereits im Jahr 2011 war in der Volksstimme eine Quartiersvereinbarung für den Stadtteil Neustädter See andiskutiert worden. Unter anderem forderten die Befürworter seinerzeit, mit in der Vereinbarung formulierten Maßnahmen einer Abwanderung der Menschen entgegenzuwirken.

(Quelle: Volksstimme, 31.07.2018)

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Mi

25

Jul

2018

Quartiersvereinbarung für Nord „nicht notwendig“

Baubeigeordneter sieht „stabile Situation“

Magdeburgs Baubeigeordneter Dieter Scheidemann sieht aktuell keine Notwendigkeit für eine sogenannte Quartiersvereinbarung für die nördlichen Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Das geht aus einer aktuellen Information für den Stadtrat hervor.

Solche Vereinbarungen existieren in Neu-Olvenstedt und Neu-Reform. Dort vereinbarte die Stadt mit Wohnungsunternehmen, Städtischen Werken und anderen konkrete Schritte zur städtebaulichen Entwicklung, insbesondere Abrisse leerstehender Wohnungen sowie Aufwertungsmaßnahmen im Wohnumfeld.

„Bislang war die Mehrzahl der Akteure der Meinung, dass die Situation in den Stadtteilen (gemeint sind hier Kannenstieg und Neustädter See, Anm. der Red.) so stabil ist, dass eine Quartiersvereinbarung nicht notwendig ist“, erklärt der Beigeordnete. Sollte die Situation sich in Zukunft ändern, sei ein solcher Vertragsschluss aber möglich.

Die Fraktion „Links für Magdeburg“ hatte im Stadtrat einen Prüfauftrag eingebracht. Anlass war die Veröffentlichung des aktuellen Stadtteilreports des Sozialdezernates. Darin landeten Kannenstieg und Neustädter See im Negativ-Ranking der Stadtteile mit sozialen Problemen auf dem 1. und 3. Platz.

Deshalb wollte die Fraktion „Links für Magdeburg“ auch wissen, ob es einen „Zusammenhang zwischen den sozio-ökonomischen Problemlagen und der lokalen Bau- bzw. Infrastruktursituation“ gibt. Diesen Zusammenhang stellt der Baubeigeordnete hingegen infrage: „Ob es in den letzten Jahren tatsächlich eine Negativtendenz in den beiden Stadtteilen gegeben hat, lässt sich aus dem veränderten Ranking im Stadtteilreport nicht unmittelbar schließen.“

Allerdings sei klar, dass beide Stadtteile „einer besonderen Unterstützung bedürfen“. Dies geschehe u. a. über die Städtebauförderprogramme „Stadtumbau Ost“ und „Soziale Stadt“ sowie das in Nord installierte Stadtteilmanagement.

(Quelle: Volksstimme, 24.07.2018)

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Mi

11

Jul

2018

Neustart mit Wohnhaus an der Allendestraße

Gewerbeimmobilie soll abgerissen werden / Investor in Gesprächen mit Stadtverwaltung

Der Gewerbekomplex an der Salvador-Allende-Straße 22a/b ist nach Jahren des Beinahe-Leerstands verkauft. Der neue Eigentümer plant den Abriss und Neubau eines reinen Wohnhauses.

Bis auf ein Second-Hand-Geschäft, das bislang tapfer die Stellung hielt, sind alle Schaufenster der Gewerbeimmobilie schon lange leer. Erst schloss die Schlecker-Drogerie, dann zogen Fleischer, Bäcker und Friseur aus, schließlich der Lebensmitteldiscounter Aldi als Ankermieter. Vier Jahre ist es jetzt her, dass die Supermarkt-Kette dem Standort am Ende der Allendestraße den Rücken kehrte und der Komplex zusehends verwaiste.

Dabei hat der geschwungene Baukörper gerade einmal etwas mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. Der Eigentümer, der das Nahversorgungszentrum Anfang der 1990er Jahre für eine Millioneninvestition errichtete, machte die Schließung der Straße Am Vogelgesang für den Niedergang des Objekts verantwortlich. Durch den Wegfall der Verbindung für die Erweiterung des Magdeburger Zoos – mittlerweile als Africambo 2 längst eröffnet – blieben die Kunden weg, führte er an und suchte seitdem nach einem Käufer für das Objekt.

Mittlerweile ist er fündig geworden. Ein Immobilienunternehmen aus Cottbus hat das Grundstück erworben und plant den Abriss des Bestandsgebäudes. Viel mehr Informationen will der Investor jedoch noch nicht preisgeben, weil das Projekt noch in der Vorplanung steckt. Aktuell befinde man sich in „sehr guten“ Gesprächen mit der Stadtverwaltung, um zu sehen, was gebaut werden darf. Im Herbst könnte es dann genauere Informationen geben.

Fest steht aber, dass ein reines Wohnhaus Nachfolger für den Gewerbekomplex in der Nähe des Neustädter Sees werden soll. Dieses muss sich städtebaulich als „Brückenbau“ an die hochgeschossigen Plattenbauten sowie den Zoo als Nachbarn anpassen.

(Quelle: Volksstimme, 11.07.2018)

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Di

10

Jul

2018

Klosterwuhne-Schule: Erst der Eingang, dann der Pausenhof

Stadtverwaltung nutzt Ferienzeit für Sanierungsarbeiten an Einrichtung in der Pablo-Neruda-Straße / Weitere Pläne für den Herbst

Während die Schulkinder ihre Ferien genießen, herrscht an vielen Schulen im Stadtgebiet derzeit Hochbetrieb. Die Urlaubszeit wird traditionell dazu genutzt, um dringend notwendige Sanierungsarbeiten durchzuführen, die bei laufendem Unterrichtsbetrieb nur unter erschwerten Bedingungen möglich wären.

So auch an der Grundschule „An der Klosterwuhne“. An der Einrichtung an der Pablo-Neruda-Straße wurde in der Vorwoche damit begonnen, die Metallkonstruktion über dem Eingangsbereich zu entfernen.

Neues Dach für Treppe

Diese soll nach Angaben von Rathaussprecher Michael Reif ersetzt werden. „Es wird die Überdachung zum östlichen Treppenzugang erneuert. Diese Arbeiten werden pünktlich zum Schulbeginn beendet sein“, teilt er auf Volksstimme-Anfrage mit. Dieser ist in diesem Jahr am 9. August.

Die Grundschule am Neustädter See wird in diesem Jahr noch einmal zur Baustelle. Denn nach aktuellem Stand soll im Herbst die lang geforderte Sanierung des Pausenhofs beginnen. Seit Jahren hatte Schulleiter Torsten Olle immer wieder eine Verbesserung des Zustandes angemahnt. Nun soll es aber soweit sein. Gut 500 000 Euro waren für die Sanierung veranschlagt worden. Was genau geplant ist, wurde bis jetzt noch nicht bekannt gegeben.

(Quelle: Volksstimme, 10.07.2018)

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So

08

Jul

2018

Tyler leistet schaukelndem Mädchen Gesellschaft

Strichcode-Künstler besprühen zweiten Giebel an der Lumumbastraße

Das schaukelnde Mädchen auf dem Giebel eines Hochhauses an der Lumumbastraße wird in den nächsten Wochen Gesellschaft bekommen – und zwar von einem Fußball-Jungen. Der neunjährige Tyler Buhlert stellt sich als Motiv zur Verfügung und wird künftig das Hochhaus schmücken, das vom Magdeburger Ring aus weithin sichtbar ist, und wird auf diese Weise die Magdeburger und ihre Gäste grüßen. Das Motiv ist angelehnt an die positive Stimmung, die nach dem Aufstieg des 1. FC Magdeburg in die 2. Fußball-Bundesliga in der Stadt herrscht. Den Auftrag erhielt die Magdeburger Firma „Strichcode“, die auch schon das schaukelnde Mädchen auf den Giebel des Nachbarhauses gebracht hatte. Gordon Motsch und Tobias Hildebrandt werden das Motiv auf die Wand sprühen. An die große Höhe müssen sich die beiden erst einmal wieder gewöhnen. Ab dem achten Stockwerk werde es ihm schon etwas mulmig, erzählt Gordon Motsch. Doch daran gewöhnt er sich nach einigen Tagen. Viele Hilfsmittel haben die Künstler nicht, um das Motiv von einem kleinen Foto auf die Wand zu übertragen. Zugute kommen ihnen jedoch die Platten, mit denen der Giebel verziert ist. Denn diese dienen als Grundraster. „Wir legen sie über das Bild und können dann das Motiv nach und nach auf die Wand übertragen.“

Wie genau Tyler in Szene gesetzt wird, das sollte gestern noch nicht verraten werden. Nur so viel: Es wird ein Jubelfoto sein und der Neunjährige wird eine Hose mit der Nummer 10 des 1. FCM tragen, der Nummer von Nico Hammann. Der war gestern als Pate des Projektes ebenfalls vor Ort und hinterließ dem Neunjährigen natürlich auch ein Autogramm.

Die Magdeburger Wohnungsbaugenossenschaft (MWG) investiert einen fünfstelligen Betrag in das Bild. Ob weitere Bilder folgen werden, sei noch nicht klar, erklärte Vorstandssprecher Thomas Fischbeck. Es gebe noch zwei freistehende Giebel, von denen einer allerdings der Wobau gehöre. Vielleicht wäre dort ein Kooperationsprojekt möglich, sagte er. Pläne gebe es bislang jedoch nicht. Und so werden die beiden Kinder vorerst die einzigen bleiben, die die Magdeburger und Gäste schon von ferne grüßen.

(Quelle: Volksstimme, 07.07.2018)

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