53. Ausgabe (Juni 2022)

Inhalt

Seite 2

Vorwort

2 Jahre Integrationsgemeinwesen

Seite 3

Benefizveranstaltung für Frieden in der Ukraine

Seite 4

Das Herz-ASZ im Kannenstieg

Netzwerk Nord putzt in Neustadt

Seite 5

Ein Zeichen im öffentlichen Raum

Seite 6

Neuanfang zu Ostern

Seite 7

Öffentliche Plätze erlebbar machen

Seite 8

Putzaktion unterm Lindwurm

Seite 9

Helga Schettges Lyrikecke

Seite 10

Der Sommer im Kannenstieg

Termine der AG GWA

Seite 11

Ich geh jetzt Fußball spielen

Vor-Ort in der Becher-Straße

Digitalprojekt läuft weiter

Seite 12

Stadtteilfest wirft Schatten voraus

Impressum

(Titelfoto: Sandro Grupe)

 


Seite 2 - Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, wieder einmal darf ich Sie zu einer neuen Ausgabe der Stadtteilzeitung begrüßen.

Der Sommer steht in den Startlöchern und die angenehmen Temperaturen tun der Seele gut. Schon in den letzten Wochen trug das gute Wetter dazu bei, dass Veranstaltungen im Freien möglich und erfolgreich stattfinden konnten.

Einige dieser Veranstaltungen beleuchten wir in dieser Ausgabe: Allen voran denke ich an die Benefizveranstaltungen für Frieden in der Ukraine.

Ob mit den Hortkindern auf dem Neustädter Platz (Seite 5) oder mit dem Sax`n`Anhalt Orchester auf dem Oase-Gelände (Seite 3), die Zeichen der Solidarität sind wichtige Zeichen.

„Magdeburg putzt sich“, die Aktionen finden Raum in der Ausgabe. Ob Jugendeinrichtungen aus dem gesamten Norden, im Herz-ASZ (Seite 4) oder über die Arbeitsgruppen der GWA organisiert (Seite 8), ein sauberer Ort lädt eher zum Verweilen ein, als eben umgekehrt. So wurde der Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße zum Tag der Städtebauförderung (Seite 7) auch erst einmal gefegt, bevor die Veranstaltung begann. „Öffentliche Plätze erlebbar machen“, das Motto an diesem Tag funktioniert halt auch nur wirklich, wenn der Platz entsprechend ausschaut.

Einige Beiträge in der neuen Ausgabe beschäftigen sich speziell mit Aktivitäten im Kannenstieg. Das Herz-ASZ (Seite 4), die AG GWA (Seite 11) blicken auf Aktionen zurück und auf Seite 10 finden Sie eine kleine Vorschau auf die Dinge, die Sie in den nächsten Wochen und Monaten erwarten können. Erwarten können Sie auch ein gemeinsames Stadtteilfest Kannenstieg Neustädter See. Der Bürgerverein Nord gibt auf Seite 12 erste Einblicke zu den Planungen und Vorbereitungen. Für die Akteure in den Stadtteilen ist der Aufruf für Ihre Teilnahme momentan sicher der wichtigste Aspekt für eine gezielte Organisation.

Neben all den hier erwähnten Beiträgen finden Sie weitere interessante oder bekannte Artikel in dieser Ausgabe. Von Helga Schettges Lyrikecke über Walking Football bis hin zu Terminen der GWA oder fortgeführten Projekten, ich hoffe und denke, es ist wieder einmal für jeden Interessierten etwas zu finden.

Geniessen Sie den Sommer und die Juni-Ausgabe unserer Stadtteilzeitung.

In diesem Sinne: Bleiben Sie uns treu!

Marcel Härtel

(Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes)

 

Seite 2 - 2 Jahre Integrationsgemeinwesen

2 Jahre Integrationsgemeinwesenarbeit in Magdeburg – Eine Zwischenbilanz

Seit Mitte 2020 verfügt die Landeshauptstadt Magdeburg über ein eigenes Team, welches dort vermittelt und unterstützt, wo sich im alltäglichen Zusammenleben verschiedene Kulturen begegnen – in der Nachbarschaft, in Kitas und Schule oder anderen öffentlichen Einrichtungen.

Eine aufeinander aufbauende Teamarbeit, bestehend aus arabischen, pädagogischen und vernetzenden Strukturen, konnte in den letzten Jahren bereits Erfolge von dauerhaftem Charakter verbuchen: So wurden unter anderem etwa Beratungs- und Infoangebote zu Teilhabemöglichkeiten für neuzugewanderte Magdeburger*innen, eine lokale Anlaufstelle (Projektbüro Lübecker Str. 23, 39124 Magdeburg) und Sprach- und Kulturmittlung in Nachbarschaften, Bildungseinrichtungen und Behörde verwirklicht.

Geplant sind außerdem partizipative Angebote, lokale Kooperationen, Begegnungsangebote im Stadtteil und mehr! Der Grund: Wer neu in unsere Stadt kommt, soll sich auch als Teil einer bestehenden Gemeinschaft fühlen und sich in diese integrieren können. Auch Schwierigkeiten im Zusammenleben sollen ernst genommen werden.

Unter Einhaltung der geltenden Hygieneauflagen können weiterhin Infoveranstaltungen, Begegnungsangebote und Sprachmittlungen angeboten werden. Die Resonanz seitens der Zielgruppe mit Migrationshintergrund ist beachtlich: Mehr als 200 Personen konnte schon geholfen werden, sich in unserer Landeshauptstadt zurecht zu finden. Mit vielen von ihnen steht das Projekt weiterhin in Kontakt, um Angebote weiterzugeben und Fragen zu beantworten.

Wer profitiert am Ende davon? Alle! Da Hürden und das damit verbundene Konfliktpotenzial im privaten und nachbarschaftlichen Bereich aktiv angegangen werden, kann das Zusammenleben im Stadtteil für alle Parteien deutlich angenehmer und freundlicher gestaltet werden.

Haben Sie noch Fragen oder Bedarf bzgl. einer Sprach- oder Nachbarschaftsvermittlung? Das Team der Integrationsgemeinwesenarbeit Magdeburg, Sawsan Hijazi und Christoph Diere, ist für Sie da und steht per E-Mail (vielfalt.gestalten@stadt.magdeburg.de) stets zur Verfügung!

Landeshauptstadt Magdeburg

Dezernat V - Soziales, Jugend und Gesundheit

Sachbearbeiter Integrationsgemeinwesenarbeit / Stellv. Projektkoordinator

Georg-Kaiser-Str. 3

39116 Magdeburg

Telefon: 0391 5406641

Mail: christoph.diere@stadt.magdeburg.de

Christoph Diere

Landeshauptstadt Magdeburg

 

Seite 3 - Benefizveranstaltung für Frieden in der Ukraine

Bei der Malaktion mit den Weltentdecker-Kindern Anfang April war eine Idee umgesetzt und zur „Magdeburg putzt sich“-Aktion an der Lindwurmbrücke wurden die Voraussetzungen für eine weitere Solidaritätsveranstaltung für Frieden in der Ukraine geschaffen. Beim gemeinsamen Putzen und Müllsammeln verständigten sich das Stadtteilmanagement und der Bürgerverein mit Uli und Cathleen Haase auf eine gemeinsame Veranstaltung für die Menschen in der Ukraine: Ein Benefizkonzert mit dem Sax`n` Anhalt Orchester.

Zwei Wochen später, am 23. April, war es dann soweit. Das Gelände vom Stadtteiltreff Oase war vorbereitet und die gemeinsame Benefizveranstaltung konnte beginnen. Mit den Mitarbeitern der Oase waren Fensterbilder zum Ausmalen vorbereitet: Peace-Zeichen, Friedenstauben und andere Solidaritäts- und Friedensmotive konnten von den Besucherinnen und Besuchern farblich gestaltet werden. Mit Fingermalfarben konnten Handabdrucke zu Papier gebracht werden und auf Keilrahmen kreative Motive gestaltet werden. Nach langer Zeit, Corona bedingt, standen den Kindern zwei Hüpfburgen zur Verfügung. Im Instrumentenpark konnten Kinder Trommeln und andere Musikinstrumente ausprobieren. Neben Gunnar Drews ließ es sich auch Uli Haase nicht nehmen, mit den Kindern zu musizieren. Allerlei Spielgeräte luden zum Probieren ein und trotz der knappen Vorbereitungszeit wurden weitere Akteure für diese Veranstaltung gewonnen. Gunnar Drews, Sänger der Band 6 atü, spielte und sang eine Auswahl an Liedern. Das „Litera-Team“ brachte dem Publikum Kurzgeschichten zuteil. Im Wechsel mit der Musik von Gunnar Drews lasen Katharina Schaare, Christina Etzold, Marcus Henkel und Karsten Zamzow, allesamt junge Autorinnen und Autoren, jeweils eine ihrer Kurzgeschichten. Den musikalischen Höhepunkt lieferten dann die Musiker des Sax`n´ Anhalt Orchesters mit ihrem gut einstündigen Auftritt.

Der Bürgerverein Nord hatte im Vorfeld angekündigt, sämtliche Einnahmen aus dem Catering der Veranstaltung der Ukraine-Hilfe zu spenden. Anke Grupe, Vereinsvorsitzende, konnte in der Woche danach 650 € auf das Spendenkonto Ukraine-Hilfe der Landeshauptstadt Magdeburg einzahlen. Der Bürgerverein Nord, der Stadtteiltreff Oase und das Stadtteilmanagement bedanken sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, die durch ihren Kauf am Catering oder einfach durch kleine Spenden die Summe zusammenbrachten. Gleichzeitig gilt ein Dankeschön allen Künstlern, die dem Benefizgedanken folgten und an diesem Tag auf jegliche Gage verzichteten.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Fotos: Sandro Grupe)


Seite 4 - Das Herz-ASZ im Kannenstieg

 

Fleißige Hände im Kannenstieg

An der stadtweiten Aktion „Magdeburg putzt sich“ beteiligt sich seit Jahren traditionell auch das HERZ-ASZ im Kannenstieg. Wurden bislang zu diesem Anlass die Freiflächen des Bürgerhauses verschönert, so standen in diesem Jahr die Reinigung der Begegnungsräume auf dem Plan. Da das Gebäude in der Johannes-R.-Becher-Straße neue Fenster erhielt, war es notwendig, Möbel und Fenster vom Bauschmutz zu befreien. Viele helfende Hände unterstützten dabei die Mitarbeiterinnen des Alten- und Service- Zentrums. Geschafft, aber glücklich über das Geleistete freuten sich alle über einen stärkenden Mittagsimbiss.

Steffi Albers

HERZ-ASZ

(Fotos: Steffi Albers)

 

Frauentag im HERZ-ASZ

Darauf hatten sich die Seniorinnen schon seit so langem gefreut. Endlich wieder den Frauentag in der Gemeinschaft begehen. Im vorigen Jahr war er, coronabedingt, ausgefallen. Gesponsort wurde das Frühstück vom SPD- Ortsverein Magdeburg-Nord. Julia Brandt, Stadträtin im Magdeburger Stadtrat, ließ es sich nicht nehmen, herzliche Worte an die Damen zu richten und ihnen zu ihrem Ehrentag zu gratulieren. Natürlich wurde mit einem Glas Sekt angestoßen, ehe sich die Damen genussvoll das Essen schmecken ließen. Einige Herren der Skatrunde stellten sich zur Verfügung und schenkten den Frauen ein. Viel geplauscht wurde nicht nur über alte Zeiten.

Steffi Albers

HERZ-ASZ

 

Vergnügtes Osterfest im HERZ-ASZ

„Es ist ein Brauch von alters her, wer Sorgen hat, hat auch Likör! Doch wer zufrieden und vergnügt, sieht zu, dass er auch welchen kriegt.“- Diesem Spruch von Wilhelm Busch konnten die Seniorinnen und Senioren zum Osterfest im HERZ-ASZ voll und ganz zustimmen. Sehr vergnüglich schnabulierten die Gäste Schmandbrot, Herzhaftes und Süßes und hatten sich dabei viel zu erzählen. Die Mitarbeiterinnen des Alten- und Service- Zentrums hatten zur gemeinsamen kreativen Beschäftigung ausgepustete Eier und Farben bereitgestellt. Auch Gäste der benachbarten Tagespflege ließen es sich nicht nehmen, die Eier kunterbunt zu bemalen. Interessante Gespräche gab es mit Jens Rösler, Spitzenkandidat der SPD für die Oberbürgermeisterwahl, der sich Zeit nahm, um sich mit den Gästen zu unterhalten und ihre Meinungen zu den verschiedensten Themen einzuholen.

 Steffi Albers

HERZ-ASZ

Seite 4 -Netzwerk Nord putzt in Neustadt

Große Beteilung von Kindern und Jugendlichen bei der Putzaktion des Netzwerkes „NORD“

Am Samstag den 26.03., von 14.00 Uhr - 18.00 Uhr, rief das Netzwerk Nord (Nordclique) der Jugendarbeit, innerhalb der Aktion „Magdeburg putzt sich“, zur Reinigung des öffentlich zugänglichen Bolzplatzes auf. Der Bolzplatz liegt hinter dem KJH Knast, auf dem Gelände der SG Handwerk in Magdeburg Neustadt, welcher gut von den Kindern und Jugendlichen genutzt wird. Beteiligt waren 40 bis 50 Kinder und Jugendliche aus den Jugendeinrichtungen KJH „Don Bosco“, KJH „Bauarbeiter“, KJH „Oase“, KJH „Knast“, KJH „Kannenstieg“, KJH „Rothensee“ und dem Projekt „Streetwork Magdeburg Nord“. Auch der Bürgerverein „Nord“ konnte bei der Aktion begrüßt werden.

Nach einer kurzen Einweisung auf dem Gelände des KJH „Knast“, ging es bei Musik und guter Laune an die Reinigung des Bolzplatzes. Hierbei wurde nicht nur der Bolzplatz gesäubert, auch die Büsche und der Unterstand wurden von Müll und Gerümpel befreit. Da so viele fleißige Helfer beteiligt waren, dauerte es nicht lange, bis der Container mit Müll, Plastik, alten Kinderwagen, Eisenstangen, Glas und vielem mehr befüllt war.

Als das Tageswerk vollbracht war, ging es zu dem gemütlichen Teil über. Eine kleine Grillaktion auf dem Gelände des KJH „Knast“ rundete die Samstagaktion ab. Weiterhin konnten an diesem Samstag noch die Kinder und Jugendlichen die Angebote des KJH „Knast“ nutzen und den Tag ausklingen lassen. Ein weiterer Effekt war, dass sich viele Kinder und Jugendliche untereinander, aus den Einrichtungen, besser kennenlernten.

Alle Mitwirkende hoffen nun, dass der Bolzplatz lange vom Müll befreit bleibt, auch wenn dieser nicht an ein Reinigungsintervall der Stadt Magdeburg angeschlossen ist.

Torsten König

(Foto: Patrick Schulz)

 

Seite 5 -Ein Zeichen im öffentlichen Raum

Seit Februar befinden sich die Menschen in der Ukraine in einer Situation, die für fast alle Menschen hier in Deutschland nicht nachvollziehbar ist: Krieg! Sie kämpfen für ihr Land, sie durchleben unfassbares Leid und viele Frauen, Kinder und alte Menschen sind zur Flucht gezwungen. Wie gesagt, für fast jeden hier, Dinge, die mehr als betroffen machen und unfassbar sind.

Viele Hilfsaktionen im Großen und Kleinen sind europa- und weltweit angelaufen, auch in Magdeburg ist die Unterstützungsbereitschaft groß. So entwickelte sich der Gedanke und die Idee, ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Das Stadtteilmanagement, der Bürgerverein und der Hort Weltentdecker nahmen sich vor, auf der Westseite des Neustädter Platzes mit den Hortkindern eine Friedensbotschaft in Form von Straßenmalerei zu senden.

 


Nachdem alles abgestimmt worden war, trafen sich die Kinder des Hortes und andere, die Aktion unterstützende Menschen am Nachmittag des 4. April und setzen ihre malerische Botschaft um. Es war beileibe nur eine kleine symbolische Aktion, jedoch bleibt eine Situation fest in meinem Kopf verankert. Ein Erwachsener meint sinngemäß, schön, dass ihr so etwas macht, aber ihr hättet euch besseres Wetter auszusuchen sollen. Es war beileibe nicht böse gemeint, doch die Antwort eines kleinen Mädchens war mehr als bemerkenswert: „Es ist nicht schlimm, den Kindern in der Ukraine geht es jetzt viel schlechter“.

So entstanden eine Ukraine-Fahne, ein Peace-Symbol und viele kleine Bilder und Botschaften auf dem Areal am Neustädter Platz.

Das Stadtteilmanagement möchte sich an dieser Stelle auch bei Herrn Tilsch von Tiefbauamt bedanken, der die Aktion schnell und zustimmend genehmigt hatte.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Fotos: Sandro Grupe)

 

Seite 6 -Neuanfang zu Ostern

Zwei Bastelnachmittage Anfang April bildeten den Auftakt für den Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement hinsichtlich der Ostertage. Einmal in der Oase und einmal im Begegnungszentrum Kannenstieg konnten Familien Osterdekorationen unterschiedlichster Art anfertigen.

Am Gründonnerstag hatten dann der Bürgerverein Nord, der Stadtteiltreff Oase und das Stadtteilmanagement des IB zu einem Osternachmittag eingeladen. Nach langer Zeit voller Einschränkungen durch die Corona-Verordnungen und dem Einstellen der meisten Auflagen war es für die beteiligten Organisatoren ein fast ungewohntes Handeln im Vorfeld. Es fühlte sich streckenweise unwirklich an: Ein Stück Normalität kehrt zurück, aber wird es wirklich wie vor der Pandemie? Natürlich nicht, Corona hat seine Spuren hinterlassen. Umso schöner, dass die Besucherinnen und Besucher den Tag genießen konnten, wenn es auch weniger waren, als erwartet. Wie in vielen anderen Bereichen wird es Zeit brauchen, Dinge zurück zu erobern und wieder zu beleben. In vielen Einrichtungen hier in den Stadtteilen ist es in Gesprächen zu vernehmen: Schön, dass wir unseren Menschen wieder ein normales Programm anbieten können!

So stand der Osternachmittag ganz im Zeichen der Kinder: Kreative Angebote wie Osterkörbchen basteln, Schilder und Vogelhäuschen bemalen, Buttons gestalten oder Osterhasen basteln wurden angeboten. Dazu kamen zahlreiche Spielangebote, vom Büchsenwerfen über Minigolf bis hin zum Stelzenlaufen. Kleine aber vielseitige Möglichkeiten, sich auf die Ostertage einzustimmen. Und hoffentlich war der Tag nur ein kleiner Aufgalopp für zahlreiche Projekte und Veranstaltungen in den nächsten Monaten. Den Menschen, die diese Veranstaltungen begleiten und durchführen, war anzumerken, dass sie es vollauf genießen konnten, „endlich wieder einmal loszulegen“.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Fotos: Sandro Grupe)

 


Seite 7 - Öffentliche Plätze erlebbar machen

 


Dieses Motto hat sich das Stadtteilmanagement Kannenstieg Neustädter See des Internationalen Bundes zum Tag der Städtebauförderung auf die Fahne geschrieben.

Neben Aktionsangeboten in anderen Stadtteilen Magdeburgs wurde im Kannenstieg der 2018 erbaute Bolzplatz in der Hans-Grundig-Straße ausgewählt.

Mehr als nur ein Bolzplatz, zahlreiche Spiele sollten deutlich machen, dass das Areal auch für Familien oder Senioren*innen ein geeigneter Ort für Freizeit, Sport und Spiel sein kann.

So zeigte Christina Fiedler, dass Gi Gong nicht nur in den Räumen vom Bürgerhaus funktioniert. An der frischen Luft und bei herrlichen Temperaturen animierte sie Jung und Alt zum Mitmachen. Patrick Schulz aus dem Kinder- und Jugendhaus im Kannenstieg lieferte Spiele, statt auf dem gepflasterten Hof der Einrichtung, auf den Rasen. Gemeinsam mit dem Bürgerverein Nord hatte das Stadtteilmanagement einige Geräte organisiert, die zum Zusammenspiel aufforderten. So spielten auch sich eigentlich nichtbekannte Menschen am Riesenkicker und ein Kennenlernen war garantiert. Ob es dann Leitergolf, Frisbee, Tischtennis, Yakkalo, Kugelspiele oder 4 gewinnt war, der Platz lebte auf.

Der Bürgerverein Nord grillte und hielt Getränke bereit und egal wer den Tag organisatorisch unterstützt hat, das Stadtteilmanagement bedankt sich herzlich bei jedem Einzelnen. Und wer weiß, vielleicht sieht man ja in der nächsten Zeit Familien beim Picknick, Sportgruppen bei ihren Aktivitäten, eben mehr als Fußball spielende Kinder und Jugendliche auf dem Platz im Kannenstieg. Dann hat der Tag der Städtebauförderung sein Ziel erreicht.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Fotos: Sandro Grupe, Lutz Fiedler)

 


Seite 8 - Putzaktion unterm Lindwurm

 

In fast jeder Sitzung der GWA, ob im Kannenstieg oder am Neustädter See, kommt ein Thema zur Sprache: Ordnung und Sauberkeit. Müßig eine Diskussion über Verursacher und das Warum zu führen, manche Menschen erreicht man in vielerlei Hinsicht nicht. Geprägt von Ignoranz, Egoismus und Verantwortungslosigkeit wird Müll einfach irgendwo entsorgt. Frei nach dem Motto: Was geht mich fremdes Elend an!

Dann gibt es einen Großteil Menschen, die sich, zu Recht, darüber in den Sitzungen der GWA beschweren. Leider wird dabei oft die Städtische Abfallwirtschaft kritisiert, weil sie „nicht schnell genug“ oder „überall gleichzeitig“ den Müll und Dreck entsorgen.

Am Ende gibt es dann ein paar weniger Menschen, die auch einmal aktiv auf diese Problematik reagieren. Im vergangenen Jahr hatte der Sprecher der AG GWA Neustädter See Daniel Nordmann zu einer Müllsammelaktion am „World Clean up Day“ aufgerufen. Die Resonanz, sieht man die vielen Beschwerden und Debatten in der GWA als Maßstab: Niederschmetternd! Damals beteiligte sich ein 70jähriger Mann an der Aktion. Er hatte den Aufruf gelesen und kam aus Alte Neustadt! Nun in der Sitzung der Kannenstieg GWA Ende März rief dann Lutz Fiedler zur Aktion an der Lindwurmbrücke im Rahmen von „Magdeburg putzt sich“ auf.

Am 9. April trafen sich dann Mitglieder des Bürgervereins, Vertreter der Ortsgruppen von SPD und Linke und Bewohner*innen der Stadtteile an der Bücke, um dort Müll zu entsorgen. Besonders erfreulich war die Mitwirkung von Kindern aus der Vaters Haus-Gemeinde im Kannenstieg. Zwei Stunden wurden fleißig Müllsäcke gefüllt und zur Abholung bereitgestellt.

Prinzipiell ist es eine gute Sache, dass Initiativen wie „Magdeburg putzt sich“ jedes Jahr erfolgreich und von vielen Menschen genutzt werden. Fragen sollten sich jedoch eigentliche alle Bewohner*innen: Müssen es immer diese Aktionstage und -wochen sein, die Thematik in den Fokus zu setzen? Müssen es GWA-Sitzungen sein, wo sich beschwert wird? Oder kann man nicht einfach an der einen oder anderen Stelle auch zupacken oder noch besser, lernfähig sein und seinen Müll nicht einfach gedankenlos entsorgen? Das eigene Wohnumfeld sollte also nicht fremdes Elend sein!

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Fotos: Sandro Grupe)

 


Seite 9 - Helga Schettges Lyrikecke

 

So ein Sommer

 

Es hat sich Himmelsblau

mit Wolkenweiß geschmückt

und sendet sonnengelbe Strahlen aus.

 

Die Vöglein ringsumher,

vergnügt und froh beglückt,

sie schicken Lieder in ein jedes Haus.

 

Der Badesee ist uns

ein sanfter, kühler Gruß,

der Leib und Seele wundersam umhüllt.

 

Und jede Blume dünkt

uns wie ein zarter Kuss,

der ganz geheime Wünsche uns erfüllt.

 

Die Liebe fliegt des Nachts

durch manchen Sehnsuchtstraum

und nimmt uns mit in hellen Mondenschein.

 

Ich hoffe sehr, du triffst

sie unterm Blütenbaum

und wirst in diesem Sommer glücklich sein.

Meerjungfrau

 

Auf dem großen Stein

sitzt die junge Frau

mit langen blonden Haaren.

Voll Melancholie

schaut sie auf den See.

Was hat sie dort erfahren?

 

Mein Blick geht zu ihr,

dieser Zauberfee –

so schön und doch voll Kummer.

Ich sprech sie nicht an,

und sie sagt kein Wort.

Hüllt sie sich ein in Schlummer?

 

Manch Geheimnis ist

auch in unsrer Näh.

Man könnte es erfragen.

Eine Meerjungfrau

lebt bei uns am See –

nicht nur in Kopenhagen!

Alltag

 

Es streiten sich die Möwen

auf unsrem kleinen See.

Das irritiert die Schwäne,

die ich hier gleiten seh.

 

Die Haubentaucher machen

indes sich gar nicht draus

und schaun nur hin und wieder

keck aus dem Wasser raus.

 

Die vielen Enten alle

sind so etwas gewöhnt

und freuen sich der Sonne,

die uns den Tag verschönt.

 

So nehmen auch die Tiere

sehr unterschiedlich wahr,

was ihnen hier begegnet.

Das wurde mir jetzt klar.

Er und ich

 

Hier steht mein Computer –

wie liebe ich ihn:

Er ist mein Fenster zur Welt.

 

Hier steht mein Computer –

wie hasse ich ihn,

wenn das Bild zusammenfällt.

 

Ich locke mit Worten

und streichele ihn:

Der Kasten bleibt still und stumm.

 

Dann werde ich wütend:

Ich schüttele ihn

und trommle auf ihm herum.

 

Doch ohne ihn kann ich

nun auch nicht mehr sein.

Ich bin so an ihn gewöhnt.

 

Wir sind wie ein altes

Ehepaar, das sich

streitet und wieder versöhnt.


Seite 10 - Der Sommer im Kannenstieg

In einer Sitzung der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit kommen unterschiedliche Gesprächsthemen zur Sprache. Mit der Vergabe der Initiativfondsgelder werden Projekte und Veranstaltungen vorgestellt. Darüber hinaus werden in diesen Sitzungen weitere Aktivitäten bekanntgegeben. Einige Veranstaltungen werden den Sommer im Kannenstieg prägen.

Am 18. Juni 2022 feiert das Lebenshilfe-Werk im Sülzeanger 1 von 14.00 bis 18.00 Uhr sein 30. Sommerfest. Nach zwei Jahren ohne das Sommerfest bietet die Lebenshilfe ein abwechslungsreiches Programm mit Kinderkarussell, Chorauftritt, Alpakagehege, Bastelstraße und Spiel und Spaß mit der Feuerwehr. Ein umfangreiches Angebot von Eigenprodukten ist ebenso Tradition wie auch die große Tombola.

Der Deutsche Familienverband bereitet zum 3. Juli 2022 einen Kulturnachmittag im Bürgerhaus vor. Mit der positiven Abstimmung des Antrages zum Initiativfonds werden die konkreten Vorbereitungen in den nächsten Tagen voranschreiten, so dass die Besucher*innen Anfang Juli ein abwechslungsreiches Angebot vorfinden werden.

Den Sommer wird das Vatershaus nutzen. Zum einen werden Kinder und Jugendliche das ehemalige SWM-Gebäude auf dem Gelände mit einem Graffiti-Projekt neugestalten. Zum anderen feiert die Gemeinde ihr 30jähriges Jubiläum. Dazu wird das Vaters Haus am 18. September 2022 zu einem großen Jubiläumsfest einladen.

Sportlich wird es am 9. September 2022 beim MLV Einheit. Auf der Sportanlage Neuer Sülzeweg lädt der Verein traditionell zum Kannenstieglauf ein. Auf verschiedenen Streckenlängen werden alle Altersklassen an den Start gehen.

Eine weitere Veranstaltung widmet sich am 21. Juni ab 17.00 Uhr im Bürgerhaus dem Kannenstieg als Stadtteil insgesamt. „Wie lebt es sich in ihrer Nachbarschaft?“

Dr. Daniel Kubiak von der Humboldt-Universität Berlin stellt die Ergebnisse des Forschungsprojektes vor und bietet anschließend zur Diskussion.

Das Forschungsprojekt Neuaushandlung lokaler Ordnungen beforscht in Magdeburg-Kannenstieg und Magdeburg-Altstadt Aushandlung und Konflikte in Stadtteilen Es wurden Interviews und Beobachtungen zu den Themen Jung & Alt, Integration, Identität und Infrastruktur durchgeführt. Für diese Veranstaltung ist eine verbindliche Anmeldung im Herz-ASZ oder unter marcl.haertel@ib.de notwendig.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

 

Seite 10 - Termine der AG GWA

 

Termine AG GWA Neustädter See

 

29.06.2022

 

24.08.2022

 

05.10.2022

 

23.11.2022

 

Termine AG GWA Kannenstieg

 

06.07.2022

 

07.09.2022

 

19.10.2022

 

30.11.2022

 


Die öffentlichen Sitzungen beginnen jeweils um 17.30 Uhr. Die Orte werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Seite 11 - Ich geh jetzt Fußball spielen

Ab dem 6. Juni 2022 heißt es jeden Montag um 19.00 Uhr beim TuS 1860: Walking Football.

Die Teilnehmer*innen und Interessierten erwartet Fußball spielen im Gehen ohne Verletzungsrisiko. Es gibt keine Grätschen, kein Kopfball, kein Abseits und keinen Torwart. Das neue Projekt des Vereins zielt auf altersgerechte und gesundheitsfördernde Bewegung an der frischen Luft. Beim Kicken im Team geht es aber auch um Geselligkeit und Spaß. Ältere Frauen und Männer, welche sportbegeistert dieses neue Projekt ausprobieren möchten, wenden sich einfach an:

Torsten Melchert

Mobil: 01525-3941871

Mail: walkingfootball-magdeburg@outlook.de

Henry Glaue

Mobil: 01515-6009488

Mail: fussball@tus-1860-magdeburg.de

www.tus-1860-magdeburg.de

www.facebook.com/group/walkingfootballmagdeburg

 

Seite 11 -Vor-Ort in der Becher-Straße

Verkehrsbehinderungen in der Becher-Straße

Ständige Beschwerden und Hinweise von Anliegern und Einrichtungsmitarbeitern erreichten den Sprecher der AG GWA Kannenstieg. Staubildungen und erschwerte Zufahrten für Versorgungs- und/oder Rettungsfahrzeuge in der J.-R.-Becher-Straße gehen beim GWA-Sprecher ständig ein. Parkende Fahrzeuge behindern an den Kreuzungsbereichen den Verkehrsfluss in den Kreuzungsbereichen Hans-Grundig-Straße, am Bürgerhaus an der Pablo-Picasso-Straße und am Hanns-Eisler-Platz 5-8. Bei einem Termin im Kannenstieg begutachteten Lutz Fiedler, Akteure aus dem Kannenstieg und die Herren Scheel und Thomas von der Straßenverkehrsbehörde die Situation. Herr Fiedler hatte mehrere Vorschläge zu Papier gebracht, an den Kreuzungsbereichen erweiterte Park- und Halteverbote zu kennzeichnen. Die Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde nahmen die Vorschläge auf und werden Möglichkeiten prüfen und ggf. umsetzen, um die Gefahrenpunkte zu entschärfen und Abhilfe zu schaffen. Zwischen den Mitarbeitern der Behörde und dem GWA-Sprecher wurde vereinbart, auch zukünftig bei Problemen zielorientiert zusammenzuarbeiten.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

 

Seite 11 -Digitalprojekt läuft weiter

Technikfragen klären in der Oase

Nachdem die Landesförderung ausgelaufen ist, übernimmt das Stadtteilmanagement die Weiterführung des Projektes „Digital im Alter“ im Stadtteiltreff Oase. Senior*innen können ab Juni weiterhin jeden Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr Tipps und Ratschläge rund um ihre digitale Technik einholen. Ob Tablet, Smartphone oder Laptop, die ehrenamtliche Projektbegleiterin Thu Hang Nguyen wird sich der Fragen annehmen und hilfreich zur Seite stehen. Das Projekt wird auch zukünftig in einer Kooperation zwischen Stadtteiltreff und Stadtteilmanagement realisiert.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

 

Seite 12 - Stadtteilfest wirft Schatten voraus

 

Es ist nicht so, dass durch die Pandemie keine Stadtteilfeste stattfanden. 2020 auf dem Platz der Begegnung, letztes Jahr gemeinsam mit der MVB im Kannenstieg. Für die Vorbereitungen ist es auf jeden Fall eine große Erleichterung, am 9. Juli wieder auf dem Gelände des Stadtteiltreffs Oase zu feiern. Die Bedingungen sind optimal, die Wege sind kurz und die Voraussetzungen für die ehrenamtlichen Helfer sind hervorragend. Kein Transporter voller Material muss be- und entladen werden, nachdem es durch die Stadtteile befördert wurde. Für die vorhandene Manpower eine Erleichterung.

Am 9. Juli 2022 ist es nun wieder soweit, beide Stadtteile feiern traditionell eine gemeinsames Stadtteilfest. Erste feste Zusagen gibt es bereits. So werden 6 atü und die Texas Outlaws das Bühnenprogramm mitgestalten, Hüpfburgen und weitere Funmodule sind beauftragt und bestätigt, die Finanzierung nicht komplett, aber mit dem Initiativfonds schon gut aufgestellt.

In den Sitzungen der GWA Kannenstieg und Neustädter See hat der Bürgerverein Nord zur Beteiligung aufgerufen. Ziel ist es natürlich, ein Stadtteilfest soll selbstredend Akteuren der Stadtteile Präsenz gewährleisten. Interessierte Einrichtungen und Akteure können sich zeitnah mit dem Stadtteilmanagement in Verbindung setzen. Im Stadtteilbüro werden die Vorbereitungen zwischen den Akteuren koordiniert.

Aufgerufen sind alle, die das Fest auf der Bühne oder der Festmeile mit kreativen, spielerischen und sportlichen Angeboten unterstützen wollen. Ehrenamtliche Helfer*innen für den kompletten Tag sind herzlich willkommen. Ohne die Unterstützung aus den Stadtteilen wird es kein Stadtteilfest geben, bei dem alle am Ende des Tages unisono feststellen: Es war ein würdiges Stadtteilfest und alle Besucher*innen, ob Jung oder Alt, sind begeistert und zufrieden nach Hause gegangen.

Lassen Sie uns also gemeinsam daran arbeiten, um am 9. Juli von 14.00 bis 20.00 Uhr eine Stadtteilfest zu kreieren, dass in Nord seit Jahren Tradition hat.

Anke Grupe

Bürgerverein Nord

(Fotos: Sandro Grupe)

 

Seite 12 - Impressum

Herausgeber:

Internationaler Bund

IB Mitte gGmbH

Brenneckestr. 95

39118 Magdeburg

ViSdP: Marcel Härtel

Stadtteilmanagement

Kannenstieg/Neustädter See

Pablo-Neruda-Str.11

39126 Magdeburg

Redaktion/Layout:

Conny Pappert, Marcel Härtel

E-Mail: der.lindwurm@gmx.de

Internet:

www.neustaedtersee.de

www.kannenstieg.net

Einsendeschluss 2022

05.08.2022

05.11.2022

Druck:

Saxoprint-Druck

"Der Lindwurm“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 2000 Exemplaren. Die Zeitung wird gratis in den Stadtteilen Kannenstieg/Neustädter See ausgelegt.

 

53. Augabe 062022.pdf
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