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Neuigkeiten

Fr

07

Dez

2018

Studie: Großaquarium ist machbar

400 000 Besucher jährlich / 50 Millionen Euro Investition / Offene Standortfrage

Magdeburg könnte ein Großaquarium bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Machbarkeitsstudie, die gestern vom Aufsichtsrat des Zoos beraten und angenommen wurde.

Die Pläne des Zoos, in Magdeburg ein Großaquarium zu bauen, haben eine wichtige Hürde genommen: Wie Zoo-Chef Kai Perret gestern mitteilte, sei eine Machbarkeitsstudie zu dem Ergebnis gekommen, dass das ehrgeizige Projekt erfolgreich umsetzbar sei.

2017 hatte der Zoo das Großprojekt ins Gespräch gebracht. Über Für und Wider wurde bereits diskutiert und auch die Standortfrage stand im Raum. Um genauere Anhaltspunkte über die Sinnhaftigkeit des Projekts zu bekommen, hat der Zoo-Aufsichtsrat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Die sollte unter anderem klären, ob sich das Projekt wirtschaftlich rechnet, ob mit ausreichend Besuchern zu rechnen ist, wie die Konkurrenz aufgestellt ist und vor allem auch, wo das Aquarium in Magdeburg gebaut werden könnte.

Gestern stellten die Leipziger Beratungsgesellschaft „bbvl“, der Aquariumsexperte Dr. Jürgen Lange und Enrico Pohl vom „Pro Terra Team Magdeburg“ das 133 Seiten starke Papier vor. Darin wurde festgestellt, so Zoo-Chef Kai Perret, dass das Großaquarium nicht nur erfolgreich betrieben werden könnte, sondern sogar ohne jährliche Zuwendungen und Sonderzuschüsse aus der Stadtkasse auskommen könne. Dreh- und Angelpunkt sei allerdings die Standortfrage. Diese müsse besonders betrachtet und intensiv geprüft werden. Die Studie hatte einen Standort in unmittelbarer Nähe des Zoos in ihren Betrachtungen festgelegt. Dieser Standort wurde allerdings vom Aufsichtsrat des Zoos infrage gestellt. Darum steht der nächste Arbeitsauftrag für den Zoo als Ideengeber des Projekts fest: einen Standort finden. „Wir wollen versuchen, dieses Problem bis möglichst Mitte kommenden Jahres zu lösen“, legt Kai Perret einen ersten Zeitplan vor. Zusammen mit dem Stadtplanungsamt solle ein Standort gefunden und dem Aufsichtsrat und dem Stadtrat zur Beschlussreife vorgelegt werden. Zwar favorisiert Kai Perret einen Standort in unmittelbarer Zoonähe, ist aber für alle Diskussionen offen.

Erst, wenn die Standortfrage eindeutig geklärt sei, könne mit den konkreten Planungen für das Projekt begonnen werden. Und dann müsse es „ein großer Wurf werden“, sagt der Zoo-Chef. „Wenn wir wirklich viele Besucher aus ganz Deutschland nach Magdeburg in ein Aquarium holen wollen, dürfen wir uns nicht für eine abgespeckte Version entscheiden.“ Das Magdeburger Aquarium — Arbeitstitel „Maquaria“ — soll, so erste grobe Schätzungen, rund 50 Millionen Euro kosten und jährlich etwa 400 000 Besucher anlocken, so die konservative Kalkulation von Kai Perret.

(Quelle: Volksstimme, 07.12.2018)

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Di

04

Dez

2018

Von den Vögeln lernen

Autor Ernst Paul Dörfler liest in der Grundschule „Klosterwuhne“

Mit breitem Grinsen und einem USB-Stick bewaffnet betritt Ernst Paul Dörfler den Klassenraum der 4b der Grundschule „An der Klosterwuhne“. Der Autor, Umweltschützer und Mitbegründer der Grünen Partei in der DDR ist sichtlich erheitert und blickt in unzählige aufgeregte Kinderaugen.

„Wir alle, ob Kind oder Erwachsener, können sehr viel über die Vögel und ihre Lebensweise lernen.“ Mit diesen Worten beginnt er seine Präsentation. Die Kinder der Klasse 4b schauen Ernst Paul Dörfler ungläubig an. „Wir alle?“, fragen sie. „Ja wir alle“!

„Nestwärme: Was wir von Vögeln lernen können“ ist das neueste Buch des Autors. Das am 28. Januar 2019 erscheinende Buch sei „ein Buch für Menschen“ betont der Schriftsteller. Anhand von Beispielen aus dem Reich der einheimischen Vögel beschreibt er die Wechselwirkung zwischen Tier und Natur. Die Kinder lauschen gespannt den Erzählungen aus Dörflers Kindheit.

Anhand anschaulicher Zeichnungen der Magdeburger Künstlerin Ute Bartels versucht er, auf die einfühlsame Ader der Tiere aufmerksam zu machen. Dies gelingt gut – die Kinder stellen viele Fragen, einige kuscheln mit ihrem Sitznachbarn, wie die Blaumeisen auf einer der Zeichnungen im Buch.

Eines stellt Dörfler am Ende heraus: „Bleibt immer neugierig, wie die Dohle“! Die Kinder applaudieren, springen auf und fragen nach einem Autogramm des Autors. Auf den die nächste Klasse schon wartet.

(Quelle: Volksstimme, 04.12.2018)

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Di

04

Dez

2018

Geldautomat bleibt aus

Deutsche Bank gibt Standort in Nord auf

In der Nacht zum 14. November hatten unbekannte Täter vergeblich versucht, die beiden Geldautomaten der Deutschen Bank in der Lübecker Straße sowie an der Albert-Schweitzer-Straße zu knacken. Obwohl die Einbrecher jeweils scheiterten, wurden die Geräte so stark beschädigt, dass sie seitdem nicht mehr in Betrieb sind.

Wie Deutsche-Bank-Sprecher Christian Hotz auf Volksstimme-Anfrage nun mitteilt, wird das an einem Standort auch so bleiben. „Wir werden die SB-Zone an der Albert-Schweitzer-Straße aufgeben“, erklärt er. Ein Hinweis vor Ort informiere die Kunden bereits seit einigen Tagen über die Entscheidung. Dabei seien die Sachschäden zusätzlich zu den wiederkehrenden Problemen mit Vandalismus und Verunreinigungen gekommen.

An der SB-Zone in der Lübecker Straße in Höhe Nicolaiplatz wolle man aber auf jeden Fall festhalten, versichert der Banksprecher: „Wir haben die feste Absicht, diesen Standort wieder zu öffnen.“ Wann das passiert, könne er derzeit aber noch nicht sagen. Die Kontoauszugsdrucker sind ohnehin noch in Betrieb.

(Quelle: Volksstimme, 04.12.2018)

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Di

04

Dez

2018

Neue Sporthalle für Nord

Bildungsausschuss sieht TuS-Standort als „beste Lösung“

Aus zwei benötigten Sporthallen in Nord soll ein gemeinsamer Neubau auf dem Gelände von TuS 1860 werden. Die Weichen dafür sind gestellt, nur die Größe ist noch unklar.

Die Rechnung ist einfach: Wenn die Leibnizschule voraussichtlich in drei Jahren an die Pablo-Neruda-Straße zieht, wird dort eine neue Sporthalle gebraucht. Weil aber auf dem Schulkomplex kein Platz mehr ist, soll sie stattdessen auf dem Gelände von TuS 1860 Magdeburg-Neustadt an der Zielitzer Straße entstehen. Der Sportverein hofft seit dem Abriss seiner alten Turnhalle vor zehn Jahren auf einen Neubau.

Weil man auf diese Weise die zwei sprichwörtlichen Fliegen mit einer Klappe erlegen kann, unterstützt auch der Bildungsausschuss des Stadtrates diese Lösung, wie der Vorsitzende Bernd Heynemann (CDU) der Volksstimme erklärt. „Wir haben grünes Licht gegeben“, sagt er. „Wir glauben, dass das Vereinsgelände der richtige Standort für den Hallenneubau ist. Und es ist nicht zu weit weg für die Schule. Das ist die beste Lösung.“

Die Stadtverwaltung soll nun bis zur nächsten Ausschusssitzung in zwei Wochen nur noch prüfen, wie groß die neue Halle werden soll. Für die Schule würde laut aktueller Planung der Stadt eine Zweifelderhalle reichen, der Verein bevorzugt eine Dreifelderhalle, um allen Ansprüchen gerecht werden zu können. „Das soll ja keine Halle allein für TuS werden“, betont Torsten Schaffranke, Jugendtrainer und Vorstandsmitglied im Förderverein. Mit Fortuna und Handwerk wären zwei weitere Sportvereine in der Nähe, die ebenfalls Hallenzeiten bei der Stadt beanspruchen könnten und somit profitieren würden.

Für Torsten Schaffranke wäre zudem in der neuen Halle Platz für 500 bis 800 Zuschauer für Sportveranstaltungen und eine große Halle sinnvoll. „Nord und die Neustadt haben was Großes verdient“, findet er.

(Quelle: Volksstimme, 04.12.2018)

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Do

29

Nov

2018

Hortnerin wird zur echten Weltentdeckerin

Emotionale Verabschiedung von Erzieherin Angelika Köhne im Hort an der Grundschule „An der Klosterwuhne“

„Schön war’s“, kommentierte Angelika Köhne ihre vergangenen Arbeitsjahre. Unter tosendem Applaus übergaben viele Kinder des Hortes „Weltentdecker“ ihre Abschiedspräsente der sichtlich gerührten Erzieherin.

Beruflich als technische Zeichnerin für den Kranbau begonnen, schulte sie mit damals 47 Jahren noch einmal um. Der Hort im Gebäude der Grundschule „An der Klosterwuhne“ gab ihr eine neue berufliche Heimat. Nach elf Jahren basteln, lachen, schlichten und natürlich erziehen ist Schluss. Der Ruhestand ruft – „und der Ehemann“, ergänzt sie.

Alle Kinder waren am Mittwoch zur feierlichen Verabschiedung in die Turnhalle gekommen. Ein Programm wurde aufgeführt und das ein oder andere Auge blieb nicht ganz trocken. Auch die Kolleginnen und Kollegen um Hortleiter Biester blickten einerseits wehmütig, andererseits freudig auf den extra geschmückten Stuhl und „ihre Angelika“.

„Ich bin immer gerne zur Arbeit gekommen“, bedankte sie sich. Auf die Frage was nun anstehen würde, entgegnete Angelika Köhne schnell mit „Reisen“.

Eine Erzieherin wird zur Weltentdeckerin – passt irgendwie.

(Quelle: Volksstimme, 29.11.2018)

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Di

20

Nov

2018

Weihnachtskonzert in Hoffnungsgemeinde

Der Konzertverein der ev. Hoffnungskirche lädt herzlich ein zum traditionellen und beliebten Adventskonzert mit Kindern, Jugendlichen und Gästen der Gemeinde. Es findet in diesem Jahr am Sonntag, den 2. Dezember um 16.00 Uhr in der evangelischen Hoffnungskirche im Krähenstieg am Neustädter See Magdeburg statt. Die jungen Nachwuchskünstler stellen wieder ihr Können mit einem abwechslungsreichen Programm unter Beweis. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das Publikum wird mit einem fröhlichen Vorweihnachtsprogramm auf die Adventszeit eingestimmt. Der Eintritt ist frei; es wird um eine Spende für die Arbeit des Konzertvereins gebeten.

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Di

13

Nov

2018

Baby - und Kinderbörse in der Oase

Weihnachten steht vor der Tür und vielleicht benötigt der Eine oder Andere noch eine Kleinigkeit. In gemütlicher Atmosphäre können Sie den Nachmittag verbringen. Neben Kaffee und Kuchen bietet der Stadtteiltreff Oase auch zahlreiche Spielmöglichkeiten für die Kleinen. Die 1. Baby- und Kinderbörse findet am Freitag, 07.12.2028, in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt. Eine Standanmeldung ist unter Kinder.boerse@web.de möglich. Es wird keine Standgebühr erhoben, Tische werden gestellt. Der Anmeldeschluss ist der 25.11.18.

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So

11

Nov

2018

Das Blau in der Wand

Sein letztes Werk nennt Tankred Dorst „Das Blau in der Wand“. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Ursula Ehlert entwirft der im Juni 2017 verstorbene Dramatiker darin die Lebensgeschichte eines Paares, dass sich in einer einzigen langen Szene durch das ganze Leben redet bis in den Tod und darüber hinaus.

Nach der Ur-Aufführung bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen gab es die zweite Inszenierung des Zweipersonenstücks im Turmpark Alt Salbke sowie im Forum Gestaltung Magdeburg zu sehen. Am 15.11.2018 um 19.00 Uhr führen Frederike Walter und Andreas Steinke das Schauspiel im Stadtteiltreff Oase, Pablo-Neruda-Str. 11 auf.

Die Aufführung wird durch das Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes und den Stadtteiltreff Oase unterstützt. Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr und der Eintritt ist kostenfrei.

„Schön, dass es weiter geht“, lautet der erste Satz des Mannes, der sich neben eine Schwangere auf eine Parkbank setzt. Knapper, losgelöster kann ein Gesprächsversuch mit einer Fremden kaum sein und es scheint, als ziehe sich der erste Satz durch das zukünftige gemeinsame Leben der Beiden. In über 30 darauf folgenden Jahren geht es um das Verhältnis von Mann und Frau, ums Scheitern und Missverstehen, ums Reden, Schweigen, Zuhören. Um Liebe als erstes und Liebe als letztes für zwei Möglichkeitsmenschen. Der Mann, gespielt von Andreas Steinke, den die Frau liebevoll Hans nennt, offenbart sich als Schriftsteller und darin als Enthusiast des Wirklichen, der, obgleich Pazifist, um das Leben spüren zu können, ein Land braucht, „wo Krieg ist“, der den Gedanken der Zerstörung schöpferisch und den Tod eine Herausforderung findet. Die Frau, gespielt von Friederike Walter, braucht so was alles zum Glück nicht. Sie schöpft aus sich. Und ist noch bei sich, während er sich selbst und ihr entgleitet. „Das Blau in der Wand“ spielt mit dem Ungewissen. Die Erziehung des Sohnes, dessen Zukunft ungewiss bleibt, Lebenssehnsüchte, Trennungswillen, das gemeinsame Altern und der eigene körperliche Verfall sind die Themen des Ehealltags. Meisterhaft stellt Regisseur Jochen Gehle Figuren in den Raum, die ohne atmosphärischen Aufwand oder psychologische Erklärungen mit ein paar Sätzen Beziehungen, Berührungen, Konflikte, Geschichten schafft. Wobei sich Zeit und Raum wechselseitig aufheben und verdichten, die Zukunft kann von gestern sein und das Ende ein neuer Anfang.

Während Friederike Walter ihren inneren Aufruhr unter der beherrschten Oberfläche nuanciert und sensibel darstellt, hält Andreas Steinke mit einem überzeugendem Spiel den beißenden Sarkasmus und die Anflüge großer Melancholie fesselnd in der Schwebe.

In der kleinen Einheit und Zweiheit betrachtet, sind es Erzählungen scheiternder Utopie, die einen großen historischen Rahmen erahnen lässt. In diesem filigran gezeichneten, bisweilen auch komischen Dialog zwischen Andreas Steinke und Friederike Walter hat das Reden und das Schweigen die Kraft physischer Aktionen. Hier kommt gekonnt zur Sprache und ins Bild, was die Zuschauer vielleicht an sich selbst erfahren haben oder erfahren könnten, was viele Menschen beschäftigt, was aber im Leben, in Unverständnis, Ungeduld und Panik untergeht. 

Eine sehr empfehlenswerte Parabel über die Gebrechlichkeit des Lebens und der Liebe.

So

04

Nov

2018

Alte Psalme mit neuen Texten

Am kommenden Freitag, 9. November, ab 19.30 Uhr werden der Dichter Ludwig Schumann, die Religionslehrerin Heike Schumann und der Jazzposaunist Conny Bauer in der Hoffnungskirche, Krähenstieg 2, „HörSteine“ zum Klingen bringen. Hinter dem Titel verbergen sich brandneue Texte nach Vorlagen aus uralter Zeit, nämlich die Psalme aus dem Alten Testament. Das waren seinerzeit provozierende Texte. Schumann versuchte, an diese Provokation anzuknüpfen. Mit der Musik des international bekannten Posaunisten bekommen seine Texte noch eine andere, meditative, aber auch rhythmisch-aggressive Dimension. Der Eintritt kostet 10 Euro.

(Quelle: Volksstimme, 03.11.2018)

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So

04

Nov

2018

Start für schönen Schulhof in Sicht

Sanierungsarbeiten an der Grundschule „An der Klosterwuhne“ sollen Anfang 2019 beginnen

Nach Jahren des Wartens soll es nun tatsächlich losgehen: Der Schulhof der Grundschule „An der Klosterwuhne“ soll für 560 000 Euro saniert werden. Bis alles fertig ist, wird es aber bis 2020 dauern.

„Am Ende haben wir einen schönen Schulhof“, sagt Schulleiter Torsten Olle. Davor steht jedoch eine über einjährige Bauzeit, die es zu überbrücken gilt. In drei Bauabschnitten wird der Pausenhof der Grundschule „An der Klosterwuhne“ grundlegend umgestaltet. Start soll voraussichtlich Anfang des neuen Jahres sein.

Geplant sind unter anderem ein Klassenzimmer unterm Baumdach, neue Spielgeräte und ein Kleinspielfeld. Außerdem wird im Rahmen der Maßnahme eine neue Feuerwehrzufahrt angelegt, die die Kosten um 100 000 Euro auf insgesamt 560 000 Euro steigen lässt. Zwei Drittel davon kommen aus dem Förderprogramm Soziale Stadt. Die Mittel sind teilweise bereits bewilligt, für die Feuerwehrzufahrt muss der Antrag noch gestellt werden.

Absprache mit Baufirma

Obwohl alles durchgeplant ist, hat der Stadtrat noch das letzte Wort und soll auf der Sitzung am 6. Dezember grünes Licht geben. Für Torsten Olle gilt es dann Bauarbeiten und Pausenzeiten unter einen Hut zu bekommen. Es sei klar, dass die Sanierung stark in den Alltag an der Schule eingreifen werde. „Bei 372 Kindern, die auf den Hof müssen, geht das nur in enger Absprache mit der Baufirma“, sagt er.

Bis Herbst 2020 werden sich die Arbeiten nach der aktuellen Planung hinziehen. In dieser Zeit ist somit auch mit Baulärm zu rechnen. „Das wird schon schwierig“, blickt der Schulleiter sorgenvoll voraus. Nach Jahren des Drängens auf eine Sanierung des maroden Pausenhofs will er sich davon aber nicht unterkriegen lassen. „Wir gucken einfach, wie es wird und freuen uns am Ende“, sagt er.

Spenden für Spielgerät

Weil noch Platz auf dem künftigen Schulhof sein wird, plant die Schule im kommenden Jahr eine Spendenaktion durchzuführen. „Damit wollen wir mindestens ein weiteres Spielgerät für unsere Kinder anschaffen“, sagt Torsten Olle.

Die Maßnahme umschließt auch die weitläufigen Außenflächen am Standort mit ein. Das Schulgebäude und die Sporthalle wurden bereits saniert.

„Am Ende haben wir einen schönen Schulhof“, sagt Schulleiter Torsten Olle. Davor steht jedoch eine über einjährige Bauzeit, die es zu überbrücken gilt. In drei Bauabschnitten wird der Pausenhof der Grundschule „An der Klosterwuhne“ grundlegend umgestaltet. Start soll voraussichtlich Anfang des neuen Jahres sein.

Geplant sind unter anderem ein Klassenzimmer unterm Baumdach, neue Spielgeräte und ein Kleinspielfeld. Außerdem wird im Rahmen der Maßnahme eine neue Feuerwehrzufahrt angelegt, die die Kosten um 100 000 Euro auf insgesamt 560 000 Euro steigen lässt. Zwei Drittel davon kommen aus dem Förderprogramm Soziale Stadt. Die Mittel sind teilweise bereits bewilligt, für die Feuerwehrzufahrt muss der Antrag noch gestellt werden.

(Quelle: Volksstimme, 03.11.2018)

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