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Di

18

Mai

2021

Wassersportler springen der Saison entgegen

„Cable Island“ öffnet am Sonnabend / Wenige nutzen Strandbaderöffnung an Neustädter und Barleber See

Magdeburgs Wasserski- und Wakeboard-Anlage „Cable Island“ startet am kommenden Sonnabend in die Saison. Die Strandbäder am Neustädter und Barleber See öffneten bereits am vergangenen Wochenende–wetterbedingt mit wenigen Badenden

Magdeburgs Wakeboarder haben gehörig gezittert. Nicht etwa, weil die Wassertemperaturen sich an der Schmerzgrenze bewegen – Wassersportler sind da hart im Nehmen. Vielmehr hatten sie die Befürchtung, dass ihre Saison ins Wasser fallen könnte. Die Auswirkungen der Corona Pandemie erreichen auch Magdeburgs Wassersportler. Hygienevorschriften und Abstandsregeln gelten ebenso wie an den Strandbädern auch an der Wasserski-Anlage „Cable Island“. Doch immerhin ermöglicht die jüngste Landesverordnung das Öffnen der Anlage. Maximal 25 Wassersportler je zwei Stunden erlaubt Am Sonnabend geht’s los, verkündet Jacqueline Böhlecke. Mittags, 12 Uhr, wird die Schleppliftanlage wieder in Betrieb genommen, um die Wakeboarder und Wasserskifahrer auf den Parcours zu schicken. „Maximal 25 Sportler, die jeweils Zwei-StundenSlots bekommen, dürfen zugleich übers Wasser gleiten. So, wie es die Landesverordnung für Sportler vorschreibt“, erklärt Jacqueline Böhlecke. Für Zuschauer oder Sonnenanbeter werden Liegewiese und Strand geöffnet. Gastronomisch können die Gäste jedoch nur am Imbiss bewirtet werden. Festzelt und Pavillon bleiben geschlossen. Bitter für Jacqueline Böhlecke, die mit ihrem Mann Carsten die Anlage betreibt. Die Gastronomie sei die eigentliche Einnahmequelle. Finanzielle Einbußen durch fehlende Feiern Bereits im vergangenen Jahr zehrten finanzielle Einbußen an der Substanz. Firmenfeiern, Jugendweihen, Geburtstage und andere Festveranstaltungen, mit denen normalerweise Geld reinkommt, wurden abgesagt. Es sei deprimierend, sagt Jacqueline Böhlecke. Denn momentan schaut es so aus, als würde es dieses Jahr nicht anders werden. Und das, nachdem bereits 2019 den Betreibern Sorgen- statt Sonnenfalten ins Gesicht trieb. Blaualgen-Alarm, der keiner war, hielt die Besucher fern. Zwar war die gesundheitsschädliche Alge tatsächlich am Neustädter gefunden worden, doch auf der anderen Seite des Sees. Die Wasserqualität an der Anlage sei top gewesen, die Leute blieben trotzdem weg. Erst die Alge, dann Corona – noch ein Coronajahr ist kaum zu kompensieren. Dennoch hofft die Betreiberin, dass nun wenigstens das Wetter ein bisschen mitspielt, der To-go Verkauf ein bisschen Geld einspielt, die Wassersportler ihre Runden drehen können, Stand-up-Paddler den See erkunden und der Corona-Spuk endlich mal ein Ende hat. Während die Wassersportler erst am kommenden Wochenende in die Saison starten, öffneten Magdeburgs Strandbäder bereits am vergangenen Sonnabend. Und obgleich das Wetter wahrlich zu wünschen übrig ließ, gab es ein paar Hartgesottene, die sich das Anbaden nicht nehmen ließen. 82 Badegäste trotzen dem wechselhaften Wetter Konkret waren es im Strandbad Barleber See seit Saisoneröffnung 73 Gäste und am Neustädter See neun Gäste. Auch wenn die Zahlen niedrig ausfallen, so zieht die Verwaltung dennoch ein positives Fazit, wie Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra mitteilt. „Wir konnten so alle Mechanismen, die aufgrund der 12. Landeseindämmungsverordnung beachtet werden müssen, erfolgreich testen.“ Diese können somit auch für die nun öffnenden Freibäder ab 21. bzw. 27. Mai sicher angewendet werden, erklärt sie. Strand- und Freibäder können im Zuge der Verordnung nämlich nur mit Auflagen und einer reduzierten Gästezahl betrieben werden. Zugang erhalten nur jene Personen, die ein negatives Testergebnis vorweisen können (PCR oder PoCAntigen-Schnelltest), das nicht älter als 24 Stunden ist. Zudem erhalten auf Nachweis auch jene Personen Zugang, die seit mindestens zwei Wochen vollständig geimpft sind oder eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes vorweisen können, dass sie in den vergangenen sechs Monaten von einer Corona-Erkrankung genesen sind. Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sind von diesen Beschränkungen ausgenommen. Zu den Auflagen gehört es auch, die Besucheranzahl zu begrenzen. Während der Barleber See immerhin 3000 Personen und im Strandbad Neustädter See höchstens 900 Menschen am Haupt- und Kinderstrand sowie 750 am FKK Strand Einlass gewährt wird, sind es in den Freibädern, die nun öffnen, doch deutlich weniger. Freibad Süd öffnet am Freitag für 600 Gäste So können ab Freitag ab 10 Uhr im Freibad Süd maximal 600 und im Erich-Rademacher Bad höchstens 950 Personen das Gelände betreten. Im Carl-Miller-Bad, das eine Woche später, am 27. Mai, öffnet, darf nicht mehr als 300 Badegästen Einlass gewährt werden. Aufgrund ihrer Besuchergrenzen werden die Freibäder täglich in zwei Blöcken öffnen (10 bis 14 Uhr und 15 bis 19 Uhr). Da in den Freibädern keine Tagesnutzung erfolgt, zahlen alle Gäste an der Kasse lediglich das Feierabendticket. In den Freibädern wird ebenso wie am Neustädter See und Barleber See eine Anwesenheitsliste geführt. Der Personalausweis beziehungsweise ein Reisepass sind vorzulegen.

(Quelle: Volksstimme, 18.05.2021)

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Mo

17

Mai

2021

Hundehalter in Sorge um Vierbeiner

Hundewiese Klosterwuhne erfreut sich großer Beliebtheit / Nutzer bemängeln Sicherheitslücke

Regelmäßig trifft sich die Gruppe auf der Hundewiese Klosterwuhne. Rund 20 Hundehalter gehören derzeit dazu. Vor gut einem Jahr haben sie sich zusammengeschlossen. Sie schätzen die Möglichkeiten vor Ort. Um ihre Tiere haben sie dennoch Angst.

Auf der Hundeauslaufwiese an der Klosterwuhne dürfen die Vierbeiner unangeleint ihrem Bewegungsdrang nachkommen. Aus Sicht ihrer Herrchen und Frauchen gibt es dabei aber einen akuten Sicherheitsmangel. Zwar ist zur Abgrenzung an der gut befahrenen Straße ein fester Zaun installiert, dieser lässt allerdings eine Lücke für den öffentlichen Weg, der an der Wiese entlang führt. Schon mehrmals sei es deshalb zu brenzlichen Situationen gekommen, berichten verschiedene Hundebesitzer. Dann nämlich, wenn einer ihrer Hunde einen Artgenossen auf der anderen Straßenseite entdeckt und geradewegs über die Straße stürmt. Schlimme Unfälle seien da vorprogrammiert, mahnen die Halter. Nicole Bezold kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Ihr damals einjähriger Mischling wäre schon einmal über die Straße gerannt. Glücklicherweise hätten die Autos gebremst. Auch deshalb hat sie „Charly“ heute angeleint. Mobiler Hühnerzaun für mehr Sicherheit Um dennoch ihre Hunde auf der Wiese frei laufen lassen zu können, hat sich die Gruppe eine Notlösung überlegt. Für 60 Euro ist ein mobiler Hühnerzaun angeschafft worden. Bei den gemeinsamen Treffen wird dieser vor die Gehweg-Lücke zur Straße gespannt. Einer der Hundebesitzer steht parat um die Passanten, die auf dem öffentlichen Weg unterwegs sind, durchzulassen. Die allermeisten reagierten freundlich auf das Hindernis. Einzelne hätten aber auch schon den Zaun weggetreten, berichtet Hans-Dieter Eichler. Das Recht liegt letztlich wohl auf Seiten der Fußgänger. Es ist schließlich ein öffentlicher Weg. „Der Durchgang muss gewährleistet werden.“ Der Gruppe der Hundehalter ist klar, dass der mobile Hühnerzaun keine Dauerlösung sein kann. Sie halten dennoch daran fest, weil sie sich damit etwas sicherer fühlen. So lässt sich beobachten, wie die Hunde im vollen Lauf vor dem Zaun, der eigentlich kein Hindernis wäre, abbremsen. Hans-Dieter Eichler hat sich um eine dauerhafte Lösung bemüht. Er hat sämtliche Fraktionen im Stadtrat angeschrieben und auf das Problem hingewiesen. Nur die AfD hat reagiert. Im März-Stadtrat brachte die Fraktion einen Antrag ein, der darauf abzielt, die „Hundeauslaufwiese Klosterwuhne mit geeigneten Mitteln so zu sichern, dass Hunde am nördlichen Ausgang nicht versehentlich in den Straßenverkehr geraten können“. Zur Begründung verwies AfD-Fraktionschef Frank Pasemann auf die Hinweise der Nutzer, wonach die vorhandene Absperrung für den sicheren Auslauf von Hunden unzureichend wäre und ein „erhebliches Gefährdungspotenzial für Hund und Straßenverkehr besteht“. Der Stadtrat hat den AfD-Antrag mehrheitlich abgelehnt. Das Ansinnen der Fraktion FDP/Tierschutzpartei den Vorschlag, zur Beratung in die Ausschüsse zu überweisen, fand ebenfalls keine Mehrheit. Im April hievte der AfD-Rat Frank Pasemann das Thema erneut auf die Tagesordnung. Diesmal in Form einer Anfrage an die Verwaltung. Darin will er unter anderem wissen, welche Sicherungsmaßnahmen die Stadt für möglich halte und wie viel dies kosten würde. Eine Antwort steht noch aus. „Es geht um unsere Tiere“, betont Hans-Dieter Eichler. Die Hundebesitzer drängen auf eine zeitnahe Lösung. Sie pochen darauf, dass der vorhandene Zaun verlängert wird. Am Eingang könnte eine Art Tor installiert werden. Dagegen spricht wohl der öffentliche Status des Gehwegs.

(Quelle: Volksstimme, 14.05.2021)

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Mi

28

Apr

2021

Film zum Stadtteiljubiläum

Video über Geschichte des Wohngebiets Nord

Anlässlich des Jubiläums „40 Jahre Gesamtübergabe Magdeburg Nord“ hat das Stadtteilmanagement Neustädter See/Kannenstieg ein Video zusammengestellt. Darin sind die Anfänge des Wohngebiets bis heute dargestellt. Der 20-minütige Film wurde jetzt im Vorfeld des Tags der Städtebauförderung am 8. Mai veröffentlicht und ist unter www.neustaedtersee.de/video-archiv zu finden.

(Quelle: Volksstimme, 28.04.2021)

Mi

21

Apr

2021

Auf den Spuren jüdischer Orte

„Kennt ihr jüdische Orte in Magdeburg?“ Das war kürzlich eine der Einstiegsfragen in einen Web-Workshop für eine Gruppe von Schülern der 9. Klassen der IGS „Regine Hildebrandt“. Das Jüdische Museum Berlin bietet Projektwochen für weiterführende Schulen rund um die Website „Jewish Places“ (dt. jüdische Orte) an. Die Schüler beantworteten Fragen des Moderators Alex, diskutierten mit der Moderatorin Adi aus Israel und versuchten Standorte von Synagogen oder jüdischen Friedhöfen in Deutschland auf der Internetplattform zu finden. Ein Spaziergang zu jüdischen Orten in Magdeburg konnte nur auf der Website durchgeführt werden. Er war aber für die Schüler Anlass zu beschließen, in Zukunft das auch tatsächlich zu unternehmen. Dann vielleicht im Rahmen einer kompletten Projektwoche in Magdeburg, wie Hans-Henning Münch, Fachleiter Gesellschaftswissenschaften, berichtet.

(Quelle: Volksstimme, 21.04.2021)

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Mo

19

Apr

2021

„Seeblick“ hatte Glück im Unglück

Nach Feuerwehreinsatz kaum Schäden in Restaurant und Bowlinganlage

Nach dem Feuer im Restaurant „Seeblick“ ist Betreiber Jens Heppner froh, dass sich der Schaden in Grenzen hält. Die Solaranlage auf dem Dach war offenbar durch einen technischen Defekt in Brand geraten.

 „Am Ende war es Glück im Unglück“, meint Jens Heppner am Tag nach dem Feuer in seinem Restaurant „Seeblick“ am Neustädter See. Glück deswegen, weil es kaum Schäden im Inneren des Gebäudes gibt. „Die Feuerwehrleute haben sehr darauf geachtet, dass kaum Löschwasser eindringt“, sagt er und ist deswegen sehr dankbar. „Ich bin gestern Morgen schon durch die Reihen der Einsatzkräfte gegangen und habe mich bedankt“, erklärt er. Ein Unglück ist es dennoch. Denn der Schaden, den das Feuer an der Photovoltaik-Anlage verursacht hat, ist entgegen der ersten Schätzung der Feuerwehr vor Ort wohl noch größer. Sechsstellig könnte es werden. Die Versicherung will nächste Woche kommen. Bis dahin muss er hoffen, dass kein Wolkenbruch kommt und das Unglück verschlimmert. Zusätzlicher Rohrbruch Zu allem Überfluss gab es am Nachmittag nach dem Brand auch noch einen Wasserrohrbruch auf dem Außengelände, mutmaßlich durch die Löscharbeiten verursacht, so dass er sich diesem Problem auch noch stellen musste, erzählt Heppner, der den „Seeblick“ vor 25 Jahren übernommen hat. Eröffnet hatte die Kegelbahn samt Kiosk und Restaurant noch mal zehn Jahre früher, „genau am 7. Oktober, dem Tag der Republik“, sagt er. Es sei der Wunsch eines SED Funktionärs gewesen, am Seeufer kegeln zu können. Seitdem steht „Heppi“, wie ihn jeder kennt, eigentlich jeden Tag hinter dem Tresen. Neugierig seien die Leute am Tag zuvor gekommen, um zu schauen, was vom Restaurant übrig geblieben sei. „Seeblick abgebrannt“, lautete eine Schlagzeile im Internet. Und wenn man nur von Weitem die große Rauchsäule gesehen hatte, die sich durch das Feuer über dem Gebäude gebildet hatte, musste man auch das Schlimmste annehmen. Doch das Restaurant steht noch. Und es ist auch weiter in Betrieb. Wegen der Corona Verordnung ist es wie alle anderen gastronomischen Einrichtungen seit Anfang November für Gäste geschlossen. Mit Koch und Servicekraft hält Jens Heppner aber bislang die Stellung, bietet Essen zum Mitnehmen an und kocht für den gemeinnützigen Verein „Machteburjer mit Herz“. Terrassenbetrieb geplant „Wir planen derzeit einen Terrassenbetrieb, sobald es wieder möglich ist“, sagt er. Dass bald wieder Gäste direkt in den „Seeblick“ gehen können, daran glaubt er aktuell nicht. Die Brandursache soll nach Angaben der Ermittler der Polizei vor Ort eindeutig ein technischer Defekt sein, sagt er. Offiziell bestätigen konnte diese das gestern nicht, da die Pressestelle nicht mehr erreichbar war. „Wir haben eine Kamera mit Bewegungssensor auf dem Dach. Die hat erst die Feuerwehrleute aufgenommen“, sagt Jens Heppner.

(Quelle: Volksstimme, 17.04.2021)

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Mo

19

Apr

2021

Polizei sucht nach Vermisstem

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach einem 52-jährigen Magdeburger. Der Mann wurde letztmalig am Donnerstag, 15. April 2021, gegen 6 Uhr, an seiner Wohnanschrift im Bereich der Salvador-Allende-Straße gesehen, teilte die Polizei mit. Die Polizei führte Suchmaßnahmen nach dem Vermissten durch. Hierfür waren ein Polizeihubschreiber sowie ein Fährtenspürhund im Einsatz, hieß es dazu weiter. Der Vermisste wird wie folgt beschrieben: circa 170 Zentimeter groß, schlanke Gestalt, blaugraue Augen, braune, kurze Haare. Zeugen, die Hinweise zu dem Vermissten geben können, werden gebeten, sich unter 0391/546-3295 im Polizeirevier zu melden.

(Quelle: Volksstimme, 17.04.2021)

Fr

16

Apr

2021

Solaranlage auf dem „Seeblick“ brennt

Rauchschwaden sind weithin sichtbar/ Betrieb soll weitergehen

Zu einem Großeinsatz musste die Magdeburger Feuerwehr am Donnerstagmorgen ausrücken. Über dem Stadtteil Neustädter See standen dichte Rauchschwaden, die weithin sichtbar waren. Gegen 7.55 Uhr waren zuvor mehrere Anrufe in der Einsatzleitstelle eingegangen: Im Restaurant „Seeblick“ am Ufer des Badesees war ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben des Einsatzleiters vor Ort ging das Feuer von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach aus. Eine Fläche von gut 100 Quadratmetern war betroffen und stand in Flammen. Die Einsatzkräfte versuchten, so wenig Wasser wie möglich bei ihren Löscharbeiten einzusetzen, um die Schäden im Restaurant und in der Bowlinganlage so gering wie möglich zu halten. So konnte das Feuer auch schnell gelöscht werden. Dennoch ist nach erster Schätzung vor Ort ein Schaden von gut 50000 Euro entstanden. Warum das Feuer auf dem Dach ausgebrochen ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Ein technischer Defekt an der Anlage sei denkbar, hieß es vor Ort. Die Brandursachenermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen, ein Ergebnis stand gestern noch aus. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Magdeburg auch die Freiwillige Feuerwehr Rothensee sowie Polizei und Rettungsdienst. Insgesamt waren 48 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzte gab es keine. Aufgrund der Rauchentwicklung wurden die Anwohner der unmittelbaren Umgebung, vor allem die Bewohner der Zehngeschosser an der Salvador-Allende-Straße, dazu aufgerufen, vorsichtshalber ihre Fenster geschlossen zu halten. Das Restaurant „Seeblick“ könnte in diesem Jahr eigentlich sein 25-jähriges Bestehen feiern. Aufgrund der CoronaVerordnung ist es allerdings seit Monaten geschlossen. Betreiber Jens Heppner bietet aber seit November einen Außer-Haus-Verkauf an. Auch für den Verein „Machteburjer mit Herz“ kochte er. Am Abend meldet er sich bei der Volksstimme und will vor allem Dank ausrichten. „An die Einsatzkräfte und die vielen Hilfsangebote“, wie er sagt. Der Betrieb soll weitergehen.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2021)

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Di

13

Apr

2021

40 Jahre Wohngebiet Nord: Vorerst keine Feier zum Jubiläum

Am 9. April 1981 wurden die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg offiziell an die Bewohner übergeben

Ein Jubiläum hätte in diesen Tagen im Wohngebiet Nord gefeiert werden können – wenn denn die Umstände andere und große Feierlichkeiten möglich gewesen wären. So ging der 9. April am vergangenen Freitag aber relativ unbeachtet vorbei. Dabei wurde an jenem Tag vor 40 Jahren die offizielle Gesamtübergabe des Wohngebiets Nord an dessen Bewohner mit einem großen Volksfest gefeiert. „Was sich damals auf dem Festplatz und am Ufer des Neustädter Sees vollzogen hat, nimmt das Stadtteilmanagement zum Anlass, die Zeit seither zu beleuchten“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Da es aktuell coronabedingt keine größeren Veranstaltungen geben kann, schlägt er dazu zunächst einen anderen Weg ein.

Video zeigt Entwicklung

Zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung am 8. Mai wird es deshalb auf dem stadtteileigenen Youtube-Kanal ein Video zur Entwicklung des Wohngebietes geben, kündigt er an. Außerdem ist eine Fotoausstellung entstanden, „die momentan leider noch nicht präsentiert werden kann“, so Marcel Härtel weiter. „Sobald es möglich sein wird, erwartet alle Interessierten ein Blick auf die letzten 40 Jahre in Nord“, verspricht der Stadtteilmanager. Das Neubaugebiet Magdeburg-Nord entstand aufgrund der akuten Wohnraumnot in der DDR. Es galt zugleich als Prestigeobjekt. Im Zuge eines großangelegten Wohnungsbauprogramms wurde der Stadtteil mit Hilfe desindustriellen Wohnungsbaus in Plattenbauweise innerhalb von zehn Jahren aus dem Boden gestampft. Der Grundstein wurde am 15. Februar 1973 gelegt; in den Folgejahren entstand ein Neubaugebiet aus mehrgeschossigen Häusern in Plattenbauweise. Das zunächst als Magdeburg-Nord bezeichnete Neubauvorhaben umfasste neben dem heutigen Stadtteil Kannenstieg auch den östlich gelegenen Stadtteil Neustädter See. Die organisatorische Trennung in zwei Stadtteile erfolgte erst später entlang der ebenfalls in den 1970er Jahren entstandenen Stadtautobahn Magdeburger Ring.

Nähe zu Zoo und See

Die Bauarbeiten an den Wohnquartieren dauerten bis 1981, die Umfeldgestaltung währte zwei Jahre länger. Gründe für die Wahl des Bauplatzes waren das Fernwärmeangebot des Heizkraftwerks Rothensee sowie die durch den Neustädter See und Zoo bestehenden Naherholungsmöglichkeiten.

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2021)

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Fr

09

Apr

2021

Gefundenes Fressen für Ratten am Neustädter See

Essensreste und Futterstellen sorgen für wachsende Population

Zumeist lösen sie Ekel aus und genießen auch sonst keinen guten Ruf. Ratten gelten als Überträger gesundheitsschädlicher Keime und werden schnell zur Plage. Um dies zu verhindern, sind im vergangenen Jahr vor allem im Bereich des Neustädter Sees und der Ottersleber Teiche Köder ausgelegt worden. Mit mäßigem Erfolg: Herumliegende Lebensmittelreste machten die Köder unattraktiv. Für die Fraktionsmitglieder der Gartenpartei/Tierschutzallianz Grund genug, via Ratsantrag ein Konzept zur Ursachenbekämpfung einzufordern. Sie sehen insbesondere das Füttern von Wasservögeln und die damit einhergehenden herumfliegenden Reste als Grund für die erstarkende Rattenpopulation in diesen Bereichen. Das gewünschte Konzept beinhalte das Aufstellen von Hinweisschildern, die auf die Folgen des Fütterns aufmerksam machen. Im Blick sei dabei nicht nur der Verweis auf eine mögliche Rattenplage, sondern auch die Überfütterung der Wasservögel. Greife der Appell an die Vernunft der Bürger nicht, müssten weitere auszuarbeitende Maßnahmen ergriffen werden, so die Fraktionsmitglieder.

Versteck mit 20 Kilogramm Vogelfutter entdeckt

Die Stadtverwaltung sieht hingegen keinen Anlass zur Erarbeitung eines Konzeptes. Die eigentliche Fütterung von Wasservögeln ziehe eine Vermehrung der Ratten im Grunde nicht nach sich, weil das Futter relativ schnell auf den Gewässerboden sinkt und damit nicht mehr zugänglich ist, heißt es in ihrer Stellungnahme. Vielmehr seien versteckte Futterstellen ein Problem. Bei einer Kontrolle des Gesundheits- und Veterinäramtes sei beispielsweise eine versteckte Futterstelle mit circa 20 Kilogramm Vogelfutter entdeckt und beseitigt worden. Grundlegend könne das Füttern von Wasservögeln jedoch mit einer neuen Gefahrenabwehrverordnung verboten werden.

Mit neuer Verordnung das Füttern verbieten

2012 hatte die Stadtverwaltung schon einmal einen derartigen Vorstoß gewagt, kam damit jedoch nicht durch. Im kommenden Jahr wird dem Stadtrat eine neue Gefahrenabwehrverordnung zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Dann könne auch über ein Fütterungsverbot für Wasservögel diskutiert werden, heißt es aus der Stadtverwaltung. Wofür das Gesundheits- und Veterinäramt in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bürgerservice und Ordnungsamt jedoch sorgen will, sei das Aufstellen von Hinweisschildern im genannten Bereich. Obgleich diese nur Appellcharakter haben können.

 

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2021)

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Fr

09

Apr

2021

Aus für Bowlingbahn am Pfahlberg

Betreiber gibt mehrere Gründe für das Schließen des Freizeitcenters an

Die Bowling World am Pfahlberg schließt. Nichts rollt mehr auf den Bahnen. Wie Geschäftsführer Stefan Frenkel bekanntgab, werde das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie zum Monatsende den Betrieb einstellen. Das 25-jährige Bestehen hätte die Bowling World (früher U. S. Play) im Dezember gefeiert. Doch dazu wird es nicht kommen. Die Gründe dafür seien vielfältig, wie Stefan Frenkel erklärt.„Am Ende waren es mehrere Dinge, die zusammenkamen.“ Zum einen sei eine Einigung mit dem Vermieter des Objektes hinsichtlich einer Mietminderung angesichts der pandemiebedingten Schließung nicht möglich gewesen. „Hundert Prozent Miete bei komplettem Umsatzausfall können wir beim besten Willen nicht leisten. Hinzu kam, dass wir seit Monaten auf die staatlichen Corona-Hilfen warten.“ Erst jetzt sei die Novemberhilfe ausgezahlt worden. Auf die Dezember-, Januar-, Februar- und Märzzahlung warte er noch. Ausstehende Zahlungen, die nicht kompensiert werden konnten. Auch die Vergnügungssteuer, die Magdeburg auf Bowlingbahnen erhebt, habe für den finanziellen Engpass gesorgt. Mehr als 100 000 Euro, so der Geschäftsführer, habe er in den vergangenen acht Jahren gezahlt. „Magdeburg ist eine der wenigen Städte, die eine Vergnügungssteuer auf Bowlingbahnen erhebt. An keinem der neun weiteren Standorte, an denen ich Bowlingcenter betreibe, ist das der Fall.“ Er habe versucht, dagegen vorzugehen, zu argumentieren, dass es sich um einen Sport handele und ihn mit Golf und Tennis, für die nicht gezahlt werden muss, gleichgesetzt – vergebens. 40 Euro erhebt die Stadt pro Bowlingbahn und pro Monat Vergnügungssteuer, bestätigt Stadtsprecher Michael Reif. 30 Bowlingbahnen umfasste die Anlage, die so jährlich mit 14 400 Euro zu Buche schlug. Final habe die schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr noch ihr Übriges getan, erklärt Stefan Frenkel. „Dadurch hatte ich beispielsweise immer Probleme mit der Rekrutierung von Personal. Studentische Hilfskräfte ohne Auto kamen nicht zur Arbeit.“ Und letztlich seien es auch Kunden ohne Pkw oder unter 18-Jährige gewesen, die das Bowlingcenter nicht erreichten. Mit der Schließung der „Bowling World“ und des dazugehörigen Restaurants „Chicago’s“ verlieren rund 30 Festangestellte ihren Job. Hinzu kommen zahlreiche Aushilfskräfte. Eine Entscheidung, die dem Geschäftsführer alles andere als leicht gefallen ist. „Ich hätte so gern im Dezember unser 25-Jähriges gefeiert“, sagt er. „Es tut mir für meine Mitarbeiter sehr leid und für die Magdeburger.“ Als Standortleiter kam Stefan Frenkel vor knapp 25 Jahren nach Magdeburg, führte dann fast 23 Jahre die Geschäfte. 2016 ließ er das Bowling Center komplett umbauen und modernisieren, 2018 investierte er noch einmal rund 150 000 Euro in neue Steuerungstechnik für die Bahnen. Was aus der Anlage wird, ob er sie zurückbauen muss oder ein Interessent die Anlage übernimmt, ist noch ungewiss, erklärt er. In diesem Jahr hätte die Bowling World am Pfahlberg ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert, doch dazu wird es nicht mehr kommen. Das Freizeitcenter muss schließen. Eine zu hohe Miete, das Zahlen einer Vergnügungssteuer sowie eine schlechte ÖPNV-Anbindung seien laut Geschäftsführer Gründe dafür.

 

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2021)

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