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Herzlich Willkommen am Neustädter See - Unser Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg

Neuigkeiten

Di

16

Okt

2018

Verwaltung erklärt die freie Schrote

Das Stadtplanungsamt lädt am den 22. Oktober zu einer Bürgerversammlung in den Stadtteiltreff „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße 11 ein. Um 18 Uhr wird das geplante Vorhaben der Verwaltung, die Schrote entlang des Neustädter Sees zu renaturieren, vorgestellt.

Auf einer Länge von ungefähr 950 Metern plant die Stadtverwaltung, die derzeit verrohrte Schrote entlang des Neustädter Sees mit Hilfe von Fördermitteln wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Durch die Freilegung soll das Wohnumfeld am Neustädter See noch attraktiver gestaltet werden, erhofft sich die Verwaltung.

Der Fördermittelbescheid als Voraussetzung für das geplante Vorhaben soll im Januar 2019 vorliegen. Der Baubeginn ist für Ende 2020 geplant; bis Dezember 2021 soll die Baumaßnahme fertiggestellt sein. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf 6,57 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich aus EU-Fördermitteln in Höhe von 5,1 Millionen Euro, einem Anteil von Bund und Land (919 800 Euro) sowie einem städtischen Eigenanteil (459 900 Euro) zusammen.

Gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und des Wasserhaltsgesetzes sollen Verrohrungen von Gewässern zurückgebaut und renaturiert werden, argumentiert die Verwaltung. Durch den geöffneten Gewässerlauf finde eine Biotopvernetzung statt. Zudem werde die Selbstreinigungskraft des Gewässers erhöht.

(Quelle: Volksstimme, 16.10.2018)

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Do

11

Okt

2018

Fernwärme wird unterbrochen

Sanierung von Versorgungsleitungen

Die SWM wollen in der Nacht zu morgen im Norden von Magdeburg teilweise die Fernwärmeversorgung unterbrechen. Zur Vorbereitung und Sicherstellung der kommenden Heizperiode seien Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Fernwärmetrasse im Bereich Dr.-Grosz-Straße notwendig. Darum sei es nötig, die Fernwärmeversorgung im Versorgungsgebiet Neustädter See zu unterbrechen. Die Arbeiten werden in der Zeit vom 11. Oktober (23 Uhr) bis 12. Oktober (5 Uhr) vorgenommen. Die Unterbrechung der Wärme- und Warmwasserversorgung sei für die Kunden in dem genannten Gebiet leider unvermeidlich, so die SWM.

Folgende Straßen sind betroffen: Albert-Schweitzer-Straße, Am Vogelgesang, Am Seeufer, Bördebogen, Dr.-Grosz-Straße, Heideweg, Im Brunnenhof, Im Steingewände, Klosterwuhne, Lumumbastraße, Neustädter Platz, Pablo-Neruda-Straße, Salvador-Allende-Straße, Schrotebogen, Victor-Jara-Straße, Zielitzer Straße, Ziolkowskistraße und die Zooallee.

„Wir gehen davon aus, dass die Wärmeversorgung in den Morgenstunden des 12. Oktober wieder voll gewährleistet werden kann“, so SWM-Pressesprecherin Cornelia Kolberg.

Die Städtischen Werke Magdeburg bitten um Verständnis für diese Maßnahme.

(Quelle: Volksstimme, 11.10.2018)

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Mo

08

Okt

2018

Streit um die Schrote

Befürworter hoffen auf Verbesserung für Fauna und Stadtklima, Kritiker fürchten um Wohnumfeld

Anders als geplant hat der Stadtrat nach einer kontroversen Diskussion noch nicht über die Freilegung der Schrote im Norden der Stadt entschieden. Bei einer Bürgerversammlung soll das Projekt zunächst den Bewohnern des Stadtteils genau vorgestellt und mit ihnen über das Für und Wider gesprochen werden.

Das ist kein Pappenstiel: Für 6,57 Millionen Euro könnte die Schrote auf einer Länge von 900 Metern entlang des Neustädter Sees wieder freigelegt werden. Den größten Brocken der Investition würde mit 5,2 Millionen Euro die Europäische Union übernehmen. 920 000 Euro kämen vom Land Sachsen-Anhalt, den Rest von etwas mehr als 400 000 Euro würde die Stadt übernehmen.

Nur: Möchte die das überhaupt? Eine Vorlage der Verwaltung, das Vorhaben in Angriff zu nehmen und die Fördermittel zu beantragen, war nach einer umfangreichen Diskussion im Magdeburger Stadtrat wieder zurückgezogen worden.

Der Baubeigeordnete Dieter Scheidemann hatte zunächst für das Vorhaben geworben: Nach dem Gesetz sei die Stadt verpflichtet, Gewässer zu erhalten und zu pflegen. „Ökologisch ist das nur möglich mit freien Gewässern“, so der Dezernent. Und auch fürs Stadtklima seien freie Gewässer wichtig. Zwar befindet sich in der Nachbarschaft der Neustädter See, doch ein Fließgewässer verhalte sich völlig anders. Ein fließendes Gewässer, das naturnah gestaltet sei, könne besondere Erholungsräume schaffen, warb der Beigeordnete für das Thema.

So günstig gibt es das nie wieder

Zwar hatte die Stadt auch für andere Stellen den Einsatz der Fördermittel geprüft – doch aufgrund der komplizierten Situation an anderen Stellen kämen die vorerst nicht infrage. „Hier wäre das Vorhaben relativ einfach umsetzbar“, sagte Dieter Scheidemann. Inwiefern für eine Freilegung der Schrote Schlafstätten von Fledermäusen verändert werden müssten, werde geprüft, sagte der Baubeigeordnete auf den Hinweis von Jürgen Canehl von den Bündnisgrünen. Abgewogen werden müsse aber auch der Vorteil für die Bewohner der Fließgewässer.

Deren Unterstützung machte Fraktionschef Olaf Meister deutlich: „Irgendwann wird eine Freilegung der Schrote ohnehin fällig. Und so günstig gibt’s das nie wieder“, sagte er mit Blick auf den hohen Zuschuss durch die EU.

Gegenwind auch von Trümpers Genossen

Und auch die Fraktion CDU/FDP/BfM steht hinter dem Vorschlag. Christdemokrat Frank Schuster sagte: „Der Stadtrat hat beschlossen, solche Flussläufe zu öffnen. Und da die Kanaldeckel mehr als 40 Jahre alt sind, muss da irgendwann eh investiert werden.“ Dies bestätigte Dieter Scheidemann mit Blick auf den Austausch mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz.

Gegenwind gab es aus anderen Fraktionen. Und auch die Sozialdemokraten ließen ihren Oberbürgermeister in Sachen Fließgewässer auf dem Trockenen sitzen. SPD-Fraktionschef Jens Rösler sprach von einer ökologischen Mogelpackung, deren Kosten-Nutzen-Faktor fragwürdig sei. Er sagte: „Die Sohle liegt drei bis dreieinhalb Meter tiefer. Man müsste eine 14 Meter breite Schneise anlegen. Das wäre eine Gefahr für die Grünanlage.“ Röslers Fraktionskollege Marko Ehlebe berichtete davon, dass die Schrotefreilegung auch im Ortsverein Nord der Sozialdemokraten diskutiert worden sei – und dort habe es keine Befürworter für das Vorhaben gegeben.

Roland Zander von der Magdeburger Gartenpartei war auch im Viertel unterwegs und konnte während des Vor-Ort-Termins bei den Nachbarn ebenfalls keine Zustimmung ausmachen. Neben der auch von der Gartenpartei formulierten Sorge um Fledermäuse seien die Eingriffe in die Struktur des Viertels erheblich. „Da verschwindet zum Beispiel ein Rodelberg“, so Roland Zander. Bei der Gartenpartei ist sogar von einem Einschnitt von vier Metern ins Gelände die Rede.

Andrea Nowotny aus der Fraktion Die Linke/Future forderte, die Bevölkerung mitzunehmen. Und so soll es denn sein. Als Grund, die Drucksache vorerst zurückzuziehen, nannte Oberbürgermeister Lutz Trümper den Plan, in einer Bürgerversammlung noch im Oktober die Anwohner am Neustädter See darüber zu informieren, was die Freilegung der Schrote dem Viertel bringen kann.

Termin für die Bürgerinformationsveranstaltung zur möglichen Freilegung der Schrote am Neustädter See ist Montag, 22. Oktober, 18 Uhr, im Stadtteiltreff Oase in der Pablo-Neruda-Straße 11.

(Quelle: Volksstimme, 08.10.2018)

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Fr

05

Okt

2018

Bunter Wochenbeginn

Veranstaltungsreihe im Stadtteiltreff „Oase“

In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien waren Kinder und Eltern im Stadtteiltreff „Oase“ kreativ. Mit Fingermalfarben gestalteten sie gemeinsam ein ca. sechs Meter langes Banner mit dem Schriftzug „Kunterbunter Wochenbeginn“ für die gleichnamige Veranstaltungsreihe. Neben ihren Handabdrücken verzierten die kleinen und großen Künstler das Banner mit Herzen, Blumen und anderen Accessoires. Zur Freude aller Beteiligten hängt das Kunstwerk im Eingangsbereich des Stadtteiltreffs.

Nach den Ferien geht es kunterbunt weiter. Dann stehen immer montags von 15 bis 17 Uhr u. a. Bowling, Light Graffiti, Halloween, Backen und Basteln auf dem Plan. Weitere Infos unter www.neustaedtersee.de/stadtteilmanagement.

(Quelle: Volksstimme, 05.10.2018)

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Fr

05

Okt

2018

Neuer Nähkurs für kreative Ideen

Im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, findet jeden Donnerstag von 15 bis 16.30 Uhr ein neuer Nähkurs statt. Die Magdeburger Modedesignerin Manuela Markgraf stellt ihr Wissen und Können denjenigen zur Verfügung, die Lust haben, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Willkommen sind Teilnehmer jedes Alters, die Interesse an Mode haben, und sie selber herstellen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, Nähmaschinen, Stoffe und andere Materialien werden gestellt. Wer genaue Vorstellungen hat, kann auch eigene Stoffe mitbringen. Genäht werden Kleidungsstücke zum Selbsttragen, aber auch Taschen für den Einkauf oder den Strand und kreative Kissenbezüge. Nähere Infos unter Tel. 0176/76 57 40 42.

(Quelle: Volksstimme, 05.10.2018)

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Di

02

Okt

2018

Herzliche Einladung zur Bürgerversammlung

Freilegung / Renaturierung der Schrote am Westufer des Neustädter Sees

Auf einer Länge von ca. 950 m plant die Stadtverwaltung die derzeit verrohrte Schrote mit Fördermitteln wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen.

Dieses Vorhaben will die Stadtverwaltung ergebnisoffen zur Diskussion stellen und lädt Sie ganz herzlich zu dieser Bürgerversammlung ein.

Datum, Zeit: Montag, 22.10.2018, 18 Uhr bis ca. 20 Uhr

Ort: Stadtteiltreff "Oase", Pablo-Neruda-Straße 11, 39126 Magdeburg

Für die Stadtverwaltung stellt sich die Baumaßnahme Freilegung / Renaturierung der Schrote wie folgt dar:

Städtebauliche Zielsetzung

Wohnumfeldverbesserung: Durch die Freilegung / Renaturierung der Schrote attraktive Gestaltung des derzeitigen reinen Abstandsgrüns (östlich der Hochhäuser) und der spontan begrünten Brachfläche (nördlich Barleber Str.). Der Gewässerlauf ist wieder erlebbar.

Umweltaspekte

Gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und das Wasserhaltsgesetz (WHG) sollen Verrohrungen von Gewässern zurückgebaut und renaturiert werden. Durch den geöffneten Gewässerlauf findet Biotopvernetzung statt, und die Selbstreinigungskraft wird erhöht.

Zeitplanung

Als Voraussetzung soll im Januar 2019 der Fördermittelbescheid vorliegen.

Baubeginn mit Abrissmaßnahmen ist für Ende 2020 geplant.

Bis Dezember 2021 soll die Baumaßnahme fertiggestellt sein.

Fördermittel / Kosten

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf 6,57 Mill. €. Diese Summe setzt sich wie folgt zusammen: EU-Fördermittel (EFRE) 5.190.300 €, Anteil Bund und Land 919.800 € und städtische Eigenanteil 459.900 €.

(Quelle: Stadtplanungsamt)

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Di

02

Okt

2018

Knappe Mehrheit für Fische in Nord

Großprojekt Aquarium: 3823 Leser beteiligen sich an Volksstimme-Umfrage zum Standort

Magdeburg soll ein Aquarium bekommen. Eine Umfrage der Volksstimme macht deutlich: Mehrere tausend Leser sind für das neue Großprojekt des Zoos. Doch wo soll die Attraktion einst gebaut werden? Am Zoo oder in der Innenstadt? Die Leser sind geteilter Meinung.

Wo soll Magdeburgs neues Aquarium gebaut werden? Das wollte die Volksstimme wissen. Insgesamt 3823 Leser haben sich an der Umfrage beteiligt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, fest steht trotzdem: Der Wunsch nach einem Aquarium ist da. Fast 89 Prozent der Teilnehmer haben sich für den Bau solch einer neuen Attraktion in Magdeburg ausgesprochen.

Jedoch gehen die Meinungen in puncto Standort auseinander. Rund 54 Prozent finden, dass das Aquarium direkt neben den Zoo gehört. Im Internet stimmten 1952 Leser dafür, am Telefon waren es 102. Gut jeder dritte Leser sieht das anders und wünscht sich den Bau dieser Attraktion im Stadtzentrum. Mit 1341 Personen waren es rund 35 Prozent, die für diese Variante gestimmt haben – 113 am Telefon und 1228 im Internet. Nur jeder Zehnte hat sich ganz gegen das Großprojekt ausgesprochen, insgesamt waren das 410 Leser.

Hintergrund: Geht es nach der Vision des Zoodirektors Kai Perret, soll sich das Aquarium mit den größten Europas messen können. Als Standort hat er den Platz im Norden des Zoos an der Salvador-Allende-Straße, nahe dem Neustädter See, vorgesehen.

Circa 50 bis 60 Millionen Euro soll das Projekt kosten und zum Großteil mit Fördergeldern der EU bezahlt werden. Die Frage, wie realistisch das Ganze ist, könnte eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie beantworten. Noch sind die Ergebnisse nicht öffentlich. Doch laut Volksstimme-Informationen werden darin auch alternative Standort-Optionen aufgeführt, wie zum Beispiel die Freifläche am Universitätsplatz. Kai Perret hatte sich auf Nachfrage ganz klar für den Platz am Zoo ausgesprochen und auf den Mehrwert verwiesen. Vertreter aus Handel und Tourismus hingegen würden den Bau im Stadtzentrum bevorzugen – um die Innenstadt zu beleben.

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So

30

Sep

2018

Wohin mit dem Aquarium?

Neben dem Zoo oder in der Innenstadt: Studie thematisiert den Standort

Direkt am Magdeburger Zoo soll ein europaweit einzigartiges Aquarium entstehen. So lautet der Plan des Zoodirektors. Doch laut Machbarkeitsstudie könnten auch andere Standorte infrage kommen. Aus Sicht des Handels und Tourismus wäre die Fläche am Uniplatz perfekt geeignet.

Ein Aquarium, das sich mit den größten Europas messen kann, soll nördlich des bisherigen Zoogeländes entstehen. So sieht zumindest die Vision von Zoodirektor Kai Perret aus. Mittels einer Machbarkeitsstudie wurde jetzt geprüft, wie realistisch die Idee dieser mehr als 50 Millionen Euro teuren Investition ist. Den Mitgliedern des Aufsichtsrates liegen die Ergebnisse vor, im Dezember soll darüber beraten werden.

Öffentlich zugänglich sind die Daten bisher nicht. Doch mehrere Quellen haben der Volksstimme bestätigt: Auch die Frage nach einem alternativen Standort wird in der Studie aufgeworfen. „Ob ein anderer Standort besser oder sinnvoller ist, steht dort nicht“, sagt Zoodirektor Kai Perret auf Nachfrage der Volksstimme. Er räumt aber auch ein, dass alternative Standorte für das neue Aquarium, wie zum Beispiel auf dem unbebauten Gelände am Universitätsplatz, angeführt werden.

Angesprochen auf den möglichen Bau des Aquariums im Zentrum der Stadt macht Kai Perret deutlich: „Was betrachtet werden muss, sind die Synergien zum Zoo. Wir sind auf einen Mehrwert bedacht.“ Heißt: Zoo und Aquarium würden gegenseitig von den Besuchern profitieren. Stehe das Aquarium irgendwo in der Innenstadt, hätte der Zoo nichts davon, meint der Direktor.

Plus für den Breiten Weg

Ganz anders sieht man es unter anderem bei der IG-Innenstadt. Sprecher Arno Frommhagen: „Aus rein egoistischer Sicht wäre das Grundstück am Universitätsplatz perfekt.“ Ein solcher Besuchermagnet würde den Breiten Weg beleben. Dort fehle es an Menschen und Fußgängerverkehr. Arno Frommhagen betont, wie begeistert man bei der Interessengemeinschaft von der mutigen Idee des Zoodirektors ist. Genau solche nachhaltigen Konzepte brauche die Stadt.

Frommhagen wirft zusätzlich den Standort Hyparschale in den Raum. Auch dort sollte geprüft werden, ob ein Aquarium möglich ist. Städtebaulich favorisiert der IG Innenstadt-Sprecher allerdings den Uniplatz.

Ähnlich sieht es Sandra Yvonne Stieger, die Geschäftsführerin der Magdeburg Marketing Kongress und Tourismus GmbH (MMKT). „Grundsätzlich glaube ich, dass ein zentraler Standort immer besser ist“, erklärt sie auf Nachfrage. Sich bei der Standortfrage Richtung Innenstadt zu orientieren, sei durchaus zielführend.

Platz am Zoo würde passen

Könnte der Investor, dem die Freifläche am Uniplatz gehört – die Grundtec Bauregie GmbH – tatsächlich für den Bau des Aquariums gewonnen werden, „würde das den Nordabschnitt des Breiten Wegs stark beleben“, meint auch Sandra Yvonne Stieger. Grundtec-Geschäftsführer Rollandy Horvath hat von der Idee schon gehört. „Auf uns ist aber bisher keiner zugekommen.“ Er persönlich fände den Standort am Zoo besser, weil beides zusammengehöre.

Egal, wo das Großprojekt am Ende entsteht, die MMKT-Chefin spricht sich ganz klar für das Projekt Aquarium aus. Sie ist begeistert von der Idee eines Erlebnis- und Mitmachcenters, wo die Besucher aktiv werden können. Allerdings nur, wenn das Ganze „auch finanzierbar ist“.

Was den auserwählten Platz von Zoodirektor Perret an der Salvador-Allende-Straße, ganz in der Nähe des Neustädter Sees angeht, sei dort rein technisch das Projekt umsetzbar. Das habe die Studie bereits bestätigt. „Größenmäßig würde es dort funktionieren“, so Perret. Worum der Zoodirektor auch von Beginn an keinen Hehl gemacht hat, ist die geplante Finanzierung des Ganzen. Hauptsächlich sollen dafür Fördermittel der EU beantragt werden.

Was man bei der Stadt von den alternativen Standorten hält, ist noch unklar. Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra erklärt: Bevor das Thema nicht auf der Aufsichtsratssitzung beraten wurde, wird Oberbürgermeister Lutz Trümper sich dazu nicht äußern.

(Quelle: Volksstimme, 29.09.2018)

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So

30

Sep

2018

Ferienpause beim kunterbunten Wochenbeginn

In der letzten Schulwoche vor den Herbstferien waren am vergangenen Montag Kinder und Eltern noch einmal kreativ. Mit Fingermalfarben gestalteten sie gemeinsam ein ca. sechs Meter langes Banner. Mit bunten Buchstaben malten sie den Schriftzug: ‘kunterbunter Wochenbeginn’. Neben ihren Handabdrücken verzierten die kleinen und großen Künstler das Banner mit Herzen, Blumen und anderen Accessoires. Zur Freude aller Beteiligten ist das kleine Kunstwerk derzeit im Eingangsbereich des Stadtteiltreffs zu bewundern. Nach den Ferien geht es kunterbunt ins letzte Viertel des Jahres. Dann sind u.a. Bowling, Light Graffiti, Halloween, Backen und Basteln auf dem Plan.

Der kunterbunte Wochenbeginn findet montags von 15.00 bis 17.00 Uhr im Stadtteiltreff Oase statt. Weitere Informationen finden alle Interessierten auf www.neustaedtersee.de / Stadtteilmanagement. 

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So

23

Sep

2018

Tierische Erfahrungen im Weltentdecker-Hort

Kinder versorgen Kaninchen, Fische, Bartagame und Stabheuschrecken und lernen, was es heißt, ein Haustier zu haben

Tierisch geht es seit diesem Schuljahr im Hort Weltentdecker in der Grundschule Klosterwuhne zu. Kaninchen leben dort in einem Innenhof und werden von den Kindern des Hortes gepflegt und versorgt. Außerdem haben die Kinder Fische, um die sie sich kümmern. Seit einiger Zeit geht es aber auch recht exotisch zu. Denn in die Schule sind auch Stabheuschrecken und drei Bartagamen eingezogen, die natürlich großes Interesse hervorrufen.

Von der ersten Stunde mit dabei war die Zweitklässlerin Ayla. Zu Hause hatte sie früher einmal Fische. Jetzt hat sie keine Haustiere mehr und freut sich dafür umso mehr, dass sie nun im Hort mit Tieren in Verbindung kommt. Was ihr daran gefällt? „Dass ich mich um sie kümmern kann“, erzählt sie. Und so ist sie mit Freude dabei, als es darum geht, Kohlrabiblätter an die Kaninchen zu verteilen. Und sie nimmt auch regelmäßig an der wöchentlichen Arbeitsgemeinschaft zum Thema Tiere teil.

Die Tiere werden von den Kindern unter Anleitung der Hortnerinnen und Hortner versorgt, die bereits Erfahrung in der Tierhaltung haben. Einen verpflichtenden Dienstplan gibt es nicht. Die Kinder übernehmen die Aufgaben je nachdem, ob sie Interesse haben.

Dennoch lernen die Mädchen und Jungen auf diese Weise, was es bedeutet, ein Haustier zu haben: dass man täglich dafür da sein muss, es regelmäßig füttern und das Terrarium oder Gehege reinigen muss. Genau das ist auch das Ziel des tierischen Projektes im Hort Weltentdecker, das auf großes Interesse stößt. Außerdem lernen die Kinder, dass Tiere eben nicht immer auch Kuschelgefährten sind.

Angefangen hatte alles mit den Fischen. Dann kam die Frage auf, warum es nicht auch andere Tiere gebe. In einem Projekt wurde schließlich analysiert, welche Haustiere es gibt und welche für den Hort geeignet wären. Hund und Katze fielen da schon mal weg. Schließlich müssen die auch in den Abendstunden noch einmal versorgt werden.

Die Tiere, die nun ausgewählt wurden, passen gut zum Leben in einem Hort. An den Wochenenden kommen übrigens die Erzieherinnen und wechseln sich mit der Versorgung der Tiere ab, und auch im Fall von Schließzeiten würden sie diese Aufgabe übernehmen. Doch die sind selten geworden, um den Hort elternfreundlicher zu gestalten. So hat die Einrichtung auch in den Sommerferien durchgängig geöffnet, erzählt Hortleiter David Biester.

(Quelle: Volksstimme, 22.09.2018)

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