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Fr

16

Apr

2021

Solaranlage auf dem „Seeblick“ brennt

Rauchschwaden sind weithin sichtbar/ Betrieb soll weitergehen

Zu einem Großeinsatz musste die Magdeburger Feuerwehr am Donnerstagmorgen ausrücken. Über dem Stadtteil Neustädter See standen dichte Rauchschwaden, die weithin sichtbar waren. Gegen 7.55 Uhr waren zuvor mehrere Anrufe in der Einsatzleitstelle eingegangen: Im Restaurant „Seeblick“ am Ufer des Badesees war ein Brand ausgebrochen. Nach Angaben des Einsatzleiters vor Ort ging das Feuer von der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach aus. Eine Fläche von gut 100 Quadratmetern war betroffen und stand in Flammen. Die Einsatzkräfte versuchten, so wenig Wasser wie möglich bei ihren Löscharbeiten einzusetzen, um die Schäden im Restaurant und in der Bowlinganlage so gering wie möglich zu halten. So konnte das Feuer auch schnell gelöscht werden. Dennoch ist nach erster Schätzung vor Ort ein Schaden von gut 50000 Euro entstanden. Warum das Feuer auf dem Dach ausgebrochen ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Ein technischer Defekt an der Anlage sei denkbar, hieß es vor Ort. Die Brandursachenermittler der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen, ein Ergebnis stand gestern noch aus. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Magdeburg auch die Freiwillige Feuerwehr Rothensee sowie Polizei und Rettungsdienst. Insgesamt waren 48 Einsatzkräfte vor Ort. Verletzte gab es keine. Aufgrund der Rauchentwicklung wurden die Anwohner der unmittelbaren Umgebung, vor allem die Bewohner der Zehngeschosser an der Salvador-Allende-Straße, dazu aufgerufen, vorsichtshalber ihre Fenster geschlossen zu halten. Das Restaurant „Seeblick“ könnte in diesem Jahr eigentlich sein 25-jähriges Bestehen feiern. Aufgrund der CoronaVerordnung ist es allerdings seit Monaten geschlossen. Betreiber Jens Heppner bietet aber seit November einen Außer-Haus-Verkauf an. Auch für den Verein „Machteburjer mit Herz“ kochte er. Am Abend meldet er sich bei der Volksstimme und will vor allem Dank ausrichten. „An die Einsatzkräfte und die vielen Hilfsangebote“, wie er sagt. Der Betrieb soll weitergehen.

(Quelle: Volksstimme, 16.04.2021)

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Di

13

Apr

2021

40 Jahre Wohngebiet Nord: Vorerst keine Feier zum Jubiläum

Am 9. April 1981 wurden die Stadtteile Neustädter See und Kannenstieg offiziell an die Bewohner übergeben

Ein Jubiläum hätte in diesen Tagen im Wohngebiet Nord gefeiert werden können – wenn denn die Umstände andere und große Feierlichkeiten möglich gewesen wären. So ging der 9. April am vergangenen Freitag aber relativ unbeachtet vorbei. Dabei wurde an jenem Tag vor 40 Jahren die offizielle Gesamtübergabe des Wohngebiets Nord an dessen Bewohner mit einem großen Volksfest gefeiert. „Was sich damals auf dem Festplatz und am Ufer des Neustädter Sees vollzogen hat, nimmt das Stadtteilmanagement zum Anlass, die Zeit seither zu beleuchten“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. Da es aktuell coronabedingt keine größeren Veranstaltungen geben kann, schlägt er dazu zunächst einen anderen Weg ein.

Video zeigt Entwicklung

Zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung am 8. Mai wird es deshalb auf dem stadtteileigenen Youtube-Kanal ein Video zur Entwicklung des Wohngebietes geben, kündigt er an. Außerdem ist eine Fotoausstellung entstanden, „die momentan leider noch nicht präsentiert werden kann“, so Marcel Härtel weiter. „Sobald es möglich sein wird, erwartet alle Interessierten ein Blick auf die letzten 40 Jahre in Nord“, verspricht der Stadtteilmanager. Das Neubaugebiet Magdeburg-Nord entstand aufgrund der akuten Wohnraumnot in der DDR. Es galt zugleich als Prestigeobjekt. Im Zuge eines großangelegten Wohnungsbauprogramms wurde der Stadtteil mit Hilfe desindustriellen Wohnungsbaus in Plattenbauweise innerhalb von zehn Jahren aus dem Boden gestampft. Der Grundstein wurde am 15. Februar 1973 gelegt; in den Folgejahren entstand ein Neubaugebiet aus mehrgeschossigen Häusern in Plattenbauweise. Das zunächst als Magdeburg-Nord bezeichnete Neubauvorhaben umfasste neben dem heutigen Stadtteil Kannenstieg auch den östlich gelegenen Stadtteil Neustädter See. Die organisatorische Trennung in zwei Stadtteile erfolgte erst später entlang der ebenfalls in den 1970er Jahren entstandenen Stadtautobahn Magdeburger Ring.

Nähe zu Zoo und See

Die Bauarbeiten an den Wohnquartieren dauerten bis 1981, die Umfeldgestaltung währte zwei Jahre länger. Gründe für die Wahl des Bauplatzes waren das Fernwärmeangebot des Heizkraftwerks Rothensee sowie die durch den Neustädter See und Zoo bestehenden Naherholungsmöglichkeiten.

(Quelle: Volksstimme, 13.04.2021)

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Fr

09

Apr

2021

Gefundenes Fressen für Ratten am Neustädter See

Essensreste und Futterstellen sorgen für wachsende Population

Zumeist lösen sie Ekel aus und genießen auch sonst keinen guten Ruf. Ratten gelten als Überträger gesundheitsschädlicher Keime und werden schnell zur Plage. Um dies zu verhindern, sind im vergangenen Jahr vor allem im Bereich des Neustädter Sees und der Ottersleber Teiche Köder ausgelegt worden. Mit mäßigem Erfolg: Herumliegende Lebensmittelreste machten die Köder unattraktiv. Für die Fraktionsmitglieder der Gartenpartei/Tierschutzallianz Grund genug, via Ratsantrag ein Konzept zur Ursachenbekämpfung einzufordern. Sie sehen insbesondere das Füttern von Wasservögeln und die damit einhergehenden herumfliegenden Reste als Grund für die erstarkende Rattenpopulation in diesen Bereichen. Das gewünschte Konzept beinhalte das Aufstellen von Hinweisschildern, die auf die Folgen des Fütterns aufmerksam machen. Im Blick sei dabei nicht nur der Verweis auf eine mögliche Rattenplage, sondern auch die Überfütterung der Wasservögel. Greife der Appell an die Vernunft der Bürger nicht, müssten weitere auszuarbeitende Maßnahmen ergriffen werden, so die Fraktionsmitglieder.

Versteck mit 20 Kilogramm Vogelfutter entdeckt

Die Stadtverwaltung sieht hingegen keinen Anlass zur Erarbeitung eines Konzeptes. Die eigentliche Fütterung von Wasservögeln ziehe eine Vermehrung der Ratten im Grunde nicht nach sich, weil das Futter relativ schnell auf den Gewässerboden sinkt und damit nicht mehr zugänglich ist, heißt es in ihrer Stellungnahme. Vielmehr seien versteckte Futterstellen ein Problem. Bei einer Kontrolle des Gesundheits- und Veterinäramtes sei beispielsweise eine versteckte Futterstelle mit circa 20 Kilogramm Vogelfutter entdeckt und beseitigt worden. Grundlegend könne das Füttern von Wasservögeln jedoch mit einer neuen Gefahrenabwehrverordnung verboten werden.

Mit neuer Verordnung das Füttern verbieten

2012 hatte die Stadtverwaltung schon einmal einen derartigen Vorstoß gewagt, kam damit jedoch nicht durch. Im kommenden Jahr wird dem Stadtrat eine neue Gefahrenabwehrverordnung zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt. Dann könne auch über ein Fütterungsverbot für Wasservögel diskutiert werden, heißt es aus der Stadtverwaltung. Wofür das Gesundheits- und Veterinäramt in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Bürgerservice und Ordnungsamt jedoch sorgen will, sei das Aufstellen von Hinweisschildern im genannten Bereich. Obgleich diese nur Appellcharakter haben können.

 

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2021)

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Fr

09

Apr

2021

Aus für Bowlingbahn am Pfahlberg

Betreiber gibt mehrere Gründe für das Schließen des Freizeitcenters an

Die Bowling World am Pfahlberg schließt. Nichts rollt mehr auf den Bahnen. Wie Geschäftsführer Stefan Frenkel bekanntgab, werde das Sport- und Freizeitcenter samt Gastronomie zum Monatsende den Betrieb einstellen. Das 25-jährige Bestehen hätte die Bowling World (früher U. S. Play) im Dezember gefeiert. Doch dazu wird es nicht kommen. Die Gründe dafür seien vielfältig, wie Stefan Frenkel erklärt.„Am Ende waren es mehrere Dinge, die zusammenkamen.“ Zum einen sei eine Einigung mit dem Vermieter des Objektes hinsichtlich einer Mietminderung angesichts der pandemiebedingten Schließung nicht möglich gewesen. „Hundert Prozent Miete bei komplettem Umsatzausfall können wir beim besten Willen nicht leisten. Hinzu kam, dass wir seit Monaten auf die staatlichen Corona-Hilfen warten.“ Erst jetzt sei die Novemberhilfe ausgezahlt worden. Auf die Dezember-, Januar-, Februar- und Märzzahlung warte er noch. Ausstehende Zahlungen, die nicht kompensiert werden konnten. Auch die Vergnügungssteuer, die Magdeburg auf Bowlingbahnen erhebt, habe für den finanziellen Engpass gesorgt. Mehr als 100 000 Euro, so der Geschäftsführer, habe er in den vergangenen acht Jahren gezahlt. „Magdeburg ist eine der wenigen Städte, die eine Vergnügungssteuer auf Bowlingbahnen erhebt. An keinem der neun weiteren Standorte, an denen ich Bowlingcenter betreibe, ist das der Fall.“ Er habe versucht, dagegen vorzugehen, zu argumentieren, dass es sich um einen Sport handele und ihn mit Golf und Tennis, für die nicht gezahlt werden muss, gleichgesetzt – vergebens. 40 Euro erhebt die Stadt pro Bowlingbahn und pro Monat Vergnügungssteuer, bestätigt Stadtsprecher Michael Reif. 30 Bowlingbahnen umfasste die Anlage, die so jährlich mit 14 400 Euro zu Buche schlug. Final habe die schlechte Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr noch ihr Übriges getan, erklärt Stefan Frenkel. „Dadurch hatte ich beispielsweise immer Probleme mit der Rekrutierung von Personal. Studentische Hilfskräfte ohne Auto kamen nicht zur Arbeit.“ Und letztlich seien es auch Kunden ohne Pkw oder unter 18-Jährige gewesen, die das Bowlingcenter nicht erreichten. Mit der Schließung der „Bowling World“ und des dazugehörigen Restaurants „Chicago’s“ verlieren rund 30 Festangestellte ihren Job. Hinzu kommen zahlreiche Aushilfskräfte. Eine Entscheidung, die dem Geschäftsführer alles andere als leicht gefallen ist. „Ich hätte so gern im Dezember unser 25-Jähriges gefeiert“, sagt er. „Es tut mir für meine Mitarbeiter sehr leid und für die Magdeburger.“ Als Standortleiter kam Stefan Frenkel vor knapp 25 Jahren nach Magdeburg, führte dann fast 23 Jahre die Geschäfte. 2016 ließ er das Bowling Center komplett umbauen und modernisieren, 2018 investierte er noch einmal rund 150 000 Euro in neue Steuerungstechnik für die Bahnen. Was aus der Anlage wird, ob er sie zurückbauen muss oder ein Interessent die Anlage übernimmt, ist noch ungewiss, erklärt er. In diesem Jahr hätte die Bowling World am Pfahlberg ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert, doch dazu wird es nicht mehr kommen. Das Freizeitcenter muss schließen. Eine zu hohe Miete, das Zahlen einer Vergnügungssteuer sowie eine schlechte ÖPNV-Anbindung seien laut Geschäftsführer Gründe dafür.

 

(Quelle: Volksstimme, 09.04.2021)

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Do

08

Apr

2021

Investition in die Zukunft des Stadtteils

Genossenschaft plant neues Wohn- und Geschäftshaus an der Victor-Jara-Straße / Fertigstellung für 2025 avisiert

An der Victor-Jara-Straße wird ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen. Die MWG will mit dem Neubau ein Zeichen für die Zukunft des Stadtteils Neustädter See setzen.

„Nord ist das Rückgrat unserer Genossenschaft“, sagt Thomas Fischbeck, Vorstandssprecher der Magdeburger Wohnungsgenossenschaft MWG, über das Wohngebiet im Norden der Stadt. Mit über 3000 Wohnungen im Kannenstieg und am Neustädter See sei dort ein Drittel des Gesamtbestandes im Stadtgebiet zu finden. Und es sollen weitere dazukommen. Wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, plant die MWG an der Victor-Jara-Straße/Ecke Klosterwuhne ein neues Wohn- und Geschäftshaus zu errichten. Die Planungen sind so weit fortgeschritten, dass mittlerweile der Bauantrag eingereicht werden konnte. Auf sieben Etagen sollen 55 Wohnungen entstehen. „Wir werden dabei neben größeren Einheiten erstmals auch Mikroappartements mit einer Größe von 46 Quadratmetern anbieten“, erklärt Thomas Fischbeck. „Wir glauben, dass die Nachfrage nach solch kleinen Wohnungen besteht.“ Nicht nur Senioren, sondern auch jüngere Alleinlebende seien die Zielgruppe. Die Mietpreise sollen sich am Niveau im Stadtteil orientieren und teilweise unter acht Euro liegen. Die reinen Baukosten werden von ihm mit knapp acht Millionen Euro beziffert.

Geschäftsstelle zieht ein

Im Erdgeschoss wird zudem die Geschäftsstelle Nord der Genossenschaft einziehen, die derzeit noch ganz in der Nähe in relativ beengten Verhältnissen untergebracht ist. Leiter Torsten Wiemann ist mit seinen acht Mitarbeitern für gut 4200 Wohnungen im Norden der Stadt und ihre Mieter verantwortlich. „Außerdem denken wir über eine Kooperation mit der Wobau nach, um eine gemeinsame Anlaufstelle für Mieter anzubieten“, sagt der MWG-Vorstand. Der Nachbarschaftstreff in Kooperation mit der Volkssolidarität werde aber auch künftig im Kranichhaus am Schrotebogen zu finden sein. Nach Angaben des Vorstandssprechers ist mit einem Baubeginn Anfang 2023 und einer Bauzeit von gut zwei Jahren zu rechnen. „Wir gehen davon aus, dass die ersten Mieter 2025 einziehen können“, sagt er. „Wir wollen den Neubau als Zeichen verstanden wissen, dass wir an die Zukunft des Stadtteils glauben“, erklärt Thomas Fischbeck weiter. Aktuell werde das Wohngebiet eher stiefmütterlich behandelt, weshalb er sich für eine Quartiersvereinbarung einsetze, wie es sie beispielsweise für Olvenstedt oder Friedenshöhe in der Vergangenheit gab. So gebe es erste Konzepte für die Brachflächen am Schrotebogen, die gemeinsam mit dem Stadtplanungsamt und der Wobau erstellt wurden. Bislang gibt es zu einem großen Teil lediglich die Standardwohnungen im typischen Plattenbaustil der DDR. Um den Neustädter See aber auch für andere Mieter attraktiver werden zu lassen, seien andere Wohnformen notwendig, ist sich Fischbeck sicher. Vom Einfamilienhaus über Reihenhäuser bis zum kleineren Mehrgeschosser sei alles denkbar. „In Olvenstedt wird das bereits gut umgesetzt“, findet er. Jens Schneider, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Die Stadtfelder“, begrüßt solche Überlegungen. Zwei Eingänge im Schrotebogen gehören zu ihnen. „Das wäre ein klares Votum für einen attraktiveren Stadtteil“, sagt er zu der Idee.

Bestand ist durchsaniert

Karin Grasse, Vorständin der Wohnungsbaugenossenschaft „Otto von Guericke“, verweist darauf, dass deren Bestände im Viertel größtenteils saniert sind. „In diesem Jahr machen wir noch die Südseite der Salvador-Allende-Straße 6 bis 10 neu“, sagt sie. Um die Attraktivität zu erhöhen, arbeite man mit Änderungen von Grundrissen oder Zusammenlegung von Einheiten, um größere Wohnungen zu schaffen. Das Nachbargrundstück neben dem geplanten MWG Neubau gehört zur GuerickeGenossenschaft. „Für die kommenden Jahre gibt es dafür keine Pläne. Wir werden es als Bienenweide ökologisch nutzen“, sagt Karin Grasse.

(Quelle: Volksstimme, 08.04.2021)

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Di

06

Apr

2021

Oase wieder Stadtteiltreff

Nachdem im Stadtteiltreff Oase über mehrere Wochen Schnelltests des Uniklinikums angeboten wurden und viele Menschen dem Angebot nachkamen, ist die Oase seit geraumer Zeit wieder in seiner eigentlichen Bestimmung als Stadtteiltreff zurück. Einrichtungsleiter Thomas Kunde möchte auf diesem Wege mitteilen, dass in der Oase keine Tests mehr stattfinden. In den letzten Wochen gab es vermehrt Anfragen nach Schnelltests. Die Mitarbeiter der Uniklinik testen nunmehr, statt in der Oase, im IBA-Shop am Allee-Center.

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Fr

05

Mär

2021

Anwohner befürchten Parkchaos an Allendestraße

Sorge der Anlieger am Neustädter See: Neuer Seniorenwohnpark könnte bestehende Stellplatzsituation verschlimmern

Schon jetzt ist das Durchkommen am östlichen Ende der Salvador-Allende-Straße mitunter schwierig. Von der Suche nach einem Stellplatz ganz zu schweigen. Das sagen zumindest unmittelbare Anwohner des Bereichs. Sie verweisen auf das bestehende Seniorenheim am Heideweg, dessen Mitarbeiter bereits ihre Autos in der Umgebung abstellen. Durch die Baustelle für den neuen Seniorenwohnpark auf dem Gelände des früheren Einkaufszentrums habe sich die Lage noch verschärft. Die Baufahrzeuge blockieren teilweise die Fahrbahn, zum Beispiel wenn Materialien geliefert werden. Die Lkw werden zwar irgendwann wieder verschwinden, wenn das Bauvorhaben beendet ist. Doch dann kommen die Bewohner des Seniorenwohnparks, deren Besucher und natürlich die Mitarbeiter der Einrichtung. Von denen werden sicher viele auch ihr Auto abstellen wollen, so die Befürchtung der Anwohner. Aber wo sollen die noch hin? „Wer genehmigt denn so etwas?“, fragt ein Volksstimme-Leser. Die Antwort darauf ist zunächst klar: das Bauordnungsamt. Und da zum Zeitpunkt der Baugenehmigung die Stellplatzsatzung noch galt, war der Bauherr auch dazu verpflichtet, Stellplätze vorzuhalten. Nachdem der Stadtrat diese erst kürzlich gekippt hat, wird das bei künftigen Bauvorhaben nicht mehr der Fall sein. Im Fall des Seniorenwohnparks wird es auf dem Gelände 59 Stellplätze geben, wie Rathaussprecher Michael Reif auf Volksstimme-Nachfrage mitteilt. Wie diese genau aufgeteilt sein werden, erklärt er nicht. Eine Anfrage an die Convivo-Gruppe als Betreiber zur künftigen Parksituation rund um die Einrichtung blieb bislang unbeantwortet. Mit Blick auf die Anzahl der altersgerechten Wohnungen scheint die Stellplatzzahl gering.118 Einheiten sollen bezogen werden können. Hinzu kommen jeweils zwölf Plätze in zwei Senioren-WG sowie eine Tagespflege mit ihren Gästen. Und nicht zuletzt die bis zu 90 Mitarbeiter des Hauses. Michael Reif teilt aber auch mit, dass der Bereich Salvador-Allende-Straße/Heideweg bislang kein Schwerpunkt bei der Verkehrsüberwachung gewesen sei. Trotzdem gebe es hin und wieder auch dort Kontrollen. Dabei seien im vergangenen Jahr im Heideweg fünf Falschparker erwischt worden. In der Allendestraße wurden im gleichen Zeitraum 17 Strafzettel ausgestellt, wegen des Parkens im eingeschränkten Halteverbot oder vor Bordsteinabsenkungen, wie der Stadtsprecher erläutert. „Im gesamten Jahr 2020 gab es beim Ordnungsamt aus diesen beiden Straßen nur eine Beschwerde wegen Parkverstößen“, stellt Michael Reif fest. Ob sich die Zahl mit Eröffnung des Wohnparks erhöht, wird sich zeigen. Dessen Fertigstellung war für kommenden Herbst angekündigt worden.

(Quelle: Volksstimme, 05.03.2021)

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Do

04

Mär

2021

Kein Licht an den Barroseen

Verwaltung lehnt Straßenbeleuchtung ab

Die Straße An den Barroseen wird auch künftig ohne Straßenbeleuchtung bleiben. Das ist das Ergebnis einer Anfrage von SPD Stadträtin Julia Brandt an die Stadtverwaltung zu dem Thema. Magdeburgs Baubeigeordneter Dieter Scheidemann erläutert in einer aktuellen Stellungnahme, warum derzeit kein Anlass für die Installation von Leuchten gesehen wird. So sei die Stadt laut Landesstraßengesetz nicht dazu verpflichtet eine Straßenbeleuchtung einzurichten, wenn es die Straßenverhältnisse nicht erfordern. Die Verkehrssicherungspflicht greife nicht, „wenn die Fahrbahn so ausgelegt und ausgebaut ist, dass sie keine besonderen Gefahrenquellen aufweist“, erklärt er. Natürlich könne die Verwaltung diese Aufgabe auf freiwilliger Basis übernehmen. Bei dieser Entscheidung spielen Faktoren wie die Baukosten sowie Umweltbelange wie Energieverbrauch oder Lichtverschmutzung eine Rolle, erläutert der Beigeordnete weiter. Für die Straße An den Barroseen gehe die Verwaltung von seiner Summe von 215 000 Euro (ohne Planungskosten) für 22 Leuchten aus. „Wir sehen daher noch keine Notwendigkeit, dort eine Beleuchtung zu errichten“, teilt Dieter Scheidemann mit. Falls es doch einmal dazu kommen sollte, müssten für die Installation voraussichtlich keine Anliegergrundstücke genutzt werden, wie er auf eine weitere Frage der Stadträtin antwortet. Der vorhandene Gehweg liege in Verantwortung des Tiefbauamts und würde dafür ausreichen.

(Quelle: Volksstimme, 04.03.2021)

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Fr

26

Feb

2021

Vorbereitungen für Schulumzug

In der Pablo-Neruda-Straße laufen die Vorbereitungen für den Umzug der Leibniz Gemeinschaftsschule auf Hochtouren. Das leerstehende Schulgebäude wird derzeit saniert. Der Anbau, der von der benachbarten IGS „Regine Hildebrandt“ genutzt werden soll, steht bereits, ebenso der gläserne Verbinder. Voraussichtlich zum Start des Schuljahres 2021/22 werden drei Schulformen auf dem Komplex zu finden sein.

(Quelle: Volksstimme, 26.02.2021)

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Do

25

Feb

2021

Weiterhin kostenfreie Schnelltests in der Oase

Das Testzentrum der Universitätsmedizin verlängert das kostenfreie Testangebot im Stadtteiltreff Oase bis zum 12.03.2021. Mehr als 4700 Schnelltest wurden bisher durchgeführt, so dass eine Verlängerung des Zentrums angekündigt wurde. Das Testzentrum ist weiterhin Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 08.30 bis 12.30 sowie 13.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Mittwochs stehen die MitarbeiterInnen von 10.30 bis 14.30 und 15.00 bis 18.30 Uhr für die kostenfreien Tests zur Verfügung. Eine Voranmeldung zum Test ist nicht notwendig.

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