Startseite - Neustädter See

Herzlich Willkommen am Neustädter See - Unser Stadtteil im Norden der Stadt Magdeburg

Neuigkeiten

Sa

23

Sep

2017

Europas größtes Aquarium als Vorbild für Magdeburg

Zoodirektor Kai Perret nimmt Stellung zur Kritik an finanzieller Dimension des Millionenprojekts

Zoodirektor Kai Perret hat auf Kritik an den finanziellen Dimensionen des geplanten Aquariums reagiert. In den sozialen Netzwerken kam immer wieder die Frage auf, wie sich das Verhalten gegenüber der Gemeinde Barleben mit der geplanten Millioneninvestition vertrage.

Vergleiche mit der gerade verhandelten Klage des Zoos wegen des von Barleben gekündigten Betriebskostenzuschusses von 300 000 Euro seien abwegig, weil dieser „null mit dem Projekt zu tun habe“, so Perret. „Die Gemeinde hat sich auch nicht an den anderen Investitionen der vergangenen Jahre wie Africambo I und II oder Schimpansen- und Tapirhaus beteiligt“, erklärt er. Hinzukomme, dass das Projekt zwar vom Zoo angestoßen wurde, aber von der Stadt ausgeführt werden würde. „Nur sie kann die EU-Fördermittel beantragen“, so der Zoodirektor weiter.

Für 50 bis 60 Millionen Euro soll ein Aquarium gebaut werden, das von seinen Dimensionen her mit dem in Lissabon vergleichbar wäre, sagt Kai Perret. Das zur Weltausstellung 1998 errichtete Ozeaneum in der portugiesischen Hauptstadt ist das größte seiner Art in Europa mit 7 Millionen Liter Salzwasser und 8000 Meereslebewesen.

Zuvor wird aber eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, die feststellen soll, ob es sich wirtschaftlich betreiben ließe. Diese wird vom Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr finanziert und soll bis März 2018 vorliegen.

(Quelle: Volksstimme, 23.09.2017)

0 Kommentare

Fr

22

Sep

2017

Große Vision oder Größenwahn

Zoo-Pläne für millionenschweren Aquariumneubau sorgen für Diskussionen

Die ambitionierten Pläne des Magdeburger Zoos, für bis zu 60 Millionen Euro ein Aquarium zu bauen, sorgen für Diskussionen. Vor allem die unmittelbaren Anwohner sind davon nicht begeistert.

„Das ist doch Größenwahn“, schleudert ein erboster Anwohner des Neustädter Sees Zoodirektor Kai Perret entgegen. Dieser hat gerade auf der gemeinsamen Bürgerversammlung der Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) Neustädter See und Kannenstieg erstmals öffentlich die Pläne von einem Großaquarium vorgestellt. Besonders die von ihm genannten Baukosten von 50 bis 60 Millionen Euro sorgen für Unmut. „Können wir uns das leisten?“, fragt eine ältere Anwohnerin.

Unterstützung bekommt Kai Perret von den anwesenden Stadträten Frank Theile (Linke) und Carola Schumann (FDP), die beide erklären, dass man Leute mit Visionen brauche, wenn man als Stadt etwas erreichen will. „Wir sollen zunächst nur prüfen, um mehr geht es nicht“, verdeutlichte Theile.

Perret erläutert auch, warum nur die Fläche nördlich des alten Nordeingangs für den Neubau genutzt werden kann. Denn viele Anwohner fordern, dass doch zunächst der Vogelgesangpark genutzt werden sollte. „Ich habe beim Denkmalamt vorgefühlt. Es gab eine ganz klare Absage“, erklärt er. Die Anlage ist als ältester Park der Stadt ein Flächendenkmal, Gehege oder Gebäude seien nicht denkbar.

Ein weiterer Grund sei die angestrebte Verwendung von Fördermitteln. „Ohne diese ist das Projekt gestorben“, stellt er klar. Genutzt werden soll der „Tourismustopf“ aus dem EFRE-Programm der EU, der einen Großteil der Kosten abdecken würde. Beim Bau der Erlebniswelt für Africambo 2 wurde erstmals diese Fördermöglichkeit im Land genutzt, zuvor verfielen diese Gelder immer, sagt er.

Erledigt wäre mit dem Neubau auch die jahrelange Diskussion um einen zweiten Zooeingang, meint Kai Perret. Denn das Aquarium würde einen vollwertigen Eingang erhalten, den man auch als Zugang zum Zoo nutzen kann. „Das wäre dann da, wo wir ihn immer wollten“, pflichtet ihm GWA-Sprecherin Sandra Täntzler bei.

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie, die bis März 2018 vorliegen soll, wird neben der Wirtschaftlichkeit des Projekts auch die Verkehrssituation untersucht sowie eine Lösung für eventuell wegfallende Stellplätze gesucht. Beide Themen bewegen die Anwohner. „Wenn möglich sollen die Besucher woanders ‚abgeladen‘ und beispielsweise mit Shuttlebussen transportiert werden“, beschreibt Perret.

Der Zoodirektor sichert zu, dass Stadtteilmanagement, Bürgerverein sowie die „Otto von Guericke“-Wohnungsbaugenossenschaft bei der Erstellung der Studie einbezogen werden. Sie sollen dafür sorgen, dass die Belange der Anwohner vor Ort ausreichend beachtet werden. „Es wäre das Schönste, wenn wir einen Konsens finden und daraus ein gemeinschaftliches Projekt machen“, appelliert Kai Perret.

Oberbürgermeister Lutz Trümper findet, dass das Aquarium eine „gute Sache wäre, die es im Umfeld nicht gibt“. Er betont auf Volksstimme-Anfrage erneut, dass das Projekt ohne Zuschüsse auskommen muss: „Es darf keine Kostenbelastung für den Zoo geben.“ Bereits seit einem halben Jahr wird im Aufsichtsrat über den Neubau gesprochen, ein Bebauungsplan für die Fläche wird derzeit erstellt.

(Quelle: Volksstimme, 22.09.2017)

 

0 Kommentare

Do

21

Sep

2017

50-Millionen-Aquarium für Zoo?

Zoodirektor stellt neues Projekt auf Bürgerversammlung vor

Der Zoo Magdeburg will sich weiter vergrößern und plant den Bau eines Aquariums für 50 bis 60 Millionen Euro. Ein Großteil der Baukosten soll aus EU-Fördermitteln bezahlt werden, wie Zoodirektor Kai Perret auf einer Bürgerversammlung am Mittwochabend erklärte.

Nach seinen Aussagen handelt es sich derzeit ausdrücklich um eine „Vision“. Ob überhaupt und wie diese umgesetzt werden kann, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen, die innerhalb der nächsten zwei Wochen in Auftrag gegeben wird. Ein Ergebnis soll voraussichtlich bis zum kommenden März vorliegen. Dann steht fest, ob sich ein Aquarium, das es laut Perret in der geplanten Größenordnung in Mitteldeutschland noch nicht gibt, wirtschaftlich betreiben lässt. Denn ein Zuschussgeschäft wird es unter keinen Umständen geben, habe ihm Oberbürgermeister Lutz Trümper unmissverständlich klargemacht.

Anhand der Ergebnisse der Untersuchung wird der Magdeburger Stadtrat entscheiden, ob das Aquarium tatsächlich gebaut wird. Einen entsprechenden Zeitplan gibt es noch nicht.

Der Zoodirektor verspricht sich aber von dem Projekt eine „hohe Strahlkraft weit über die Landesgrenzen hinaus“. „Wir wollen als Zoo und als Stadt auf der internationalen Bühne mitspielen“, sagt er selbstbewusst.

Im Rahmen der Studie werden auch die Straßen- und Parkplatzsituation vor Ort untersucht. Diese sind bereits jetzt in dem vom Zoo ins Auge gefassten Gebiet nördlich des Zoogeländes angespannt, wie zahlreiche Anwohner auf der Bürgerversammlung kritisierten. Die Besucher würden die Lage nur noch verschlimmern.

(Quelle: Volksstimme, 21.09.2017)

0 Kommentare

Mi

20

Sep

2017

Zoopläne für neue Erweiterung

Zoodirektor Kai Perret ist heute Abend zu einer gemeinsamen Sitzung der AG Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) Neustädter See und Kannenstieg eingeladen. Er soll die Ideen für eine mögliche erneute Erweiterung des Zoogeländes in Richtung Salvador-Allende-Straße vorstellen. Das Treffen beginnt um 17.30 Uhr im „Kranichhaus“, Schrotebogen 12.

(Quelle: Volksstimme, 20.09.2017)

0 Kommentare

Di

19

Sep

2017

Fußball trifft Motetten- Rap, Orgel und persische Musik

Anlässlich der interkulturellen Woche in Magdeburg laden wir Sie recht herzlich ein zu unserem diesjährigen Benefizkonzert unter dem Motto: „Musik beflügelt, begeistert und verbindet - genauso wie Fußball“ am Freitag, 29.09.17 um 19.30 Uhr in die Evangelischen Hoffnungskirche Magdeburg, Krähenstieg 2 (Endhaltestelle 8,9) ein. Dieses Benefizkonzert wird zum 18. Mal durch die Hoffnungsgemeinde mit Kantor KMD Michael Scholl und dem Internationalen Begegnungstreff „Café Krähe“ veranstaltet. Im vielseitigen Programm erklingen sehr wirkungsvolle, zeitgenössische Werke für Soli, Chor und Orgel die in besonderer Weise in Beziehung zu Magdeburg stehen. Mit dem mehrstimmigen Musikstück für Chor mit der Biederitzer Kantorei handelt sich um die „Augustinus-Motette“, komponiert von Martin Wagner (Chordirektor des Magdeburger Theaters). In dieser Komposition ruft ein aufrüttelnder Rap zur Erneuerung der Kirche auf. Weiterhin erklingt von Colin Mawby die Kantate „Es wolle Gott uns gnädig sein“.Der Engländer – der eine besondere Beziehung zu Magdeburg hat – darf durchaus zu den bekanntesten zeitgenössischen Komponisten gezählt werden. In seiner Reformationskantate hat Sir Colin neue Thesen vertont, die eigens dafür von der Magdeburger Theologin Gabriele Herbst gesammelt wurden. Den Kompositionsrahmen bildet der gleichnamige Lutherchoral. Außerdem sind eindrückliche Lieder der Persische Musik in verschiedenen Sprachenals volkstümlichen Weisen und als moderne Musik zu hören.Unter der Leitung von KMD Michael Scholl musizieren Grit Wagner  (Sopran), Tobias Wollner (Tenor), Christopher Lichtenstein (Orgel), sowie die Biederitzer Kantorei. Weiterhin ist der in Magdeburg lebende iranische Künstler Arsham zu hören. Schirmherrin des Benefizkonzerts ist in diesem Jahr die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit der Stadt Magdeburg, Simone Borris.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie das Integrative Fußballprojekt „FC Dresilen“ um Vereinsgründer und Trainer Tsegaye Wolde in Magdeburg. In dem multikulturellen Team, das sich aus Jugendlichen aus verschiedenen Ländern zusammensetzt, erleben die Spieler Teamgeist und Fairplay. Auf diese Weise wird die Integration in unsere Gesellschaft spielerisch befördert.

Der Begegnungsstreff „Café Krähe“ der Hoffnungsgemeinde lädt nach dem Konzert zu einem internationalen Imbiss ein.

0 Kommentare

Di

19

Sep

2017

Eindrücke von Tansania-Reise

Im Rahmen des Bildungsprojekts „Education is the key of life“ waren in diesem Sommer wieder mehrere Mitglieder der Hoffnungsgemeinde in Tansania, um sich vor Ort die Ergebnisse der langjährigen Entwicklungshilfe aus Magdeburg anzusehen. Am kommenden Donnerstag, 21. September, stellen die Teilnehmer der Reisegruppe ihre Eindrücke bei einem Vortrag mit Lichtbildern, Kurzberichten und Musik vor. Der Abend beginnt um 18 Uhr im Gemeinderaum der Hoffnungskirche, Krähenstieg 2. Getränke werden gereicht. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 19.09.2017)

0 Kommentare

Sa

16

Sep

2017

Zoodirektor spricht über Erweiterung

Zu einem gemeinsamen Treffen laden die Arbeitsgruppen Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und Neustädter See am kommenden Mittwoch, 20. September, ein. Hauptthema ist dabei die mögliche Erweiterung des Zoogeländes in Richtung Salvador-Allende-Straße. Zoodirektor Kai Perret wird dabei vor Ort sein, um die Ideen vorzustellen. Die GWA-Sitzung beginnt um 17.30 Uhr im Treff der Volkssolidarität „Kranichhaus“, Schrotebogen 12.

(Quelle: Volksstimme, 16.09.2017)

0 Kommentare

Do

14

Sep

2017

„Drei Machteburjer“ kommen nach Nord

Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See lädt am morgigen Freitag in Kooperation mit dem Bürgerverein „Nord“ zur 3. Ausgabe „Literatur trifft Musik“ in den Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, ein. Ab 19 Uhr nehmen „Die drei Machteburjer“ die Besucher auf einen Bummel durch Magdeburg mit. Mit ihrer Kombination aus Geschichten, Liedern und Gedichten eröffnen sie einen besonderen Blick auf die Elbestadt. Der Eintritt ist frei.

(Quelle: Volksstimme, 14.09.2017)

0 Kommentare

Sa

09

Sep

2017

Party am Leuchtturm

Der Linke-Ortsverband Magdeburg-Nord hatte am Freitag als Pate des Leuchtturmspielplatzes am Ufer des Neustädter Sees alle Familien aus dem Stadtteil zum Spielplatzfest eingeladen. Trotz des grauen Wetters folgten viele Kinder und Erwachsene der Einladung und erfreuten sich an den vielen Angeboten der Kooperationspartner.

(Quelle: Volksstimme, 09.09.2017)

0 Kommentare

Fr

08

Sep

2017

Kinder feiern unterm Leuchtturm

Beim dritten Spielplatzfest am Leuchtturm standen natürlich die Kinder im Fokus. Die Spielplatzpaten hatten geladen, vorbereitet und zahlreiche Partner zur Unterstützung einbezogen. Mit einer Bungee-Trampolin-Anlage, einer Riesenrutsche und einer großen Hüpfburg war für reichlich Action gesorgt. Bei Sportspielen und Fußball-Billard war Bewegung garantiert, mit einer Luftballonaktion, mit Schiffchen basteln und Keilrahmen bemalen konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Für reichlich Abwechslung war also gesorgt. Eis, Getränke und selbst gebackener Kuchen standen bereit und beim Kinderschminken kann kaum ein Kind verzichten. Der Wobi-Spatz und der kleine Lindwurm "Lindi" rundeten mit ihrem Besuch den Nachmittag ab. Alles in allem erlebten ein paar hundert kleine und große Besucher einen bunten Nachmittag auf dem Leuchtturmspielplatz. Ein Danke gilt den ehrenamtlichen Helfern, den Spielplatzpaten, dem Ortsverband Nord der LINKEN, dem Bürgerverein Nord, dem Begegnungszentrum Kannenstieg, dem ALSO-Projekt, der WoBau und den Mitarbeitern von Engelhardt Eventservice. Das Spielplatzfest wurde über Spenden, die Wobau, den Bürgerverein und dem Stadtteilfonds finanziert.

Bilder vom Spielplatzfest finden Sie unter www.neustaedtersee.de/Bildergalerie2017

(Quelle: Stadtteilmanagement des IB)

0 Kommentare
Jetzt erhältlich - Ausgabe 34
Jetzt erhältlich - Ausgabe 34
Im Stadtteilbüro erhältlich-So lange der Vorrat reicht
Im Stadtteilbüro erhältlich-So lange der Vorrat reicht
Besucherzaehler
Unsere Partnerseite - www.kannenstieg.net
Unsere Partnerseite - www.kannenstieg.net

NeustaedterSee.de ist auch auf Facebook. Immer aktuell und keine News verpassen!

 

www.facebook.com/Neustaedtersee