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Neuigkeiten

Do

18

Jan

2018

Tag der offenen Tür an IGS „Hildebrandt“

Die Integrierte Gesamtschule „Regine Hildebrandt“ lädt am morgigen Freitag zu einem Tag der offenen Tür ein. Von 16 bis 18 Uhr können sich alle Interessierten über das Schulprofil informieren und mit Lehrern und Schülern ins Gespräch kommen. Ausstellungen, Werkstattbetrieb, Präsentationen von Schülerarbeiten, Vorstellung von Arbeitsgemeinschaften sowie der Aktivitäten des Schülertreffs und der Schulsozialarbeit sollen einen Einblick in den Alltag der Ganztagsschule geben. Neben Berufs- und Studienberatung gibt es auch Proben von Schulband und Tanzgruppen.

(Quelle: Volksstimme, 18.01.2018)

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Mi

17

Jan

2018

Zoo-Streit: Stadt bietet Vergleich an

Während der Haushaltskonsolidierung soll Barleben nur 150 000 Euro Betriebskosten zahlen

Der Streit über den Betriebskostenzuschuss für den Magdeburger Zoo geht in die nächste Runde: Am Dienstagmorgen haben die beiden Gesellschafter vor dem Magdeburger Landgericht über einen Vergleich diskutiert. Der Vorschlag der Stadt Magdeburg an die Gemeinde Barleben als Mitgesellschafterin lautet: Ab 2018 zahlt Barleben für den Zeitraum der Haushaltskonsolidierung einen um die Hälfte reduzierten Zuschuss von 150 000 Euro jährlich.

Nach dem Ende der Konsolidierung soll sich die Gemeinde allerdings verpflichten, sechs Jahre lang einen Zuschuss in Höhe von 400 000 Euro pro Jahr zu überweisen. Rückblick: Seit 2006 gehören zehn Prozent der Zoologischer Garten Magdeburg gGmbH der Gemeinde Barleben am nördlichen Stadtrand. Damals hatte sich der Ort zu 300 000 Euro Betriebskostenzuschuss pro Jahr verpflichtet. Im Mai 2017 hatte Barleben auf Beschluss des Gemeinderates den Vertrag gekündigt. Der einst wohlhabenden Gemeinde waren die Gewerbeeinnahmen eingebrochen, heute ist der Ort hoch verschuldet.

Aufgrund der Vertragskündigung und der ausbleibenden Zuschüsse für 2017 zog die Stadt Magdeburg mit Zoodirektor Kai Perret vor Gericht. Im September 2017 fiel das erste Urteil: Barleben sollte die 300 000 Euro zahlen. Das sei auch geschehen, erklärte der Rechtsanwalt der Stadt Magdeburg am Dienstagmorgen gegenüber der Richterin.

Stadt- und Gemeinderat müssen zustimmen

Wie es jetzt weitergeht, entscheiden die Magdeburger Stadträte und die Barleber Gemeinderäte. Nur wenn beide Gremien dem Vorschlag zustimmen, kommt der Vergleich zustande. Barlebens Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff erklärt am Dienstag vor Gericht: Bei sechs Fraktionen im Gemeinderat lasse sich ein Ergebnis nur schwer voraussehen. Bis Ende April 2018 muss allerdings eine Entscheidung fallen. Das wurde vor dem Landgericht so festgelegt.

Nach der Verhandlung macht Zoodirektor Kai Perret im Gespräch mit der Volksstimme deutlich: Kommt der Vergleich zustande, kann der Zoo in den nächsten Jahren keinesfalls auf die ausbleibenden 150 000 Euro verzichten. „Wir sind auf diese Zuschüsse angewiesen.“ Schon jetzt ist klar: Den reduzierten Beitrag aus Barleben wird die Stadt Magdeburg abfedern müssen.

Ausblick: Sollte die Gemeinde Barleben sich an die Abmachungen halten, ist die Stadt Magdeburg abschließend bereit, über die Regelungen in puncto Gesellschaftervertrag neu zu verhandeln.

(Quelle: Volksstimme, 17.01.2018)

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Mo

15

Jan

2018

Familienkonzert mit den Gebrüder Jehn in der Magdeburger Hoffnungskirche

Der Konzertverein der Magdeburger Hoffnungsgemeinde beginnt die Konzertreihe wieder mit dem beliebten Familienkonzert mit den Gebrüder Jehn. Am Samstag, dem 27. 01. wird um 17.00 Uhr in der Hoffnungskirche Magdeburg, Krähenstieg 2 dieses Mitmachkonzert für Groß und Klein stattfinden. Die Gebrüder Jehn laden alle Kinder und Erwachsene ein, sich auf eine musikalische Reise um die Welt zu begeben. Mit Hilfe der Lieder und Spiele wollen wir in ferne Länder gelangen. Wir reisen von Europa nach Amerika, nach Afrika, nach Asien und lernen von den Kindern dieser Weltgegenden neue Musik und Rhythmen kennen.

Gefördert wird dieses Konzert vom Kulturamt der Stadt Magdeburg.

Karten zu den Preisen von 6.00 € sind im Büro der Hoffnungskirche und an der Abendkasse erhältlich.

(Quelle: Hoffnungsgemeinde Magdeburg)

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Mo

15

Jan

2018

Africambo II: Zoo will Geld zurück

Planungsfehler sollen Baukosten in die Höhe getrieben haben

Das neue Elefantengehege Africambo II hat deutlich mehr gekostet, als geplant. Der Zoo macht dafür Planungsfehler verantwortlich und will sich das Geld von den Planern zurückholen.

Im Zoo freut man sich, dass das neue Elefantengehege Africambo II in diesem Jahr richtig in Fahrt kommt. Drei neue Elefanten werden erwartet, dazu die Ansiedlung von Antilopen, Meerkatzen und Warzenschweinen. Allerdings ist Zoo-Chef Kai Perret bei aller Freude auch durchaus genervt von der Anlage, was den Bau des Projekts betrifft.

„Es könnte auf einen Klageweg hinauslaufen, wenn wir keine Einigung finden“, sagt der Zoo-Chef. Es geht um einen Teil der Planungen für die Anlage. „Da lief einiges schief, nicht überall, doch an wichtigen Stellen. Und das hat uns richtig viel Geld gekostet“, sagt Perret.

Eigentlich war für Africambo II eine Investition von 6,4 Millionen Euro vorgesehen. Im vergangenen Oktober hatte Perret gegenüber dem Stadtrat erklären müssen, dass die Anlage wohl rund 1,1 Millionen Euro mehr kosten werde. Grund dafür seien Planungsfehler an verschiedenen Stellen. Welche genau, wollte Perret nicht sagen, da man mitten in Verhandlungen mit einigen Planern stehe. Es gehe aber darum, dass für einige Bereiche schlicht die Dimensionen unterschätzt wurden, die ein Elefantengehege benötige. „Wir mussten dann nachbessern und mehr Geld ausgeben. Man hatte uns Pläne mit falschen, zu gering bemessenen Werten vorgelegt“, so Perret. Auf die Frage, ob einige Planer mit dem Projekt schlicht überfordert waren, antwortet Perret diplomatisch: „Zoologische Bauten müssen ganz spezielle Anforderungen erfüllen. Das muss man als Architekt und Planer wissen, sonst darf man sich an solchen Projekten nicht beteiligen.“ Als man im Zoo bemerkt habe, dass die Probleme mit Africambo II immer größer werden, „haben wir die Bauleitung dann auch selber übernommen“, sagt der Zoo-Chef. Da waren die Mehrkosten aber schon entstanden.

„Wir sind gezwungen und werden es auch durchsetzten, dass wir uns diese Mehrkosten von den Verantwortlichen zurückholen – natürlich auch auf gerichtlichem Wege“, meint Kai Perret, der den Zoo in dieser Sache auch in der Pflicht gegenüber der Stadt sieht. Der Stadtrat hatte dem Zoo im vergangenen Jahr einen Sonderzuschuss von 1,35 Millionen Euro gewährt. Wenn es gelingt, dass sich der Zoo die entstandenen Mehrkosten für Africambo II von den ausgemachten Verursachern zurückholt, soll dieses Geld an die Stadt fließen, etwa durch verminderte Zuschüsse in den kommenden Jahren.

(Quelle: Volksstimme, 15.01.2018)

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Sa

13

Jan

2018

Nutria statt Bisamratte lässt sich am Neustädter füttern

Museumsleiter Pellmann bestätigt Nagerart

Unter der Überschrift „Seltener Futtergast am Seesteg“ zeigte die Volksstimme in dieser Woche eine vermeintliche Bisamratte, die den Enten und Schwänen am Steg des Neustädter Sees die Brotkrumen streitig macht.

Volksstimme-Leser Karl-Heinz Rasche meldete sich daraufhin und meinte, dass der Nager vielmehr eine Nutria sei. Er habe sie selbst schon öfter beobachtet und u. a. ihre Schwimmhäute gesehen, die für diese Tierart sprechen.

Um Klarheit zu bekommen, bat die Volksstimme Hans Pellmann, Leiter des Magdeburger Naturkundemuseums, um seine Einschätzung. Mit Hilfe eines weiteren Experten ist er sich sicher, dass der Leser recht hat. „Es handelt sich tatsächlich um eine Nutria“, sagt er. Die Körpergröße und -gestalt, das relativ grobe Fell und die auffallend langen und hellen borstigen Barthaare sprächen dafür. Bisamratten seien kleiner und zierlicher gebaut und hätten ein deutlich feineres Haarkleid. „Es bleibt aber häufig schwierig, beide Arten zu unterscheiden“, erklärt Hans Pellmann.

(Quelle: Volksstimme, 13.01.2018)

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Sa

13

Jan

2018

Zoo: Das Jahr der großen Pläne

Magdeburgs Tierpark will 2018 mehrere ambitionierte Projekte auf den Weg bringen

Vier neue Elefanten, Schimpansenzuwachs, ein Bildungszentrum und Planungen für ein Aquarium: Der Magdeburger Zoo will 2018 einen weiteren Entwicklungssprung machen. Zoochef Kai Perret stellt die ambitionierten Pläne vor.

Wenn Sturmtief „Paul“ dem Zoo nicht mitten im Sommer die Besucherzahlen „verhagelt“ hätte, „dann hätten wir bestimmt die 400 000er Marke geknackt“, sagte Magdeburgs Zoochef Kai Perret im Volksstimme-Gespräch. So waren es 2017 rund 384 000 Besucher, die gezählt werden konnten. Zum Vergleich: 2016 kamen 355 000 Besucher in den Zoo, 2009 waren es 239 000 Besucher. Dass die Zahlen in den vergangenen acht Jahren kontinuierlich angestiegen sind, führt Perret auf die erfolgreiche Modernisierung des Zoos zurück. Im vergangenen Jahr habe der Zoo mit der Eröffnung der neuen Dickhäuteranlage „Africambo II“ wieder einen deutlichen Schritt in Richtung Erlebnis-Tierpark gemacht. „Dass die eigentlich geplante Ansiedlung von neuen Elefanten in der Anlage 2017 nichts geworden ist, bedauern wir zwar, allerdings werden wir diesen Rückstand 2018 aufholen“, sagt der Zoochef. Vier neue Elefanten werden in diesem Jahr nach Magdeburg kommen, der erste bereits Ende Februar. Zwei Elefanten bekommt der Zoo aus dem Tierpark Berlin, zwei aus dem Zoo in Wuppertal. „Die Besiedelung von Africambo II wird 2018 überhaupt eines unserer größten Projekte“, sagt Perret. Denn nicht nur die neuen Elefanten werden in das Gehege einziehen, sondern auch Antilopen, Grüne Meerkatzen (Affen), Warzenschweine und Löffelhunde.

Die Vergesellschaftung aller dieser Tiere miteinander werde weltweit zum ersten Mal ausprobiert. „Es wird das ganze Jahr über dauern, die Tiere aneinander zu gewöhnen, denn sie sollen gemeinsam ohne Absperrungen in dem großen Freigehege miteinander leben.“

Im Schimpansengehege wird es ebenfalls Zuwachs geben. Zwei Männchen aus dem Zoo in Halle sollen die Magdeburger Gruppe nicht nur verstärken, sondern mit Schimpansen-Dame „Nana“ möglichst auch für Nachwuchs sorgen. „Auch das ist aus zoologischer Sicht für uns ein sehr wichtiges Projekt in diesem Jahr. Wir wollen versuchen, die Schimpansenzucht wieder aufzunehmen“, sagt Perret. Und die neuen Männchen sollen möglichst auch die Führung in der Gruppe übernehmen.

Bildungszentrum mit zwei Klassenzimmern

2018 steht im Magdeburger Zoo auch ganz im Lichte der Zukunftsplanung. Projekt Nummer eins: Ein großes Aquarium. Rund 70 Millionen Euro sollen dafür mit Hilfe von Fördermitteln investiert werden. Bis Mitte dieses Jahres will der Zoo dem Magdeburger Stadtrat eine Machbarkeitsstudie für das Projekt vorlegen. Perret sieht in dem Projekt eine große Chance für Magdeburg, noch mehr Besucher in die Stadt zu locken. „Gut gemachte Aquarien mit einem hohen Freizeitwert sind echte Besuchermag- neten“, meint der Zoochef. Und die sogenannte „Umlaufrendite“ (damit ist das Geld gemeint, das Besucher des Zoos auch in anderen Bereichen der Stadt ausgeben) könne sich bei einem Aquarium sehen lassen. „Viele Menschen verbinden einen Besuch in Zoos oder Aquarien auch mit einem Abstecher in die Innenstädte.“ OB Lutz Trümper hatte kürzlich gesagt, dass er einem Aquarium für Magdeburg sehr positiv gegenüberstehe, es müsse sich aber finanziell selbst tragen. Jährliche Zuschüsse aus der Stadtkasse werde es nicht geben.

Als zweites Planungsprojekt hat der Zoo in diesem Jahr ein Bildungszentrum „vor der Brust“. „Dazu werden in den kommenden Wochen die konkreten Pläne aufgestellt. Ziel ist dabei, dass 2019 der erste Spatenstich für das Zentrum stattfinden kann“, blickt Kai Perret in die Zukunft. Zwei Schulungsräume soll die Anlage haben, dazu Seminar- und Laborräume. Ökologie, Artenschutz und Zoologie werden die zentralen Themen des Bildungszentrums werden. Zu den möglichen Kosten wollte Perret vorerst noch nichts sagen. „Das muss erst einmal im Aufsichtsrat beraten werden.“

Steigende Besucherzahlen werden erwartet

Stichwort Geld: Über das finanzielle Ergebnis des Zoojahrs 2017 nannte Perret noch keine Zahlen. „Unsere Buchhaltung ist gerade dabei, die Zahlen zusammenzustellen.“ Dass die Stadt 2018 um finanzielle Hilfe gebeten werden müsse, davon geht Perret nicht aus. „Wir rechnen — wenn keine Katastrophen passieren — wieder mit einem guten Jahr und einem weiteren Anstieg der Besucherzahlen.“ 2017 musste die Stadt einen „Nachschuss“ von 1,35 Millionen Euro überweisen. Einnahmenverluste und zusätzliche Kosten, beides verursacht durch Sturm „Paul“, hatten den Zoo gebeutelt. Dazu kamen unerwartete Mehrkosten beim Bau von Africambo II. Und Perret hofft, dass der Zoo 2018 auch von Tierverlusten verschont bleibt. 2017 waren Schimpanse „Karlchen“ und Giraffe „Fleur“ verstorben. Im Magdeburger Zoo sind 1400 Tiere in 191 Arten zu sehen.

Auf der Agenda für 2018 stehen beim Zoo noch zwei weitere Projekte. Dabei geht es um Artenschutz in Südafrika. „Der Zoo ist in einer Erbschaft mit Geld bedacht worden, das zweckgebunden einzusetzen ist, und wir haben auch eine Spende von den Unternehmen am Pfahlberg bekommen“, berichtet Kai Perret. Die finanziellen Mittel sollen für den Artenschutz ausgegeben werden. Der Magdeburger Zoo hat darum zwei Kooperationen mit Nationalparks in Südafrika aufgebaut. „Das ist zum einen der Kwazulu-Nationalpark, der sich auf die Arterhaltung der Breitmaulnashörner spezialisiert hat. Wir haben in Magdeburg zwar Spitzmaulnashörner, können von den Erkenntnissen der Kollegen in Südafrika aber profitieren.“ Im Loskop-Dam-Nature-Reserve steht der Schutz von Schwarzfußkatzen im Mittelpunkt.

Wie sich der Zoo in die Arbeit der Nationalparks einbringen kann, soll in diesem Jahr ausgelotet und vereinbart werden.

(Quelle: Volksstimme, 13.01.2018)

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Sa

13

Jan

2018

Halali auch am Neustädter See

Stadt gibt Jagd auf Wildschweine bis April frei / Bis zu 15 Tiere vermutet

Ab heute können in dem Bereich nördlich der Wendeschleife und westlich des Rundwegs am Neustädter See Wildschweine gejagt werden. Eine entsprechende Allgemeinverfügung wurde im aktuellen Amtsblatt veröffentlicht. Bis zum 30. April dieses Jahres dürfen in einem genau festgelegten Bereich sogenannte Ansitzjagden durchgeführt werden. Diese werden einzeln und sporadisch erfolgen, erklärt Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra der Volksstimme. Zuvor waren bereits im vergangenen September bei Jagden auf einem eingezäunten Privatgelände in der Nähe drei Schwarzkittel erlegt worden.

Bis zu 15 Tiere werden von der Stadtverwaltung in dem Gebiet vermutet. Bislang habe es zwar keine Zusammenstöße mit Menschen gegeben. Die Wildschweine werden aber „zunehmend vertraulicher, so dass mögliche Angriffe auf Menschen in der Zukunft nicht auszuschließen sind“, heißt es in der Begründung.

Laut Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra sollten Nutzer des Rundwegs aufgrund des Schwarzwildbestandes ihre Hunde anleinen, da sich die Wildtiere durch sie bedroht fühlen und angreifen könnten.

Auch im Stadtpark und auf dem Großen Werder ist die Jagd auf Wildschweine bereits erlaubt, um den stark gewachsenen Bestand einzudämmen.

(Quelle: Volksstimme, 13.01.2018)

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Fr

12

Jan

2018

Spiele und Lichtbilder zum Wochenbeginn

Die wöchentliche Veranstaltungsreihe „Der kunterbunte Wochenbeginn“ im Stadtteiltreff „Oase“, Pablo-Neruda-Straße 11, geht ab dem kommenden Montag, 15. Januar, weiter. Zum Auftakt wartet auf alle interessierten Kinder aus Nord ein Spielenachmittag. Eine Woche später, am 22. Januar, können die Teilnehmer Bilder aus Licht, sogenannte „Light Graffiti“, anfertigen. Dabei werden mit Hilfe einer Lichtquelle wie einer Taschenlampe sowie extrem langer Belichtungszeit faszinierende Fotos geschaffen. Am 29. Januar werden die Lieblingsgeschichten der Kinder gelesen. Beginn ist jeweils um 15 Uhr.

(Quelle: Volksstimme, 12.01.2018)

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Do

11

Jan

2018

Giraffe: Schwere Verletzung an den Oberschenkeln

Obduktionsbericht zu der im Dezember im Zoo eingeschläferten „Fleur“ liegt vor

Die Giraffe „Fleur“ hat sich möglicherweise beim plötzlichen Aufstehen so schwer an den Beinen verletzt, dass sie hätte nie mehr laufen können. Das ist das Ergebnis der Obduktion des Tieres im Veterinäruntersuchungsamt Stendal, berichtete gestern Zoo-Chef Kai Perret auf Volksstimme-Nachfrage.

Dass sich das Tier erschreckt haben könnte und darum sehr schnell aufgestanden ist, sei allerdings nur eine mögliche Erklärung, so Perret. Fest stehe, dass an Fleurs beiden Oberschenkel-Knochen (Hinterläufe) die Bänder komplett abgerissen seien, so der Obduktionsbericht. „Sie hätte also nicht mehr von selbst stehen können. Auch eine Operation an den Hinterläufen war nicht möglich“, erklärte Perret den Umstand, dass das Tier vom Zoo-Tierarzt eingeschläfert worden war.

Als zweite Möglichkeit als Ursache, warum die Bänder an den Oberschenkel-Muskeln von Fleur abgerissen sind, käme in Frage, dass sich die Giraffen-Kuh so unglücklich hingelegt habe, dass ihr schlicht die Beine „eingeschlafen“ sind, es also zu massiven Durchblutungsstörungen gekommen sei. „Dafür spricht, dass in den Blutgefäßen der Beine Giftstoffe gefunden wurden, die sich entwickeln, wenn Gewebe oder Blut abstirbt“, sagte der Zoo-Chef. Eine Folge davon: Das Tier könne sich nicht mehr bewegen, und durch eine extreme Überlastung würden die Bänder an den Muskeln reißen.

Eine andere Ursache für die schweren Verletzungen an den Beinen der Giraffe könne ausgeschlossen werden. Die Giraffe sei auch kerngesund gewesen, habe also beispielsweise keine Hirnfunktionsstörungen, etwa durch einen Tumor, gehabt.

Auch Fehler bei der Haltung der Giraffe schloss Perret als Ursache aus. Das Gehege sei in einem ordentlichen Zustand gewesen, dass hätten interne Untersuchungen des Falls ergeben.

Fleur war am 27. Dezember vergangenen Jahres von ihren Pflegern morgens liegend im Gehege gefunden worden. Da sie sich nicht zum Aufstehen bewegen ließ, wurde die Magdeburger Feuerwehr zur technischen Unterstützung gerufen. Die konnte das Tier zwar mit Hilfe von Seilzügen aufrichten, selbstständig stehen konnte Fleur aber nicht, sie sackte immer wieder zusammen. Und da Giraffen auf Grund ihres langen Halses und dem damit verbundenen komplizierten Kreislaufsystem nur sehr schwer für eine Operation narkotisiert werden können, hatte sich der Zoo schweren Herzens dazu entschlossen, die Giraffen-Kuh einschläfern zu lassen.

(Quelle: Volksstimme, 11.01.2018)

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Do

11

Jan

2018

Seltener Futtergast am Seesteg

Der Steg am Westufer des Neustädter Sees ist stets dicht von hungrigen Tieren umlagert. Schwäne, Enten, Möwen und Blesshühner gehören dabei zu den üblichen Futtergästen, die dort auf ein Stück Brot hoffen. Doch mitunter gesellt sich auch ein eher seltener Besucher dazu. Eine Bisamratte ließ sich kürzlich von der Anwesenheit der Spaziergänger nicht stören und machte den Vögeln die Nahrung streitig. Ursprünglich in Nordamerika beheimatet, hat sich der Nager seit dem 20. Jahrhundert in ganz Europa und natürlich auch in Magdeburg ausgebreitet.

(Quelle: Volksstimme, 10.01.2018)

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