46. Ausgabe (August 2020)

Inhalt

Seite 2


Vorwort


Überfütterung führt zur Rattenplage

Termine der GWA

Seite 3


10 Jahre Bürgerverein Nord

Seite 4

Integrationsgemeinwesenarbeit

Blauer Belag und mehr beim MLV

Seite 5


KUNTERBUNT unter ungewöhnlichen Umständen

Seite 6

Königskindergarten

Seite 7


Ein Familienpicknick mit Saxophonklängen

Seite 8


Helga Schettges Lyrikecke

Seite 9


Wenn eine Schöne auf ein Biest trifft

Seite 10


Verschoben ist nicht aufgehoben

Seite 11


Kinderfest in dieser Zeit, geht das?

Seite 12


Eine willkommene Abwechslung für Familien
Impressum

 

Titelbilder: Sandro Grupe


Seite 2 - Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser, die Zeit scheint manchmal stehen zu bleiben, manchmal vergeht sie gefühlsmäßig rasend schnell. Die letzten Wochen vergingen wie im Flug und schon wird es wieder Zeit, Sie recht herzlich zur neuen Ausgabe der Stadtteilzeitung zu begrüßen.

In den Wochen um die letzte Ausgabe des Lindwurms stand die Zeit irgendwie still. Alle befanden sich in einem Zustand der Unsicherheit auf Grund der Kontaktbeschränkungen. Nach und nach lernten die Menschen mit der Situation umzugehen und die Lockerungen der Einschnitte sorgten für ein zartes Gefühl der Rückkehr in einen halbwegs "normalen" Alltag. Noch ist beileibe nichts wie vor der Pandemie. Feststellen kann man jedoch, dass sich die Zeiger der Uhren wieder etwas schneller drehen. Im übertragenden Sinne.

 

Vielleicht können Sie beim Lesen der neuen Ausgabe diesem Gefühl folgen. Der 46. Lindwurm kann sich wieder ausführlich lebendigen Themen widmen. In dieser Ausgabe finden Sie Artikel über Veranstaltungen und Projekte der vergangenen Wochen. Vor drei Monaten wagten wir kaum daran zu glauben, dass die Aktionen in absehbarer Zeit möglich sein könnten. Mit Sicherheit haben sich die Bedingungen geändert, aber in dieser Zeitung können wir Ihnen Berichte über den 10. Lauf am Neustädter See, ein Familienpicknick, eine Sportplatzeinweihung und einiges mehr präsentieren. Der Mensch ist lern- und anpassungsfähig. Diese ersten Projekte brachten eine Vielzahl von neuen und guten Erfahrungen, so dass wir optimistisch in die nächsten Wochen schauen. In dieser Ausgabe geben wir Ihnen einen kleinen Ausblick zu kommenden Aktivitäten. Das Kinderfest am Leuchtturm und das Stadtteilfest werden derzeit vorbereitet und hier und heute finden Sie dazu erste Informationen.

An dieser Stelle möchte ich betonen, wie sehr vielen Akteuren in den Stadtteilen der Gedanke in den Köpfen steckt: Die Menschen brauchen Aktivitäten, brauchen die Abwechslung und das Miteinander! Soziale Kontakte und Zeichen der Hoffnung auf Normalität. Mit diesen Veranstaltungen möchten wir Ihnen die Zeit, in der wir derzeit viele Entbehrungen erleben, erleichtern und positive Zeichen setzen. Es wird bei den Veranstaltungen "anders" sein, als gewohnt, aber es wird diese Veranstaltungen geben.

Für Sie, für Ihre Familien, Ihre Kinder, Ihre Angehörigen und Freunde.

Nun wünsche ich Ihnen eine angenehme Zeit beim Lesen unserer Stadtteilzeitung und würde mich freuen, Sie auch in den nächsten Wochen auf einer der beschriebenen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

In diesem Sinne: Bleiben Sie uns treu und ganz wichtig: Weiterhin GESUND!

Marcel Härtel

(Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See des Internationalen Bundes)

Seite 2 - Überfütterung führt zur Rattenplage

 

In der Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe Neustädter See wurde ein Anliegen aus dem Kranichhaus angesprochen. Seitens der MWG wurden Maßnahmen zur Eindämmung von Ratten unternommen, die jedoch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis führten.

Der Sprecherrat nahm sich der Problematik an und führte Gespräche mit dem Eigenbetrieb Stadtgarten und dem Gesundheitsamt. Frau Fischer vom Stadtgartenbetrieb erläuterte die abgeschlossene Maßnahme des Betriebes an der Nixe und das Aufstellen neuer Fallen an der Plastischen Kombination an der Zentrumsachse. Eine Hauptursache für die vermehrte Ausbreitung von Ratten im Bereich des Westufers am Neustädter See sei die übermäßige Fütterung der Vögel am Steg und der anliegenden Uferbereiche. Hier finden sich Lebensmittel in so großer Menge, dass somit Ratten angezogen werden. Herr Küstermann vom Gesundheitsamt erklärte vor Ort, dass Maßnahmen direkt am Ufer zum Schutz anderer Tiere nicht ausgeführt werden.

Der Sprecherrat der GWA bittet darum, auf das übermäßige Füttern von Vögeln zu verzichten. Es schadet nicht nur den Tieren selbst, es fördert die Ausbreitung der Ratten in diesem Bereich. Desweiteren ist ein zahlenmäßiger Rückgang von Enten zu verzeichnen. Diese Problematik wird vom Sprecherrat in direktem Zusammenhang gesehen und weitere Gespräche zur Lösung des Gesamtproblems werden angestrebt.

Elvira Ferchland

GWA Neustädter See

Seite 2 - Termine der GWA

AG GWA Neustädter See

 

26.08.2020 17.30 Kita Neustädter See

14.10.2020 17.30 Kita Schlupfwinkel

 

02.12.2020 17.30 Kita Kinderland

AG GWA Kannenstieg

 

23.09.2020 17.30 Don Bosco

 

25.11.2020 17.30 Lewida


Die Sitzungen beginnen jeweils um 17.30 Uhr und sind öffentlich. Änderungen sind vorbehalten.

Seite 3 - 10 Jahre Bürgerverein Nord

Stadtteilfest Kannenstieg Neustädter See wird vorbereitet

In diesem Jahr waren ursprünglich zwei große Veranstaltungen vorgesehen. Im Mai wollte die Oase den dreißigsten Geburtstag feiern und im September der Bürgerverein Nord sein zehnjähriges Bestehen. Der Termin für das Stadtteilfest Kannenstieg Neustädter See wurde zu Beginn des Jahres festgelegt: 12. September 2020.

Dann kam Corona und alles wurde anders. Was in den vergangenen Wochen blieb, war der besagte Termin.

Im Juli wurden die ersten beiden Sitzungen der GWA wieder möglich und der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement des IB haben diese Sitzungen zum Anlass genommen, eine Entscheidung zu treffen.

Eine Entscheidung pro Stadtteilfest!

Nachdem erste kleine Aktionen Erfahrungen mit der Situation in der Pandemie brachten und die Menschen in den Stadtteilen etliche Entbehrungen hinnehmen mussten, haben sich der Vorstand und der Stadtteilmanager entschlossen, das Stadtteilfest zu organisieren.

Mit finanzieller Unterstützung des GWA Initiativfonds, mit zahlreichen Spenden der Wobau, der MWG, der WBG Otto von Guericke, der WBG Die Stadtfelder und der Städtischen Werke sowie Eigenmitteln kann das Stadtteilfest geplant und organisiert werden.

Am 12. September von 15.00 bis 20.00 Uhr findet das Fest auf dem Platz der Begegnung statt.

Viele Details sind in der Vorbereitung, vorgesehen ist ein buntes Bühnenprogramm mit zahlreichen Höhepunkten, musikalischen und tänzerischen. Auf dem Areal werden kreative und spannende Angebote zu finden sein, Einrichtungen und Institutionen der Stadtteile werden sich präsentieren. Alle gemeinsam werden den Tag so gestalten, wie Sie es in den letzten Jahren von uns gewohnt sind.

Einen Aspekt bitten wir zu beachten, es ist notwendig, einige Regeln einzuhalten und wir erwarten ihr Verständnis und ihre Unterstützung. Es wird nur ein gelungener Tag, wenn wir genauso gesund das Fest beenden, wie wir es begonnen haben. Bitte beachten Sie die vorgegebenen Regeln, damit die Chance erhalten bleibt, diese Veranstaltung erfolgreich zu gestalten. Wir zählen auf Ihre Unterstützung und freuen uns, Sie am 12. September begrüßen zu können.

Anke Grupe

Bürgerverein Nord

(Fotos: Conny Pappert, Karl-Heinz Rasche)


Seite 4 - Integrationsgemeinwesenarbeit

Neues Projekt des Sozialdezernats zum Zusammenleben in Stadtteil und Nachbarschaft

Im März 2020 wurde mit einem Fachtag das Projekt „Vielfalt gestalten – Integration im Gemeinwesen“ im Sozialdezernat der Landeshauptstadt Magdeburg offiziell begonnen. Das Projekt will mobil im Stadtteil unterwegs sein, mit Anwohnern mit und ohne Migrationshintergrund ins Gespräch kommen und bei Verständigungsschwierigkeiten im Alltag vermitteln. Geplant ist zudem eine wissenschaftliche Begleitung. Das Projekt wird unter anderem im nördlichen Stadtgebiet umgesetzt.

Magdeburg ist in den letzten Jahren vielfältiger geworden, nicht nur durch Flüchtlingszuwanderung - auch viele EU-Bürger oder Internationale Studierende entscheiden sich für ein Leben in der Landeshauptstadt. Da die Zuwanderung von Geflüchteten zuletzt stark zurückgegangen ist, sind Aufnahme und Unterbringung nicht mehr die zentralen Themen. Stattdessen ist ein gutes Miteinander in den Stadtteilen in den Fokus gerückt. Stadtteile sind die Orte des Zusammenlebens im Alltag – Orte, an denen man wohnt, einkauft, seine Freizeit verbringt, in die Kita oder Schule geht, eventuell auch arbeitet. In diesem persönlichen Nahumfeld der Menschen ist eine gelingende Kommunikation für alle Seiten besonders wichtig.

Hier setzt das Projekt an, um falls notwendig als Vermittler zwischen Sprachen und Kulturen aktiv zu werden und Zugänge für die Integration von Zugewanderten zu schaffen. Daran arbeitet ein mehrsprachiges Projektteam, zum Teil mit eigenem Migrationshintergrund. Das Projekt ist erreichbar unter www.magdeburg.de/integrationsgemeinwesenarbeit sowie voraussichtlich ab September in einem Projektbüro in der Lübecker Straße. Informationen zur Eröffnung des Büros werden rechtzeitig auf der Internetseite des Projekts bekannt gegeben.

Das Projekt wird durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union und das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Team Integrationsgemeinwesenarbeit

(Foto: Daniel Berkmann/ Adobe Stock)

Seite 4 - Blauer Belag und mehr beim MLV


In Anwesenheit der Beigeordneten für Kultur, Schule und Sport Regina Dolores Stieler-Hinz wurde am 14. Juli die sanierte Sportanlage des MLV Einheit am Neuen Sülzeweg eröffnet. Nach monatelangen Sanierungsarbeiten erstrahlt die Laufbahn in Blau, die Wurf- und Volleyballanlagen wurden neu gestaltet, ebenso der Bolz- platz. Eine Lichtanlage rund um den Platz sorgt für ausrei- chend Beleuchtung und für den Vereinsvorsitzenden Detlef Näther ging, nach eigener Aussage ein Traum in Erfüllung. Mit dem Kannenstieglauf im August in einer interaktiven Variante beginnt nicht nur der Trainingsalltag beim MLV Einheit. Am 20. September 2020 organisiert der Verein einen Sportabzeichentag für die ganze Familie. Zwischen 10.00 und 15.00 Uhr kann das Sportabzeichen abgelegt werden. Darber hinaus versichert Detlef Näther wird ein buntes Angebot für die Besucherinnen und Besucher bereitgestellt. An diesem Tag möchte der Verein mehr zeigen, als die neue Laufbahn. Zahlreiche Medaillen und Platzierungen bei Meisterschaften zeugen vom Erfolg des Vereins. So werden die Mitglieder am 20.09. auch um Nachwuchs für den Verein werben. Detlef Näther brachte es auf den Punkt: Mit einem Stadtteil wie dem Kannenstieg im Rücken sollten doch sportbegeisterte Kin- der und Jugendliche beim MLV eine Heimat finden können. Nähere Informationen zum MLV Einheit finden Sie auf der Homepage des Vereins.

Marcel Härtel Stadtteilmanagement Internationaler Bund

(Fotos: Julia Brandt, MLV Einheit)

Seite 5 - Schnitzeljagd unter ungewöhnlichen Umständen


 

Als Mitte März die Einschränkungen durch die CoVid19-Pandemie einsetzten, herrschte eine Situation, die niemand erlebt hatte. Schrittweise stellten sich die Menschen auf die Umstände ein und mit den ersten Lockerungen im Mai, setzten die Gedanken ein, wie geht man mit den Verordnungen um. Was wird möglich? Und vor allem, wie kann man Dinge gestalten? Die sozialen Einrichtungen, wie Bürgerhäuser oder Kinder- und Jugendtreffs blieben geschlossen und gerade der dringende Bedarf an diesen Angeboten war ersichtlich und greifbar.

Ein Bewegungsangebot für Familien, sprich eine Schnitzeljagd unter veränderten Bedingungen, war im Mai der erste Versuch, ein Projekt umzusetzen, dass mit Abstand trotzdem Nähe, Miteinander und Abwechslung bietet.

So fanden sich an sieben Punkten in den Stadtteilen Stationen mit kleinen Spielen und Aktionen wieder, die von den Kindern und Eltern bewältig werden mussten. Je zwei ehrenamtliche Helfer begleiteten die Stationen und jedes Kind wurde einzeln an den Stationen aktiv. Alle Abstands- und anderen Vorschriften wurden in Betracht gezogen und eingehalten. Die Kinder und Familien konnten den Weg und die Reihenfolge zwischen den Stationen frei wählen. Es war ein erstes Experiment, ein Angebot zu platzieren und Erfahrungen zu sammeln, wie in Corona-Zeiten die jeweiligen Bedingungen und Umstände beachtet werden. Die Familien und Kinder, die an der Aktion teilnahmen, gaben direkt ein Feedback und es war positiv und ermutigend. "Es ist so wichtig mit solchen Aktionen ein Stück Hoffnung an die Kinder zu geben, damit sie sehen, es geht wieder etwas vorwärts." Diese Botschaft war an diesem Tag, so oder in ähnlicher Form, immer wieder zu vernehmen. Die Kinder hatten Freude an kleinen Dingen, wie Sackhüpfen, Büchsen und Ringe werfen, an Eierlaufen oder Mini-Bowling. Jedes Kind erhielt am Ende eine kleine Belohnung in Form eines Pokals. Dieser wurde nicht nur für die Teilnahme an dem Angebot überreicht, er wurde auch als Zeichen gesetzt, wie stolz wir Erwachsenen auf die Kinder sind, dass sie in dieser Zeit so tapfer mit allen Einschränkungen umgegangen sind.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg Neustädter See

(Fotos: Sandro Grupe, Marcel Härtel)


Seite 6 - Königskindergarten

Neue Kita der Pfingstgemeinde im Kannenstieg

Letztes Jahr, am 04.11.2019, wurde der „Königskindergarten“ inmitten des Kannenstiegs in der Joh.-R.-Becher Str. 51b eröffnet. Doch die Geschichte dieses Ortes begann schon viel viel früher. Denn schon als das Gebäude vor 20 Jahren durch die Pfingstgemeinde VatersHaus von der Stadt übernommen wurde, träumten die Menschen der Gemeinde davon, wieder einen Kindergarten darin zum Leben zu erwecken. Warum? Weil Kinder ein Geschenk des Himmels sind. Weil der himmlische Vater jedes einzelne einzigartig geschaffen hat und weil es eine wunderbare Aufgabe ist, das Gold in jedem einzelnen zu entdecken und zu fördern. Mit dem Königskindergarten möchte die Gemeinde bestehende Angebote in der Stadt Magdeburg ergänzen und Kindern und Eltern zum Segen sein.

Nichts wäre jedoch möglich gewesen ohne drei Faktoren: das Dranbleiben und Träumen, die Unterstützung der Stadt Magdeburg und das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen. Der Startschuss für die Königskinder fiel mit den ersten genehmigten Anträgen im Jahr 2017. Damit sollte sich der Traum langsam zur Realität entwickeln. Dazu darf erwähnt werden, dass das Projekt von Menschen der Gemeinde VatersHaus und anderen einzelnen Mithelfern mit viel Leidenschaft in zahlreichen, fast unzählbaren Stunden ehrenamtlicher Arbeit ins Leben gerufen wurde. Allein während des Umbaus des ehemaligen DDR Kindergartengebäudes wurden über 7400 ehrenamtliche Stunden in Arbeitseinsätzen aufgebracht.

Doch diese Arbeit sollte sich lohnen, denn am 01.11.2019 war es soweit: dem Königskindergarten wurde die offizielle Betriebserlaubnis erteilt. Drei Tage später wurden freudig die Türen für die ersten vier Kindergartenkinder geöffnet. Anfangs mit nur drei Mitarbeitern gestartet, sind es ab August bereits sieben für die nun 40 Kindergartenkinder. Über dieses erste Jahr entwickelte sich der Königskindergarten mit den engagierten Erziehern und Kindern immer weiter. Neue Möbel und Spielmaterialien kamen hinzu, so dass die Ausstattung und Raumgestaltung der schnell wachsenden Kinderzahl angepasst werden konnte. Da ein weiterer Schwerpunkt des christlichen Kindergartens auf der Natur- und Erlebnispädagogik liegt, soll nun auch das Außengelände entsprechend gestaltet werden. Nach langer Planung beginnt der Umbau im Juli diesen Jahres, so dass die Königskinder bald nicht nur in den Räumlichkeiten, sondern auch außen angemessenen Freiraum haben, sich zu entfalten, zu spielen und zu lernen.

Am 25.09.2020 wird eine Einweihungsfeier stattfinden, um gemeinsam den lebendig gewordenen Traum zu feiern und die Menschen zu ehren, die dieses Projekt ermöglicht haben. Bei der Feier steht die Gesundheit aller mit im Vordergrund, sodass die dafür notwendigen Bedingungen eingehalten werden.

Wenn Sie Interesse am Königskindergarten bzw. einem Kindergartenplatz haben, dürfen Sie sich bei Michéle Moll (KiTa-Leitung) unter kontakt@königskindergarten.de oder 01590- 6413795 melden. Gern können Sie sich auch auf der der
Website www.koenigskindergarten.de über den Kindergarten informieren.

Kita Königskinder

(Fotos: Kita Königskinder)


Seite 7 - Ein Familienpicknick mit Saxophonklängen


Schönes Wetter, eine grüne Wiese, Pavillons als Sonnenschutz und gut gelaunte Familien und Gäste mit Picknickkörben! Was braucht es mehr für einen gemütlichen Nachmittag? Ja, momentan braucht es Abstand und Listen zur Nachverfolgung, aber die Besucher des Picknicks hielt es nicht davon ab, den Tag zu genießen. Eine neue Normalität, doch der Grund des Kommens war einfach das Beisammensein und die Vorfreude auf den musikalischen Hauptgang: Der Auftritt der Sax ´n ´ Anhalt VIP Band.

Im Rahmen des monatlichen "KUNTERBUNT"-Projektes vom Stadtteilmanagement lautete im Juni das Motto: Familienpicknick. Nach ersten, unter Corona-Bedingungen, umgesetzten Aktionen fanden sich die teilnehmenden Besucher nicht verstreut durch die Stadtteile, sondern erstmals wieder auf einem Gelände zusammen. Eine Nähe mit Abstand, ein Gefühl von Gemeinschaft und ein Wort der Erleichterung prägte den Tag: Endlich!

Und endlich haben die Musiker wieder ein leibhaftiges Publikum, einer der ersten Auftritte für das Orchester mit Gage, nach Monaten des Ausfalls von Einnahmen.

So wurde das Familienpicknick buchstäblich für alle Anwesenden ein Gewinn. Die Familien und die Musiker erlebten einen besonderen Tag. Es herrschte eine wohltuende Atmosphäre, in der für einige Stunden die Probleme und Schwierigkeiten im Corona-Alltag keine Rolle spielten. Allein für dieses Gefühl hatte sich der Aufwand und die Organisation mehr als gelohnt. Ein Dank richtet sich an die Kooperationspartner, den Stadtteiltreff Oase und den Bürgerverein Nord, sowie das Förderprogramm Soziale Stadt für die tatkräftige und finanzielle Unterstützung.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg Neustädter See

(Fotos: Sandro Grupe, Marcel Härtel)

Seite 7 - Herzen vom ASZ

Während der ersten Wochen in der Pandemie verteilten die Mitarbeiterinnen des ASZ im Bürgerhaus von Seniorinnen angefertigte Stoffherzen als Zeichen von Solidarität und Zusammenhalt an haupt- und ehrenamtliche Akteure in den Stadtteilen (von links: Heike Rosenau Tagespflege Daheim, Stefan Seidel Bürgerverein Nord, Verena Kühn NBZ Kranichhaus).

(Fotos: Steffi Albers)


Seite 8 - Helga Schettges Lyrikecke

Bank am See

 

Bank am See, nun verwaist,

saßen Kinder dort mit dem Teddybär.

Ist schon lange her, lange her.

 

Bank am See, nun verwaist,

saß ein Pärchen dort,

tauschte Küsse aus –


doch es ward nichts draus, ward nichts draus.

 

Bank am See, nun verwaist,

saßen Alte dort,

dachten früher Zeit voller Herzeleid, Herzeleid.

 

Bank am See, nun verwaist,

stehst noch immer dort.

Weißt, was vor sich geht,

wie der Wind sich dreht, Wind sich dreht.

Farbenspiel

 

Rote Bänder, gelbe Bänder


ziehen sich durch Wald und Flur –

durch das Dunkelgrün der Bäume:

Herbstesahnen der Natur.

 

Und es schauen unsre Augen

dieses schöne Farbenspiel,

wie es täglich sich verändert.

Niemals wird es uns zu viel.

 

Schließlich lösen sich die Bänder,


bis der Wind sie ganz verweht.


Und die Welt scheint voller Wehmut,

wenn die Farbenpracht vergeht.

Im Schilf

 

Tief verborgen im Schilf weiß ich Enten und Schwäne –

sie bauen sich Nester nach altem Brauch,

spielen Vater und Mutter – nein, sie sind es ja auch.

Lange Jahre zurück, dort im Ferienlager


versuchten wir, Bumskeulen zu rauchen,

war’n als Vater und Mutter noch nicht zu gebrauchen!

Uffjeschnappt

 

Friedchen hat’s jetzt mit ihr Knie –

kann kaum loofen, frach nicht, wie!

Und jetzt kluckt se immer drin,

will nicht nach’n Dokter hin.

 

Ob du’s gloobst oder ooch nicht –

Fred knufften se ins Jesicht.


Und sein Veilchen, liebe Zeit,


das sieht man noch meilenweit.

 

Nee, de Sorjen wer’n nicht alle:

Betti hat’s mit ihre Jalle.


Und se jammert rum seit Taren.

Was soll ich nu dazu saren?

 

Aber ich und ooch mein Walter

haben schon een schönes Alter

und sind trotzdem wohljemut.

Kurz und knapp: Uns jeht es jut!

Strand-Enten

(beach ducks)

 

Wenn Enten, die auf Seen wässern,

um ihre Lage zu verbessern,


heraus zum feinen Sandstrand flattern,

damit sie Sonnenglut ergattern,

und diese Glut brennt heiß hernieder


auf Entenschnäbel und Gefieder,


nennt man das – dreimal dürft ihr raten –

mit Fug und Recht auch Entenbraten!

 

 

Helga Schettge (Fotos: Helga Schettge)


Seite 9 - Wenn eine Schöne auf ein Biest trifft ...


Normalerweise beginnt eine Vorschau auf eine Veranstaltung nicht mit dem Hinweis: „Bitte melden Sie sich für eine Teilnahme per Mail an. “ Doch in diesem Jahr ist aus bekannten Gründen relativ wenig „normal“. Normal und selbstverständlich war und ist aber auch nicht, dass ein Projekt, wie das monatliche „KUNTERBUNT“-Angebot auch wirklich jeden Monat stattfinden konnte. So nun wieder im August, genauer gesagt am Sechsundzwanzigsten.

 

Nach mehr als einem Dutzend Jahren Tournee-Theater, zu meist mit Stücken für Kinder in Schulen und auf freien Bühnen, macht sich das Magdeburger „Mobile Theater 2000“ weiter auf die Reise, mit einer Adaption des Klassikers „Die Schöne und das Biest“.

Regisseur und Autor Jochen Gehle  hat aus der uralten Geschichte das hinreißende Theaterstück „Die schöne Freche und das alte Biest“ gezaubert, auf das sich am 26.08.2020 Kinder im Stadtteiltreff Oase freuen können. Am liebsten hätten es die zwei Protagonisten des Stückes, Friederike Walter und Andreas Steinke, wenn die Kinder ihre Großeltern zur Aufführung mit brächten, denn auf berührende, warmherzige, aber auch sehr lustige Art verhandeln hier zwei sehr unterschiedliche Menschen, zwischen denen eine ganze Generation liegt, viele Facetten des Alltags und des Lebens miteinander.

Der griesgrämige und verbitterte Altenheimbewohner Heinrich hat sich in seine Einsamkeit zurückgezogen, bis eines Tages die junge, hübsche Altenpflegerin Eliza für einen Moment Heinrichs Lebenskonzept durcheinander bringt.  Trotz Heinrichs heftiger Gegenwehr, gelingt es der temperamentvollen Eliza, ihn für ihr Lieblingsmärchen „Die Schöne und das Biest“ zu begeistern. Elizas Charme und Cleverness erliegend, bemerkt Heinrich nicht, wie tief er plötzlich mitten in der Geschichte drin steckt. Sie erzählen, spielen im fliegendem Rollenwechsel die alte Geschichte; die vom Vater, der sich wegen seiner geliebten Tochter in die Fänge des Biestes begibt und von der Tochter, die sich für die Freiheit ihres Vaters auf das Biest widerstrebend und würdevoll einlässt. Dabei werden bei Heinrich schmerzliche Erinnerungen wach. Auch Heinrich war mal so jung wie einst das Biest und hat in seinem Leben nicht alles richtig gemacht. Für Eliza ist Heinrichs plötzliche Offenheit ein Grund mehr, den Ballast der Vergangenheit aus sich heraus zu singen, zu rappen und zu tanzen – natürlich nicht ohne das Publikum, die auch zu Statisten werden.

Die Aufführung am 26.08.2020 beginnt um 15.00 Uhr. Ab 14.30 Uhr wird der Einlass beginnen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich unter marcel.haertel@ib.de unter Angabe vom Namen, Anschrift und Telefonnummer an. Die Angaben sind auf Grund der Nachverfolgungslisten derzeit Bedingung für die Teilnahme.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg Neustädter See des Internationalen Bundes

(Fotos: Sandro Grupe)

Seite 10 - Verschoben war nicht aufgehoben

10. Lauf am Neustädter See trotz Pandemie mit Teilnehmerrekord


Ursprünglich war das Jubiläum, die 10. Auflage des Laufs am Neustädter See, mit Rahmenprogramm an der Seeuferpromenade für den Monat Juni vorgesehen. Erst musste das Rahmenprogramm gestrichen werden, dann wurde der Lauf verschoben und sollte am 3. Juli stattfinden. Letztlich entstand ein völlig neues Konzept. Fest stand für den Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement des IB: Einen interaktiven Lauf wollen und werden wir nicht ausrichten.

Mit der letzten Verordnung wurden ab Anfang Juli Sportveranstaltungen wieder möglich. Die Tür hatte sich, zumindest für den Hauptlauf um den See, geöffnet.

Jedes Jahr startete der Lauf am See mit den Kinderläufen für die Kita- und Grundschulkinder. In diesem Jahr wäre eine Teilnahme der Kitas und der Grundschule am Neustädter See nicht möglich gewesen. Gruppen durften nicht vermischt werden, die Erzieher*innen konnten eine Teilnahme nicht abdecken und überhaupt war die Situation schwer berechenbar. Die Kinderläufe machten jedes Jahr den Hauptteil des Laufes aus und eine Nichtteilnahme der Kinder kam zum 10. Lauf nicht in Frage. Eine Idee wurde geboren und erfreulicherweise zogen die Einrichtungen mit. Am Mittwoch, 08.07.2020 um 08.30 Uhr starteten die Kinder der Kita Kinderland in ihrer Einrichtung den diesjährigen Lauf am Neustädter See. Am nächsten Tag, dem Donnerstag folgten vormittags die Kita Neustädter See und nachmittags der Hort Weltentdecker. Bevor am Freitag, 10.07.2020, der Hauptlauf gestartet wurde, zählte der Lauf schon über 330 Läuferinnen und Läufer, von den Krippenkindern über die Kita- und Grundschulkinder bis hin zu den Erzieherinnen und Erziehern. In allen drei Einrichtungen herrschte eine große Vorfreude und eine intensiv spürbare Energie.

Am Freitag ab 16.30 Uhr gingen dann zuerst Rollstuhlfahrer und Walker auf die Strecke, bevor die Läuferinnen und Läufer folgten.

Am Ende des diesjährigen Laufs am Neustädter See verzeichneten wir mit 370 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Doch darum ging es in diesem Jahr nicht. Jeder Starter erhielt eine Goldmedaille als Erinnerung an das außergewöhnliche Jubiläum. Als Ausrichter des Laufes bedanken wir uns bei der WBG Die Stadtfelder und dem Initiativfonds der GWA für die finanzielle Unterstützung und bei jedem einzelnen Starter für seine Teilnahme. Für den Bürgerverein und das Stadtteilmanagement bleibt der 10. Lauf am Neustädter See ein unvergessliches Ereignis und mit dem rührenden Bild der letzten Zieleinfahrt eines Seniors im Rollstuhl werden wir im nächsten Jahr voller Elan an die Vorbereitung der 11. Auflage gehen.

Anke Grupe

Bürgerverein Nord

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement des IB

(Fotos: Sandro Grupe, Anke Grupe, Marcel Härtel, Siegfried B. Kratz)


Seite 11 - Kinderfest am in dieser Zeit, geht das?


Der Spielplatz an der nördlichen Uferpromenade zum Neustädter See trug in den letzten Monaten öfter ein Sperrband. Coronabedingt wurde das Spielen zeitweise ausgesetzt. Aber es gab auch Reparaturen, im namensgebenden Leuchtturm wurden Holzelemente ausgetauscht und die kleine Seilbahn hatte eine technische Überprüfung. Der zuständige Stadtgarten-Betrieb mit seinem Team Spielplätze betreut den Leuchtturmspielplatz. Ist das bunte Spielplatzmobil vom Stadtgarten-Betrieb vor Ort, geht es um den Einsatz für die Sauberkeit und Sicherheit. Mehrfach im Jahr ist auch die Sandreinigungsmaschine im Einsatz.

 

Das 6. Kinderfest am Leuchtturmspielplatz ist in Vorbereitung. Kinderfest in dieser Zeit, geht das? Mit Abstand schon. Die Lösung: Mehr Platz für die Spielangebote. Verständnis für das Eintragen in die obligatorische Anwesenheitsliste. Beachtung der räumlichen Begrenzungen und der Hinweise der Helfer*innen. Was erwartet die Kinder? Wurf- und Geschicklichkeitsspiele, eine Kreativwerkstatt mit Mal- und Bastelangeboten, die Bungeeanlage der Wobau und das Begegnungscafé u.v.m.  Am Freitag den 28.August ist es soweit, von 14:30 bis 17:30 Uhr. Zu finden sind die Angebote um den Leuchtturmspielplatz und an der Seeuferpromenade. Möglich sind eine Reihe der Spielangebote durch die Unterstützung des Programms Soziale Stadt.

Chris Scheunchen Stadtrat und Sprecher des Ortsverbandes DIE LINKE. Magdeburg Nord, meint: „Als offizielle Spielplatzpaten freuen wir uns, gemeinsam mit den Kooperationspartnern wie Stadteilmanagement des Internationalen Bundes, dem Bürgerverein Nord, der Wobau u.a. dieses Fest vorbereiten und durchzuführen. Wir wollen alles dafür tun, dass es ein schönes Erlebnis wird.“

 

In den letzten Monaten musste das Kinderrecht auf das Spielen mit Freunden oft auf ein Mindestmaß begrenzt werden. Mit dem Fest soll ein Stück alltäglicher Kindheit unter den gegebenen Bedingungen wieder erlebbar sein. Das Kinderfest findet in der zeitlichen Nähe zum Weltkindertag statt. Die Unicef hat diesen Tag unter das Motto "Kinderechte schaffen Zukunft“ gestellt. 
Die letzten Wochen haben deutlich werden lassen, dass in Abhängigkeit von der sozialen Lage die Corona-Krise Kinder, Jugendliche und ihre Familien unterschiedlich hart getroffen hat. Für viele verschärfen sich die Probleme. Um die Auswirkungen der Krise abzumildern, braucht es eine Kindergrundsicherung, meint eine unbürokratische Leistung, die weder beim Bezug von Sozialleistungen noch innerhalb des Steuerrechts als Einkommen der Eltern oder anderer Haushaltsangehöriger angerechnet wird. 
Kinder brauchen gerade jetzt eine Lobby – mehr wohl als andere – denn sie sind Zukunft.

Weiterhin werden auf dem Fest Unterschriften für das Volksbegehren „Den Mangel beenden - Unseren Kindern eine Zukunft geben!“ gesammelt. Das Volksbegehren setzt sich für mehr Lehrkräfte an Sachsen-Anhalts Schulen ein, um Unterrichtsausfall zu verringern und allen Kindern gleiche Lernbedingungen zu ermöglichen.


Joachim Spaeth

(Fotos: Sandro Grupe)


Seite 12 - Eine willkommene Abwechslung für Familien


Für Groß und Klein standen am 11.07.2020 auf dem Gelände der Oase diverse Spielangebote jeglicher Art bereit. Die einzelnen Stationen warteten darauf, von Kindern und Familien genutzt zu werden und den Beteiligten einen abwechslungsreichen Nachmittag zu bescheren.  Ehrenamtliche, fleißige Helfer kümmerten sich, wie so oft, voller Elan um die einzelnen Elemente und übertrugen ihre Fröhlichkeit und Begeisterung auf die erschienenen Gäste.

Das KUNTERBUNT-Projekt des Stadtteilmanagements bot an diesem Nachmittag einen Familien Spiel- und Sportnachmittag. Mit den gültigen Abstands- und Hygienevorschriften ändern sich einige Abläufe bei Veranstaltungen dieser Art. Die Angebote wurden in größeren Abständen platziert, die Bereiche wurden separat abgetrennt, um den Regeln gerecht zu werden. Jeder Besucher wurde am Eingang persönlich begrüßt, damit die notwendigen Listen zur Nachverfolgung ausgefüllt werden konnten. So kamen schon beim Einlass erste Gespräche zu Stande, die deutlich werden ließen, wie sehr sich die Menschen nach Abwechslung und Aktivität sehnen. Um es vorweg zu nehmen, dieser Nachmittag entwickelte eine familiäre und angenehme Atmosphäre, die überall auf dem Areal zu spüren war. Eine entspannte Atmosphäre, die sich von anderen Veranstaltungen ähnlicher Art, wohltuend unterschied. Vielleicht lag es auch an dem Umstand, dass dieser Tag, einer der ersten Tage war, der wieder in diesem Format stattfinden konnte.

Auf dem Gelände konnten sich die Besucher*innen ausgiebig auf unterschiedlichste Art und Weise betätigen. Gemütlich und künstlerisch gestaltet wurde in dem Mal- und Zeichenbereich, am Tischkicker und einer Tischtennisplatte wurden die Bewegungen schon aktiver. Beim Wurfspiel, dem Büchsenwerfen und am Federballspiel wurde Genauigkeit und Treffsicherheit in kleinen Spielen gefordert, bevor beim Bowling, beim Armbrustschießen und an der Fußball-Darts-Anlage die größeren Aktionen warteten. Wer richtig Tempo machen wollte, versuchte sich mit Schnelligkeit am interaktiven Spieltisch durchzusetzen oder beim Schubkarrenrennen sein Können zu demonstrieren. Untermalt wurden die Aktivitäten mit Musik und wer eine Pause benötigte, konnte beim Kinderschminken durchschnaufen und sich und den Eltern einen Moment der Ruhe gönnen.

Nach kleineren Aktionen in den Monaten zuvor, beispielsweise dem Bewegungsangebot für Familien durch die Stadtteile, konnten wieder neue Erfahrungen im Umgang mit Aktivitäten in Corona-Zeiten gesammelt werden. Mit Bedacht, mit Rücksicht und Verständnis und einem gewissen Mehraufwand lassen sich Projekte gestalten und durchführen. Dies gibt allen Beteiligten die Hoffnung, ein Stück Normalität schaffen zu können, den Menschen etwas Abwechslung vom mitunter schwierigen Alltag momentan zu bieten. Dies hinterlässt am Ende des Tages ein gutes und zufriedenes Gefühl, Es macht auch dankbar im Wissen, Mitstreiter zu haben, die diesen Weg mittragen. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an ein hervorragendes Team.

Marcel Härtel

Stadtteilmanagement Kannenstieg Neustädter See des Internationalen Bundes

(Fotos: Sandro Grupe, Marcel Härtel)


Seite 12 - Impressum

Herausgeber:

Internationaler Bund IB Mitte gGmbH Brenneckestr. 95 39118 Magdeburg

ViSdP: Marcel Härtel Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See Pablo-Neruda-Str.11

39126 Magdeburg

 

Redaktion/Layout:

Conny Pappert, Marcel Härtel

 

E-Mail: der.lindwurm@gmx.de

 

Internet:

www.neustaedtersee.de www.kannenstieg.net

 

Einsendeschluss 2020

05.10.2020

 

Druck:

Harzdruckerei Wernigerode GmbH

 

„Der Lindwurm“ erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 2000 Exemplaren.

Die Zeitung wird gratis in den Stadtteilen Kannenstieg/Neustädter See ausgelegt.

46. Ausgabe 08.2020.pdf
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