Probleme bei neuem Steg am Neustädter See

Bauwerk lässt weiter auf sich warten / Realisierung frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2023

Er war marode und stellte eine Gefahr dar. Deshalb wurde der beliebte Steg am Neustädter See 2020 abgebaut. Ein neuer soll folgen. Warum das so lange dauert.

Der Neustädter See ist ein beliebtes Ausflugsziel für einen nachmittäglichen Spaziergang im Norden der Stadt. Dort können Besucher Natur erleben. Nur auf den beliebten Steg können Gäste nach wie vor nicht gehen. Er wurde im Dezember 2020 abgebaut. Fast zwei Jahre später gibt es noch immer keinen Ersatz.

Wie die Stadt auf Nachfrage berichtet, liegen dem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (SFM), der für den Steg verantwortlich ist, Entwurfsplanungen für einen neuen Steg vor. Das Problem: Die angespannte Lage in der Baubranche und entsprechende Lieferengpässe verzögern den Ersatzbau. Unterschiedliche Materialvarianten seien miteinander verglichen und die finanziellen Möglichkeiten geprüft worden, berichtet Stadtsprecher Michael Reif auf Nachfrage. Die Konzeption und Vorplanungen seien inzwischen abgeschlossen. Derzeit werde die Ausschreibung vorbereitet. Doch ein schneller Neubau scheint nicht in Sicht. „Die Umsetzung des Bauvorhabens ist vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen für das dritte Quartal des kommenden Jahres vorgesehen“, blickt Michael Reif voraus. Spaziergänger müssen sich also noch bis mindestens Mitte nächsten Jahres gedulden, ehe mit einem neuen Steg zu rechnen ist.

Schäden betrafen die Pfeiler im See

Die Schäden am alten Steg waren bei routinemäßigen Kontrollen festgestellt worden. Es hatte massive Mängel

an den Pfeilern im See gegeben, erklärte Michael Reif. Der Rundweg um den Neustädter See wurde 2016 eingeweiht und wird seither von Spaziergängern gern genutzt. Seit 2010 waren etwa 1,5 Millionen Euro in den Ausbau des Weges geflossen, der in mehreren Bauabschnitten realisiert worden war. In diesem Jahr hatte der

Neustädter See aufgrund eines Blaualgenbefalls für Schlagzeilen gesorgt. Zeitweise musste das Baden verboten werden.

(Quelle: Volksstimme, 28.10.2022)

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