Die Neuen im Revier Nord

Sascha Steinbach und Kathrin Eisenkrätzer sind als Regionalbereichsbeamte im Einsatz

Im Nordosten der Stadt sind zwei neue Regionalbereichsbeamte im Einsatz. Sascha Steinbach und Kathrin Eisenkrätzer sind ab sofort vor Ort Ansprechpartner für die Anwohner in Polizeifragen.

„Du wirst es falsch machen, weil du nicht zuhörst“, ermahnt Sascha Steinbach einen Jungen, der sogleich aufmerksam den Erklärungen zur bevorstehenden Fahrradprüfung lauscht. Der Polizeihauptmeister begleitet die Aktion der Grundschule „An der Klosterwuhne“ mit seiner Kollegin Kathrin Eisenkrätzer. Es ist eine der Aufgaben, die die beiden als neue Regionalbereichsbeamte (RBB) der Magdeburger Polizei im Stadtteil Neustädter See übernehmen. Seit Anfang April sind sie dort sowie in den Stadtteilen Rothensee, Gewerbegebiet Nord, Industriehafen sowie Barleber See zuständig. Während Sascha Steinbach bereits seit fünf Jahren als RBB unterwegs ist – zuvor auf den Straßen in Stadtfeld-West – ist es für Kathrin Eisenkrätzer eine ganz neue Aufgabe. Sie war bisher im Innendienst tätig. „Es ist aufregend und etwas komplett anderes“, sagt sie. „Wir nehmen die Herausforderung an und schauen, welche Sorgen und Probleme die Leute hier haben“, sagt Sascha Steinbach, der sich der Unterschiede zwischen dem beschaulichen Stadtfeld-West und der Neubausiedlung am Neustädter See bewusst ist. In der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) des Stadtteils hatten sie sich kürzlich bereits vorgestellt und gleich die ersten Anliegen aufgenommen. Und auch bei der Fahrradprüfung wird direkt ein Problem offenbar, dessen sich die beiden nun annehmen wollen. An der Ausfahrt des Rewe- Parkplatzes bleiben viele Autofahrer auf der Salvador-Allende-Straße stehen, weil sie denken, dass rechts vor links gilt, da es keinen abgesenkten Bordstein gibt. Das sei aber falsch, weist Sascha Steinbach hin, an einer Parkplatz-Ausfahrt gebe es keine Vorfahrt. „Da müssen wir mal mit dem Tiefbauamt reden, ob man etwas ändern kann“, ergänzt Kathrin Eisenkrätzer.

„Wir dürfen uns die Zeit nehmen für längere Gespräche mit den Anwohnern über ihre Sorgen.“

Im Rahmen ihrer zeitlichen Möglichkeiten sind die beiden auf Fußstreife in ihrem Gebiet unterwegs. „Wir können mit den Anwohnern auch längere Gespräche über ihre Sorgen führen. Die Kollegen im Einsatzdienst haben diese Zeit nicht - wir dürfen sie uns nehmen“, erklärt Kathrin Eisenkrätzer einen Vorteil der RBB.

Auch die Arbeit mit Kindern oder Senioren im Rahmen der Unfall- oder Verbrechensprävention sei eine dankbare Aufgabe. Den nächsten öffentlichen Termin haben die beiden schon im Kalender stehen: Am 31. Mai stellen sie sich in der GWA Rothensee den Bürgern dort vor.

Kontakt zu den RBB unter Telefon 546 37 48 oder 0170/717 72 71 (Kathrin Eisenkrätzer) sowie 546 37 49 oder 0170/717 65 48 (Sascha Steinbach).

(Quelle: Volksstimme, 13.05.2022)

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