Schulweg in Nerudastraße soll beleuchtet werden

Nach Diskussion in GWA Neustädter See: Zwei Fraktionen stellen Antrag im Stadtrat zur Verkehrssicherheit

„Das wäre doch eine gute Sache“, sagt Nicole Eberlein, als sie hört, warum der Volksstimme-Reporter ein Foto von dem Gehweg vor der Grundschule „An der Klosterwuhne“ macht. Denn gleich zwei Fraktionen im Stadtrat fordern, dass auf der Ostseite der Pablo-Neruda-Straße Straßenlaternen installiert werden. Da ihr Sohn Lukas im kommenden Sommer in die Grundschule eingeschult wird, würde sie diese Idee sehr begrüßen, erklärt sie.

Auf der jüngsten Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See war das Thema von Anwohnern angesprochen und diskutiert worden. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten sei der Schulweg sehr dunkel, weil es nur auf der anderen Straßenseite vor den Hauseingängen der Zehngeschosser Leuchten gibt. Ihr Lichtschein reicht aber nicht bis auf die andere Straßenseite.

Sowohl die SPD-Fraktion als auch die Gartenpartei/Tierschutzallianz hatten zur jüngsten Ratssitzung einen Antrag eingereicht, der die Diskussion in der GWA-Runde als Anlass nahm, eine zusätzliche Beleuchtung dieses Gehwegs vorzuschlagen. Die SPD forderte die Verwaltung auf, zu prüfen, ob zum Schuljahr 2021/22 neue Leuchten installiert werden können. Der Schulweg der Schüler soll dadurch sicherer werden, so das Ansinnen. Im Moment würden die Schüler im Dunkeln gelassen.

Auch die Gartenpartei/Tierschutzallianz erteilte der Verwaltung einen Prüfauftrag mit ähnlichem Inhalt. So soll untersucht werden, „wie die Schulwege zur Pablo-Neruda-Straße besser beleuchtet werden können, um die Sicherheit der Schüler und anderer Verkehrsteilnehmer zu verbessern“, wie es im Antrag heißt.

An der Pablo-Neruda-Straße gibt es derzeit bereits die Grundschule mit gut 280 Schülern sowie die IGS „Regine Hildebrandt“, die von über 1000 Schülern besucht wird. Voraussichtlich im kommenden Jahr soll dann noch in das derzeit leerstehende Schulgebäude die Leibniz-Gemeinschaftsschule mit weiteren mehreren Hundert Schülern einziehen. „Aus Sicht der Teilnehmer der GWA besteht erheblicher Handlungsbedarf“, heißt es weiter im Antrag.

Die Gartenpartei beruft sich zudem auf ein in der GWA-Runde kritisiertes Fehlen von Verkehrshelfern, die das Überqueren der Pablo-Neruda-Straße für die Grundschüler erleichtern würden. Am Dienstagmorgen sind diese aber vor Ort im Einsatz.

Beide Anträge wurden vom Stadtrat ungeändert beschlossen. Die Verwaltung wird nun eine Stellungnahme dazu erarbeiten.

(Quelle: Volksstimme, 26.02.2020)

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