Mit dem Mähboot auf Algenjagd

Verwaltung hat Wasserpflanzen-Problem im Neustädter See im Blick

Wasserpflanzen im Neustädter See sind Fluch und Segen zugleich. Denn einerseits können diese zwar die Schwimmer behindern oder sogar gefährlich für sie werden. Andererseits sind sie durchaus erwünscht, da sie als Nährstoffkonkurrenten die Entwicklung der gesundheitsgefährdenden Blaualgen hemmen.

Dies erläutert der zuständige Beigeordnete Matthias Puhle in einer Stellungnahme zu einem Antrag der SPD-Stadtratsfraktion. Diese hatte Maßnahmen gegen das vermehrte Algenwachstum gerade in den Strandbereichen gefordert und dazu die Entnahme von Biomasse, eine sogenannte Entkrautung, vorgeschlagen.

Generell sei es sinnvoll, dass zum Ende der Hauptvegetationsperiode alle im See treibenden oder am Ufer angeschwemmten Algen entfernt werden, erläutert Puhle. Dies sei am Ende des vergangenen Jahres der Fall gewesen. Besonders Kinder- und FKK-Strand sind wegen der Westwinde davon betroffen. Dennoch sei es möglich, dass es im kommenden Jahr wieder zu einem vermehrten Algenwachstum kommen kann, weil sich durch den natürlichen Abbau der Pflanzen ausreichend Phosphor im Wasser befindet.

Dass die Algen im vergangenen Sommer so stark sprossen, – vor allem das Hornkraut –, habe an der hohen Sonneneinstrahlung und einem niedrigen Wasserstand aufgrund der Trockenheit gelegen, so Puhle. Die Situation werde vorerst beobachtet. Mit Hilfe von Experten des zuständigen Landesbetriebes werden weitere Entscheidungen getroffen. So sei zum Beispiel der Einsatz eines Mähbootes denkbar, um die Algenteppiche zu entfernen, erklärt der Beigeordnete.

(Quelle: Volksstimme, 23.01.2019)

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