Hier darf kein Schulkind spielen

Pausenhof der GS „An der Klosterwuhne“ wird wegen Stolperfallen teilweise gesperrt

Ein Teil des Pausenhofs der „Klosterwuhne“-Grundschule musste aus Gefahrengründen gesperrt werden. Eine baldige Sanierung steht aber dennoch nicht an.

Seit Jahren drängen die Schulleiter der Grundschulen „An der Klosterwuhne“ und „Am Vogelgesang“ auf eine Sanierung ihrer desolaten Pausenhöfe. Doch während sich Riccardo Hermes von der Vogelgesang-Schule vorsichtig Hoffnung machen kann, muss Torsten Olle an der Pablo-Neruda-Straße weiter ausharren.

Dabei ist es auch bei ihm kurz vor zwölf, sinnbildlich gesprochen. Nicht nur, dass der Schulhof einfach nicht sehr attraktiv für die weit über 300 Kinder ist. Inzwischen ist er auch zu einer echten Gefahr geworden, weshalb bereits ein Bereich mit Bauzäunen abgesperrt werden musste. Dennoch sollen nach den Plänen der Stadtverwaltung nur für die Vogelgesang-Schule sowie die GS „Sudenburg“ Gelder im kommenden Haushaltsjahr eingestellt werden.

Geld nur für die Planung

Und selbst für die beiden geht es zunächst nur um die Planungskosten; woher das Geld für die eigentliche Umsetzung kommen soll, ist auch dort noch nicht klar.

Die gesperrte Fläche soll nun immerhin repariert werden, nach Informationen von Torsten Olle eigentlich in den aktuell laufenden Herbstferien. Auf Volksstimme-Anfrage verlängert Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra die Frist jedoch auf Ende Oktober. Sie erklärt auch, weshalb der Schulhof gesperrt werden musste. Demnach sind zu kleine Baumscheiben schuld an den Schäden. Die Wurzeln der dort zur Errichtungszeit der Schule gepflanzten Bäume haben keinen ausreichenden Platz zum Wachsen und drücken die großen Betonplatten und Gitterroste auf den Baumscheiben nach oben. Die Folge sind zahlreiche gefährliche Stolperkanten für die Schüler. „Als Sofortmaßnahme zur Vermeidung von Unfällen wurde deshalb der Bereich mit Bauzäunen abgesperrt“, erklärt die Stadtsprecherin weiter. Die Beseitigung der Unfallgefahren würden durch den Bauhof des Eigenbetriebs Kommunales Gebäudemanagement bis Ende des Monats ausgeführt.

Ausschuss legt Top 3 fest

Für die grundhafte Sanierung des Klosterwuhne-Pausenhofs veranschlagt die Stadtverwaltung gut 450 000 Euro. Im Vorjahr hatte sie eine Prioritätenliste vorgelegt, auf der die drei genannten Grundschulen an der Spitze aufgrund ihrer Dringlichkeit standen. Die Reihenfolge hatte damals der Bildungsausschuss festgelegt. Diese drei sollten dann auch per Stadtratsbeschluss angegangen werden. Geld sollte aus Immobilienverkäufen der Stadt kommen. Ist es aber laut dem zuständigen Beigeordneten Matthias Puhle bislang nicht.

(Quelle: Volksstimme, 11.10.2016)

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