Schlangenknäuel da, Heuschrecke weg

Skulptur auf dem Platz der Begegnung aufgestellt / Spielfigur in Allendestraße war marode

Seit wenigen Tagen ist der Platz der Begegnung am Neustädter See um eine Sehenswürdigkeit reicher. Denn wie bereits vor einigen Wochen angekündigt, wurde jetzt die Skulptur „Schlangenknäuel“ an zentraler Stelle installiert. Das von Bildhauer Klaus Thiede geschaffene Kunstwerk stand zuvor an der Victor-Jara-Straße. Dort war zunächst durch eine Wohnungsgenossenschaft ein Müllplatz in unmittelbarer Nachbarschaft der Skulptur angelegt worden.

Künstler sucht Platz aus

Während das Kulturbüro der Stadt noch auf der Suche nach einem passenderen Standort war, kam zudem die Feuerwehr dazwischen, die in dem Bereich eine neue Einfahrt für mögliche Rettungseinsätze forderte. Das „Schlangenknäuel“ musste schnell verschwinden.

Auf dem zentralen Platz zwischen Einkaufszentrum und Seeufer hat es nun seinen neuen Standort erhalten. Der Künstler selbst hat ihn ausgesucht und wird ihn in der kommenden Woche bei einem Termin mit der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) in Augenschein nehmen. Zuvor war es außerdem aufgearbeitet worden.

Neben dem „Schlangenknäuel“ wurden in den Sommermonaten auch weitere Kunstwerke im Stadtteil saniert. Dazu gehören die „Familie“, das „Mädchen mit der Trinkschale“, die „Nixe“, die „Plastische Kombination“ sowie der Märchenbrunnen auf dem Neustädter Platz. Dort laufen noch bis kommende Woche die Sanierungsarbeiten am Brunnenbecken.

Holzfäulnis fortgeschritten

Während mehrere Zehntausend Euro in den Erhalt dieser Kunstwerke investiert wurden, kam für ein weiteres Wahrzeichen des Stadtteils jede Hilfe zu spät. Der ein oder andere wird sie sicher bereits vermisst haben, die Holzheuschrecke, die an der Kreuzung Salvador-Allende-Straße/Barleber Straße zum Klettern einlud. Sie wurde bereits vor mehreren Monaten entfernt. Wie Rathaussprecher Michael Reif mitteilt, hatte der Zahn der Zeit zu stark an dem Spielgerät genagt. „Die Heuschrecke wurde nach über 25-jähriger Nutzung aus Gründen der Verkehrssicherheit demontiert“, erklärt er. Trotz regelmäßiger Pflege- und Schutzmaßnahmen sei der Holzfäulnisprozess nicht länger aufzuhalten gewesen. „Auch eine Reparatur war leider nicht mehr möglich“, bedauert der Stadtsprecher.

(Quelle: Volksstimme, 09.10.2015)

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