Nord kommt ans schnelle Netz

Telekom verlegt bis Herbst 2015 Glasfaserkabel am Neustädter See und in Neue Neustadt

Bahn frei auf der Datenautobahn soll es ab Herbst 2015 für die meisten Haushalte in Neue Neustadt und am Neustädter See heißen. Die Telekom verlegt bis dahin moderne Glasfaserkabel für den schnellen Internetzugang.

Kunden, die künftig an das neue Glasfasernetz angeschlossen sind, können ab voraussichtlich September 2015 mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen im Netz surfen, verspricht das Telekommunikationsunternehmen. Die Kosten für den Glasfaserausbau trage allein die Telekom; Immobilieneigentümer oder Mieter müssten für den Hausanschluss nichts zahlen- wohl aber für dessen Nutzung.

 

Standortvorteil für Stadt

"Schnelle Internetzugänge sind heute unverzichtbar. Deshalb ist der Ausbau wichtig für unsere Stadt", erklärt Oberbürgermeister Lutz Trümper anlässlich des jetzt erfolgten Baubeginns. Schließlich sei eine gute Breitbandabdeckung ein wichtiger Standortvorteil für die Stadt. Nicht nur Familien, sondern auch Selbstständige und Arbeitnehmer würden vom schnellen Internet profitieren. Für den Auf- und Ausbau ist die aktive Mitwirkung der Immobilieneigentümer gefragt: Für Netzarbeiten bis ins Haus und bis hinter die Wohnungstür benötigt die Telekom die Zustimmung der Eigentümer, den sogenannten "Nutzungsvertrag für lichtwellenbasiertes Grundstücks- und Gebäudenetz" (NVGG). Daher sind seit einigen Tagen Kundenberater im Ausbaugebiet unterwegs, die den Bewohnnern die neuen Breitbandanschlüsse vorstellen. Nur bei unterschriebenem Nutzungsvertrag können Kunden diese nutzen.

Alte Technik wird stillgelegt

Die bisherige Technik wird in absehbarer Zeit stillgelegt und steht dann nicht mehr zur Verfügung, erklärt Telekom- Sprecher Georg von Wagner. Hauseigentümer, die keine Zustimmung zum Glasfaserausbau erteilen, werden dann keine Telekommunikationsinfrastruktur in ihrer Immobilie haben. Insgesamt werden 160 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt und rund 60 den Haushalten näher gelegten Schaltverteiler errichtet. Für den Ausbau werden teilweise vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle genutzt. Tiefbauarbeiten werden nur dort stattfinden, wo es unbedingt nötig ist. Über Glasfaser kann man nicht nur im Internet surfen, sondern auch fernsehen.

(Volksstimme, 28.08.2014)

 

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