Eine Kaukasische Flügelnuss für die Klosterwuhne

Aktion „Mein Baum für Magdeburg“ ermöglicht 19 Neuanpflanzungen in Grünanlage in Nord

Die markierten Pflanzgruben waren schon seit einigen Tagen auf der städtischen Grünanlage an der Klosterwuhne zu sehen. Am Montag rückten dann die Mitarbeiter des Eigenbetriebs Stadtgarten und Friedhöfe (SFM) an, um sie mit den dafür vorgesehenen Bäumen zu bepflanzen. 19 Exemplare verschiedener Gattungen konnten bei der Pflanzaktion in die Erde gebracht werden. Allesamt wurden sie aus der Spendenaktion „Mein Baum für Magdeburg“ finanziert. Diese wurde bereits im Jahr 1995 vom damaligen Oberbürgermeister Willi Polte ins Leben gerufen und war ursprünglich für Neu-Magdeburger gedacht, die sinnbildlich in der Stadt Wurzeln schlagen sollten.

515 neue Bäume gespendet

Heute ist die Aktion bei vielen Magdeburgern beliebt, können sie doch so einen Beitrag leisten, um den zahlreichen Baumfällungen im Stadtgebiet etwas entgegenzusetzen. Allein in diesem Jahr wurden durch den Stadtgartenbetrieb Spenden für die Pflanzung von 515 neuen Bäumen gesammelt, die derzeit nach und nach in der ganzen Stadt in die Erde gebracht werden. Eine aktuelle Übersicht zeigt, dass neben den Pflanzungen an der Klosterwuhne zahlreiche neue Bäume bereits im Stadtpark oder auf dem Westfriedhof gepflanzt wurden. Aber auch direkt in den Wohngebieten befinden sich viele Baumstandorte. Diese werden erst Anfang des kommenden Jahres mit den entsprechenden Schildern ausgestattet, da sie sich gegenwärtig noch in der Produktion befinden, wie Stadtsprecherin Kerstin Kinszorra auf Volksstimme-Anfrage mitteilt. Auf den Schildern ist der jeweilige Spender, auf Wunsch mit einem eigenen Text, verewigt, in der Regel bleiben diese in der Jungbaumphase vor Ort angebracht.

Von Robinie bis Korkbaum

In der Grünanlage Klosterwuhne, die auch als offizielle Hundeauslaufwiese genutzt wird, sowie im Durchgang zum Fort VII wurden zwölf unterschiedliche Arten gepflanzt, erklärt die Rathaussprecherin weiter. Neben bekannten Namen wie Stieleiche, Robinie und Zierapfel waren darunter auch Bäume mit eher ungewöhnlich klingenden Bezeichnungen wie Kaukasische Flügelnuss, Dornenloser Lederhülsenbaum und Amur-Korkbaum.

(Quelle: Volksstimme, 14.12.2021)

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