Baustopp im sanierten Hochhaus

In der Ziolkowskistraße 22 ruhen seit Monaten die Arbeiten / Eigentümer sucht weiter Fachfirma

Das Hochhaus Ziolkowskistraße 22 wartet immer noch auf neue Mieter. Die Sanierung wurde vorerst gestoppt. Der Investor sucht weiter nach einer Firma für den Treppenturm. Im Herbst soll das Gebäude aber fertig sein.

Seit fast drei Jahren laufen mittlerweile die Sanierungsarbeiten am Hochhaus Ziolkowskistraße 22. Doch nachdem die Fassaden herausgeputzt wurden, ruhen die Arbeiten seit Monaten. „Der Bauherr hat uns im September 2018 eine Unterbrechung der Arbeiten gemäß der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt mitgeteilt“, bestätigt Rathaussprecher Michael Reif auf Volksstimme-Anfrage den Baustopp. Ein konkreter Zeitraum, wie lang dieser dauern wird, sei dabei aber nicht genannt worden.

Bereits im März vergangenen Jahres war bekanntgeworden, dass sich die Fertigstellung verzögert, weil keine Fachfirma gefunden werden konnte, die den 50 Meter hohen Treppenturm aus Stahl errichtet. Daran hat sich auch fast ein Jahr später nichts geändert, wie der Berliner Architekt Raimund Binder erklärt. Sein Büro war nur für die Planung verantwortlich gewesen und hat mit dem aktuellen Stopp nichts zu tun, wie er betont. Über ihn erhält die Volksstimme aber Kontakt zum Eigentümer, der das Gebäude bei einer Versteigerung im Jahr 2013 erworben hatte und bislang nicht öffentlich in Erscheinung getreten ist.

Nach Rücksprache mit ihm erklärt Raimund Binder, dass es zwar eine Reihe von Angeboten von Firmen gegeben habe, diese aber allesamt viel zu hohe Preise aufgerufen hätten. Der Eigentümer wolle deshalb die Maßnahme nun neu ausschreiben und nach anderen, besseren Angeboten suchen, sagt er. Bislang sei bereits deutlich mehr investiert worden, als ursprünglich veranschlagt war. Von mehreren Millionen Euro war in der Vergangenheit die Rede.

Bis zum Herbst soll die Sanierung nun beendet sein, lässt der Eigentümer ausrichten. „Es wird auf jeden Fall fertiggestellt“, versichert Raimund Binder.

Die Fenster wurden ausgetauscht und die Fassade nach den neuesten Energieverordnungen gedämmt. Zwei neue Aufzüge sind bereits eingebaut. Eine große Freitreppe soll zum neuen Foyer führen. 134 Wohnungen sind geplant.

(Quelle: Volksstimme, 09.01.2019)

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