Verwaltung erklärt die freie Schrote

Das Stadtplanungsamt lädt am den 22. Oktober zu einer Bürgerversammlung in den Stadtteiltreff „Oase“ in der Pablo-Neruda-Straße 11 ein. Um 18 Uhr wird das geplante Vorhaben der Verwaltung, die Schrote entlang des Neustädter Sees zu renaturieren, vorgestellt.

Auf einer Länge von ungefähr 950 Metern plant die Stadtverwaltung, die derzeit verrohrte Schrote entlang des Neustädter Sees mit Hilfe von Fördermitteln wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Durch die Freilegung soll das Wohnumfeld am Neustädter See noch attraktiver gestaltet werden, erhofft sich die Verwaltung.

Der Fördermittelbescheid als Voraussetzung für das geplante Vorhaben soll im Januar 2019 vorliegen. Der Baubeginn ist für Ende 2020 geplant; bis Dezember 2021 soll die Baumaßnahme fertiggestellt sein. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf 6,57 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich aus EU-Fördermitteln in Höhe von 5,1 Millionen Euro, einem Anteil von Bund und Land (919 800 Euro) sowie einem städtischen Eigenanteil (459 900 Euro) zusammen.

Gemäß der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie und des Wasserhaltsgesetzes sollen Verrohrungen von Gewässern zurückgebaut und renaturiert werden, argumentiert die Verwaltung. Durch den geöffneten Gewässerlauf finde eine Biotopvernetzung statt. Zudem werde die Selbstreinigungskraft des Gewässers erhöht.

(Quelle: Volksstimme, 16.10.2018)

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