Schönere Schulhöfe in Nord

Sanierung ab April an der GS „Am Vogelgesang“ / Klosterwuhne erst 2019

Ab April soll der Pausenhof der Grundschule „Am Vogelgesang“ saniert werden. Für den Klosterwuhne-Schulhof muss erst noch ein Stadtratsbeschluss her.

„Sie hätten vor zwei Wochen zum Fotografieren herkommen müssen“, meint Riccardo Hermes, Schulleiter der Grundschule „Am Vogelgesang“, in Richtung des Volksstimme-Reporters. Da hatte es stark geregnet und der Pausenhof glich mal wieder einer Seenlandschaft. Nach Jahren des Bittens soll nun der Wunsch von Schülern und Lehrern nach einem neuen Schulhof erfüllt werden.

Die Ausschreibung für die Sanierungsarbeiten sollen im kommenden Monat erfolgen. Bereits im April soll dann Baustart sein, mit einer geplanten Bauzeit bis Oktober. „Wir bekommen auch eine grüne Ecke mit Bäumen. Die meiste Fläche wird aber befestigt“, sagt der Schulleiter. Dabei wisse man auch nicht, was im Untergrund wartet. Hermes erinnert daran, dass 2013 Sand auf dem Spielplatz ausgetauscht werden musste, weil dort Arsen festgestellt worden waren.

„Wir sehnen es herbei und hoffen, dass das Geld auch für alles reicht“, sagt er zu der bevorstehenden Sanierung. Seit über fünf Jahren drängte er bei Verwaltung und Stadtrat darauf.

Fördermittel aus dem Stadtumbau Ost

Noch etwas länger gedulden muss sich sein Kollege Torsten Olle von der Grundschule „An der Klosterwuhne“. Er wartet wie Hermes seit Jahren auf einen schöneren Schulhof. Geld dafür soll es auch geben. Allerdings sollen für die veranschlagten 500 000 Euro Baukosten Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost genutzt werden. Dafür wird dem Stadtrat in diesem Jahr noch eine separate Drucksache vorgelegt, wie auf der jüngsten Sitzung des Bildungsausschusses informiert wurde. Somit wird der erste Bauabschnitt dort wohl erst im kommenden Jahr umgesetzt werden können.

Als dritter Schulhof wird in diesem Jahr der an der Grundschule „Sudenburg“ saniert. Dort sollen ab Mai die Bauarbeiter anrücken.

Damit ist die Arbeit aber noch längst nicht getan: Auf einer Prioritätenliste der Stadt stehen 15 weitere Pausenhöfe, die mal mehr, mal weniger sanierungsbedürftig sind.

(Quelle: Volksstimme, 10.02.2018)

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