Vandalismus: Zoo schickt Wachschutz auf Streife

Farbschmierereien an 20 Glasscheiben und Wänden / Zerstörte Parkplatz-Technik

„Wir haben jetzt einen Wachschutz beauftragt, der nachts Streife geht“, sagte Zoo-Chef Kai Perret gestern auf Volksstimme-Nachfrage. Mit dieser Sicherheitsmaßnahme reagiert der Zoo auf einen oder mehrere illegale Graffiti-Sprayer, die in der Nacht zum vergangenen Sonnabend auf rund 20 Wänden oder Glasscheiben im Zoo Farbschmierereien hinterlassen hatten, darunter auch verbotene Nazi-Hakenkreuze. „In diesem Ausmaß hatten wir solche Schmierereien noch nicht“, so Kai Perret. Schon in der Nacht zuvor waren Unbekannte in den Zoo eingedrungen und hatten mit schwarzen Filzstiften mehrere Glasscheiben beschmiert. „Da war noch nichts Politisches dabei, und wir haben eher an dumme Streiche gedacht. Die Kritzeleien konnten auch schnell mit Waschalkohol wieder entfernt werden.“

Wahrscheinlich seien die Täter im Nordbereich des Zoos über einen Zaun geklettert, weil sich in dem Bereich auch die meisten Farbschmierereien befunden hätten, berichtete der Zoo-Chef. Alle illegalen Graffiti seien bereits wieder entfernt worden. Wie hoch der Schaden ist, konnte Perret noch nicht sagen.

Erst im Dezember hatte der Zoo einen schweren Fall von Vandalismus hinnehmen müssen. Auf dem Zoo-Parkplatz in der Straße „Am Vogelgesang“ hatten unbekannte Täter die Auslass-Schranke des Parkplatzes und den dazugehörigen Chip-Automaten komplett zerstört. „Wir müssen dafür eine ganz neue Anlage kaufen, was mehrere Zehntausend Euro kosten wird“, ärgert sich Kai Perret über die blinde Zerstörungswut der Täter.

(Quelle: Volksstimme, 06.02.2018)

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