Warten aufs Wartehäuschen hat ein Ende

Fahrgäste der MVB können sich an der Endhaltestelle Neustädter See wieder unterstellen / Gestaltung in den Ferien

Die Endhaltestelle der Straßenbahn am Neustädter See hat ihr Wartehäuschen wieder. In den Herbstferien wird es noch von Jugendlichen mit Graffiti gestaltet.

Anfang der Woche wurde es montiert, gestern gab es einen Vor-Ort-Termin mit den beteiligten Unternehmen MVB und Ströer. Sandra Täntzler und Elvira Ferchland von der AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See sowie Stadtteilmanager Marcel Härtel „nahmen“ die Haltestelle ab.

Im Frühjahr sorgte die Entfernung der Wartehalle wegen wiederholten Vandalismus für Wirbel. Nach Anwohnerprotesten nahm sich die GWA-Gruppe des Themas an und lud die Verantwortlichen zu einer ihrer Sitzungen ein. MVB-Chefin Birgit Münster-Rendel sowie Klaus Zimmermann, Finanzbeigeordneter der Stadt und Vorsitzender des MVB-Aufsichtsrats, folgten der Einladung und hatten auch gute Nachrichten dabei.

Bis Ende September sollte die Wartehalle zurückkommen, kündigten sie damals an und hielten nun auch Wort. Wobei sich rein äußerlich noch nicht viel getan hat. Das Gestell ist zwar neu, die beschmierten Seitenwände sind aber noch die gleichen wie vorher. Der zweite Teil des Versprechens wird in den Herbstferien eingelöst. Dann werden Jugendliche aus dem Stadtteil in dem Projekt „Jugend stärken im Quartier“ der Outlaw Kinder- und Jugendhilfe GmbH gemeinsam mit Streetworker Torsten König die einzelnen Wände mit Graffiti gestalten. Dadurch erhoffen sich alle Beteiligten, dass es zukünftig keine unerwünschten Schmierereien geben wird.

Eine Sitzbank wird im Anschluss an die Gestaltung angebracht, versichert Ralf Steinmann, Stadtmarketingreferent von Ströer. Zur fehlenden Seitenwand in Richtung Osten wollte er jedoch keine Zusage geben. „Das müssen wir sehen“, sagte er.

Die Gestaltung zweier weiterer Haltestellen im Stadtteil startet im Anschluss, wie Birgit Münster-Rendel ankündigte. Die Wartehäuschen am Krähenstieg und am Neustädter Platz waren ebenfalls immer wieder Ziel von Vandalismus. Nun sollen auch diese mit Graffiti verschönert werden. „Wir haben damit sehr gute Erfahrungen an der Haltestelle Flora-Park gemacht“, sagte die MVB-Chefin. GWA-Sprecherin Sandra Täntzler bedankte sich: „Wir sind sehr zufrieden, dass Wort gehalten wurde.“

(Quelle: Volksstimme, 29.09.2016)

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