GWA statt Bürgerverein

Vereinsvorsitzende tritt zurück, um GWA-Sprecherin zu werden

Bewegung an der Spitze zweier ehrenamtlicher Gremien in Nord gab es in dieser Woche während der Sitzung der AG Gemeinwesenarbeit (GWA). Sandra Täntzler erklärte während des Treffens zunächst mit sofortiger Wirkung ihren Rücktritt als Vorsitzende des Bürgervereins „Nord“ e. V. und nannte persönliche Gründe als Motiv dafür. Kurze Zeit danach meldete sie sich dann jedoch, um die Funktion des GWA-Sprechers zu übernehmen.

Nachdem der bisherige Sprecher der GWA-Gruppe, Siegfried Kratz (seit 2013 im Amt), in der Vorwoche überraschend aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war, musste ein neues Sprachrohr für das Bürgergremium gefunden werden. Die ihn im Sprecherrat unterstützenden Frank Theile und Elvira Ferchland wollten diese Funktion auch weiter ausüben, den Sprecherposten selbst wollten beide aber nicht übernehmen, so dass dafür nur jemand anderes infrage kam.

Dieser Jemand soll Sandra Täntzler werden. Während der nächsten Sitzung der GWA Neustädter See, die am 21. Oktober um 18 Uhr im Altenpflegeheim „Haus Heideweg“ stattfinden wird, soll sie sich zur Wahl stellen. Bis dahin wird Stadtteilmanager Marcel Härtel, der auch die Sitzung am Mittwoch kommissarisch leitete, die GWA vertreten.

Täntzlers Rücktritt vom Vorsitz hat natürlich auch Auswirkungen auf den Bürgerverein. Bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung und einer Neuwahl des Vorstandes wird zunächst der 2. Vorsitzende, Ulrich Schmidt, ihre Aufgaben übernehmen. In seinem Namen sowie dem des dritten Vorstandsmitglieds, Sylvia Weinhold, bedankte sich Marcel Härtel für Täntzlers Arbeit.

Sandra Täntzler hatte erst vor gut einem Jahr den Vorsitz des Bürgervereins übernommen, nachdem ihr Vorgänger – Marcel Härtel – ins Stadtteilmanagement gewechselt war.

Der Bürgerverein vertritt nach eigener Auskunft die Interessen der Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See. Die Mitglieder möchten „die Kultur in Nord fördern und durch eine aktive Mitgestaltung fester Bestandteil des Gemeinwesens beider Stadtteile sein“.

(Quelle: Volksstimme, 12.09.2015)

 

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