See-Fontäne bleibt wohl für immer stumm

Eine Aufnahme aus besseren Zeiten: Die Fontäne im Neustädter See kann nach Ansicht der Stadt nicht mehr sprudeln. Archivfoto: Kubern
Eine Aufnahme aus besseren Zeiten: Die Fontäne im Neustädter See kann nach Ansicht der Stadt nicht mehr sprudeln. Archivfoto: Kubern

Anlässlich der Ausstellungseröffnung „40 Jahre Nord“ wollte Linken-Stadtrat Frank Theile von der Verwaltung wissen, welche Möglichkeiten es gibt, um dem Stadtteil zu seinem Geburtstag ein „Geschenk“ in Form einer Aufwertung des Quartiers zu machen. Eine Reaktivierung der Fontäne im Neustädter See schwebte ihm zum Beispiel dabei vor. Doch diesen Wunsch, den manch Anwohner teilt, kann die Verwaltung nicht erfüllen. Die von einer Dresdener Firma gebaute Fontäne wurde bis Ende der 1980er Jahre durch das Bä deramt betrieben.

Zuständig für Wartungsarbeiten sowie den Betrieb des Schwimmkörpers waren damals die Mitarbeiter der Schwimmhalle Nord. Nach Beschwerden von Anwohnern über die übermäßige Lautstärke und mehrere Defekte der Pumpenanlage wurde noch vor der Wende entschieden, die Anlage stillzulegen. Wenige Jahre später wurde sie gänzlich demontiert. Ein Brand zerstörte schließlich die Transformatorenstation der Pumpenanlage, so dass die Verwaltung davon ausgeht, dass „die technischen Voraussetzungen für eine Wiederinbetriebnahme nicht mehr gegeben sind“. Auch Theiles Vorschlag, mehr Bänke auf dem Neustädter Platz aufzustellen, lehnt die Stadt ab. Die bereits vorhandenen elf Bänke seien ausreichend, heißt es, die Aufstellung weiterer Bänke sei nicht vorgesehen. Dafür sollen aber auf dem Platz der Begegnung zwei Stahlbänke im Bereich der Pergola wieder aufgestellt werden.

(Quelle: Volksstimme)

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