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Sachsen-Anhalt
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Bereich: Neustädter See
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39124 Magdeburg
Tel: 0391-546 3591
Fax: 0391-546 3590
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Mo-Fr 10:00-18:00 Uhr
Sa, So und Feiertags geschlossen
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39130 Magdeburg
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Fax: 0391-546 3290 |
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KZV-Erste
Hilfe
Behördenrufnummer 115 – Telefonzentralen von Stadt und
Land jetzt unter einem Dach
Ottostadt Magdeburg. Magdeburgs Beigeordneter für Kommunales, Umwelt und
allgemeine Verwaltung, Holger Platz und Frank Bonse, Referatsleiter im
Innenministerium des Landes Sachsen-Anhalt haben heute im ServiceCenter des
bundeseinheitlichen Behördenrufs 115 fünf neue Mitarbeiter begrüßt: Die
Telefonzentrale von Landesregierung und Landesverwaltung befindet sich jetzt im
gemeinsamen ServiceCenter von Stadt und Land im Breiten Weg 222.
Das Pilotvorhaben D115 in Magdeburg ist ein Gemeinschaftsprojekt des
sachsen-anhaltischen Innenministeriums und der Landeshauptstadt, die dafür ein
gemeinsames ServiceCenter betreiben. Neben der bundeseinheitlichen
Behördenrufnummer 115, die seit dem 1. Dez. 2010 in Magdeburg geschaltet ist,
laufen dort die zentralen Einwahlnummern der Landeshauptstadt und des Landes
Sachsen-Anhalt auf. Seit wenigen Tagen sind die Mitarbeiter der früheren
Telefonzentralen von Stadt und Land auch unter einem Dach vereint: im Breiten
Weg 222. Insgesamt 19 Mitarbeiter nehmen hier Anrufe entgegen.
"Der Bürger weiß ja oft gar nicht genau, welche Behörde für sein Anliegen
zuständig ist", weiß Holger Platz aus Erfahrung. "Mit der 115 ist das auch gar
nicht mehr notwendig, denn hier erhalten Anrufer unkompliziert die gewünschte
Information - unabhängig davon, ob sie in die Zuständigkeit der Stadtverwaltung,
des Landes oder einer Bundesbehörde fällt." Möglich macht dies ein
Wissensmanagement, mit dem die Mitarbeiter im ServiceCenter die gewünschten
Informationen schnell recherchieren können und das stetig erweitert wird.
Das ServiceCenter ist montags bis freitags von 8.00Uhr bis 18.00Uhr für die
Bürgerinnen und Bürger unter der Rufnummer 115 für Fragen rund um die Verwaltung
erreichbar. Für alle einlaufenden Anrufe gilt das Serviceversprechen der D 115:
- 75 % der Anrufe werden innerhalb von 30 Sec. entgegengenommen.
- 65 % der Anliegen werden sofort abschließend geklärt.
Sofern die Anfrage des Bürgers nicht sofort beantwortet werden kann, wird ein
Ansprechpartner vermittelt oder das Anliegen weitergeleitet.
"Inzwischen wird die neue Rufnummer mehr und mehr von den Bürgerinnen und
Bürgern angenommen", zieht Magdeburgs Beigeordneter eine erste Bilanz: "Erfragt
wurden in den vergangenen Monaten vor allem Informationen zu Ausweisdokumenten,
Geburtsurkunden, KFZ und nach den Öffnungszeiten der Bürgerbüros."
Die Anrufzahlen lagen durch einen üblichen Neuigkeitseffekt zu Beginn im
Dezember mit 1144 Anrufen auf einem erfreulichen Niveau. Nach einem Rückgang der
Anrufe im Januar auf 680, steigen die Anrufzahlen nun stetig. Im Februar wählten
776 Bürger die 115 und im März schon 977. "Damit liegen wir im
Bundesdurchschnitt", so Holger Platz.
Nach zweijährigem Pilotbetrieb in Modellregionen hat der bundeseinheitliche
Behördenruf am vergangenen Donnerstag (14. April) den Regelbetrieb aufgenommen.
Inzwischen haben rund 15,3 Millionen Bürgerinnen und Bürger in sieben
Bundesländern mit der 115 einen direkten telefonischen Draht in die Verwaltung.
Ein zum Ende des Pilotbetriebs veröffentlichter Abschlussbericht und die darin
enthaltene Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Projekt D115
verdeutlichen, dass der telefonische Bürgerservice auch im Internetzeitalter
kein Auslaufmodell ist. Die Allensbachstudie zeigt auch, dass die 115 auf große
Zustimmung stößt: 83 Prozent der Bevölkerung finden es gut, dass es eine
einheitliche Behördennummer gibt. Der Abschlussbericht macht zudem deutlich,
dass die 115 erhebliche wirtschaftliche Entlastungseffekte für die Verwaltungen
auf kommunaler, Landes- und Bundesebene bietet.
Das vordringliche Ziel des Regelbetriebs ist es, weitere Kommunen und Länder für
die 115 zu gewinnen. Der Pilotbetrieb wurde mit 13 kreisfreien Städten und
Landkreisen mit insgesamt ca. 10 Millionen Einwohnern, 4 Bundesländern und 14
Bundesbehörden gestartet. Inzwischen ist der Kreis der Modellregionen stark
gewachsen. Die Bundesverwaltung wird sich bis Ende des Jahres 2011 vollständig
mit rund 75 Behörden und Institutionen am 115-Service beteiligen. In den Gremien
für den Regelbetrieb der D 115, die jeweils paritätisch (3 Mitglieder
Kommune/Land/Bund) besetzt sind, ist die Stadt Magdeburg bzw. das Land
Sachsen-Anhalt durch den Beigeordneten für Kommunales, Umwelt und allgemeine
Verwaltung, Holger Platz im Lenkungsausschuss - dem höchsten Gremium vertreten.
In der Zentralen Arbeitsgruppe, die maßgeblich für die fachliche Steuerung und
Entwicklung von D115 zuständig ist, wird das Land Sachsen-Anhalt durch Frank
Bonse, Referent im Innenministerium vertreten. "Damit kann unser kooperativer
Ansatz auch in den zentralen Gremien der D 115 beispielgebend verankert werden",
so Magdeburgs Beigeordneter Holger Platz.
Ein wichtiger Meilenstein im neuen Regelbetrieb wird die Anpassung der Tarife
für die 115-Anrufe sein. Die Tarife werden zum Ende des Jahres 2011
voraussichtlich sinken, und auch die Integration in Flatrates wird durch eine
aktuelle Verfügung der Bundesnetzagentur möglich sein. Derzeit kostet ein Anruf
bei der 115 aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG 7 Cent pro Minute, die
Tarife aus den Mobilfunknetzen liegen überwiegend zwischen 17 und 29 Cent pro
Minute. (Quelle: Pressemitteilung von Montag, 18. April 2011, Landeshauptstadt
Magdeburg)
Informationen zur Polizei Magdeburg / Die 22 Wohngebietspolizisten in 15 Bereichen
Neben den „normalen“ Streifenpolizisten in den Funkwagen der Stadt gibt
es in den Wohngebieten auch die sogenannten Kontaktbeamten. Sie sollen
Ansprechpartner für die Bürger sein und sich in ihrem Bereich besonders gut
auskennen. Sie sind Berater für die Verkehrssicherheit, Ermittler vor Ort und
Wohngebietspolizist zugleich. Jeweils elf Kontaktbeamte sind in den Bereichen
der beiden Revierkommissariate Nord-West und Süd-Ost zuständig.
Magdeburg. Sie sind als Wohngebietspolizisten der erste Ansprechpartner bei
Problemen der Verkehrssicherheit und Fragen zur Kriminalitätsvorbeugung. Kurzum:
Immer wenn nicht gleich ein Funkstreifenwagen zur Stelle sein muss, aber dem
Magdeburger eine Frage rund um seine Sicherheit auf den Nägeln brennt, sind die
Kontaktbeamten die richtigen Ansprechpartner. In Magdeburg hat die Polizei
insgesamt 15 Betreuungsbereiche mit Einheiten von rund 10 000 Einwohnern pro
Kontaktbeamten zusammengefasst. Sieben dieser Bereiche sind dem
Revierkommissariat Süd-Ost und acht Bereiche dem Revierkommissa riat Nord-West
angegliedert. „Die Kontaktbeamten sind der direkte Ansprechpartner vor Ort. Sie
sollen den engen Kontakt zu den Bürgern halten“, erklärt Roland Neumann von der
Magdeburger Polizei. Eine wichtige Aufgabe der Beamten sei es, in den
Wohngebieten eine sichtbare Präsenz zu zeigen. Die Schwerpunkte ergeben sich für
die Polizisten aus der Alltagsarbeit. Morgens steht zum Beispiel nach dem Beginn
der Schulzeit wieder der Schulweg der Abc-Schützen auf dem Plan, während am
Nachmittag zum Beispiel die Einkaufsmärkte und Spielplätze auf dem
„Streifenprogramm“ stehen. Roland Neumann: „Dabei verzichten die Beamten im
Wesentlichen ganz bewusst auf die Nutzung von Funkstreifenwagen und sind zumeist
zu Fuß in ihrem Bereich unterwegs, um für die Bürger ansprechbar zu sein. Sie
sorgen nicht nur für die Sicherheit, sondern kümmern sich auch um sonstige
Anliegen der Bürger im Stadtteil und sei es ,nur‘, dass die Probleme an die
zuständigen Behörden und Ämter weitergeleitet werden.“ Die Arbeitszeit
organisiert der Kontaktbeamte nach Bedarf. Feste Sprechzeiten haben sich nicht
bewährt, so Neumann.
Das Revier:
Es unterteilt sich in zwei Bereiche – das Revierkommissariat Nord-West mit Sitz
in der Hans-Grade-Straße und das Revierkommissariat Süd-Ost in der
Haeckelstraße.
Die Stationen:
Zum Bereich Nordwest gehört die Polizeistation Nord in der Haldensleber Straße
1-3 und zum Revierkommissariat Südost die Polizeistation Süd in der Salbker
Straße 21 sowie die Polizeistation Ost in der Berliner Chaussee 66. Die
Stationen Nord und Ost sind nicht rund um die Uhr besetzt.
Zusätzlich gibt es noch den Revierverkehrsdienst in der Leipziger Straße 15. Der
Hauptsitz des Revieres mit seiner Polizeiführung befindet sich in der
Sternstraße 12. Hier befindet sich auch die Kriminalpolizei. Anzeigen können in
allen Dienststellen aufgenommen werden. Von Matthias Fricke
(Quelle: Volksstimme vom 26.07.2010)

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