Bürgerverein Nord


 

 Bürgerverein Nord


 
 Bürgerverein Nord
 
Der Verein will die Interessen der Bürger im Stadtteil
 wahrnehmen und gegenüber Politik und Ämtern vertreten.
 Er will Kultur in Nord fördern, die Lebensqualität der
 beiden Wohngebiete verbessern und die Umsetzung des
 im Vorjahr veröffentlichten Stadtteilentwicklungskonzepts
 für Nord für die nächsten zehn Jahre (Integriertes
 Handlungskonzept) aus Bürgersicht kritisch, aber
 konstruktiv begleiten.
 
 Ansprechpartner:

 
 

 Marcel Härtel,
 Vorsitzender des Bürgervereins Nord
 
Die durch den Magdeburger Ring vorgegebene Grenze
 zwischen den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter
 See will der Bürgerverein Nord zumindest in den Köpfen
 der Menschen in Nord beseitigen.
 Die Mitglieder wollen sich für die Interessen der Bewohner
 der Stadtteile Kannenstieg und NeustädterSee stark
 machen, die Lebensqualität in den Wohngebieten
 fördern und das Stadtgebiet kulturell bereichern.
 Im Bürgerverein können nur Bürger Mitglied werden,
 keine Vereine, Einrichtungen oder Institutionen.
 Mitglied könne auf Antrag jeder ab 16 Jahren werden,
 für Funktionen ist die Volljährigkeit Voraussetzung.
 Adresse:


 

 Bürgerverein Nord
 Im Brunnenhof 9
 39126 Magdeburg
 
 Sprechzeiten:
 
05.01.2012 16.00 – 18.00 Uhr
02.02.2012 16.00 – 18.00 Uhr
01.03.2012 16.00 – 18.00 Uhr
05.04.2012 16.00 – 18.00 Uhr
03.05.2012 16.00 – 18.00 Uhr
07.06.2012 16.00 – 18.00 Uhr
05.07.2012 16.00 – 18.00 Uhr
02.08.2012 16.00 – 18.00 Uhr
 
 Telefon:
 
0152/23806972
 
 E-Mail:
 
 buergerverein@neustaedtersee.de
 
 Internet:
 
 www.neustaedtersee.de
 

Gemeinsamer Aufruf zur Unterschriftensammlung!
Wir Bürger schließen uns den GWA´s Kannenstieg und Neustädter See sowie dem Bürgerverein „Nord e.V.“ an und fordern die ganzjährige Öffnung des Nordeingangs unseres Zoos mit der Möglichkeit des Kartenerwerbs. Wenn auch Sie sich an unserer Unterschriftenaktion aktiv beteiligen möchten, können Sie die Unterschriftenliste hier herunterladen. Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte bei uns vorbeibringen oder zuschicken.

Stadtteilfest 2012

Liebe Mitstreiter der Gemeinwesenarbeitsgruppen Kannenstieg und Neustädter See,
wie Ihnen sicher bekannt ist, planen die Gemeinwesenarbeitsgruppen Kannenstieg und Neustädter See, das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes und der Bürgerverein „Nord e.V.“ ein gemeinsames Stadtteilfest 2012 im Stadtteil Kannenstieg. In der Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg wurde deshalb der Vorschlag gemacht, wieder ein Festkomitee zu gründen. Um frühzeitig engagierte Mitstreiter für die Festvorbereitung zu finden, möchte ich Sie deshalb im Namen des Sprecherrates Kannenstieg zu einem Vorbereitungstreffen einladen. Dieses Treffen soll am 04.10.2011 um 17.00 Uhr im Stadtteilbüro (Im Brunnenhof 9) stattfinden. Falls Sie zum genannten Termin verhindert sind, sich jedoch aktiv an den Festvorbereitungen 2012 beteiligen möchten, dann senden Sie mir bitte eine Mail.
Mit freundlichen Grüßen Jessica Zedler, Stadtteilmanagerin Kannenstieg/Neustädter See

23.12.2011
Bürgerverein wählt neuen Chef
Mitglieder stimmen über Vorstand ab / Nächste Sprechstunde am 5. Januar

Durch den Rücktritt der bisherigen 1. Vorsitzenden Karina Ferchland aus beruflichen Gründen war die Neuwahl des Vorstandes im Bürgerverein Nord notwendig geworden. Auf der Mitgliederversammlung wurde deshalb über die Neubesetzung abgestimmt.
Während neben Sandra Täntzler (2. Vorsitzende) und Jessica Zedler (Kassenwart) auch der Schriftführer und die Kassenprüfer in ihren Funktionen bestätigt wurden, fiel die Wahl des 1. Vorsitzenden auf Marcel Härtel.
„Der Bürgerverein Nord e.V.“bedankt sich bei Karina Ferchland für ihre geleistete Arbeit und wünscht ihr beruflich und privat alles Gute“, hieß es anschließend in einer Mitteilung des Vereins. Neben der Neuwahl des Vorstandes wurde in der Mitgliederversammlung das abgelaufene Jahr ausgewertet und Vorhaben für 2012 diskutiert.
Am 5. Januar findet zwischen 16 und 18 Uhr die erste Bürgervereinssprechstunde im neuen Jahr statt. In den Räumen des Stadtteilbüros, Im Brunnenhof 9, wird der Vorstand über die Projekte im neuen Jahr informieren und für Bürgerfragen zur Verfügung stehen. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 23.12.2011)



Der Vorstand des Bürgervereins Nord (v. l.): Sandra Täntzler, Petra Koch, Marcel Härtel, Gerald Bache, Jessica Zedler und Siegfried Kratz.

04.11.2011
Streit um Zooeingang mit ausgefahrenen Krallen

Oberbürgermeister Lutz Trümper: „Ich habe keinen Grund und keinen Spaß daran, Geld zu verteilen, das wir nicht haben.“ „4200 Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache. Oder ist Ihnen egal, wie Familien in der Stadt denken?“ Karl-Heinz Huth, Sprecher Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg.
Die Debatte um den zweiten Zooeingang ist seit Monaten nicht totzukriegen. Oberbürgermeister Lutz Trümper sah sich veranlasst, persönlich in Nord Stellung zu beziehen, aber dennoch keinen großen Diskussionsbedarf. Rund 50 Besucher eines Forums der Arbeitsgruppen für Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und Neustädter See dafür umso mehr.
Lutz Trümper und Zoo-Direktor Kai Perret hatten zwar einen Joker parat, um erhitzte Gemüter zu besänftigen, den sie später auch zogen. Der OB wählte jedoch den harten Einstieg und polterte im Kranichhaus der Volkssolidarität am Schrotebogen zunächst drauflos: „Die ganze Debatte ist unehrlich. Wer einen Nordeingang will, muss auch sagen, wo her das Geld dafür kommen soll, und das können Sie nicht. Deshalb werde ich diese Diskussion auch nicht mehr mit Ihnen führen.“
Der Zooeingang im Norden ist aus Trümpers Sicht eigentlich Geschichte, seit der Stadtrat im Jahr 2010 mehrheitlich Perrets 20 Millionen Euro teurem Zooentwicklungskonzept mit der „Zoowelle“ im Vogelgesangpark als einzigem Einlass zustimmte. Der Zoo sei auf Einnahmen wie Parkgebühren oder Verkaufserlöse aus dem Shop in der „Zoowelle“ angewiesen. Damit müssten nicht zuletzt die Kredite getilgt werden, die für die Investitionen wie die „Africambo“-Anlagen und andere Attraktionen aufgenommen werden.
Bereits für den laufenden Betrieb erhalte die kommunale Zoo gGmbH aus der Stadtkasse jährlich Zuschüsse in Höhe von 3,2 Millionen Euro sowie 300.000 Euro von der Gemeinde Barleben. Ein zusätzlicher Eingang bedeute zusätzliche Investitions- und Personalkosten. Trümper: „Das muss alles refinanziert werden. Und ich habe keinen Grund und keinen Spaß daran, Geld zu verteilen, das wir nicht haben.“
Die Kritik aus Nord am fehlenden Nordeingang sei nachvollziehbar, „der Rest der Stadt sieht es aber nicht so“, sagte Trümper. Am Nordausgang werde hingegen nicht gerüttelt. Dieser sei für die Zukunft sicher.
Die Pro-Nordeingang-Fraktion, die nach eigenen Angaben 4200 Unterschriften für den zweiten Einlass sammelte, ließ sich davon nicht beeindrucken. Vertreter wie Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord argumentierten zum Beispiel mit den gesunkenen Besucherzahlen.
Diese waren 2010 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10.000 zurückgegangen. Schuld daran sei der fehlende Nordeingang. Ein Anwohner schimpfte: „Ich fahre doch nicht mit der Straßenbahn oder dem Auto zum Zoo, wenn ich direkt am Zoo wohne!“ Ein Mieter aus der Salvador-Allende-Straße: „Sie verschenken ein Besucherpotenzial, das über die ,Zoowelle‘ nicht erschlossen wird.“
Karl-Heinz Huth, GWA-Sprecher vom Kannenstieg, sagte: „Die Schließung des Nordeingangs trifft auf breites Unverständnis bei den Magdeburgern, insbesondere in Nord. Die gesammelten Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache. Oder ist Ihnen egal, wie Familien in der Stadt denken?“
Hauptargument für den zweiten Eingang sei, „dass der Fußweg zur ,Zoowelle‘ für Familien mit Kindern, ältere Bewohner und Menschen mit Behinderungen unzumutbar ist“, erklärte Huth.
Für Kritik sorgt nach wie vor die erfolgte Testöffnung des Nordeingangs im Mai und Juni 2010. Damit hatte der Aufsichtsrat der Zoo gGmbH auf die Proteste im Norden reagiert. „Eine Öffnung über sechs oder sieben Monate wäre repräsentativer gewesen, und wir sind uns sicher, sie hätte auch ein anderes Ergebnis gezeigt“, sagte Huth. Der Zoo hatte den Versuch wegen zu geringer Nutzung als gescheitert betrachtet.
Auch der Verkauf von Jahreskarten zog nicht spürbar an. Dies hatten der Zoobetrieb und die Stadt aber zur Bedingung gemacht, um alternativ einen Nordeingang mit Chipkartensystem zu installieren. Die Vorgaben waren „niemals realisierbar“, kritisierte Huth und fragte: „War das Ergebnis so gewollt?“ Trümper ging darauf ein: „Ich stehe nach wie vor dazu: Wenn 1800 Jahreskarten im Bereich Nord verkauft werden, bauen wir den Eingang für Chipkartennutzer. Es hat sich doch aber gezeigt, dass die Jahreskarten nicht in dieser Dimension gekauft werden.“
Auch zu den gesunkenen Besucherzahlen äußerte sich Trümper: „Der Grund ist, dass wir insgesamt in der Stadt weniger Familien mit Kindern haben.“ Dies sind aus Trümpers Sicht die wahren Hauptnutzer des Zoos. Und: „Dazu kamen in den vergangenen Jahren die vielen Baustellen im Zoo, da waren doch kaum Tiere zu sehen.“ Mit der Eröffnung von „Besuchermagneten“ wie der neuen Elefantenanlage werde das Publikumsinteresse wieder steigen.
Zoodirektor Kai Perret durfte an diesem Abend die guten Nachrichten verbreiten:
„Der barrierefreie Ausbau des Ausgangs an der Nordseite wird über den Winter realisiert. Anfang 2012 beginnen die Planungen für einen Gastronomie-Neubau in Höhe des alten Osteingangs (befindet sich im Nordosten, die Redaktion). Diesen soll ein privater Investor bauen. Dort wird mit dem Neubau auch eine Eingangssituation in den Zoo geschaffen. Wir können mit dem Investor verhandeln, ob und zu welchen Bedingungen er vielleicht Kartenverkauf und -kontrolle übernehmen kann.“
Im Aufsichtsrat der Zoo gGmbH treffe dieser Vorschlag auf Wohlwollen, bestätigte Klaus Kutschmann (Fraktion CDU/BfM), eines der anwesenden Aufsichtsratsmitglieder.
OB Lutz Trümper griff schließlich den Vorschlag von Bürgervereins-Vertreterin Sandra Täntzler auf, im kommenden Jahr einen neuen, mindestens halbjährigen Testlauf für den Nordeingang zu starten. Täntzler hatte erklärt, Vereinsmitglieder stünden ehrenamtlich bereit, um die Aktion ohne zusätzlichen Personalaufwand für den Zoo zu ermöglichen. „Wenn Sie das ehrenamtlich übernehmen, können wir das machen“, sagte Trümper.
Fazit: Die für einen Nordeingang engagierten „Nordlichter“ können erneut einen Teilerfolg verbuchen. Das Thema bleibt weiter aktuell. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 04.11.2011)



Im vergangenen Jahr war der Nordeingang zwei Monate lang testweise geöffnet worden. Archivfoto: Uli Lücke



Siegfried Kratz, einer der Köpfe der Initiative für die Wiederöffnung eines Nordeingangs für den Zoo, spricht am vergangenen Mittwoch im Kranichhaus. Am Tisch hinter ihm (v. r.) Zoochef Kai Perret und OB Lutz Trümper sowie Mitglieder des Zoo-Aufsichtsrates. Foto: R. Richter

03.11.2011
Zoo-Nordeingang: „Die Debatte ist unehrlich“ - OB Trümper kritisiert Forderungen aus Nord
Mehr zur Zoodebatte in Nord lesen Sie morgen in der Volksstimme.
Mit scharfen Worten hat Oberbürgermeister Lutz Trümper die Diskussion um den geforderten Zoonordeingang kritisiert: „Die ganze Diskussion ist unehrlich. Wer einen Nordeingang will, muss auch sagen, woher das Geld dafür kommen soll, und das können Sie nicht. Deshalb werde ich diese Diskussion so auch nicht mit Ihnen führen“, sagte Trümper gestern Abend. In einer gut 90-minütigen Diskussion nahm der OB gemeinsam mit Zoodirektor Kai Perret vor Stadtteilbewohnern vom Neustädter See und aus dem Kannenstieg dann doch ausführlich Stellung.
Trümper verwies darauf, dass vor Jahren mit dem 20 Millionen Euro schweren Zooentwicklungskonzept „2000plus“ im Stadtrat auch die Entscheidung für nur einen Zooeingang über die bereits neu gebaute „Zoowelle“ gefallen sei. Trümper: „Ein zweiter Zooein gang müsste zusätzlich finanziert werden, und das lohnt sich nicht.“ Die tief verschuldetet Kommune habe angesichts drohender weiterer Kürzungen bei den Landeszuweisungen kein Geld dafür, der Umweg für die Bewohner aus dem Norden zur Zoowelle sei zwar sicher ungewohnt, aber vertretbar.
Vertreter der Gemeinwesengruppen und vom Bürgerverein Nord forderten, dass der Testlauf für einen Eingang im Norden über einen Zeitraum von sechs Monaten wiederholt wird. Im Vorjahr hatte es eine zweimonatige Testphase gegeben. Anschließend hatten die kommunale Zoo gGmbH und deren Aufsichtsrat das Experiment als gescheitert bezeichnet. In Nord sammelten Bewohner 4200 Unterschriften für einen zweiten Eingang. Sie halten an ihrer Forderung fest. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 03.11.2011)



Voller Saal im Kranichhaus gestern bei der GWA-Sitzung mit dem OB.



Oberbürgermeister Lutz Trümper: „Wer einen zweiten Zooeingang will, muss auch sagen, woher das Geld kommt.“ Fotos (2): Richter

Freiwillige vor! Neues im Streit um den Zoo-Eingang in Nord
„Ich hatte heute in meiner Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Frau Zimpel, die sich für die Öffnung eines zweiten Zooeingangs einsetzt“, so Jessica Zedler, Stadtteilmanagerin für Kannenstieg und Neustädter See gestern. „Frau Zimpel schlug erneut vor, dass der Eingang des Zoos ehrenamtlich geöffnet werden könnte. Auch Mitstreiter der Gemeinwesenarbeitsgruppen und des Bürgervereins hatten diese Idee bereits geäußert“, so Jessica Zedler. Nun müsse aber ein Konzept her. „Deshalb nun meine Bitte: Wer bereit ist, sich ehrenamtlich in das Kartenverkaufshäuschen zu setzen, um den Eingang wieder zu öffnen, sollte mir bitte bis zum 5. August eine Mail senden. Das Konzept wird auf einer Öffnung in den Sommermonaten basieren. Alle weiteren Details werden in einem separaten Termin mit allen Freiwilligen besprochen“, so die Managerin.
Ihre Mail-Adresse: Jessica.Zedler@internationalerbund.de
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 22.07.2011)

04.08.2011
Schönster Balkon in Magdeburg-Nord gesucht
Aufruf von GWA, Bürgerverein und Stadtteilmanagement
Balkonpflanzen gehören zum Sommer wie Grill und Sonnencreme. An allen möglichen Stellen werden Kästen befestigt, Töpfe auf- und Blumenampeln angehängt. Sie machen den Stadtteil bunt und sorgen für gute Laune. Doch wer hat im Norden den schönsten Balkon. Das soll jetzt ein Wettbewerb zeigen. Ob Sommerurlaub auf Balkonien oder Erholung zwischendurch: In die Gestaltung ihrer Balkone stecken auch viele „Nordlichter“ im Kannenstieg und am Neustädter See viel Zeit, Geld und Liebe.
Die GWA-Gemeinwesenarbeitsgruppen, der Bürgerverein Nord und das Stadtteilmanagement haben deshalb jetzt die Suche nach dem schönsten Balkon in Nord gestartet. „Eine Jury mit Vertretern der drei Partner wird die Qual der Wahl haben und in einigen Wochen den Sieger küren. Sie schauen sich selbst imViertel um, aber man kann sich auch mit seinem Balkon anmelden“, so Stadtteilmanagerin Jessica Zedler. Anmeldungen nimmt das Stadtteilbüro, Im Brunnenhof 9, entgegen, Telefon 2886044. Als Preise winken Gutscheine für Balkonpflanzen. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 04.08.2011)



Recht verhalten bepflanzt und gestaltet sind die Balkone an der Dr.-Grosz-Straße/Barleber Straße. Wer hat mehr zu bieten? Fotos (2): Richter



Tritt mit als Jurorin für den Wettstreit an: Stadtteilmanagerin Jessica Zedler.

Donnerstag, der 04.08.2011 - 16.00 Uhr
Workshop - Bürgerverein hat Sprechstunde

Neustädter See (rri). Am Donnerstag bietet der Bürgerverein Nord interessierten Bewohnern der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See eine Sprechstunde im Stadtteilbüro, Im Brunnenhof 9 (Freizeitzentrum „Oase“), an. In der Zeit von 16 Uhr bis 18 Uhr informieren Mitglieder über Inhalte und Ziele der Vereinsarbeit. „Mit dieser Sprechstunde möchte der Bürgerverein den Dialog mit den Bewohnern intensivieren, um ihre Anregungen für die zukünftigen Projekte mit einzubeziehen“, teilte der Vorstand gestern mit.  Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 02.08.2011)

30.07.2011
Volksstimme-Mensch der Woche:
Marcel Härtel - Er will Nord auf Trab bringen

Marcel Härtel will im Norden einiges in Bewegung bringen. Der Magdeburger engagiert sich ehrenamtlich im Viertel und war Ideengeber für einen Stadtteillauf für Kinder und Jugendliche am Neustädter See. Obwohl viele Horte und Kindergärten teils kurzfristig absagten und nur 20 Starter über die Seepromenade flitzten, ließ Marcel Härtel den Kopf nicht hängen. Demnächst will er mit seinen Mitstreitern aus dem Bürgerverein und der AG Gemeinwesen ein Fußballturnier aufziehen und eine Bowlingmeisterschaft in Nord organisieren.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 30.07.2011)



Marcel Härtel

30.07.2011
Diskussionen nach dem Familienfest in Magdeburg-Nord - Kannenstieg nimmt Kritik vom Neustädter See an

Das große Kinder- und Familienfest in Magdeburg-Nord liegt zwar schon über zwei Monate zurück, sorgt aber noch immer für Diskussionen. Die Macher vom Bürgerverein und aus den Gemeinwesenar beitsgruppen (GWA) landeten mit dem Stadtteilfest im Brunnenhof (Neustädter See) einen vollen Erfolg. Doch den Organisatoren um Sandra Täntzler (Bürgerverein) „schmeckte“ eines nicht: „Es wäre mehr Beteiligung vom Kannenstieg wünschenswert gewesen“, sagte sie auf der jüngsten Sitzung der GWA Kannenstieg. „Es soll ein Fest für ganz Magdeburg-Nord sein!“
Für nächstes Jahr steht daher schon fest: Das Familienfest soll im Kannenstieg stei gen. Die „Kannenstiegler“ gelobten bereits Besserung. Im Herbst soll ein Vorbereitungsteam aus beiden Stadtteilen gegründet werden, um die Planung für ein Magdeburg-Nord-Fest 2012 voranzutreiben. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 30.07.2011)

27.07.2011
Bürgerverein und GWA enttäuscht - Wettlauf in Nord lockt nur wenige Sportler zum Seeufer
Marcel Härtel will im Norden einiges in Bewegung bringen. Der Magdeburger engagiert sich ehrenamtlich im Viertel und ist Ideengeber für einen Stadtteillauf am Neustädter See. Der hatte gestern Vormittag Premiere und richtete sich mit Distanzen über 400 und 1000 Meter vor allem an Kinder und Jugendliche des Stadtteils. Und auch wenn die Resonanz mit nur 20 Teilnehmern doch deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb, ließ sich Marcel Härtel die Laune nicht verderben. Er plant mit seinen Mitstreitern vom Bürgerverein und aus der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) schon die nächsten sportlichen Aktionen.
„Ich selbst war mal sportlich und habe Fußball gespielt. Aber da mir das gesundheitlich heute nicht mehr so möglich ist, möchte ich auf andere Weise weiter aktiv sein. Vor allem, um dem Nachwuchs etwas zu bieten“, sagte Härtel, dessen Enkelin die Grundschule besucht. Seit Wochen trommelte er in Nord um Teilnehmer für einen ersten Stadtteillauf. „Ich war persönlich in den Horten und Kindertagesstätten.
Damit wir gerade die Kinder und Jugendlichen erreichen können, haben wir den Termin mit allen abgestimmt und auf den Vormittag gelegt. Dass dann doch so wenige Einrichtungen mitmachen, ist schon enttäuschend“, räumte Marcel Härtel ein. So hielt sich gestern Vormittag die Anzahl der freiwilligen Helfer am Start und Zieleinlauf und entlang der Strecke mit der Anzahl der Läufer beinahe die Waage.
Marcel Härtel nahm es aber sportlich. Ans Aufgeben denkt er jedenfalls noch lange nicht. Und auch Stadtteilmanagerin Jessica Zedler, die die Aktion des Bürgervereins und der GWA unterstützte, machte schon kräftig Werbung für die nächsten Sportaktionen in Nord: „Es ist ein Fußballturnier in Planung, und auch im Bowling wollen wir demnächst den offiziellen Nord-Meister küren“, verriet sie.
Nicht zu vergessen: Auch gestern gab es natürlich Sieger beim Stadtteillauf. In der Kita-Wertung gewann Niklas Sarg vor Franz Koch und Romy Giehl. Beim Lauf der Grundschüler holte Dennis Geiersbach die Goldmedaille, gefolgt von Hanna Imhof und Julian Pinkow. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 27.07.2011)



Marcel Härtel hatte Idee für einen Stadtteillauf in Nord.




Voller Einsatz auf der Laufstrecke, die über die Seepromenade in Nord führte. Dennis Geiersbach, rechts im Bild, gewann die Goldmedaille über 1000 Meter. Fotos (2): Robert Richter

Dienstag, der 12.07.2011 - 17.00 Uhr
So feierte Nord - Der Film zum Kinderfest
Am 14. Mai feierte der Magdeburger Norden das große Kinder- und Familienfest. Dank Hobbyfilmer Marcel Härtel können sich alle Interessierten einen Film über die gelungene Veranstaltung am 12. Juli um 17 Uhr in der „Oase“, Im Brunnhof, anschauen. Anmeldungen im Stadtteilbüro, Tel. 2886044. Der Eintritt ist frei.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 07.07.2011)

09.07.2011
Aktionstag für Zoo-Nordeingang

Neustädter See (rri). Die Initiative für einen Zoo-Nordeingang hat eine Bilanz zum Zootag am 3. Juli gezogen. „Der Eingang in der Straße Am Vogelgesang wurde extra dafür geöffnet. Im Vorfeld wurden Flyer mit Coupons verteilt. Selbstverständlich nutzten wir Ehrenamtlichen von den Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannenstieg sowie dem Bürgerverein Nord von 12 bis 17 Uhr die Möglichkeit, Bürger auf unser Anliegen aufmerksam zu machen“, so Siegfried Kratz vom Bürgerverein.
„Trotz des sehr regnerischen Wetters war eine signifikante Besucherfrequentierung am Nordeingang zu erkennen. Sehr viele Menschen bekundeten ihre Solidarität mit teilweise sehr persönlichem Meinungsbild zur dauerhaften Schließung unseres Nordeinganges. In nur fünf Stunden bekundeten 265 Bürger ihre Zustimmung mit Unterschrift für unsere allseits bekannte Forderung nach einer Öffnung des Nordeinganges“, so Kratz weiter. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen für ihre auch moralische Unterstützung. Dafür standen wir
gerne im Regen.“ Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 09.07.2011)

06.07.2011
Der Norden tanzt: Workshop bringt Schüler ins Schwitzen
Initiative von AG Gemeinwesen, Bürgerverein und Stadtteilmanagement

Besonderer Unterricht in der Grundschule „An der Klosterwuhne“. Auf Initiative der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See, des Bürgervereins Nord und des Stadtteilmanagements gelang es jetzt, die Grundschule und die „Movement Dance Academy“ für ein gemeinsames Projekt zusammenzubringen. Rund 50 Kinder zwischen 6 und 11 Jahren begeisterten zwei Stunden mit Spaß, Durchhaltevermögen und Talent die Tanzlehrer wie Veranstalter gleichermaßen. Ray, Breakdance-Tanzlehrer der „Movement Dance Academy“, hatte eine Choreografie für diesen Workshop zusammengestellt.
Die Jungen und Mädchen übten und probten die Schritte mit Feuereifer. Nach wahrlich schweißtreibenden 120 Minuten brachten einige Kinder die Choreografie schon so auf das Parkett. „Wer vorher vielleicht glaubte, Breakdance sei mehr für Jungen geeignet, wurde auch in diesem Workshop eines Besseren belehrt: Selbst beim ,Posen‘ ließen sich die Mädchen nicht lumpen“, so Corinna Wohlfahrt vom Stadtteilbüro Nord: „Für alle anwesenden Teilnehmer wurde dieser Nachmittag ein Riesenspaß. Besonderer Dank gilt den Schülern, die dieses Projekt annahmen und es erst durch ihre Begeisterung zu einem Erfolg werden ließen.“



Hier üben Mädchen und Jungen aus Nord in der Grundschule „An der Klosterwuhne“ für ihre Breakdance-Choreografie. Foto: privat / Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 06.07.2011)

27.05.2011
Zoo - Fata Morgana schwebt über dem Nordeingang
Zum Beitrag: „Aufsichtsrat ignoriert 3221 Bürger: Zoo-Nordeingang bleibt geschlossen“ vom 26. Mai:
In der Entwicklungskonzeption des Zoos wurde gemäß der These. „Ein Zoo – Ein Eingang“ festgelegt, dass es nur noch den neu zu bauenden Eingang am Rondell geben soll, nachdem der Zoo in südlicher Richtung erweitert wurde. Bei der Vorstellung der Erweiterungspläne wurde die Diskussion einseitig auf die Straße „AmVogelgesang“ fokussiert. Die kritischen Stimmen zu nur einem Eingang gingen in der Diskussion unter bzw. wurden ausgeklammert bis das Thema Schließung der Straße „Am Vogelgesang“ erledigt ist. Zunächst hieß es, aus wirtschaftlichen Gründen rechnet sich ein zweiter Eingang nicht.
Dann kam überraschend die Testphase, aber nur für Dauerkarteninhaber! Diese Phase wurde und wird kritisiert, weil zu kurz und nur für den kleinsten Teil der Besucher – den Dauerkarteninhaber – gedacht.
Schließlich gab es eine neue Variante. Ein Junktim: mehr Dauerkarten gleich Öffnung des Nordeinganges (aber wieder nur für die Dauerkarteninhaber). Damit wurden die GWA, der Bürgerverein und letztlich alle Bürger/innen quasi erpresst. Wenn es nicht genügend neue Dauerkarteninhaber gibt, dann bleibt der Nordeingang zu. Basta! Wie die Öffnung des Nordeinganges ohne Personal gehen soll, wurde nicht mitgeteilt. Und wenn dann doch eine Eingangskontrolle stattfindet, warum kann man dann nicht auch Karten verkaufen. Beim Südeingang wird das täglich praktiziert! Der Hinweis, das ganze Kartensystem auf einen Automaten umzustellen, wurde – wenn überhaupt – mit erheblichen Kosten ablehnend verworfen. Spätestens seit der Bundesgartenschau im Herrenkrug sind die Bürger mit dem Automatikbetrieb vertraut. Dabei wurde
gleichzeitig viel weniger Personal in den Kassen und am Einlass benötigt …
Jetzt schwebt als neue Variante über den Forderungen der Bürger eine Fata Morgana: „Später, wenn die Gastronomie der neuen Elefantenanlage ausgebaut sei, wolle man überlegen, ihn wieder als Eingang zu benutzen.“ Soll das alles gewesen sein zum Thema Wiedereröffnung des Nordeinganges??
Hans-Dieter Karg, Magdeburg

26.05.2011
Aufsichtsrat ignoriert 3221 Bürger: Zoo-Nordeingang bleibt geschlossen

Gestern übergaben Bewohner von Nord Unterschriftensammlung für Öffnung eines 2. Zooeingangs an OB Lutz Trümper. Der Aufsichtsrat der Zoo GmbH hat die Wiedereröffnung des Nordeingangs abgelehnt. Es soll aus wirtschaftlichen Gründen bei dem einen Eingang an der Zoowelle bleiben. Gestern machte sich erneut eine Bürgerinitiative beim OB stark.
Initiator Siegfried Kratz hatte sich am Mittwoch gegen 16 Uhr mit 3221 gesammelten Unterschriften in die OB-Sprechstunde begeben. In seiner Begleitung eine starke Streitmacht: Sandra Tänzer, Ramona Pinkow, Wiebke Girth-Hoffmann von den GWA Neustädter See und Kannenstieg bzw. der Bürgerinitiative Nord. Im Gefolge waren die Kinder Kevin und Gina sowie Baby Abbey-Josephine. Eckhardt Bobkowski als Nutzer der Freizeitoase war als sachkundige Verstärkung aus der älteren Generation dabei.
Die Tausenden Unterschriften seien ein Ausdruck dafür, dass sich viele Magdeburger wieder einen Eingang im Norden des Zoos wünschen, kommentierten sie bei der Übergabe an Oberbürgermeister Lutz Trümper.
Allerdings war eine für sie bittere Entscheidung bereits gefallen. Der Aufsichtsrat der Zoo GmbH nämlich hatte dieser Tage aus wirtschaftlichen Aspekten heraus beschlossen: Die Zoowelle bleibe vorerst der einzige Eingang. 100.000 Euro müssten für die Öffnung der alten Nordpforte gegenüber der Allendestraße aufgebracht werden. Diese Summe werde an dem Eingang nicht erwirtschaftet, sagte der OB, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo GmbH. Dazu müssten zum Beispiel mindestens 1700 Jahreskarten mehr erworben werden, wozu potenzielle Besucher aufgerufen worden waren. Die Rechnung ging nicht auf: Es seien bis 30. März insgesamt nur 800 Jahreskarten verkauft worden, hieß es.
Lediglich das Drehkreuz soll am Nordeingang als Ausgang in Funktion bleiben, um den Bewohnern der angrenzenden Wohngebiete wenigstens den Rückweg zu verkürzen. Das Kreuz sei für Mütter mit Kinderwagen absolut nicht passierbar, hielt Ramona Pinkow dagegen. Auch Rollstuhlfahrer kämen nicht durch, sagte die Mutter von vier Kindern. Mit zahlreichen anderen Argumenten beschworen die Vertreter der Bürgerschaft den OB, wieder einen zweiten Eingang zu öffnen. Es gehe um ca. 25.000 Bürger im nördlichen Einzugsgebiet, sagte Siegfried Kratz. Schulen und Kindergärten werde der Zoobesuch erschwert oder gar verwehrt, bedauerten Sandra Tänzer und Wiebke Girth-Hoffmann.Ältere Bürger hätten durch weite Umwege das Nachsehen, wusste Eckhardt Bobkowski.
Lutz Trümper zeigteVerständnis, verwies aber darauf, dass die Entscheidung aus dem gesamtstädtischen Blickwinkel gefallen sei. Wenn aber entgegen dem vom Stadtrat beschlossenen Entwicklungskonzept mit einem repräsentativen Eingang (2,4 Millionen Euro Kosten für die Zoowelle) anderes gewünscht werde, dann müsse zwangsläufig eine erneute Entscheidung im Rat fallen. Die 100.000 Euro für den Nordeingang müssten im Stadthaushalt eingestellt werden. Der Aufsichtsrat hält Kompromisse bereit. Bei Großveranstaltungen werde der geschlossene Eingang Am Vogelgesang geöffnet, erklärte Trümper. Später, wenn die Gastronomie in der neuen Elefantenanlage ausgebaut sei, wolle man überlegen, ihn wieder als Eingang zu nutzen. Was das Drehkreuz betreffe, da werde er mit der Zoo GmbH über mögliche Lösungen reden, sagte er.
Die gestrige Abordnung will nicht aufgeben. „Wir kämpfen weiter, suchen erneut Verbündete bei den Stadträten. Die Öffnung des Eingangs Am Vogelgesang wäre eine mögliche Alternative, Investitionen auch nicht erforderlich“, hieß es zum Schluss. Und: Bis September wollen sie 5000 Unterschriften gesammelt haben, kündigten sie an. Von Karl-Heinz Kaiser



Vor ihrem Gang in die OB-Sprechstunde: Ramona Pinkow, Wiebke Girth-Hoffmann, Sandra Tänzer, Siegfried Kratz, Eckhardt Bobkowski präsentieren sich vor dem Rathaus. Mit dabei Gina, Kevin, Abbey Josephine. Foto: Karl-Heinz Kaiser (Quelle: Volksstimme vom 26.05.2011)

14.05.2011
Zum Kinderfest tanzen nicht nur kleine Gäste an der „Oase“

Ehrenamtliches Festkomitee und Helfer freuen sich über Hunderte Besucher
Mit großem Spiel- und Liederspaß für kleine „Nordlichter“ landeten dieVeranstalter des ersten Kinder- und Familienfestes am vergangenen Sonnabend in Nord einen Volltreffer. Von ehrenamtlichen Helfern organisiert, lockte die Veranstaltung Hunderte Besucher, die über die Festmeile Im Brunnehof bummelten und für ein buntes Treffen der Generationen sorgten.
Neustädter See (rri). „Heute gehört die Bühne den Kindern!“, rief Musiker Roger Altenburg, der mit vielen Mitstreitern beim großen „Liederspaß“ auf der Bühne für den Höhepunkt des Tages sorgte. Ganz im Stile der einstigen Mini-Playback-Show im Fernsehen präsentierte Altenburg Weltstars aus Musik und Show. „Dafür haben wir im Vorfeld an mehreren Schulen Castings veranstaltet, um die besten Talente für unsere Show zu finden“, verriet Altenburg. Und im Sonnenschein tanzten vor dem Kinder- und Jugendhaus „Oase“ nicht nur die Akteure auf der Bühne, sondern auch die Besucher davor.
„Tolle Stimmung, viele Besucher, wir freuen uns“, sagte Sandra Täntzler vom Bürgerverein Nord, die sich im Festkomitee monatelang mit für das Kinder- und Familienfest in Nord stark gemacht hatte. Vertreter der Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) Kannenstieg und Neustädter See, vom Jugendtreff „Oase“ und Stadtteilmanagerin Jessica Zedler vom Internationalen Bund hatten sich ebenfalls aktiv eingebracht. Die Aufregung bei den rund 40 ehrenamtlichen Helfern war im Vorfeld groß, so Sandra Täntzler. „Doch jetzt, wo alles läuft, sind wir zufrieden“, sagte denn auch Thomas Kunde, Leiter der „Oase“.Viele weitere Vereine und Einrichtungen wie das Bürgerhaus Kannenstieg, das Don-Bosco-Jugendzentrum, das Altenpflegeheim Heideweg, das Sozialprojekt Nord oder die evangelische Hoffnungsgemeinde machten mit. Nicht zuletzt auch Unternehmen und Sponsoren. „Wir wurden toll unterstützt, das hat Spaß gemacht!“, so Sandra Täntzler. Der Spaß war auch erst am Abend vorbei. Denn vom zwischenzeitlichen Regenschauer am Nachmittag ließen sich die „Nordlichter“ nicht verjagen. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 17.05.2011)



Andrang auf der Bummelmeile „Im Brunnenhof“ am Neustädter See beim ersten Kinder- und Familienfest des Nordens. Eine Neuauflage soll es 2012 im Kannenstieg geben. Fotos (3): Robert Richter



Vor dem Kinder- und Jugendhaus „Oase“ sorgte auf der Festmeile auch ein Clown für Spaß.



Grund zur Freude hatten „Oase“-Chef Thomas Kunde, Sandra Täntzler und Gisela Plathe (r.) vom Bürgerverein.

14.05.2011
Spiel und Liederspaß im Brunnenhof



Großer Frühlingsspaß beim Straßenfest Im Brunnenhof am Neustädter See. Hunderte Besucher bummelten über die Festmeile und feierten mit großen und kleinen Künstlern auf der Bühne. Höhepunkt war der „Liederspaß für Kinder“ mit Showmusiker Roger Altenburg.
Das Kinder- und Familienfest hatten erstmals die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannnenstieg, Bürgerverein Nord, Jugendzentrum „Oase“ und das Stadtteilmanagement organisiert. Viele Vereine und Einrichtungen aus Nord schlossen sich mit ihren Angeboten an. Foto: Robert Richter
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 16.05.2011)

14.05.2011
Spiel, Spaß und Show am Sonnabend „Im Brunnhof“ - Hibbelige Helfer fiebern Familienfest in Nord entgegen

Als „extrem hibbelig“ beschrieb Sandra Täntzler vom Bürgerverein Nord gestern ihre und die Gemütsverfassung ihrer Mitstreiter. Nach monatelanger Vorbereitung steigt am 14. Mai von 11 bis 18 Uhr das Familienfest in Nord. Rund 40 ehrenamtliche Helfer stehen bereit und freuen sich auf viele Besucher auf dem Festgelände „Im Brunnenhof“ vor dem Kinder- und Jugendhaus „Oase“. Höhepunkt ist die Show mit Kindermusiker Roger Altenburg.
Im Januar gründete sich das festliche Quintett in Nord: Die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannenstieg, der Bürgerverein Nord, das Kinder- und Jugendhaus „Oase“ und Stadtteilmanagerin Jessica Zedler starteten die Vorbereitungen für das erste Familienfest in Nord. Nun, kurz vor dem großen Tag, steigt die Anspannung.
„Wir wollen, dass Nord mit Kannenstieg und Neustädter See zusammenwächst und die Tangente als trennende Grenze zwischen unseren Stadtteilen überwunden wird“, sagt Sandra Täntzler, die als stellvertretende Bürgervereinsvorsitzende auch im zehnköpfigen Festkomitee in der ersten Reihe steht. „Auf der Bühne erwarten die Besucher ab 11 Uhr zum Beispiel die Linedancer der Grundschule Kannenstieg, der Budokan-Karate-Verein und Tänzer der Movement Dance Acade my“, kündigte Marcel Härtel vom Festkomitee an. Absoluter Höhepunkt soll die Show von Musiker Roger Altenburg mit seinem stimmungsvollen „Liederspaß für Kinder“ werden. Altenburg ist musikalischer Botschafter des Magdeburger Förderkreises krebskranker Kinder.
„Abgerundet wird das Programm bis 20 Uhr durch unseren DJ“, so Härtel. Und: „Natürlich wird das Festgelände rund um die Bühne mit vielen weiteren Angeboten belebt. Wie es sich für ein Kinderfest gehört, laden Bastelstände, Hüpfburg, Kleinfeldfußball und das AWOSpielmobil zum Mitmachen ein. Die Besucher können auch Alpakas streicheln oder auf dem Kuchenbasar und am Grillstand schlemmen.“ Während der Bürgerverein einen Flohmarkt organisiert, wird das Sozialprojekt Nord die Stadtteilchronik Neustädter See nebst kleiner Ausstellung präsentieren. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 13.05.2011)

05.05.2011
Familienfest am Neustädter See am 14. Mai - Großer Liederspaß für kleine „Nordlichter“
Am 14. Mai steigt am Neustädter See ein großes Kinder- und Familienfest der Vereine und Einrichtungen in Nord. In diesem Rahmen will das Sozialprojekt Neustädter See die Stadtteilchronik in erweiterter Form präsentieren. Auf dem Festgelände am Kinder- und Jugendhaus „Oase“ (Im Brunnenhof) möchten die Mitarbeiter außerdem die bereits fertig gestellten Teile eines Stadtteilmodells für Nord zeigen. Höhepunkt des Tages ist die Show von Kindermusiker Roger Altenburg.
„Die Stadt Magdeburg hat das Jahr 2011 zum ,Jahr der Jugend‘ erklärt. Unter diesem Aspekt haben sich die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannenstieg entschlossen, 2011 ein gemeinsames Stadtteilfest zu organisieren“, so Marcel Härtel, ehrenamtlicher Mitstreiter im Festkomitee. „Tatkräftige Unterstützer sind der Bürgerverein Nord, das Kinder- und Jugendhaus „Oase“ und das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes. Nach langer und intensiver Planung und Vorbereitung freuen wir uns darauf, allen Gästen einen bunten und fröhlichen Tag zu bereiten.“
Dafür soll am 14. Mai um 11 Uhr der Startschuss fallen. Linedancer, Karateka und Showtänzer sind dabei. Ab 15 Uhr verbreitet der Magdeburger Showmusiker Roger Altenburg seinen „Liederspaß für Kinder“ in Nord. Bis 20 Uhr können Besucher bei Musik, Speisen und Getränken an der „Oase“ feiern. Dazu gibt es Bastelstände, Kleinfeldfußball und viele weitere Aktionen.
„Nachdem die erste gedruckte Auflage der Stadtteilchronik von vielen Stadtteilbewohnern sehr positiv angenommen wurde, bietet das Sozialprojekt am 14. Mai erstmals die Möglichkeit, das entstehende Modell des Stadtteils Neustädter See in Augenschein zu nehmen“, sagte Brigitte Saib, Leiterin des Sozialprojekts in Nord in Trägerschaft der IMA (Institut für Marktwirtschaft gGmbH). „Obwohl die Arbeiten noch lange nicht abgeschlossen sind, lohnt sich ein Blick auf die bisher fertiggestellten Objekte.“
Neben dem Modell stellt das Sozialprojekt die Wanderausstellung zur Stadtteilchronik in leicht veränderter Form aus. „Das Hauptinteresse an diesem Tag liegt in der Präsentation des fertiggestellten Videos zur Stadtteilchronik. Unter dem Titel ,Die Bilder zur Chronik‘ hat unsere Medienwerkstatt einen Film zusammengestellt, der am 14. Mai auf dem Kinder- und Familienfest Premiere feiert und auch erworben werden kann“, so Brigitte Saib.
Auch der Bürgerverein Nord plant eine besondere Aktion; „Zum großen Kinder- und Familienfest findet an der ,Oase‘ unter Regie des Bürgervereins Nord von 11 bis 17 Uhr ein Flohmarkt für private Anbieter statt“, teilte der Verein mit. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 05.05.2011)

Roger Altenburg kommt mit seiner Kindermusikshow am 14. Mai nach Nord zum Familienfest. Foto: R. Richter

08.04.2011
Bürgerverein plant Flohmarkt
Im Rahmen des großen Kinder- und Familienfestes in Nord ist am Stadtteilzentrum „Oase“ (Im Brunnenhof 9) unter Regie des Bürgervereins Nord am 14. Mai von 11 bis 17 Uhr auch ein Flohmarkt für private Anbieter geplant. Stellplätze können Interessierte jeden Dienstag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr unter Telefon 2515207 beim Bürgerverein reservieren. Die Stellplatzgebühr beträgt fünf Euro. Die Verkaufstische müssen selbst mitgebracht werden. Anmeldeschluss: 26. April. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 08.04.2011)

23.03.2011
Bürgerverein sucht Helfer
Der Bürgerverein Magdeburg-Nord sucht Helfer und vor allem Sponsoren für sein geplantes Kinder- und Familienfest im Wohngebiet am Neustädter See am 14. Mai. „Wir als Bürgerverein Nord arbeiten tatkräftig daran mit und möchten unseren Teil dazu beitragen, dass dieses Fest ein großer Erfolg wird“, sagt Sandra Täntzler, die 2. Vorsitzende des Vereins. „Geplant ist vom Bürgerverein der Auftritt von Showmusiker Roger Altenburg. Für sein buntes Unterhaltungsprogramm ist er vor allem bei Kindern bekannt und beliebt, da er Musik für und mit Kindern macht. Außerdem ist er Botschafter der Kinderkrebshilfe sowie Botschafter von ,Keine Gewalt gegen Kinder‘“, so Sandra Täntzler. Der Bürgerverein Nord ist per E-Mail erreichbar unter buergerverein@neustaedtersee.de oder unter Telefon 01 60/1 41 98 21.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 23.03.2011)

26.03.2011
Ein Jahr nach der Gründung - Bürgerverein Nord zieht positive Bilanz

Nach den ersten zwölf Monaten seines Bestehens hat der Bürgerverein Magdeburg-Nord eine positive Bilanz gezogen. Der Verein habe sich als gemeinsames Sprachrohr des Nordens positioniert und bereits einige Erfolge vorzuweisen, so die Vorsitzende Karina Ferchland. „Neben der Öffentlichkeitsarbeit und dem Schriftverkehr mit Ämtern und Behörden zeigten wir Präsenz im Stadtrat und machten so deutlich, dass der Norden ein gemeinsames Sprachrohr hat“, so die Vorsitzende Karina Ferchland. „Nebenher besuchten wir Lehrgänge und Weiterbildungen zum Thema ,Vereinsarbeit‘.“
Inzwischen hat der Verein nach eigenen Angaben 17 Mitglieder. „Jeder, der uns unterstützen, Mitglied im Verein (ab 16 Jahre) werden oder weitere Informationen haben möchte, kann sich gern an uns wenden“, so Karina Ferchland. Der Verein ist erreichbar unter 0160/1 41 98 21 oder per EMail unter buergerverein@ neustaedtersee.de. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 26.03.2011)

Und so liest sich der Rückblick auf die ersten zwölf Monate:

03. März 2010
„Nordlichter“ mit vereinten Kräften: Elf Magdeburger haben den Bürgerverein Nord gegründet. Die Mitglieder wollen sich für Interessen der Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See stark machen, die Lebensqualität in den Wohngebieten fördern und das Stadtgebiet kulturell bereichern.

März 2010:
Der Bürgerverein setzt sich dafür ein, dass die Straße „Am Vogelgesang“ offen bleibt, die für den Zooausbau geschlossen werden soll. Die Vereinsmitglieder starten eine Unterschriftenaktion.

Juli 2010:
Aktionstag für die Rettung der Gemeinwesenarbeitsgruppe im Kannenstieg. Der Bürgerverein, die AG Gemeinwesen (GWA) Neustädter See und die Stadtteilmanagerin verteilen Handzettel und Plakate im Kannenstieg und werben für das Stadtteilgremium.

Juli 2010:
Auf der ehemaligen Skaterbahn im Kannenstieg wird eine Kleinfeldfußballanlage aufgebaut. Dieses Projekt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem ALSO-Projekt der Polizei und dem Bürgerverein Nord. Die Skaterbahn war zuvor unter Protest abgerissen worden, weil die Stadt kein Geld für eine notwendige Sanierung hatte. Das Fußballprojekt soll auch in diesem Jahr weitergeführt werden.

August 2010:
Nach monatelangen Vorbereitungen wird auf dem Platz der Begegnung an der Salvador-Allende-Straße ein Stadtteilfest gefeiert. Bürgerverein, AG Gemeinwesen Neustädter See und Stadtteilmanagement machten diese Aktion zu einem Erfolg.

Oktober 2010:
Der Kampf um den Nordeingang für den Zoo beginnt. Auch hier ist der Bürgerverein mit einer Unterschriftensammlung dabei. In Zusammenarbeit mit den Gemeinwesenarbeitsgruppen Kannenstieg und Neustädter See sowie vielen öffentlichen Einrichtungen kamen 2600 Unterschriften zusammen.

November 2011:
Es ist geschafft: Die AG Gemeinwesen Kannenstieg wählt einen neuen Sprecherrat und ist damit nach Monaten wieder handlungsfähig. Der Einsatz des Bürgerver eins hat sich ausgezahlt.

Dezember 2011:
Im Kinderund Jugendhaus „Oase“ veranstaltet der Bürgerverein seine erste Babyartikelbörse für Eltern aus Nord.

04.02.2011
Nachwuchs für Bürgerverein Nord



Abbey Josephine Pinkow heißt das jüngste Mitglied des Bürgervereins Magdeburg-Nord, hier zu sehen mit ihrer Mama Ramona Pinkow. Geboren wurde ihr Töchterchen am 16. Dezember um 15.16 Uhr im Städtischen Klinikum Magdeburg, 53 Zentimeter groß und 3500 Gramm schwer. „Wir gratulieren Mama Ramona Pinkow herzlich zum süßen Nachwuchs“, so Sandra Täntzler, 2. Vereinsvorsitzende, die die Volksstimme über die Verstärkung informierte. Foto: privat / Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 04.02.2011)

26.01.2011
Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord: Unterschriftensammlung für Zoo-Nordeingang geht weiter
Die Unterschriftensammlung für einen Nordeingang des Magdeburger Zoos (Im Steingewände) geht nach Aussage des Mitinitiators Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord unvermindert weiter. „Wir sind inzwischen bei mehr als 2300 Unterschriften und wollen mindestens 3000 Stimmen für den Nordeingang sammeln“, so Kratz. Unterdessen machte Stadtrat Frank Theile, Fraktionschef der Linken, während eines Stadtteilforums der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Kannenstieg den für den Nordeingang engagierten Magdeburgern indirekt Mut, die Aktion fortzusetzen: „Ich denke, wir sind noch nicht am Ende der Diskussion über den Nordeingang.“
Aufgrund der Proteste im Norden hatte der Zoo-Aufsichtsrat Ende November über das Thema beraten. Geschäftsführung und Aufsichtsrat sprachen sich weiterhin für nur einen Eingang in Form der „Zoowelle“ im Vogelgesangpark aus. Ein zusätzlicher Nordeingang sei nicht finanzierbar. Allerdings wurde nach der Aufsichtsratssitzung ein Kompromissvorschlag unterbreitet: Wenn es gelingen sollte, bis Ende März 2011 den Jahreskartenverkauf von zurzeit 2400 pro Jahr auf 4200 zu steigern, könnte der Nordeingang für Dauerkartenbesitzer bestehen bleiben. Im Kannenstieg und am Neustädter See haben Kratz und Co. noch nicht aufgegeben. Heute Abend steht der Nordeingang erneut in der AG Gemeinwesen Neustädter See auf der Tagesordnung. Diese tagt ab 17.30 Uhr öffentlich in der „Oase“, Im Brunnenhof 9. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 26.01.2011)

31.12.2010
Bürgerverein etabliert sich schnell als die „Stimme des Nordens“ - Weitere Mitstreiter gesucht
Nach der Gründung im Februar nahmen die Mitglieder eine Reihe von Projekten in Angriff
Ob Zoo-Ausbau und -Nordeingang, Lindwurmbrücke oder Lärmschutzwand: Kannenstieg und Neustädter See haben seit diesem Jahr mit dem Bürgerverein Nord, wie sich in den zurückliegenden Monaten mehrfach zeigte, eine starke Stimme, um die Interessen der Stadtteilbewohner zu vertreten. Mitstreiter werden noch gesucht.
„Wir haben in den vergangenen Monaten seit der Gründung schon viel bewegt, auch wenn nicht alles erreicht wurde, was wir gern erreichen wollten“, sagte Siegfried Kratz, einer der Mitbegründer und gewählter Schriftführer des Bürgervereins rückblickend auf einem Stadtteilforum.
Kratz selbst war auch einer der führenden Köpfe einer Unterschriftenkampagne für die dauerhafte Wiedereröffnung des Zoo-Nordeingangs. Im November hatten mehr als 1700 Stadtteilbewohner mit ihrer Unterschrift für den Nordeingang gestimmt. Immerhin wird nun seitens der Zoo-Betreibergesellschaft zumindest über einen Zugang vom Norden für Dauerkartenbesitzer unter bestimmten Voraussetzungen nachgedacht (Volksstimme berichtete).
Nicht durchgesetzt hatte sich die Forderung des Bürgervereins, die Straße Am Vogelgesang geöffnet zu halten. Auch dafür gab es eine große Unterschriftenaktion. Der Stadtrat beschloss jedoch mehrheitlich die Schließung der Straße zu Gunsten des weiteren Zoo-Ausbaus. Für Siegfried Kratz aber kein Grund, zu resignieren. Man habe engagiert für das Anliegen gekämpft und viele Mitstreiter hinter sich versammelt. Die im Stadtrat getroffene Entscheidung müsse man nun akzeptieren.
Erfolgreich war der Bürgerverein bei der Rettung der AG Gemeinwesenarbeit im Kannenstieg. Dem Stadtteilgremium, in dem Anwohner, Vereine und Einrichtungen organisiert sind und an stadtteilrelevanten Entscheidungen der Stadt beteiligt werden, drohte nach mehr als zehn Jahren die Auf lösung. Damit wäre auch der Stadtteilfonds für Projekte zum Gemeinwohl im Kannenstieg in Gefahr geraten (2560 Euro pro Jahr aus dem Stadthaushalt).
Gründe dafür waren eine zu geringe Bürgerbeteiligung und ein unbesetzter Sprecherposten. Mit öffentlichen Aktionen auf dem Hanns-Eisler-Platz, mit Plakaten und Handzetteln warben die engagierten „Nordlichter“ um neue Mitstreiter. Mit Erfolg. Gerade wurde ein neuer Sprecherrat gewählt, in dem engagierte Bewohner des Kannenstiegs mitwirken. Angeführt wird die Arbeitsgruppe nun von der neuen GWA-Sprecherin Wiebke Hoffmann-Girth.
Sandra Täntzler, 2. Vorsitzende des Bürgervereins, gehörte derweil mit zum Vorbereitungsteam eines Stadtteilfestes auf dem Platz der Begegnung am Neustädter See. „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Bürgerverein Nord, AG Gemeinwesen Neustädter See und Stadtteilmanagement konnte diese Veranstaltung auf die Beine gestellt werden“, blickt Sandra Täntzler zurück.
„Ein besonderes Dankeschön gebührt der Stadtteilmanagerin Jessica Zedler und der Bürgervereinsvorsitzenden Karina Ferchland. Unser Dank gilt aber auch allen freiwilligen Helfern, die in der monatelangen Vorbereitung und am Tag des Stadtteilfestes von morgens bis abends tatkräftig geholfen haben, um dieses Stadtteilfest zu realisieren“, so Sandra Täntzler Und sie fügt hinzu: „Ohne unsere Sponsoren wäre dieses Fest natürlich auch nicht realisierbar gewesen.“ Für 2011 sei bereits ein Kinder- und Familienfest geplant. „Wir hoffen und freuen uns über jede Unterstützung, damit auch dieses Fest ein Erfolg wird.“
Den Bürgerverein Nord hatten elf Magdeburger am 11. Februar im Kinder- und Jugendhaus „Oase“ gründet. Offiziell hieß es auf der Gründungsveranstaltung: „Die Mitglieder wollen sich für Interessen der Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See stark machen, die Lebensqualität in den Wohngebieten fördern und das Stadtgebiet kulturell bereichern.“
Zur Vorsitzenden wurde Karina Ferchland aus Nord gewählt. Nach ihren Angaben hat der Verein derzeit 15 Mitglieder. „Wir suchen noch Mitstreiter und können jede Hand gebrauchen. Mitglied kann jeder werden, der mindestens 16 Jahre alt ist.“
Kontakt zum Bürgerverein gibt es unter Telefon 2 88 60 44 (wieder ab 11. Januar) oder per E-Mail: karina.ferchland@ gmx.de. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 31.12.2010)



Seit Februar aktiv in Nord: Karina Ferchland (r.), Vorsitzende des 2010 gegründeten Bürgervereins, wirbt hier im vergangenen Juni mit Stadtteilmanagerin Jessica Zedler für Bürgerengagement im Kannenstieg.

26.11.2010
Zwischenstand einer Unterschriftenaktion - Bisher 1700 Stimmen für Zoo-Nordeingang

Der Bürgerverein Nord hat mit Helfern nach eigenen Angaben bis gestern rund 1700 Unterschriften für die Wiederöffnung des Zoo-Nordeingangs gesammelt. Die Aktion wird fortgesetzt. Parteipolitisch bekommen die Initiatoren weitere Rückendeckung. Für den gestrigen Donnerstag hatten die Initiatoren der Unterschriftenkampagne einen Stichtag gesetzt. Die Aktion, hinter der neben dem Bürgerverein Nord auch die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannenstieg stehen, soll aber bis ins neue Jahr hinein
weitergehen, teilte der Bürgerverein gestern auf Volksstimme-Anfrage mit. Nach Vereinsangaben sind bisher, Stand gestern Nachmittag, Listen mit rund 1700 Unterschriften eingegangen. Die Akteure rechnen damit, dass weitere Listen, die Stadtteilbewohner in Eigenregie erstellt haben, noch nach und nach „eintrudeln“. Derweil bekommt die Initiative, die für die ständige Wiedereröffnung des zweiten Zooeingangs im Norden kämpft, weiteren Rückenwind.
„Der SPD-Ortsverein Magdeburg-Nord unterstützt die Forderung der Bürgerinnen nach einer ganzjährigen Öffnung des Nordeingangs unseres Zoos mit der Möglichkeit des Kartenerwerbs“, teilte Ortsvereinschef Marko Ehlebe mit. „Die Mitglieder des Ortsvereins bitten die Stadträte und die Aufsichtsratsmitglieder der Zoo gGmbH, darauf hinzuwirken.“ Nach Ansicht der Ortsvereinsmitglieder muss ein Kartenerwerb vor Ort nicht zwangsläufig mit höheren Personalkosten verbunden sein. Kassenautomaten könnten den Eintritt in den Zoo auch ohne Personal möglich machen, so die Überlegung der Genossen aus Nord.
„Für das Image der Zoo gGmbH ist es nach Auffassung des Ortsvereins nicht zuträglich, wenn die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Kannenstieg und Neustädter See nicht berücksichtigt werden“, erklärte Ehlebe. „Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass die Schließung der Straße Am Vogelgesang mit Einschränkungen für die Bürger des Stadtteils Neustädter See verbunden sein wird.“
Weiter argumentiert der Ortsvereinschef: „Die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See weisen einen über dem Durchschnitt der Stadt liegenden Anteil älterer Bewohner auf. Die Absicht der Zoo gGmbH, den Zugang zum Zoo nur über die ,Zoowelle‘ im Süden zu ermöglichen, baut für diesen Personenkreis unüberwindbare Hürden auf. Mit der jetzigen Variante würde sich der Fußweg aus dem Norden Magdeburgs für viele Bürger um das Zwei- bis Dreifache verlängern. Die Zoo gGmbH sollte überdenken, ob sie auf diese Besucher
verzichten kann.“
Die achtwöchige Probeöffnung des Nordeingangs im Mai und Juni habe gezeigt, „dass der Bedarf für einen zweiten Zooeingang vorhanden ist, da ein Drittel aller Besucher mit Jahreskarten während der Probeöffnung diesen Eingang nutzten“, so Ehlebe. Wie berichtet, hatten sich Politiker von CDU und Linkspartei bereits mit ähnlichen Argumenten für einen Nordeingang ausgesprochen. Der Bürgerverein will am 2. Dezember zur Aufsichtsratssitzung des Zoos mit Unterschriftenlisten seiner Forderung Nachdruck verleihen,  kündigten Vereinsmitglieder an. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 26.11.2010)

Gemeinsamer Aufruf zur Unterschriftensammlung!!!!
Wir Bürger schließen uns den GWA´s Kannenstieg und Neustädter See, sowie dem Bürgerverein „Nord e.V.“ an und fordern die ganz jährige Öffnung des Nordeingangs unseres Zoos mit der Möglichkeit des Kartenerwerbs.

Download der Unterschriftenliste

Liebe Unterstützer,
bitte übergeben Sie uns die ausgefüllte Unterschriftenliste persönlich im Stadtteilbüro (Im Brunnenhof 9, 39126 Magdeburg) oder senden Sie uns die Liste postalisch an folgende Adresse:

Bürgerverein „Nord e.V.“
Im Brunnenhof 9
39126 Magdeburg

Mit freundlichen Grüßen i.A. Karina Ferchland
1. Vereinsvorsitzende des Bürgervereins „Nord e.V.“

Satzung und andere Dokumente

Satzung Bürgerverein Nord e.V. vom 11.02.2010

Archivmeldungen

Samstag, der 04.12.2010
Babyartikelbörse des Bürgervereins Nord - Noch Bieternummern frei
Der Bürgerverein Nord hat noch Bieternummern zu vergeben für eine Babyartikelbörse. Diese richtet der Verein am 4. Dezember erstmals aus. Wer im Kinder- und Jugendhaus „Oase“, Im Brunnenhof 9, gut erhaltene gebrauchte Babysachen, Spielzeug oder Kinderwagen für andere Eltern anbieten möchte, kann sich anmelden unter Telefon 2 88 60 44. Am 4. Dezember öffnet die Börse in der „Oase“ von 10 bis 14 Uhr für Besucher.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 20.11.2010)

26.11.2010
Zwischenstand einer Unterschriftenaktion - Bisher 1700 Stimmen für Zoo-Nordeingang

Der Bürgerverein Nord hat mit Helfern nach eigenen Angaben bis gestern rund 1700 Unterschriften für die Wiederöffnung des Zoo-Nordeingangs gesammelt. Die Aktion wird fortgesetzt. Parteipolitisch bekommen die Initiatoren weitere Rückendeckung. Für den gestrigen Donnerstag hatten die Initiatoren der Unterschriftenkampagne einen Stichtag gesetzt. Die Aktion, hinter der neben dem Bürgerverein Nord auch die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannenstieg stehen, soll aber bis ins neue Jahr hinein
weitergehen, teilte der Bürgerverein gestern auf Volksstimme-Anfrage mit. Nach Vereinsangaben sind bisher, Stand gestern Nachmittag, Listen mit rund 1700 Unterschriften eingegangen. Die Akteure rechnen damit, dass weitere Listen, die Stadtteilbewohner in Eigenregie erstellt haben, noch nach und nach „eintrudeln“. Derweil bekommt die Initiative, die für die ständige Wiedereröffnung des zweiten Zooeingangs im Norden kämpft, weiteren Rückenwind.
„Der SPD-Ortsverein Magdeburg-Nord unterstützt die Forderung der Bürgerinnen nach einer ganzjährigen Öffnung des Nordeingangs unseres Zoos mit der Möglichkeit des Kartenerwerbs“, teilte Ortsvereinschef Marko Ehlebe mit. „Die Mitglieder des Ortsvereins bitten die Stadträte und die Aufsichtsratsmitglieder der Zoo gGmbH, darauf hinzuwirken.“ Nach Ansicht der Ortsvereinsmitglieder muss ein Kartenerwerb vor Ort nicht zwangsläufig mit höheren Personalkosten verbunden sein. Kassenautomaten könnten den Eintritt in den Zoo auch ohne Personal möglich machen, so die Überlegung der Genossen aus Nord.
„Für das Image der Zoo gGmbH ist es nach Auffassung des Ortsvereins nicht zuträglich, wenn die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Kannenstieg und Neustädter See nicht berücksichtigt werden“, erklärte Ehlebe. „Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass die Schließung der Straße Am Vogelgesang mit Einschränkungen für die Bürger des Stadtteils Neustädter See verbunden sein wird.“
Weiter argumentiert der Ortsvereinschef: „Die Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See weisen einen über dem Durchschnitt der Stadt liegenden Anteil älterer Bewohner auf. Die Absicht der Zoo gGmbH, den Zugang zum Zoo nur über die ,Zoowelle‘ im Süden zu ermöglichen, baut für diesen Personenkreis unüberwindbare Hürden auf. Mit der jetzigen Variante würde sich der Fußweg aus dem Norden Magdeburgs für viele Bürger um das Zwei- bis Dreifache verlängern. Die Zoo gGmbH sollte überdenken, ob sie auf diese Besucher
verzichten kann.“
Die achtwöchige Probeöffnung des Nordeingangs im Mai und Juni habe gezeigt, „dass der Bedarf für einen zweiten Zooeingang vorhanden ist, da ein Drittel aller Besucher mit Jahreskarten während der Probeöffnung diesen Eingang nutzten“, so Ehlebe. Wie berichtet, hatten sich Politiker von CDU und Linkspartei bereits mit ähnlichen Argumenten für einen Nordeingang ausgesprochen. Der Bürgerverein will am 2. Dezember zur Aufsichtsratssitzung des Zoos mit Unterschriftenlisten seiner Forderung Nachdruck verleihen,  kündigten Vereinsmitglieder an. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 26.11.2010)

13.11.2010
Streit um Zoo lässt auf Forum erneut die Emotionen hochkochen
Siegfried Kratz vom Bürgerverein: „Nord fordert den Nordeingang!“

Zoff um den geschlossenen Zooeingang in Nord und (bisher) kein Ende in Sicht. In dieser Woche kochten auf einem Stadtteilforum der AG Gemeinwesen Neustädter See im Freizeitzentrum „Oase“ die Emotionen hoch. Und eine Unterschriftenaktion läuft seit einigen Tagen auf Hochtouren. Am 2. Dezember soll dazu der Zoo-Aufsichtsrat tagen.
„Siggi, lass‘ die Emotionen weg“, flüstert ihm Vereinsfreundin Sandra Täntzler noch zu. Dann springt Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord am vergangenen Mittwochabend regelrecht von seinem Sitz auf und stellt sich in die Mitte des Versammlungssaals der „Oase“. Ein roter Kopf im gelb-grünen Neonlicht. Hektisch legt Siggi los, verhaspelt sich. „Ihr merkt, es fällt mir sehr schwer, ruhig zu bleiben“, sagt er.
Es geht um den Zoo und den Nordeingang, etwa viereinhalb Minuten lang im Siggi-Stakkato: „Es kann doch nicht sein ...“, „Es muss doch möglich sein, dass ...“, „Ein Umweg von zweieinhalb Kilometern“, „Fast 20 000 Menschen in Kannenstieg und Neustädter See ...“, „Nord fordert den Nordeingang!“, „... Unterschriften vorlegen ...“, „Danke für eure Aufmerksamkeit.“ Siegfried Kratz nimmt wieder Platz.
Wie berichtet, haben der Bürgerverein und die Gemeinwesenarbeitsgruppen Kannenstieg und Neustädter See eine Unterschriftenkampagne für den Erhalt des Zoo-Nordeingangs gestartet. Innerhalb weniger Tage sind nach Angaben der Initiatoren 600 Unterschriften zusammengekommen. „1000 sind sicher kein Problem“, so Siegfried Kratz.
„Ihr müsstet schon wieder so 3000 Unterschriften zusammenbekommen, wie damals gegen die Schließung der Straße Am Vogelgesang“, sagt nun CDU-Stadtrat Bernd Heynemann, der sich in seltener Eintracht mit Hans-Joachim Mewes ebenfalls für den Nordeingang ausspricht. Die Öffnung sei „notwendig, denn wenn die Straße Am Vogelgesang erst einmal geschlossen ist, verlängern sich die Wege für den Besucher aus den nördlichen Stadtteilen um das Dreifache.“ Der Bürgerverein will bis zum 25. November „mindestens 1000 Unterschriften“ zusammenhaben. Diese sollen am 2. Dezember zur nächsten Aufsichtsratssitzung der Zoo GmbH vorgelegt werden. An diesem Tag soll Zoochef Kai Perret eine „betriebswirtschaftliche Betrachtung zur Öffnung des Nordeingangs“ vorlegen. Dazu hatte es im Mai und Juni eine achtwöchige Probeöffnung gegeben.
In der Zeit nutzten nach Angaben des Zoos insgesamt 1229 Besucher den Nordeingang, 944 davon mit Jahreskarte. Das entspricht einem Drittel aller Besucher mit Jahreskarten in diesem Zeitraum. Kritiker bemängeln, nur Inhabern von Dauer- und Vorverkaufskarten sowie Mitgliedern des Zoofördervereins sei in Nord Einlass gewährt worden.
Mehr als 2000 spontane Besucher ohne Karten wurden stattdessen auch im Testzeitraum zum Haupteingang geschickt, erklärte denn auch Oberbürgermeister Lutz Trümper jüngst in einer Stellungnahme auf Anfrage der Linken. Zum Vergleich: Durch die Zoowelle kamen den Angaben zufolge im selben Zeitraum fast 47 800 Besucher in den Zoo. Dessen Chef Perret hatte erklärt, ein zweiter Eingang sei für den Zoo unwirtschaftlich.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 13.11.2010)

21.08.2010
Nach monatelangen Vorbereitungen durch die GWA und den Bürgerverein „Nord e.V.“ konnten die Stadtteilbewohner des Neustädter Sees am Sonnabend ihr erstes eigenes Kiezfest feiern. Ein buntes Unterhaltungsprogramm sorgte für Abwechslung bei Jung und Alt.
Kurz nach 11 Uhr war es endlich so weit: Elvira Ferchland und Siegfried B. Kratz vom Sprecherrat der GWA Neustädter See eröffneten das erste Stadtteilfest. Eine Premiere für das Viertel, denn während anderenorts Stadtteilfeste bereits Tradition haben, gab es hier bisher noch nie ein Volksfest vor der Tür.
Auch das Wetter zeigte sich zum ersten „See“-Fest von seiner besten Seite – der „Platz der Begegnung“ war in Sonnenschein getaucht. Allerbeste Voraussetzungen, um nach Lust und Laune feiern zu können. Ein Minifußballfeld vom ALSO-Team, eine rasante Rollenrutschbahn, Ballon- und Dosenwerfen und eine kleine Hüpfburg sorgten für freudige Kinderaugen, während das bunte Unterhaltungsprogramm auf der Bühne für jeden Geschmack etwas bot.
Ob die quirligen Vierbeiner der Hundeschule, Zauberer Alfino mit seinen magischen Händen oder die Tanzeinlagen der Bonanza Linedancer oder der Cheeky Fruits – gute Laune und Applaus allerorten. Der Karatenachwuchs vom Budokanverein stellte eindrucksvoll sein Können mit der Handkante und Fußspitze unter Beweis.
„Es hat zwar einige Anstrengung gekostet, das alles hier auf die Beine zu stellen“, erzählt GWA-Sprecherin Elvira Ferchland erschöpft, jedoch glücklich: „Aber mit der tat kräftigen Hilfe des Bürgervereins ,Nord e.V.‘ sowie von der Stadtteilmanagerin Jessica Zedler ist es uns gelungen, ein tolles Fest zu organisieren.“
Nach dem Open-Air-Kino im vergangenen Jahr sollte diesmal eine eigene Fete für die Bewohner des Neustädter Sees stattfinden. In monatelanger Planungsarbeit mit zahlreichen Zu- und wieder Absagen gelang es der GWA und allen Helfern, das Fest zu organisieren.
So war u. a. auch die Freiwillige Feuerwehr aus Rothensee mit einem Einsatzwagen vor Ort, der von den Kindern sofort in Beschlag genommen wurde, genau wie ein kleiner Kremser, der gemächlich durch das Viertel zuckelte.
Zum Abend hin füllte sich der ehemalige Festplatz noch weiter und die Party mit DJ Ratzefummel und einem Wolfgang-Petry- Double konnte starten. „Als wir schließlich abbauen wollten, gab es sogar Proteste, weil einige noch weiterfeiern wollten“, wusste Stadtteilmanagerin Zedler zu berichten. Die GWA plant angesichts des Erfolges im kommenden Sommer nun sogar ein eigenes Kinderfest. Von Stefan Harter
(Quelle: Volksstimme vom 24.08.2010)


Montag, der 09.08.2010
Hat die GWA Kannenstieg noch eine Zukunft?

Bürger, Vereine und Einrichtungen sind zum ersten Treffen der Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg eingeladen. Diese ist für den 9. August, 16 Uhr, in den Räumen des Begegnungszentrums der Euro-Schulen an der Johannes-R.-Becher-Straße geplant, teilte Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord mit.
Eines der Hauptthemen wird erneut die Zukunft der Stadtteil-Arbeitsgruppe selbst sein. Diese ist wegen zu geringer Bürgerbeteiligung ungewiss. „Wir können nur noch bis zur letzten Sitzung des Jahres am 8. November massiv unterstützen, dann könnte es sein, dass für die GWA Kannenstieg das Licht ausgeht“, sagte Karina Ferchland, Vorsitzende des Bürgervereins Nord. „Ohne Bürger macht die GWA nicht wirklich Sinn, darum wollen wir möglichst viele neue Interessierte gewinnen“, sagte Stadtteilmanagerin Jessica Zedler. Bürgerverein und Stadteilmanagement hatten in den vergangenen Wochen eine Rettungsaktion angeschoben und unter anderem Anfang Juli einen Aktionstag am Hanns-Eisler-Platz veranstaltet. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 29.07.2010)

Rettungsaktion für AG Gemeinwesen Kannenstieg - Verein wirbt: „Engagieren Sie sich für Ihren Stadtteil“
Eine Rettungsaktion für die Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg ist unter Regie des Bürgervereins Nord angelaufen. Bereits in der Vorwoche nutzten die Vereinsmitglieder einen Nachbarschaftstag im Begegnungszentrums der Euro-Schulen, um für das Stadtteilgremium und um Bürgerbeteiligung zu werben. Die Mitarbeiter des Begegnungszentrums wollen die Aktion weiter unterstützen und u. a. Postkarten im Stadtteil verteilen.
Die AG Gemeinwesen, die im Kannenstieg seit mehr als zehn Jahren besteht, ist Interessenvertretung für die Bewohner, Vereine und Einrichtungen des Stadtteils. Sie kann über einen eigenen Fonds für Stadtteilprojekte und -feste verfügen und muss an Entscheidungen der Stadt, die den Kannenstieg betreffen, beteiligt werden.
Aufgrund zu geringer Bürgerbeteiligung droht der Gruppe zum Jahresende die Auflösung, denn der ehrenamtliche Sprecherposten ist derzeit nicht besetzt. Spätestens im November muss ein neuer Sprecher gewählt werden, sonst droht die Auflösung der Gruppe. Der Bürgerverein Nord macht sich für den Erhalt stark und möchte am 1. Juli einen Aktionstag im Kannenstieg-Center am Hanns-Eisler-Platz starten. Bereits am 14. Juni steht planmäßig die nächste öffentliche Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe an. Siegfried Kratz vom Bürgerverein versandte dazu gestern Einladungen und die Tagesordnung. Treffpunkt ist um 16 Uhr das AWO-Kinderheim, Kannenstieg 1.
Thema wird neben der Rettungsaktion auch der Ärger über die Lindwurmbrücke sein. Diese kann laut Mitteilung der Stadt bei der geplanten Sanierung aus Kostengründen nicht behindertengerecht gestaltet werden. Das sorgt im Stadtteil für Kritik. Außerdem soll es Informationen zur Sternwarte, zur Neugestaltung des Strandbads Neustädter See, zur Probeöffnung des Zoo-Nordeingangs und zu geplanten Veränderungen beim Winterdienst geben. Zur Debatte stehen soll außerdem der Vorschlag für ein Stadtteilfest im Kannenstieg. Auch Mittel aus dem Initiativfonds sollen auf der Sitzung bewilligt werden, teilte Siegfried Kratz mit. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 03.06.2010)



Mitglieder des Bürgervereins Nord, hier Elvira Ferchland, machen derzeit Werbung für die Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg, die dringend auf Bürgerbeteiligung angewiesen ist. Foto: R. Richter

Mittwoch, der 19.05.2010
Arbeitskreis zur Rettung der GWA-Gruppe Kannenstieg
Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See, der Bürgerverein "Nord" und einige aktive Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See haben ein gemeinsames Ziel: die ehrenamtliche Arbeitsgruppe der Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil Kannenstieg zu retten. Dazu braucht der Arbeitskreis Ihre Unterstützung! Seit dem 22.03.2010 ist die Arbeitsgruppe sprecherlos und steht damit vor vielen zu lösenden Problemen. Am 19.05.2010 findet deshalb um 18.00 Uhr im Begegnungszentrum der EuroSchulen Magdeburg (Joh.-R.-Becher-Str. 56) ein gemeinsamer Arbeitskreis statt, zu dem alle hilfsbereiten Mitstreiter recht herzlich eingeladen sind. Mit freundlichen Grüßen Jessica Zedler,
Stadtteilmanagerin Kannenstieg/Neustädter See

31.03.2010
Streit um Zooausbau und die Straße am Vogelgesang
SPD-Ortsverein für Schließung, GWA und Bürgerverein dagegen
Der SPD-Ortsverein Magdeburg-Nord hat sich in der Debatte um die Zooerweiterung für die Schließung der Straße Am Vogelgesang ausgesprochen. Gleichzeitig müsse die Stadt aber durch den Bau eines neuen Fuß- und Radweges am östlichen Rand des Zoogebietes eine Verbindung zwischen der östlichen Neuen Neustadt und dem Neustädter See ermöglichen, fordern die Genossen aus dem Norden.
Ortsvereinschef Marko Ehlebe sagte: „Eine Erweiterung des Zoogeländes und die damit einhergehende tiergerechtere Unterbringung der Dickhäuter ist längst überfällig. Eine dauerhafte Teilung durch eine gering befahrene Straße würde einer nachhaltigen Entwicklung des Zoos entgegenstehen.“
Aus diesem Grund sei auch die Variante einer Fußgängerbrücke „keine Lösung“, weil dadurch „die Trennung der Zooteile manifestiert“ würde. „Es ist offensichtlich, dass auf dem ohnehin knapp bemessenen Gelände eine barrierefreie Brücke nur mit erheblichen Mehrkosten für die Stadt und die Zoologischer Garten Magdeburg gGmbH realisierbar wäre“, sagte Ehlebe.
Eine Umgehungsstraße in Form eines Fuß- und Radweges zu realisieren, der auch für Rettungsfahrzeuge genutzt werden könnte, sei für die Mehrheit der Ortsvereinsmitglieder „ein guter Kompromiss zwischen den Interessen der Anwohner und der Zoobesucher“. Um den Zoo nicht vom Wohngebiet Neustädter See zu trennen, müsse bei einer Schließung der Straße Am Vogelgesang allerdings „die Öffnung eines nördlichen Zoo-Eingangs in Betracht gezogen werden“, sagte Ehlebe.
Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See und der Bürgerverein Nord hatten in der Vorwoche eine Unterschriftenaktion gegen die Schließung der Straße gestartet (Volksstimme berichtete). Neben Zustimmung zu dieser Initiative äußerten Volksstimme-Leser aus Nord auch Kritik an dem GWA-Engagement.
GWA-Sprecherin Elvira Ferchland steht zu der Aktion. Die GWA bilde seit Jahren als „loser Zusammenschluss von Bürgern“ ein basisdemokratisches Stadtteilgremium, in dem jede Art von sachlicher Meinungsäußerung „ausdrücklich erwünscht“ sei. Von „eskalierendem Verhalten und Interessenvertretung Einzelner“, wie in einem Leserbrief vorgeworfen, könne „nicht die Rede sein“.
Elvira Ferchland stellte klar: „Wir erwarten natürlich nicht nur Gegner, sondern auch Befürworter der Straßenschließung am 14. April auf der Einwohnerversammlung mit dem Oberbürgermeister.“ OB Lutz Trümper will sich an diesem Tag um 17.30 Uhr in der „Zoowelle“ den Bürgerfragen und -meinungen zum Vo gelgesang stellen, bevor der Stadtrat eine Entscheidung fällen muss.
Rückendeckung bekommt die GWA-Sprecherin von Stadtteilmanagerin Jessica Zedler. Sie begleite in neutraler Funktion die GWA. „Seit einer Einwohnerversammlung Ende 2008 und mit zunehmendem Besuch von Bürgern in den Gemeinwesenarbeitssitzungen, die ihr Interesse an der Zukunft der Straße Am Vogelgesang bekundeten, haben alle Teilnehmer der GWA Neustädter See unterschiedliche Möglichkeiten aufgegriffen, um sich dem Thema inhaltlich zu nähern“, so Zedler. „Sowohl schriftlich als auch mündlich gab es einen Austausch mit Stadträten, Ämtern, Bürgern und dem Zoodirektor Dr. Kai Perret.“
Gesamtstädtische Belange würden zwar einbezogen, entscheidend für die GWA seien jedoch „speziell die Auswirkungen für den Stadtteil Neu städter See“: „Dieser stadtteilbezogene Egoismus zur Steigerung der Lebensqualität ist für die Arbeitsgruppe notwendig“, erklärt die Stadtteilmanagerin.
Die Unterschriftensammlung gegen die Schließung der Straße Am Vogelgesang sei ein Ergebnis der GWA mit allen Sitzungsanwesenden am 17. März. „Es konnten in der Sitzung jedoch nur jene Meinungen Be rücksichtigung finden, die bereit waren, ihre Stimme für ihren Stadtteil einzusetzen – unabhängig von der eigenen Auffassung zum Thema“, so Zedler. Auf der Sitzung habe sich „kein Anwesender für die Schließung der Straße Am Vogelgesang und gegen die Unterschriftenaktion ausgesprochen“.
Bei mehrheitlicher Anwesenheit von Befürwortern der Schließung wäre eine Unterschriftensammlung auch nicht zustande gekommen, argumentiert Jessica Zedler. Dass die GWA die getroffene Entscheidung nun offensiv vertrete, könne man der Gruppe nicht zum Vorwurf machen.
„Ich kann in meiner Funktion als Stadtteilmanagerin die beschriebene ,schweigende Mehrheit‘, die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils nur ermutigen, zukünftig den Weg zur GWA zu suchen, damit auch ihre Stimmen bei stadtteilrelevanten Themen Berücksichtigung finden können.“ Als Stadtteilmanagerin freue sie sich „völlig themenlosgelöst über Bürgerengagement und den ehrenamtlichen Einsatz für den Stadtteil“.
Auch der Bürgerverein Nord, der die Unterschriftenkampagne unterstützt, äußerte sich zu dem Thema. Die Aktion gegen die Straßenschließung sei auf der GWA-Sitzung mit den anwesenden Bürgern abgestimmt worden. „Daraus ziehen wir die Schlussfolgerung: Wir handeln nicht im Interesse Einzelner, sondern im Interesse vieler Bürger, Wohnungsunternehmen und Gewerbetreibenden“, sagte die Vereinsvorsitzende Karina Ferchland. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 31.03.2010)

30.03.2010
Bürgerverein will „Sprung“ über den Ring schaffen - Mitglieder im Kannenstieg gesucht

Die Mitgliedersuche für den neuen Bürgerverein Nord gestaltet sich im Kannenstieg schwierig, beklagt die Vorsitzende Karina Ferchland. „Wir wollen für ganz Magdeburg-Nord, also für Kannenstieg und Neustädter See, Bürgeranliegen vertreten und das kulture Leben bereichern. Doch bisher haben wir ausschließlich Mitglieder vom Neustädter See“, sagte Ferchland.
Am 3. März hatten Stadtteilbewohner von der Seeseite den Verein im Stadtteilzentrum „Oase“ gegründet. Die Überwindung der Stadtteilgrenze in Form des Magdeburger Rings erweist sich nun für die engagierten „Nordlichter“ aber als schwierig. Für Bürgervereinsmitglied Siegfried Kratz ist die Einbeziehung beider Wohngebiete aber ohne Alternative. Schließlich würden beide Viertel auch bei der Stadtteilentwicklung als gemeinsames Gebiet Magdeburg-Nord gesehen. Entsprechend seien die Vorhaben des 2009 beschlossenen Stadtteilentwicklungskonzeptes auch Ring-übergreifend angelegt. „Es muss doch möglich sein, aus dem Kannenstieg zehn Bewohner zu finden, die sich für das Stadtgebiet in unserem Verein mit einsetzen möchten“, sagte Kratz.
Für ihn und seine Mitstreiter habe die Mitgliederwerbung im Kannenstieg daher höchste Priorität. Wer sich für die Vereinsarbeit interessiert, kann sich unter Telefon 2 88 60 44 melden. Oder per E-Mail bei der Vereinsvorsitzenden unter der Adresse karina.ferchland@ gmx.de. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 30.03.2010)

17.03.2010
Bürgerverein Nord und AG Gemeinwesen Neustädter See rufen auf - Ideen und Helfer für Stadtteilfest gesucht
Für ein mögliches Stadtteilfest 2010 am Neustädter See werden Ideen gesucht. Der neue Bürgerverein Magdeburg-Nord und die AG Gemeinwesenarbeit haben die Stadtteilbewohner aufgerufen, sich mit Vor schlagen zu beteiligen. So möchten sie erreichen, dass viele Bewohner des Viertels sich aktiv mit einbringen und das Fest von einer breiten Mehrheit der Bewohner getragen wird, erklärten die Initiatoren des Aufrufs am Mittwochabend während der Sitzung der AG Gemeinwesen im Stadtteilzentrum „Oase“. Terminlich schwebt den engagierten „Nordlichtern“ der Spätsommer vor.
Ideen nimmt der Bürgerverein Nord entgegen. Er hat je den Donnerstag von 13 bis 18 Uhr eine Sprechzeit in der „Oase“, Im Brunnenhof 9, Telefon 2 88 60 44. Vorschläge können auch an GWA-Sprecherin Elvira Ferchland geschickt werden, E-Mail: elviraferchland@gmx.de?
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 18.03.2010)

08.03.2010
Gründungsversammlung in der „Oase“- Blumiger Start für den neuen Bürgerverein Nord

„Nordlichter“ mit vereinten Kräften: Elf Magdeburger haben am vergangenen Mittwochabend (03.03.2010)den Bürgerverein Nord gegründet. Die Mitglieder wollen sich für Interessen der Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See stark machen, die Lebensqualität in den Wohngebieten fördern und das Stadtgebiet kulturell bereichern.
Für den neuen Bürgerverein sollte es gleich rote Rosen „regnen“. Um 18.54 Uhr hatten auf der offiziellen Gründungsveranstaltung im Freizeitzentrum „Oase“ alle elf Gründungsmitglieder die Vereinssatzung unterschrieben, und Eva Wybrands verkündete: „Wir sind jetzt ein Verein!“ Stadtteilmanagerin Jessica Zedler, selbst Gründungsmitlied des Bürgervereins Nord, kam mit einem Strauß roter Rosen und überreichte zur Feier des Tages je dem Anwesenden eine Blume. Dabei sind die in der Satzung formulierten Ziele alles andere als blumig. Der Verein, so heißt es da ganz klar und schnörkellos, will die Interessen der Bürger im Stadtteil wahrnehmen und gegenüber Politik und Ämtern vertreten. Er will Kultur in Nord fördern, die Lebensqualität der beiden Wohngebiete verbessern und die Umsetzung des im Vorjahr veröffentlichten Stadtteilentwicklungskonzepts für Nord für die nächsten zehn Jahre (Integriertes Handlungskonzept) aus Bürgersicht kritisch, aber konstruktiv begleiten.
Die durch den Magdeburger Ring vorgegebene Grenze zwischen den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See will der Bürgerverein Nord zumindest in den Köpfen der Menschen in Nord beseitigen. „Ich wünsche mir, dass die Arbeit des Bürgervereins den beiden Stadtteilen guttut und wir alle auf Augenhöhe miteinander reden und uns für das Stadtgebiet einsetzen“, sagte Jessica Zedler, die beruflich seit zwei Jahren als Stadtteilmanagerin des Internationalen Bundes (IB) für Kannenstieg und Neustädter See in Nord tätig ist.
Zur Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder die Stadtteilbewohnerin Karina Ferchland. Weitere Vorstandsmitglieder sind als stellvertretender Vorsitzender Michael Horstmann (Geschäftsstellenleiter im IMA Institut für Marktwirtschaft/Träger des Sozialprojekts Neustädter See), als Kassiererin Jessica Zedler und als Schriftführer Siegfried Kratz. Beisitzer sind GWA-Sprecherin Elvira Ferchland, Stadtrat Daniel Kraatz und Eva Wybrands vom Verein „Offene Türen“ (beide CDU). Außerdem gehören zu den Gründungsmitgliedern Sandra Täntzler, Bettina Riehle, Gerald Bache (Geschäftsführer des IB in Magdeburg) und Thomas Kunde, Leiter der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Oase“.
Kunde betonte: „Im Bürgerverein können nur Bürger Mitglied werden, keine Vereine, Einrichtungen oder Institutionen.“ Mitglied könne auf Antrag jeder ab 16 Jahren werden, für Funktionen im Verein ist die Volljährigkeit Voraussetzung.
Wer Fragen oder Anregungen an den Bürgerverein Nord weitergeben möchte, kann sich ab sofort an die Vorsitzende Karina Ferchland wenden. Sie und weitere Mitglieder wollen jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr zur Bürgervereinssprechstunde in der „Oase“ für Interessierte als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Karina Ferchland ist auch erreichbar unter Telefon 2 88 60 44 oder per E-Mail: karina.ferchland@gmx.de
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 05.03.2010)



Die Gründungsmitglieder des Bürgervereins Nord (v.l.): Sandra Täntzler, Siegfried Kratz, Daniel Kraatz, Bettina Riehle, Gerald Bache, Elvira Ferchland, Michael Horstmann, Eva Wybrands, Karina Ferchland, Thomas Kunde und Jessica Zedler. Foto: Robert Richter

Donnerstag, der 11.02.2010
Noch Gründungsmitglieder für Bürgerverein gesucht

Ihre Pläne zur Gründung eines Bürgerverein für Magdeborg-Nord (Kannenstieg/Neustädter See) hat Elvira Ferchland am Mittwoch in der Gemeinwesenarbeitsgruppe Neustädter See vorgestellt (Volksstimme berichtete bereits - siehe Meldung vom 05.01.2010). Einige Interessenten ließen sich für eine mögliche Mitgliedschaft eintragen. Die für eine Gründung notwendigen sieben Gründungsmitglieder sind jedoch nicht zusammengekommen. Weiter geworben werden soll für die Idee eines Bürgervereins in Nord auch am kommenden Montag (17.01.2010) in der Gemeinwesenarbeitsgruppe im Kannenstieg, die ab 16 Uhr im Begegnungszentrum der Euro-Schulen an der Johannes-R.-Becher-Straße öffentlich tagt. Elvira Ferchland sagte, für den 11. Februar sei ein weiterer Termin für Interessenten zur Vereinsgründung geplant. Dazu sind Stadtteilbewohner in die Freizeiteinrichtung „Oase“, Im Brunnenhof 9, eingeladen. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 16.01.2010)

05.01.2010
Nächste Sitzung in Nord am 13. Januar - Streit um Vogelgesang erneut Thema der GWA

Treffen für Interessierte aus den Wohngebieten Kannenstieg und Neustädter See am 13. Januar
Neuer Anlauf für Bürgerverein in Magdeburg-Nord geplant
Für einen Bürgerverein in Magdeburg-Nord (Kannenstieg/Neustädter See) will Elvira Ferchland (54) mit weiteren Stadtteilbewohnern im neuen Jahr einen neuen Versuch starten. Die Idee ist nicht neu. Doch entsprechende Initiativen hatten sich in der Vergangenheit wieder zerschlagen.
Den Mut für einen neuen Anlauf schöpft Elvira Ferchland, die sich bereits als Sprecherin der AG Gemeinwesen am Neustädter See engagiert und einen Namen gemacht hat, aus dem im Vorjahr vom Stadtrat beschlossenen Stadtteilentwicklungskonzept „Kannenstieg 2020“.
Das 105 Seiten starke Konzept verheißt zwar einige Investitionen im Norden wie den Ausbau eines Rundwegs um den Neustädter See. Doch Millionen für Bauprojekte sind nach Auffassung der Planer vom Dessauer Büro Wohn-Bund-Beratung keinesfalls Garant für eine gute Zukunft der Wohngebiete Kannenstieg und Neustädter See. Ein Imagewandel müsse her.
Denn baulich sei das Stadtgebiet bis auf einige Ausnahmen längst gut in Schuss, die (soziale) Infrastruktur könne sich sehen lassen. Der Neustädter See hat als Freizeitund Erholungsgebiet Potenzial. Trotzdem komme das Stadtgebiet nicht vom Ruf der tristen Schlafstadt weg. Die Folge: Gerade für junge Familien seien die Viertel schlicht zu unattraktiv. Die Anonymität der Hochhäuser, Vereinsamung und Überalterung seien weitere Probleme, die mit Investitionsprogrammen allein ohnehin nicht zu lösen seien.
Neben der Stadt und den Wohnungsunternehmen könnten die Bewohner selbst mit dazu beitragen, aus der „Schlafstadt“ im Norden einen lebendigen Stadtteil zu machen. Davon ist auch Elvira Ferchland überzeugt. Als reinen Verein für Feste und Geselligkeit will sie ihre Initiative aber keineswegs verstanden wissen. Herausforderungen gebe es genug. Die Umsetzung des Stadtteilkonzeptes und angedachten Bauvorhaben müssten beispielsweise von den Bewohnern kritisch begleitet werden. Das zeige sich aktuell am Beispiel des Rundwegs um den Neustädter See. Hier sind Anlieger mit den bisherigen Plänen der Stadt nicht einverstanden. Ein Bürgerverein könnte, wie in anderen Stadtteilen seit Jahren üblich, als Sprachrohr für Anwohnerinteressen dienen und diese gegenüber der Stadt vertreten. Das gelte nicht zuletzt auch für die geforderten Lärmschutzmaßnahmen am Magdeburger Ring, macht Ferchland im Volksstimme-Gespräch klar. „Anwohner und Stadträte aus dem Kannenstieg und dem Wohngebiet Neustädter See rufe ich daher auf, sich für die Gründung eine Bürgervereins mit stark zu machen, um die Umsetzung des Handlungskonzeptes für Nord aktiv mit zu begleiten und das Miteinander im Stadtteil zu stärken“, sagt Elvira Ferchland.
Zum Beginn des neuen Jahres möchte die Magdeburgerin möglichst rasch „Nägel mit Köpfen“ machen: „Für den 13. Januar rufe ich alle Interessenten aus dem Kannenstieg und vom Neustädter See auf, um 17.30 Uhr zur Sitzung der AG Gemeinwesen ins Freizeitzentrum ,Oase‘, Im Brunnenhof 9, zu kommen.“ Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 05.01.2010)

Beschlussvorlage Stadt - DS0132/09
Integriertes Handlungskonzept als Grundlage einer integrierten Stadtteilentwicklung in den
Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See im Rahmen des Förderprogramms "Förderung
von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt"

INTEGRIERTES HANDLUNGSKONZEPT Magdeburg Kannenstieg-Neustädter See
DS0132/09 - Anlage 1: Integriertes Handlungskonzept Kannenstieg / Neustädter See

Maßnahmen des Stadtteilkonzepts (ausgewählte Vorschläge)

  • Stadtteiltreff Neustädter See in einem leeren Gebäude des Schulkomplexes

  • Öffnung und Neugestaltung des Schulgeländes im Kannenstieg

  • Quartiersvereinbarung zwischen Stadt und Wohnungsunternehmen sowie Wohlfahrtsverbänden und sozialen Einrichtungen

  • Sozialkaufladen als Weiterentwicklung bestehender Einrichtungen wie Wechselstube oder „Umsonstladen“

  • Patenschaften für Ausbildung zwischen Unternehmen und Schulen

  • Standortmanagement für Einkaufszentrum Neustädter Platz

  • Bürgerbus (Kleinbus mit Fahrplan oder als Rufbus) zur Herstellung einer öffentlichen Verkehrsverbindung von Magdeburg-Nord zum Gewerbegebiet und Kino Pfahlberg sowie zur Anbindung der Peripherie der beiden Stadtteile an den öffentlichen Nahverkehr

  • Rundweg um den Neustädter See und Weiterentwicklung des Naherholungsgebiets

  • Grünachse zwischen Kannenstieg und Neustädter See

  • Qualifizierung des Fuß- und Radwegenetzes

Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 25.06.2009)