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Bürgerverein Nord

Bürgerverein Nord
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Bürgerverein Nord
Der Verein will
die Interessen der Bürger im Stadtteil
wahrnehmen und gegenüber Politik und Ämtern vertreten.
Er will Kultur in Nord fördern, die Lebensqualität der
beiden Wohngebiete verbessern und die Umsetzung des
im Vorjahr veröffentlichten Stadtteilentwicklungskonzepts
für Nord für die nächsten zehn Jahre (Integriertes
Handlungskonzept) aus Bürgersicht kritisch, aber
konstruktiv begleiten.
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Ansprechpartner: 
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Marcel
Härtel,
Vorsitzender des Bürgervereins Nord
Die durch den Magdeburger Ring vorgegebene Grenze
zwischen den Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter
See will der Bürgerverein Nord zumindest in den Köpfen
der Menschen in Nord beseitigen.
Die Mitglieder
wollen sich für die Interessen der Bewohner
der Stadtteile Kannenstieg und NeustädterSee stark
machen, die Lebensqualität in den Wohngebieten
fördern und das Stadtgebiet kulturell bereichern.
Im Bürgerverein können nur Bürger Mitglied werden,
keine Vereine, Einrichtungen oder Institutionen.
Mitglied könne auf Antrag jeder ab 16 Jahren werden,
für Funktionen ist die Volljährigkeit Voraussetzung. |
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Adresse:
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Bürgerverein Nord
Im Brunnenhof 9
39126 Magdeburg
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Sprechzeiten:
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05.01.2012 16.00 – 18.00 Uhr
02.02.2012 16.00 – 18.00 Uhr
01.03.2012 16.00 – 18.00 Uhr
05.04.2012 16.00 – 18.00 Uhr
03.05.2012 16.00 – 18.00 Uhr
07.06.2012 16.00 – 18.00 Uhr
05.07.2012 16.00 – 18.00 Uhr
02.08.2012 16.00 – 18.00 Uhr
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Telefon:
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0152/23806972
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E-Mail:
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buergerverein@neustaedtersee.de
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Internet:
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www.neustaedtersee.de
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Gemeinsamer Aufruf zur
Unterschriftensammlung!
Wir Bürger schließen uns den GWA´s Kannenstieg und Neustädter See sowie dem
Bürgerverein „Nord e.V.“ an und fordern die ganzjährige Öffnung des Nordeingangs
unseres Zoos mit der Möglichkeit des Kartenerwerbs. Wenn auch Sie sich an
unserer Unterschriftenaktion aktiv beteiligen möchten, können Sie die
Unterschriftenliste hier herunterladen. Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte
bei
uns
vorbeibringen oder zuschicken.

Stadtteilfest 2012
Liebe Mitstreiter der Gemeinwesenarbeitsgruppen Kannenstieg und Neustädter See,
wie Ihnen sicher bekannt ist, planen die Gemeinwesenarbeitsgruppen Kannenstieg
und Neustädter See, das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes und der
Bürgerverein „Nord e.V.“ ein gemeinsames Stadtteilfest 2012 im Stadtteil
Kannenstieg. In der Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg wurde deshalb der
Vorschlag gemacht, wieder ein Festkomitee zu gründen. Um frühzeitig
engagierte Mitstreiter für die Festvorbereitung zu finden, möchte ich Sie
deshalb im Namen des Sprecherrates Kannenstieg zu einem Vorbereitungstreffen
einladen. Dieses Treffen soll am 04.10.2011 um 17.00 Uhr im Stadtteilbüro (Im
Brunnenhof 9) stattfinden. Falls Sie zum genannten Termin verhindert sind, sich
jedoch aktiv an den Festvorbereitungen 2012 beteiligen möchten, dann senden Sie
mir bitte eine Mail.
Mit freundlichen Grüßen Jessica Zedler, Stadtteilmanagerin
Kannenstieg/Neustädter See
23.12.2011
Bürgerverein wählt neuen Chef
Mitglieder stimmen über Vorstand ab / Nächste Sprechstunde am 5. Januar
Durch den Rücktritt der bisherigen 1. Vorsitzenden Karina Ferchland aus
beruflichen Gründen war die Neuwahl des Vorstandes im Bürgerverein Nord
notwendig geworden. Auf der Mitgliederversammlung wurde deshalb über die
Neubesetzung abgestimmt.
Während neben Sandra Täntzler (2. Vorsitzende) und Jessica Zedler (Kassenwart)
auch der Schriftführer und die Kassenprüfer in ihren Funktionen bestätigt
wurden, fiel die Wahl des 1. Vorsitzenden auf Marcel Härtel.
„Der Bürgerverein Nord e.V.“bedankt sich bei Karina Ferchland für ihre
geleistete Arbeit und wünscht ihr beruflich und privat alles Gute“, hieß es
anschließend in einer Mitteilung des Vereins. Neben der Neuwahl des Vorstandes
wurde in der Mitgliederversammlung das abgelaufene Jahr ausgewertet und Vorhaben
für 2012 diskutiert.
Am 5. Januar findet zwischen 16 und 18 Uhr die erste Bürgervereinssprechstunde
im neuen Jahr statt. In den Räumen des Stadtteilbüros, Im Brunnenhof 9, wird der
Vorstand über die Projekte im neuen Jahr informieren und für Bürgerfragen zur
Verfügung stehen. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 23.12.2011)

Der Vorstand des Bürgervereins Nord (v. l.): Sandra Täntzler, Petra Koch, Marcel
Härtel, Gerald Bache, Jessica Zedler und Siegfried Kratz.
04.11.2011
Streit um Zooeingang mit ausgefahrenen Krallen
Oberbürgermeister Lutz Trümper: „Ich habe keinen Grund und keinen Spaß daran,
Geld zu verteilen, das wir nicht haben.“ „4200 Unterschriften sprechen eine
deutliche Sprache. Oder ist Ihnen egal, wie Familien in der Stadt denken?“
Karl-Heinz Huth, Sprecher Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg.
Die Debatte um den zweiten Zooeingang ist seit Monaten nicht totzukriegen.
Oberbürgermeister Lutz Trümper sah sich veranlasst, persönlich in Nord Stellung
zu beziehen, aber dennoch keinen großen Diskussionsbedarf. Rund 50 Besucher
eines Forums der Arbeitsgruppen für Gemeinwesenarbeit (GWA) Kannenstieg und
Neustädter See dafür umso mehr.
Lutz Trümper und Zoo-Direktor Kai Perret hatten zwar einen Joker parat, um
erhitzte Gemüter zu besänftigen, den sie später auch zogen. Der OB wählte jedoch
den harten Einstieg und polterte im Kranichhaus der Volkssolidarität am
Schrotebogen zunächst drauflos: „Die ganze Debatte ist unehrlich. Wer einen
Nordeingang will, muss auch sagen, wo her das Geld dafür kommen soll, und das
können Sie nicht. Deshalb werde ich diese Diskussion auch nicht mehr mit Ihnen
führen.“
Der Zooeingang im Norden ist aus Trümpers Sicht eigentlich Geschichte, seit der
Stadtrat im Jahr 2010 mehrheitlich Perrets 20 Millionen Euro teurem
Zooentwicklungskonzept mit der „Zoowelle“ im Vogelgesangpark als einzigem
Einlass zustimmte. Der Zoo sei auf Einnahmen wie Parkgebühren oder
Verkaufserlöse aus dem Shop in der „Zoowelle“ angewiesen. Damit müssten nicht
zuletzt die Kredite getilgt werden, die für die Investitionen wie die
„Africambo“-Anlagen und andere Attraktionen aufgenommen werden.
Bereits für den laufenden Betrieb erhalte die kommunale Zoo gGmbH aus der
Stadtkasse jährlich Zuschüsse in Höhe von 3,2 Millionen Euro sowie 300.000 Euro
von der Gemeinde Barleben. Ein zusätzlicher Eingang bedeute zusätzliche
Investitions- und Personalkosten. Trümper: „Das muss alles refinanziert werden.
Und ich habe keinen Grund und keinen Spaß daran, Geld zu verteilen, das wir
nicht haben.“
Die Kritik aus Nord am fehlenden Nordeingang sei nachvollziehbar, „der Rest der
Stadt sieht es aber nicht so“, sagte Trümper. Am Nordausgang werde hingegen
nicht gerüttelt. Dieser sei für die Zukunft sicher.
Die Pro-Nordeingang-Fraktion, die nach eigenen Angaben 4200 Unterschriften für
den zweiten Einlass sammelte, ließ sich davon nicht beeindrucken. Vertreter wie
Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord argumentierten zum Beispiel mit den
gesunkenen Besucherzahlen.
Diese waren 2010 im Vergleich zum Vorjahr um rund 10.000 zurückgegangen. Schuld
daran sei der fehlende Nordeingang. Ein Anwohner schimpfte: „Ich fahre doch
nicht mit der Straßenbahn oder dem Auto zum Zoo, wenn ich direkt am Zoo wohne!“
Ein Mieter aus der Salvador-Allende-Straße: „Sie verschenken ein
Besucherpotenzial, das über die ,Zoowelle‘ nicht erschlossen wird.“
Karl-Heinz Huth, GWA-Sprecher vom Kannenstieg, sagte: „Die Schließung des
Nordeingangs trifft auf breites Unverständnis bei den Magdeburgern, insbesondere
in Nord. Die gesammelten Unterschriften sprechen eine deutliche Sprache. Oder
ist Ihnen egal, wie Familien in der Stadt denken?“
Hauptargument für den zweiten Eingang sei, „dass der Fußweg zur ,Zoowelle‘ für
Familien mit Kindern, ältere Bewohner und Menschen mit Behinderungen unzumutbar
ist“, erklärte Huth.
Für Kritik sorgt nach wie vor die erfolgte Testöffnung des Nordeingangs im Mai
und Juni 2010. Damit hatte der Aufsichtsrat der Zoo gGmbH auf die Proteste im
Norden reagiert. „Eine Öffnung über sechs oder sieben Monate wäre
repräsentativer gewesen, und wir sind uns sicher, sie hätte auch ein anderes
Ergebnis gezeigt“, sagte Huth. Der Zoo hatte den Versuch wegen zu geringer
Nutzung als gescheitert betrachtet.
Auch der Verkauf von Jahreskarten zog nicht spürbar an. Dies hatten der
Zoobetrieb und die Stadt aber zur Bedingung gemacht, um alternativ einen
Nordeingang mit Chipkartensystem zu installieren. Die Vorgaben waren „niemals
realisierbar“, kritisierte Huth und fragte: „War das Ergebnis so gewollt?“
Trümper ging darauf ein: „Ich stehe nach wie vor dazu: Wenn 1800 Jahreskarten im
Bereich Nord verkauft werden, bauen wir den Eingang für Chipkartennutzer. Es hat
sich doch aber gezeigt, dass die Jahreskarten nicht in dieser Dimension gekauft
werden.“
Auch zu den gesunkenen Besucherzahlen äußerte sich Trümper: „Der Grund ist, dass
wir insgesamt in der Stadt weniger Familien mit Kindern haben.“ Dies sind aus
Trümpers Sicht die wahren Hauptnutzer des Zoos. Und: „Dazu kamen in den
vergangenen Jahren die vielen Baustellen im Zoo, da waren doch kaum Tiere zu
sehen.“ Mit der Eröffnung von „Besuchermagneten“ wie der neuen Elefantenanlage
werde das Publikumsinteresse wieder steigen.
Zoodirektor Kai Perret durfte an diesem Abend die guten Nachrichten verbreiten:
„Der barrierefreie Ausbau des Ausgangs an der Nordseite wird über den Winter
realisiert. Anfang 2012 beginnen die Planungen für einen Gastronomie-Neubau in
Höhe des alten Osteingangs (befindet sich im Nordosten, die Redaktion). Diesen
soll ein privater Investor bauen. Dort wird mit dem Neubau auch eine
Eingangssituation in den Zoo geschaffen. Wir können mit dem Investor verhandeln,
ob und zu welchen Bedingungen er vielleicht Kartenverkauf und -kontrolle
übernehmen kann.“
Im Aufsichtsrat der Zoo gGmbH treffe dieser Vorschlag auf Wohlwollen, bestätigte
Klaus Kutschmann (Fraktion CDU/BfM), eines der anwesenden
Aufsichtsratsmitglieder.
OB Lutz Trümper griff schließlich den Vorschlag von Bürgervereins-Vertreterin
Sandra Täntzler auf, im kommenden Jahr einen neuen, mindestens halbjährigen
Testlauf für den Nordeingang zu starten. Täntzler hatte erklärt,
Vereinsmitglieder stünden ehrenamtlich bereit, um die Aktion ohne zusätzlichen
Personalaufwand für den Zoo zu ermöglichen. „Wenn Sie das ehrenamtlich
übernehmen, können wir das machen“, sagte Trümper.
Fazit: Die für einen Nordeingang engagierten „Nordlichter“ können erneut einen
Teilerfolg verbuchen. Das Thema bleibt weiter aktuell. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 04.11.2011)

Im vergangenen Jahr war der Nordeingang zwei Monate lang testweise geöffnet
worden. Archivfoto: Uli Lücke

Siegfried Kratz, einer der Köpfe der Initiative für die Wiederöffnung eines
Nordeingangs für den Zoo, spricht am vergangenen Mittwoch im Kranichhaus. Am
Tisch hinter ihm (v. r.) Zoochef Kai Perret und OB Lutz Trümper sowie Mitglieder
des Zoo-Aufsichtsrates. Foto: R. Richter
03.11.2011
Zoo-Nordeingang: „Die Debatte ist unehrlich“ - OB Trümper kritisiert
Forderungen aus Nord
Mehr zur Zoodebatte in Nord lesen Sie morgen in der
Volksstimme.
Mit scharfen Worten hat Oberbürgermeister Lutz Trümper die Diskussion
um den geforderten Zoonordeingang kritisiert: „Die ganze Diskussion ist
unehrlich. Wer einen Nordeingang will, muss auch sagen, woher das Geld dafür
kommen soll, und das können Sie nicht. Deshalb werde ich diese Diskussion so
auch nicht mit Ihnen führen“, sagte Trümper gestern Abend. In einer gut
90-minütigen Diskussion nahm der OB gemeinsam mit Zoodirektor Kai Perret vor
Stadtteilbewohnern vom Neustädter See und aus dem Kannenstieg dann doch
ausführlich Stellung.
Trümper verwies darauf, dass vor Jahren mit dem 20 Millionen Euro schweren
Zooentwicklungskonzept „2000plus“ im Stadtrat auch die Entscheidung für nur
einen Zooeingang über die bereits neu gebaute „Zoowelle“ gefallen sei. Trümper:
„Ein zweiter Zooein gang müsste zusätzlich finanziert werden, und das lohnt sich
nicht.“ Die tief verschuldetet Kommune habe angesichts drohender weiterer
Kürzungen bei den Landeszuweisungen kein Geld dafür, der Umweg für die Bewohner
aus dem Norden zur Zoowelle sei zwar sicher ungewohnt, aber vertretbar.
Vertreter der Gemeinwesengruppen und vom Bürgerverein Nord forderten, dass der
Testlauf für einen Eingang im Norden über einen Zeitraum von sechs Monaten
wiederholt wird. Im Vorjahr hatte es eine zweimonatige Testphase gegeben.
Anschließend hatten die kommunale Zoo gGmbH und deren Aufsichtsrat das
Experiment als gescheitert bezeichnet. In Nord sammelten Bewohner 4200
Unterschriften für einen zweiten Eingang. Sie halten an ihrer Forderung fest.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 03.11.2011)

Voller Saal im Kranichhaus gestern bei der GWA-Sitzung mit dem OB.

Oberbürgermeister Lutz Trümper: „Wer einen zweiten Zooeingang will, muss auch
sagen, woher das Geld kommt.“ Fotos (2): Richter
Freiwillige vor! Neues im Streit um den Zoo-Eingang in Nord
„Ich hatte heute in meiner Bürgersprechstunde ein Gespräch mit Frau Zimpel, die
sich für die Öffnung eines zweiten Zooeingangs einsetzt“, so Jessica Zedler,
Stadtteilmanagerin für Kannenstieg und Neustädter See gestern. „Frau Zimpel
schlug erneut vor, dass der Eingang des Zoos ehrenamtlich geöffnet werden
könnte. Auch Mitstreiter der Gemeinwesenarbeitsgruppen und des Bürgervereins
hatten diese Idee bereits geäußert“, so Jessica Zedler. Nun müsse aber ein
Konzept her. „Deshalb nun meine Bitte: Wer bereit ist, sich ehrenamtlich in das
Kartenverkaufshäuschen zu setzen, um den Eingang wieder zu öffnen, sollte mir
bitte bis zum 5. August eine Mail senden. Das Konzept wird auf einer Öffnung in
den Sommermonaten basieren. Alle weiteren Details werden in einem separaten
Termin mit allen Freiwilligen besprochen“, so die Managerin.
Ihre Mail-Adresse: Jessica.Zedler@internationalerbund.de
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 22.07.2011)
04.08.2011
Schönster Balkon in Magdeburg-Nord gesucht
Aufruf von GWA, Bürgerverein und Stadtteilmanagement
Balkonpflanzen gehören zum Sommer wie Grill und Sonnencreme. An allen
möglichen Stellen werden Kästen befestigt, Töpfe auf- und Blumenampeln
angehängt. Sie machen den Stadtteil bunt und sorgen für gute Laune. Doch wer hat
im Norden den schönsten Balkon. Das soll jetzt ein Wettbewerb zeigen. Ob
Sommerurlaub auf Balkonien oder Erholung zwischendurch: In die Gestaltung ihrer
Balkone stecken auch viele „Nordlichter“ im Kannenstieg und am Neustädter See
viel Zeit, Geld und Liebe.
Die GWA-Gemeinwesenarbeitsgruppen, der Bürgerverein Nord und das
Stadtteilmanagement haben deshalb jetzt die Suche nach dem schönsten Balkon in
Nord gestartet. „Eine Jury mit Vertretern der drei Partner wird die Qual der
Wahl haben und in einigen Wochen den Sieger küren. Sie schauen sich selbst
imViertel um, aber man kann sich auch mit seinem Balkon anmelden“, so
Stadtteilmanagerin Jessica Zedler. Anmeldungen nimmt das Stadtteilbüro, Im
Brunnenhof 9, entgegen, Telefon 2886044. Als Preise winken Gutscheine für
Balkonpflanzen. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 04.08.2011)

Recht verhalten bepflanzt und gestaltet sind die Balkone an der
Dr.-Grosz-Straße/Barleber Straße. Wer hat mehr zu bieten? Fotos (2): Richter

Tritt mit als Jurorin für den Wettstreit an: Stadtteilmanagerin Jessica Zedler.
Donnerstag, der 04.08.2011 - 16.00 Uhr
Workshop - Bürgerverein hat Sprechstunde
Neustädter See (rri). Am Donnerstag bietet der Bürgerverein Nord
interessierten Bewohnern der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See eine
Sprechstunde im Stadtteilbüro, Im Brunnenhof 9 (Freizeitzentrum „Oase“), an. In
der Zeit von 16 Uhr bis 18 Uhr informieren Mitglieder über Inhalte und Ziele der
Vereinsarbeit. „Mit dieser Sprechstunde möchte der Bürgerverein den Dialog mit
den Bewohnern intensivieren, um ihre Anregungen für die zukünftigen Projekte mit
einzubeziehen“, teilte der Vorstand gestern mit. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 02.08.2011)
30.07.2011
Volksstimme-Mensch der Woche:
Marcel Härtel - Er will Nord auf Trab bringen
Marcel Härtel will im Norden einiges in Bewegung bringen. Der Magdeburger
engagiert sich ehrenamtlich im Viertel und war Ideengeber für einen
Stadtteillauf für Kinder und Jugendliche am Neustädter See. Obwohl viele Horte
und Kindergärten teils kurzfristig absagten und nur 20 Starter über die
Seepromenade flitzten, ließ Marcel Härtel den Kopf nicht hängen. Demnächst will
er mit seinen Mitstreitern aus dem Bürgerverein und der AG Gemeinwesen ein
Fußballturnier aufziehen und eine Bowlingmeisterschaft in Nord organisieren.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 30.07.2011)

Marcel Härtel
30.07.2011
Diskussionen nach dem Familienfest in Magdeburg-Nord - Kannenstieg nimmt
Kritik vom Neustädter See an
Das große Kinder- und Familienfest in Magdeburg-Nord liegt zwar schon über zwei
Monate zurück, sorgt aber noch immer für Diskussionen. Die Macher vom
Bürgerverein und aus den Gemeinwesenar beitsgruppen (GWA) landeten mit dem
Stadtteilfest im Brunnenhof (Neustädter See) einen vollen Erfolg. Doch den
Organisatoren um Sandra Täntzler (Bürgerverein) „schmeckte“ eines nicht: „Es
wäre mehr Beteiligung vom Kannenstieg wünschenswert gewesen“, sagte sie auf der
jüngsten Sitzung der GWA Kannenstieg. „Es soll ein Fest für ganz Magdeburg-Nord
sein!“
Für nächstes Jahr steht daher schon fest: Das Familienfest soll im Kannenstieg
stei gen. Die „Kannenstiegler“ gelobten bereits Besserung. Im Herbst soll ein
Vorbereitungsteam aus beiden Stadtteilen gegründet werden, um die Planung für
ein Magdeburg-Nord-Fest 2012 voranzutreiben. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 30.07.2011)
27.07.2011
Bürgerverein und GWA enttäuscht - Wettlauf in Nord lockt nur wenige Sportler
zum Seeufer
Marcel Härtel will im Norden einiges in Bewegung bringen. Der
Magdeburger engagiert sich ehrenamtlich im Viertel und ist Ideengeber für einen
Stadtteillauf am Neustädter See. Der hatte gestern Vormittag Premiere und
richtete sich mit Distanzen über 400 und 1000 Meter vor allem an Kinder und
Jugendliche des Stadtteils. Und auch wenn die Resonanz mit nur 20 Teilnehmern
doch deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb, ließ sich Marcel Härtel die
Laune nicht verderben. Er plant mit seinen Mitstreitern vom Bürgerverein und aus
der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) schon die nächsten sportlichen Aktionen.
„Ich selbst war mal sportlich und habe Fußball gespielt. Aber da mir das
gesundheitlich heute nicht mehr so möglich ist, möchte ich auf andere Weise
weiter aktiv sein. Vor allem, um dem Nachwuchs etwas zu bieten“, sagte Härtel,
dessen Enkelin die Grundschule besucht. Seit Wochen trommelte er in Nord um
Teilnehmer für einen ersten Stadtteillauf. „Ich war persönlich in den Horten und
Kindertagesstätten.
Damit wir gerade die Kinder und Jugendlichen erreichen können, haben wir den
Termin mit allen abgestimmt und auf den Vormittag gelegt. Dass dann doch so
wenige Einrichtungen mitmachen, ist schon enttäuschend“, räumte Marcel Härtel
ein. So hielt sich gestern Vormittag die Anzahl der freiwilligen Helfer am Start
und Zieleinlauf und entlang der Strecke mit der Anzahl der Läufer beinahe die
Waage.
Marcel Härtel nahm es aber sportlich. Ans Aufgeben denkt er jedenfalls noch
lange nicht. Und auch Stadtteilmanagerin Jessica Zedler, die die Aktion des
Bürgervereins und der GWA unterstützte, machte schon kräftig Werbung für die
nächsten Sportaktionen in Nord: „Es ist ein Fußballturnier in Planung, und auch
im Bowling wollen wir demnächst den offiziellen Nord-Meister küren“, verriet
sie.
Nicht zu vergessen: Auch gestern gab es natürlich Sieger beim Stadtteillauf. In
der Kita-Wertung gewann Niklas Sarg vor Franz Koch und Romy Giehl. Beim Lauf der
Grundschüler holte Dennis Geiersbach die Goldmedaille, gefolgt von Hanna Imhof
und Julian Pinkow. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 27.07.2011)

Marcel Härtel hatte Idee für einen Stadtteillauf in Nord.

Voller Einsatz auf der Laufstrecke, die über die Seepromenade in Nord führte.
Dennis Geiersbach, rechts im Bild, gewann die Goldmedaille über 1000 Meter.
Fotos (2): Robert Richter
Dienstag, der 12.07.2011 - 17.00 Uhr
So feierte Nord - Der Film zum Kinderfest
Am 14. Mai feierte der Magdeburger Norden das große Kinder- und
Familienfest. Dank Hobbyfilmer Marcel Härtel können sich alle Interessierten
einen Film über die gelungene Veranstaltung am 12. Juli um 17 Uhr in der „Oase“,
Im Brunnhof, anschauen. Anmeldungen im Stadtteilbüro, Tel. 2886044. Der Eintritt
ist frei.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 07.07.2011)
09.07.2011
Aktionstag für Zoo-Nordeingang
Neustädter See (rri). Die Initiative für einen Zoo-Nordeingang hat eine Bilanz
zum Zootag am 3. Juli gezogen. „Der Eingang in der Straße Am Vogelgesang wurde
extra dafür geöffnet. Im Vorfeld wurden Flyer mit Coupons verteilt.
Selbstverständlich nutzten wir Ehrenamtlichen von den Gemeinwesenarbeitsgruppen
Neustädter See und Kannenstieg sowie dem Bürgerverein Nord von 12 bis 17 Uhr die
Möglichkeit, Bürger auf unser Anliegen aufmerksam zu machen“, so Siegfried Kratz
vom Bürgerverein.
„Trotz des sehr regnerischen Wetters war eine signifikante
Besucherfrequentierung am Nordeingang zu erkennen. Sehr viele Menschen
bekundeten ihre Solidarität mit teilweise sehr persönlichem Meinungsbild zur
dauerhaften Schließung unseres Nordeinganges. In nur fünf Stunden bekundeten 265
Bürger ihre Zustimmung mit Unterschrift für unsere allseits bekannte Forderung
nach einer Öffnung des Nordeinganges“, so Kratz weiter. „Wir bedanken uns ganz
herzlich bei allen für ihre auch moralische Unterstützung. Dafür standen wir
gerne im Regen.“ Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 09.07.2011)
06.07.2011
Der Norden tanzt: Workshop bringt Schüler ins Schwitzen
Initiative von AG Gemeinwesen, Bürgerverein und Stadtteilmanagement
Besonderer Unterricht in der Grundschule „An der Klosterwuhne“. Auf Initiative
der Arbeitsgruppe Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See, des Bürgervereins Nord
und des Stadtteilmanagements gelang es jetzt, die Grundschule und die „Movement
Dance Academy“ für ein gemeinsames Projekt zusammenzubringen. Rund 50 Kinder
zwischen 6 und 11 Jahren begeisterten zwei Stunden mit Spaß, Durchhaltevermögen
und Talent die Tanzlehrer wie Veranstalter gleichermaßen. Ray,
Breakdance-Tanzlehrer der „Movement Dance Academy“, hatte eine Choreografie für
diesen Workshop zusammengestellt.
Die Jungen und Mädchen übten und probten die Schritte mit Feuereifer. Nach
wahrlich schweißtreibenden 120 Minuten brachten einige Kinder die Choreografie
schon so auf das Parkett. „Wer vorher vielleicht glaubte, Breakdance sei mehr
für Jungen geeignet, wurde auch in diesem Workshop eines Besseren belehrt:
Selbst beim ,Posen‘ ließen sich die Mädchen nicht lumpen“, so Corinna Wohlfahrt
vom Stadtteilbüro Nord: „Für alle anwesenden Teilnehmer wurde dieser Nachmittag
ein Riesenspaß. Besonderer Dank gilt den Schülern, die dieses Projekt annahmen
und es erst durch ihre Begeisterung zu einem Erfolg werden ließen.“

Hier üben Mädchen und Jungen aus Nord in der Grundschule „An der Klosterwuhne“
für ihre Breakdance-Choreografie. Foto: privat / Von Robert Richter (Quelle:
Volksstimme vom 06.07.2011)
27.05.2011
Zoo - Fata Morgana schwebt über dem Nordeingang
Zum Beitrag: „Aufsichtsrat ignoriert 3221 Bürger: Zoo-Nordeingang bleibt
geschlossen“ vom 26. Mai:
In der Entwicklungskonzeption des Zoos wurde gemäß der These. „Ein Zoo – Ein
Eingang“ festgelegt, dass es nur noch den neu zu bauenden Eingang am Rondell
geben soll, nachdem der Zoo in südlicher Richtung erweitert wurde. Bei der
Vorstellung der Erweiterungspläne wurde die Diskussion einseitig auf die Straße
„AmVogelgesang“ fokussiert. Die kritischen Stimmen zu nur einem Eingang gingen
in der Diskussion unter bzw. wurden ausgeklammert bis das Thema Schließung der
Straße „Am Vogelgesang“ erledigt ist. Zunächst hieß es, aus wirtschaftlichen
Gründen rechnet sich ein zweiter Eingang nicht.
Dann kam überraschend die Testphase, aber nur für Dauerkarteninhaber! Diese
Phase wurde und wird kritisiert, weil zu kurz und nur für den kleinsten Teil der
Besucher – den Dauerkarteninhaber – gedacht.
Schließlich gab es eine neue Variante. Ein Junktim: mehr Dauerkarten gleich
Öffnung des Nordeinganges (aber wieder nur für die Dauerkarteninhaber). Damit
wurden die GWA, der Bürgerverein und letztlich alle Bürger/innen quasi erpresst.
Wenn es nicht genügend neue Dauerkarteninhaber gibt, dann bleibt der Nordeingang
zu. Basta! Wie die Öffnung des Nordeinganges ohne Personal gehen soll, wurde
nicht mitgeteilt. Und wenn dann doch eine Eingangskontrolle stattfindet, warum
kann man dann nicht auch Karten verkaufen. Beim Südeingang wird das täglich
praktiziert! Der Hinweis, das ganze Kartensystem auf einen Automaten
umzustellen, wurde – wenn überhaupt – mit erheblichen Kosten ablehnend
verworfen. Spätestens seit der Bundesgartenschau im Herrenkrug sind die Bürger
mit dem Automatikbetrieb vertraut. Dabei wurde
gleichzeitig viel weniger Personal in den Kassen und am Einlass benötigt …
Jetzt schwebt als neue Variante über den Forderungen der Bürger eine Fata
Morgana: „Später, wenn die Gastronomie der neuen Elefantenanlage ausgebaut sei,
wolle man überlegen, ihn wieder als Eingang zu benutzen.“ Soll das alles gewesen
sein zum Thema Wiedereröffnung des Nordeinganges??
Hans-Dieter Karg, Magdeburg
26.05.2011
Aufsichtsrat ignoriert 3221 Bürger: Zoo-Nordeingang bleibt geschlossen
Gestern übergaben Bewohner von Nord Unterschriftensammlung für Öffnung eines 2.
Zooeingangs an OB Lutz Trümper. Der Aufsichtsrat der Zoo GmbH hat die
Wiedereröffnung des Nordeingangs abgelehnt. Es soll aus wirtschaftlichen Gründen
bei dem einen Eingang an der Zoowelle bleiben. Gestern machte sich erneut eine
Bürgerinitiative beim OB stark.
Initiator Siegfried Kratz hatte sich am Mittwoch gegen 16 Uhr mit 3221
gesammelten Unterschriften in die OB-Sprechstunde begeben. In seiner Begleitung
eine starke Streitmacht: Sandra Tänzer, Ramona Pinkow, Wiebke Girth-Hoffmann von
den GWA Neustädter See und Kannenstieg bzw. der Bürgerinitiative Nord. Im
Gefolge waren die Kinder Kevin und Gina sowie Baby Abbey-Josephine. Eckhardt
Bobkowski als Nutzer der Freizeitoase war als sachkundige Verstärkung aus der
älteren Generation dabei.
Die Tausenden Unterschriften seien ein Ausdruck dafür, dass sich viele
Magdeburger wieder einen Eingang im Norden des Zoos wünschen, kommentierten sie
bei der Übergabe an Oberbürgermeister Lutz Trümper.
Allerdings war eine für sie bittere Entscheidung bereits gefallen. Der
Aufsichtsrat der Zoo GmbH nämlich hatte dieser Tage aus wirtschaftlichen
Aspekten heraus beschlossen: Die Zoowelle bleibe vorerst der einzige Eingang.
100.000 Euro müssten für die Öffnung der alten Nordpforte gegenüber der
Allendestraße aufgebracht werden. Diese Summe werde an dem Eingang nicht
erwirtschaftet, sagte der OB, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo GmbH.
Dazu müssten zum Beispiel mindestens 1700 Jahreskarten mehr erworben werden,
wozu potenzielle Besucher aufgerufen worden waren. Die Rechnung ging nicht auf:
Es seien bis 30. März insgesamt nur 800 Jahreskarten verkauft worden, hieß es.
Lediglich das Drehkreuz soll am Nordeingang als Ausgang in Funktion bleiben, um
den Bewohnern der angrenzenden Wohngebiete wenigstens den Rückweg zu verkürzen.
Das Kreuz sei für Mütter mit Kinderwagen absolut nicht passierbar, hielt Ramona
Pinkow dagegen. Auch Rollstuhlfahrer kämen nicht durch, sagte die Mutter von
vier Kindern. Mit zahlreichen anderen Argumenten beschworen die Vertreter der
Bürgerschaft den OB, wieder einen zweiten Eingang zu öffnen. Es gehe um ca.
25.000 Bürger im nördlichen Einzugsgebiet, sagte Siegfried Kratz. Schulen und
Kindergärten werde der Zoobesuch erschwert oder gar verwehrt, bedauerten Sandra
Tänzer und Wiebke Girth-Hoffmann.Ältere Bürger hätten durch weite Umwege das
Nachsehen, wusste Eckhardt Bobkowski.
Lutz Trümper zeigteVerständnis, verwies aber darauf, dass die Entscheidung aus
dem gesamtstädtischen Blickwinkel gefallen sei. Wenn aber entgegen dem vom
Stadtrat beschlossenen Entwicklungskonzept mit einem repräsentativen Eingang
(2,4 Millionen Euro Kosten für die Zoowelle) anderes gewünscht werde, dann müsse
zwangsläufig eine erneute Entscheidung im Rat fallen. Die 100.000 Euro für den
Nordeingang müssten im Stadthaushalt eingestellt werden. Der Aufsichtsrat hält
Kompromisse bereit. Bei Großveranstaltungen werde der geschlossene Eingang Am
Vogelgesang geöffnet, erklärte Trümper. Später, wenn die Gastronomie in der
neuen Elefantenanlage ausgebaut sei, wolle man überlegen, ihn wieder als Eingang
zu nutzen. Was das Drehkreuz betreffe, da werde er mit der Zoo GmbH über
mögliche Lösungen reden, sagte er.
Die gestrige Abordnung will nicht aufgeben. „Wir kämpfen weiter, suchen erneut
Verbündete bei den Stadträten. Die Öffnung des Eingangs Am Vogelgesang wäre eine
mögliche Alternative, Investitionen auch nicht erforderlich“, hieß es zum
Schluss. Und: Bis September wollen sie 5000 Unterschriften gesammelt haben,
kündigten sie an. Von Karl-Heinz Kaiser

Vor ihrem Gang in die OB-Sprechstunde: Ramona Pinkow, Wiebke Girth-Hoffmann,
Sandra Tänzer, Siegfried Kratz, Eckhardt Bobkowski präsentieren sich vor dem
Rathaus. Mit dabei Gina, Kevin, Abbey Josephine. Foto: Karl-Heinz Kaiser
(Quelle: Volksstimme vom 26.05.2011)
14.05.2011
Zum Kinderfest tanzen nicht nur kleine Gäste an der „Oase“
Ehrenamtliches Festkomitee und Helfer freuen sich über
Hunderte Besucher
Mit großem Spiel- und Liederspaß für kleine „Nordlichter“ landeten
dieVeranstalter des ersten Kinder- und Familienfestes am vergangenen Sonnabend
in Nord einen Volltreffer. Von ehrenamtlichen Helfern organisiert, lockte die
Veranstaltung Hunderte Besucher, die über die Festmeile Im Brunnehof bummelten
und für ein buntes Treffen der Generationen sorgten.
Neustädter See (rri). „Heute gehört die Bühne den Kindern!“, rief Musiker Roger
Altenburg, der mit vielen Mitstreitern beim großen „Liederspaß“ auf der Bühne
für den Höhepunkt des Tages sorgte. Ganz im Stile der einstigen
Mini-Playback-Show im Fernsehen präsentierte Altenburg Weltstars aus Musik und
Show. „Dafür haben wir im Vorfeld an mehreren Schulen Castings veranstaltet, um
die besten Talente für unsere Show zu finden“, verriet Altenburg. Und im
Sonnenschein tanzten vor dem Kinder- und Jugendhaus „Oase“ nicht nur die Akteure
auf der Bühne, sondern auch die Besucher davor.
„Tolle Stimmung, viele Besucher, wir freuen uns“, sagte Sandra Täntzler vom
Bürgerverein Nord, die sich im Festkomitee monatelang mit für das Kinder- und
Familienfest in Nord stark gemacht hatte. Vertreter der
Gemeinwesenarbeitsgruppen (GWA) Kannenstieg und Neustädter See, vom Jugendtreff
„Oase“ und Stadtteilmanagerin Jessica Zedler vom Internationalen Bund hatten
sich ebenfalls aktiv eingebracht. Die Aufregung bei den rund 40 ehrenamtlichen
Helfern war im Vorfeld groß, so Sandra Täntzler. „Doch jetzt, wo alles läuft,
sind wir zufrieden“, sagte denn auch Thomas Kunde, Leiter der „Oase“.Viele
weitere Vereine und Einrichtungen wie das Bürgerhaus Kannenstieg, das
Don-Bosco-Jugendzentrum, das Altenpflegeheim Heideweg, das Sozialprojekt Nord
oder die evangelische Hoffnungsgemeinde machten mit. Nicht zuletzt auch
Unternehmen und Sponsoren. „Wir wurden toll unterstützt, das hat Spaß gemacht!“,
so Sandra Täntzler. Der Spaß war auch erst am Abend vorbei. Denn vom
zwischenzeitlichen Regenschauer am Nachmittag ließen sich die „Nordlichter“
nicht verjagen. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 17.05.2011)

Andrang auf der Bummelmeile „Im Brunnenhof“ am Neustädter See beim ersten
Kinder- und Familienfest des Nordens. Eine Neuauflage soll es 2012 im
Kannenstieg geben. Fotos (3): Robert Richter

Vor dem Kinder- und Jugendhaus „Oase“ sorgte auf der Festmeile auch ein Clown
für Spaß.

Grund zur Freude hatten „Oase“-Chef Thomas Kunde, Sandra Täntzler und Gisela
Plathe (r.) vom Bürgerverein.
14.05.2011
Spiel und Liederspaß im Brunnenhof

Großer Frühlingsspaß beim Straßenfest Im Brunnenhof am Neustädter See. Hunderte
Besucher bummelten über die Festmeile und feierten mit großen und kleinen
Künstlern auf der Bühne. Höhepunkt war der „Liederspaß für Kinder“ mit
Showmusiker Roger Altenburg.
Das Kinder- und Familienfest hatten erstmals die Gemeinwesenarbeitsgruppen
Neustädter See und Kannnenstieg, Bürgerverein Nord, Jugendzentrum „Oase“ und das
Stadtteilmanagement organisiert. Viele Vereine und Einrichtungen aus Nord
schlossen sich mit ihren Angeboten an. Foto: Robert Richter
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 16.05.2011)
14.05.2011
Spiel, Spaß und Show am Sonnabend „Im Brunnhof“ - Hibbelige Helfer fiebern
Familienfest in Nord entgegen
Als „extrem hibbelig“ beschrieb Sandra Täntzler vom Bürgerverein Nord gestern
ihre und die Gemütsverfassung ihrer Mitstreiter. Nach monatelanger Vorbereitung
steigt am 14. Mai von 11 bis 18 Uhr das Familienfest in Nord. Rund 40
ehrenamtliche Helfer stehen bereit und freuen sich auf viele Besucher auf dem
Festgelände „Im Brunnenhof“ vor dem Kinder- und Jugendhaus „Oase“. Höhepunkt ist
die Show mit Kindermusiker Roger Altenburg.
Im Januar gründete sich das festliche Quintett in Nord: Die
Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und Kannenstieg, der Bürgerverein Nord,
das Kinder- und Jugendhaus „Oase“ und Stadtteilmanagerin Jessica Zedler
starteten die Vorbereitungen für das erste Familienfest in Nord. Nun, kurz vor
dem großen Tag, steigt die Anspannung.
„Wir wollen, dass Nord mit Kannenstieg und Neustädter See zusammenwächst und die
Tangente als trennende Grenze zwischen unseren Stadtteilen überwunden wird“,
sagt Sandra Täntzler, die als stellvertretende Bürgervereinsvorsitzende auch im
zehnköpfigen Festkomitee in der ersten Reihe steht. „Auf der Bühne erwarten die
Besucher ab 11 Uhr zum Beispiel die Linedancer der Grundschule Kannenstieg, der
Budokan-Karate-Verein und Tänzer der Movement Dance Acade my“, kündigte Marcel
Härtel vom Festkomitee an. Absoluter Höhepunkt soll die Show von Musiker Roger
Altenburg mit seinem stimmungsvollen „Liederspaß für Kinder“ werden. Altenburg
ist musikalischer Botschafter des Magdeburger Förderkreises krebskranker Kinder.
„Abgerundet wird das Programm bis 20 Uhr durch unseren DJ“, so Härtel. Und:
„Natürlich wird das Festgelände rund um die Bühne mit vielen weiteren Angeboten
belebt. Wie es sich für ein Kinderfest gehört, laden Bastelstände, Hüpfburg,
Kleinfeldfußball und das AWOSpielmobil zum Mitmachen ein. Die Besucher können
auch Alpakas streicheln oder auf dem Kuchenbasar und am Grillstand schlemmen.“
Während der Bürgerverein einen Flohmarkt organisiert, wird das Sozialprojekt
Nord die Stadtteilchronik Neustädter See nebst kleiner Ausstellung präsentieren.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 13.05.2011)
05.05.2011
Familienfest am Neustädter See am 14. Mai - Großer Liederspaß für kleine
„Nordlichter“
Am 14. Mai steigt am Neustädter See ein großes Kinder- und
Familienfest der Vereine und Einrichtungen in Nord. In diesem Rahmen will das
Sozialprojekt Neustädter See die Stadtteilchronik in erweiterter Form
präsentieren. Auf dem Festgelände am Kinder- und Jugendhaus „Oase“ (Im
Brunnenhof) möchten die Mitarbeiter außerdem die bereits fertig gestellten Teile
eines Stadtteilmodells für Nord zeigen. Höhepunkt des Tages ist die Show von
Kindermusiker Roger Altenburg.
„Die Stadt Magdeburg hat das Jahr 2011 zum ,Jahr der Jugend‘ erklärt. Unter
diesem Aspekt haben sich die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und
Kannenstieg entschlossen, 2011 ein gemeinsames Stadtteilfest zu organisieren“,
so Marcel Härtel, ehrenamtlicher Mitstreiter im Festkomitee. „Tatkräftige
Unterstützer sind der Bürgerverein Nord, das Kinder- und Jugendhaus „Oase“ und
das Stadtteilmanagement des Internationalen Bundes. Nach langer und intensiver
Planung und Vorbereitung freuen wir uns darauf, allen Gästen einen bunten und
fröhlichen Tag zu bereiten.“
Dafür soll am 14. Mai um 11 Uhr der Startschuss fallen. Linedancer, Karateka und
Showtänzer sind dabei. Ab 15 Uhr verbreitet der Magdeburger Showmusiker Roger
Altenburg seinen „Liederspaß für Kinder“ in Nord. Bis 20 Uhr können Besucher bei
Musik, Speisen und Getränken an der „Oase“ feiern. Dazu gibt es Bastelstände,
Kleinfeldfußball und viele weitere Aktionen.
„Nachdem die erste gedruckte Auflage der Stadtteilchronik von vielen
Stadtteilbewohnern sehr positiv angenommen wurde, bietet das Sozialprojekt am
14. Mai erstmals die Möglichkeit, das entstehende Modell des Stadtteils
Neustädter See in Augenschein zu nehmen“, sagte Brigitte Saib, Leiterin des
Sozialprojekts in Nord in Trägerschaft der IMA (Institut für Marktwirtschaft
gGmbH). „Obwohl die Arbeiten noch lange nicht abgeschlossen sind, lohnt sich ein
Blick auf die bisher fertiggestellten Objekte.“
Neben dem Modell stellt das Sozialprojekt die Wanderausstellung zur
Stadtteilchronik in leicht veränderter Form aus. „Das Hauptinteresse an diesem
Tag liegt in der Präsentation des fertiggestellten Videos zur Stadtteilchronik.
Unter dem Titel ,Die Bilder zur Chronik‘ hat unsere Medienwerkstatt einen Film
zusammengestellt, der am 14. Mai auf dem Kinder- und Familienfest Premiere
feiert und auch erworben werden kann“, so Brigitte Saib.
Auch der Bürgerverein Nord plant eine besondere Aktion; „Zum großen Kinder- und
Familienfest findet an der ,Oase‘ unter Regie des Bürgervereins Nord von 11 bis
17 Uhr ein Flohmarkt für private Anbieter statt“, teilte der Verein mit. Von
Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 05.05.2011)

Roger Altenburg kommt mit seiner Kindermusikshow am 14. Mai nach Nord zum
Familienfest. Foto: R. Richter
08.04.2011
Bürgerverein plant Flohmarkt
Im Rahmen des großen Kinder- und Familienfestes in Nord ist am
Stadtteilzentrum „Oase“ (Im Brunnenhof 9) unter Regie des Bürgervereins Nord am
14. Mai von 11 bis 17 Uhr auch ein Flohmarkt für private Anbieter geplant.
Stellplätze können Interessierte jeden Dienstag in der Zeit von 14 bis 18 Uhr
unter Telefon 2515207 beim Bürgerverein reservieren. Die Stellplatzgebühr
beträgt fünf Euro. Die Verkaufstische müssen selbst mitgebracht werden.
Anmeldeschluss: 26. April. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom
08.04.2011)
23.03.2011
Bürgerverein sucht Helfer
Der Bürgerverein Magdeburg-Nord sucht Helfer und vor allem Sponsoren für
sein geplantes Kinder- und Familienfest im Wohngebiet am Neustädter See am 14.
Mai. „Wir als Bürgerverein Nord arbeiten tatkräftig daran mit und möchten
unseren Teil dazu beitragen, dass dieses Fest ein großer Erfolg wird“, sagt
Sandra Täntzler, die 2. Vorsitzende des Vereins. „Geplant ist vom Bürgerverein
der Auftritt von Showmusiker Roger Altenburg. Für sein buntes
Unterhaltungsprogramm ist er vor allem bei Kindern bekannt und beliebt, da er
Musik für und mit Kindern macht. Außerdem ist er Botschafter der
Kinderkrebshilfe sowie Botschafter von ,Keine Gewalt gegen Kinder‘“, so Sandra
Täntzler. Der Bürgerverein Nord ist per E-Mail erreichbar unter
buergerverein@neustaedtersee.de oder unter Telefon 01 60/1 41 98 21.

Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 23.03.2011)

26.03.2011
Ein Jahr nach der Gründung - Bürgerverein Nord zieht positive Bilanz
Nach den ersten zwölf Monaten seines Bestehens hat der Bürgerverein
Magdeburg-Nord eine positive Bilanz gezogen. Der Verein habe sich als
gemeinsames Sprachrohr des Nordens positioniert und bereits einige Erfolge
vorzuweisen, so die Vorsitzende Karina Ferchland. „Neben der
Öffentlichkeitsarbeit und dem Schriftverkehr mit Ämtern und Behörden zeigten wir
Präsenz im Stadtrat und machten so deutlich, dass der Norden ein gemeinsames
Sprachrohr hat“, so die Vorsitzende Karina Ferchland. „Nebenher besuchten wir
Lehrgänge und Weiterbildungen zum Thema ,Vereinsarbeit‘.“
Inzwischen hat der Verein nach eigenen Angaben 17 Mitglieder. „Jeder, der uns
unterstützen, Mitglied im Verein (ab 16 Jahre) werden oder weitere Informationen
haben möchte, kann sich gern an uns wenden“, so Karina Ferchland. Der Verein ist
erreichbar unter 0160/1 41 98 21 oder per EMail unter buergerverein@
neustaedtersee.de. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 26.03.2011)
Und so liest sich der Rückblick auf die ersten zwölf Monate:
03. März 2010
„Nordlichter“ mit vereinten Kräften: Elf Magdeburger haben den Bürgerverein Nord
gegründet. Die Mitglieder wollen sich für Interessen der Bewohner der Stadtteile
Kannenstieg und Neustädter See stark machen, die Lebensqualität in den
Wohngebieten fördern und das Stadtgebiet kulturell bereichern.
März 2010:
Der Bürgerverein setzt sich dafür ein, dass die Straße „Am Vogelgesang“ offen
bleibt, die für den Zooausbau geschlossen werden soll. Die Vereinsmitglieder
starten eine Unterschriftenaktion.
Juli 2010:
Aktionstag für die Rettung der Gemeinwesenarbeitsgruppe im Kannenstieg. Der
Bürgerverein, die AG Gemeinwesen (GWA) Neustädter See und die Stadtteilmanagerin
verteilen Handzettel und Plakate im Kannenstieg und werben für das
Stadtteilgremium.
Juli 2010:
Auf der ehemaligen Skaterbahn im Kannenstieg wird eine Kleinfeldfußballanlage
aufgebaut. Dieses Projekt ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem
ALSO-Projekt der Polizei und dem Bürgerverein Nord. Die Skaterbahn war zuvor
unter Protest abgerissen worden, weil die Stadt kein Geld für eine notwendige
Sanierung hatte. Das Fußballprojekt soll auch in diesem Jahr weitergeführt
werden.
August 2010:
Nach monatelangen Vorbereitungen wird auf dem Platz der Begegnung
an der Salvador-Allende-Straße ein Stadtteilfest gefeiert. Bürgerverein, AG
Gemeinwesen Neustädter See und Stadtteilmanagement machten diese Aktion zu einem
Erfolg.
Oktober 2010:
Der Kampf um den Nordeingang für den Zoo beginnt. Auch hier ist
der Bürgerverein mit einer Unterschriftensammlung dabei. In Zusammenarbeit mit
den Gemeinwesenarbeitsgruppen Kannenstieg und Neustädter See sowie vielen
öffentlichen Einrichtungen kamen 2600 Unterschriften zusammen.
November 2011:
Es ist geschafft: Die AG Gemeinwesen Kannenstieg wählt einen neuen Sprecherrat
und ist damit nach Monaten wieder handlungsfähig. Der Einsatz des Bürgerver eins
hat sich ausgezahlt.
Dezember 2011:
Im Kinderund Jugendhaus „Oase“ veranstaltet der Bürgerverein seine erste
Babyartikelbörse für Eltern aus Nord.
04.02.2011
Nachwuchs für Bürgerverein Nord

Abbey Josephine Pinkow heißt das jüngste Mitglied des Bürgervereins
Magdeburg-Nord, hier zu sehen mit ihrer Mama Ramona Pinkow. Geboren wurde ihr
Töchterchen am 16. Dezember um 15.16 Uhr im Städtischen Klinikum Magdeburg, 53
Zentimeter groß und 3500 Gramm schwer. „Wir gratulieren Mama Ramona Pinkow
herzlich zum süßen Nachwuchs“, so Sandra Täntzler, 2. Vereinsvorsitzende, die
die Volksstimme über die Verstärkung informierte. Foto: privat / Von Robert
Richter (Quelle: Volksstimme vom 04.02.2011)
26.01.2011
Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord: Unterschriftensammlung für
Zoo-Nordeingang geht weiter
Die Unterschriftensammlung für einen Nordeingang des Magdeburger Zoos (Im
Steingewände) geht nach Aussage des Mitinitiators Siegfried Kratz vom
Bürgerverein Nord unvermindert weiter. „Wir sind inzwischen bei mehr als 2300
Unterschriften und wollen mindestens 3000 Stimmen für den Nordeingang sammeln“,
so Kratz. Unterdessen machte Stadtrat Frank Theile, Fraktionschef der Linken,
während eines Stadtteilforums der Gemeinwesenarbeitsgruppe (GWA) Kannenstieg den
für den Nordeingang engagierten Magdeburgern indirekt Mut, die Aktion
fortzusetzen: „Ich denke, wir sind noch nicht am Ende der Diskussion über den
Nordeingang.“
Aufgrund der Proteste im Norden hatte der Zoo-Aufsichtsrat Ende November über
das Thema beraten. Geschäftsführung und Aufsichtsrat sprachen sich weiterhin für
nur einen Eingang in Form der „Zoowelle“ im Vogelgesangpark aus. Ein
zusätzlicher Nordeingang sei nicht finanzierbar. Allerdings wurde nach der
Aufsichtsratssitzung ein Kompromissvorschlag unterbreitet: Wenn es gelingen
sollte, bis Ende März 2011 den Jahreskartenverkauf von zurzeit 2400 pro Jahr auf
4200 zu steigern, könnte der Nordeingang für Dauerkartenbesitzer bestehen
bleiben. Im Kannenstieg und am Neustädter See haben Kratz und Co. noch nicht
aufgegeben. Heute Abend steht der Nordeingang erneut in der AG Gemeinwesen
Neustädter See auf der Tagesordnung. Diese tagt ab 17.30 Uhr öffentlich in der
„Oase“, Im Brunnenhof 9. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 26.01.2011)
31.12.2010
Bürgerverein etabliert sich schnell als die „Stimme des Nordens“ - Weitere
Mitstreiter gesucht
Nach der Gründung im Februar nahmen die Mitglieder eine Reihe von Projekten in
Angriff
Ob Zoo-Ausbau und -Nordeingang, Lindwurmbrücke oder Lärmschutzwand: Kannenstieg
und Neustädter See haben seit diesem Jahr mit dem Bürgerverein Nord, wie sich in
den zurückliegenden Monaten mehrfach zeigte, eine starke Stimme, um die
Interessen der Stadtteilbewohner zu vertreten. Mitstreiter werden noch gesucht.
„Wir haben in den vergangenen Monaten seit der Gründung schon viel bewegt, auch
wenn nicht alles erreicht wurde, was wir gern erreichen wollten“, sagte
Siegfried Kratz, einer der Mitbegründer und gewählter Schriftführer des
Bürgervereins rückblickend auf einem Stadtteilforum.
Kratz selbst war auch einer der führenden Köpfe einer Unterschriftenkampagne für
die dauerhafte Wiedereröffnung des Zoo-Nordeingangs. Im November hatten mehr als
1700 Stadtteilbewohner mit ihrer Unterschrift für den Nordeingang gestimmt.
Immerhin wird nun seitens der Zoo-Betreibergesellschaft zumindest über einen
Zugang vom Norden für Dauerkartenbesitzer unter bestimmten Voraussetzungen
nachgedacht (Volksstimme berichtete).
Nicht durchgesetzt hatte sich die Forderung des Bürgervereins, die Straße Am
Vogelgesang geöffnet zu halten. Auch dafür gab es eine große
Unterschriftenaktion. Der Stadtrat beschloss jedoch mehrheitlich die Schließung
der Straße zu Gunsten des weiteren Zoo-Ausbaus. Für Siegfried Kratz aber kein
Grund, zu resignieren. Man habe engagiert für das Anliegen gekämpft und viele
Mitstreiter hinter sich versammelt. Die im Stadtrat getroffene Entscheidung
müsse man nun akzeptieren.
Erfolgreich war der Bürgerverein bei der Rettung der AG Gemeinwesenarbeit im
Kannenstieg. Dem Stadtteilgremium, in dem Anwohner, Vereine und Einrichtungen
organisiert sind und an stadtteilrelevanten Entscheidungen der Stadt beteiligt
werden, drohte nach mehr als zehn Jahren die Auf lösung. Damit wäre auch der
Stadtteilfonds für Projekte zum Gemeinwohl im Kannenstieg in Gefahr geraten
(2560 Euro pro Jahr aus dem Stadthaushalt).
Gründe dafür waren eine zu geringe Bürgerbeteiligung und ein unbesetzter
Sprecherposten. Mit öffentlichen Aktionen auf dem Hanns-Eisler-Platz, mit
Plakaten und Handzetteln warben die engagierten „Nordlichter“ um neue
Mitstreiter. Mit Erfolg. Gerade wurde ein neuer Sprecherrat gewählt, in dem
engagierte Bewohner des Kannenstiegs mitwirken. Angeführt wird die Arbeitsgruppe
nun von der neuen GWA-Sprecherin Wiebke Hoffmann-Girth.
Sandra Täntzler, 2. Vorsitzende des Bürgervereins, gehörte derweil mit zum
Vorbereitungsteam eines Stadtteilfestes auf dem Platz der Begegnung am
Neustädter See. „Durch die gute Zusammenarbeit zwischen Bürgerverein Nord, AG
Gemeinwesen Neustädter See und Stadtteilmanagement konnte diese Veranstaltung
auf die Beine gestellt werden“, blickt Sandra Täntzler zurück.
„Ein besonderes Dankeschön gebührt der Stadtteilmanagerin Jessica Zedler und der
Bürgervereinsvorsitzenden Karina Ferchland. Unser Dank gilt aber auch allen
freiwilligen Helfern, die in der monatelangen Vorbereitung und am Tag des
Stadtteilfestes von morgens bis abends tatkräftig geholfen haben, um dieses
Stadtteilfest zu realisieren“, so Sandra Täntzler Und sie fügt hinzu: „Ohne
unsere Sponsoren wäre dieses Fest natürlich auch nicht realisierbar gewesen.“
Für 2011 sei bereits ein Kinder- und Familienfest geplant. „Wir hoffen und
freuen uns über jede Unterstützung, damit auch dieses Fest ein Erfolg wird.“
Den Bürgerverein Nord hatten elf Magdeburger am 11. Februar im Kinder- und
Jugendhaus „Oase“ gründet. Offiziell hieß es auf der Gründungsveranstaltung:
„Die Mitglieder wollen sich für Interessen der Bewohner der Stadtteile
Kannenstieg und Neustädter See stark machen, die Lebensqualität in den
Wohngebieten fördern und das Stadtgebiet kulturell bereichern.“
Zur Vorsitzenden wurde Karina Ferchland aus Nord gewählt. Nach ihren Angaben hat
der Verein derzeit 15 Mitglieder. „Wir suchen noch Mitstreiter und können jede
Hand gebrauchen. Mitglied kann jeder werden, der mindestens 16 Jahre alt ist.“
Kontakt zum Bürgerverein gibt es unter Telefon 2 88 60 44 (wieder ab 11. Januar)
oder per E-Mail: karina.ferchland@ gmx.de. Von Robert Richter (Quelle:
Volksstimme vom 31.12.2010)

Seit Februar aktiv in Nord: Karina Ferchland (r.), Vorsitzende des 2010
gegründeten Bürgervereins, wirbt hier im vergangenen Juni mit Stadtteilmanagerin
Jessica Zedler für Bürgerengagement im Kannenstieg.
26.11.2010
Zwischenstand einer Unterschriftenaktion - Bisher 1700 Stimmen für
Zoo-Nordeingang
Der Bürgerverein Nord hat mit Helfern nach eigenen Angaben bis gestern rund 1700
Unterschriften für die Wiederöffnung des Zoo-Nordeingangs gesammelt. Die Aktion
wird fortgesetzt. Parteipolitisch bekommen die Initiatoren weitere
Rückendeckung. Für den gestrigen Donnerstag hatten die Initiatoren der
Unterschriftenkampagne einen Stichtag gesetzt. Die Aktion, hinter der neben dem
Bürgerverein Nord auch die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und
Kannenstieg stehen, soll aber bis ins neue Jahr hinein
weitergehen, teilte der Bürgerverein gestern auf Volksstimme-Anfrage mit. Nach
Vereinsangaben sind bisher, Stand gestern Nachmittag, Listen mit rund 1700
Unterschriften eingegangen. Die Akteure rechnen damit, dass weitere Listen, die
Stadtteilbewohner in Eigenregie erstellt haben, noch nach und nach „eintrudeln“.
Derweil bekommt die Initiative, die für die ständige Wiedereröffnung des zweiten
Zooeingangs im Norden kämpft, weiteren Rückenwind.
„Der SPD-Ortsverein Magdeburg-Nord unterstützt die Forderung der Bürgerinnen
nach einer ganzjährigen Öffnung des Nordeingangs unseres Zoos mit der
Möglichkeit des Kartenerwerbs“, teilte Ortsvereinschef Marko Ehlebe mit. „Die
Mitglieder des Ortsvereins bitten die Stadträte und die Aufsichtsratsmitglieder
der Zoo gGmbH, darauf hinzuwirken.“ Nach Ansicht der Ortsvereinsmitglieder muss
ein Kartenerwerb vor Ort nicht zwangsläufig mit höheren Personalkosten verbunden
sein. Kassenautomaten könnten den Eintritt in den Zoo auch ohne Personal möglich
machen, so die Überlegung der Genossen aus Nord.
„Für das Image der Zoo gGmbH ist es nach Auffassung des Ortsvereins nicht
zuträglich, wenn die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus dem
Kannenstieg und Neustädter See nicht berücksichtigt werden“, erklärte Ehlebe.
„Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass die Schließung der Straße Am
Vogelgesang mit Einschränkungen für die Bürger des Stadtteils Neustädter See
verbunden sein wird.“
Weiter argumentiert der Ortsvereinschef: „Die Stadtteile Kannenstieg und
Neustädter See weisen einen über dem Durchschnitt der Stadt liegenden Anteil
älterer Bewohner auf. Die Absicht der Zoo gGmbH, den Zugang zum Zoo nur über die
,Zoowelle‘ im Süden zu ermöglichen, baut für diesen Personenkreis unüberwindbare
Hürden auf. Mit der jetzigen Variante würde sich der Fußweg aus dem Norden
Magdeburgs für viele Bürger um das Zwei- bis Dreifache verlängern. Die Zoo gGmbH
sollte überdenken, ob sie auf diese Besucher
verzichten kann.“
Die achtwöchige Probeöffnung des Nordeingangs im Mai und Juni habe gezeigt,
„dass der Bedarf für einen zweiten Zooeingang vorhanden ist, da ein Drittel
aller Besucher mit Jahreskarten während der Probeöffnung diesen Eingang
nutzten“, so Ehlebe. Wie berichtet, hatten sich Politiker von CDU und
Linkspartei bereits mit ähnlichen Argumenten für einen Nordeingang
ausgesprochen. Der Bürgerverein will am 2. Dezember zur Aufsichtsratssitzung des
Zoos mit Unterschriftenlisten seiner Forderung Nachdruck verleihen,
kündigten Vereinsmitglieder an. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 26.11.2010)
Gemeinsamer Aufruf zur
Unterschriftensammlung!!!!
Wir Bürger schließen uns den GWA´s Kannenstieg und Neustädter See,
sowie dem Bürgerverein „Nord e.V.“ an und fordern die ganz jährige Öffnung des
Nordeingangs unseres Zoos mit der Möglichkeit des Kartenerwerbs.
Download der Unterschriftenliste
Liebe Unterstützer,
bitte übergeben Sie uns die ausgefüllte Unterschriftenliste persönlich im Stadtteilbüro (Im Brunnenhof 9, 39126
Magdeburg) oder senden Sie uns die Liste postalisch an folgende Adresse:
Bürgerverein „Nord e.V.“
Im Brunnenhof 9
39126 Magdeburg
Mit freundlichen Grüßen i.A. Karina Ferchland
1. Vereinsvorsitzende des Bürgervereins „Nord e.V.“
Satzung und andere Dokumente
Satzung Bürgerverein Nord e.V. vom 11.02.2010
Archivmeldungen
Samstag, der 04.12.2010
Babyartikelbörse des Bürgervereins Nord - Noch Bieternummern frei
Der Bürgerverein Nord hat noch Bieternummern zu vergeben für eine
Babyartikelbörse. Diese richtet der Verein am 4. Dezember erstmals aus. Wer im
Kinder- und Jugendhaus „Oase“, Im Brunnenhof 9, gut erhaltene gebrauchte
Babysachen, Spielzeug oder Kinderwagen für andere Eltern anbieten möchte, kann
sich anmelden unter Telefon 2 88 60 44. Am 4. Dezember öffnet die Börse in der
„Oase“ von 10 bis 14 Uhr für Besucher.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 20.11.2010)
26.11.2010
Zwischenstand einer Unterschriftenaktion - Bisher 1700 Stimmen für
Zoo-Nordeingang
Der Bürgerverein Nord hat mit Helfern nach eigenen Angaben bis gestern rund 1700
Unterschriften für die Wiederöffnung des Zoo-Nordeingangs gesammelt. Die Aktion
wird fortgesetzt. Parteipolitisch bekommen die Initiatoren weitere
Rückendeckung. Für den gestrigen Donnerstag hatten die Initiatoren der
Unterschriftenkampagne einen Stichtag gesetzt. Die Aktion, hinter der neben dem
Bürgerverein Nord auch die Gemeinwesenarbeitsgruppen Neustädter See und
Kannenstieg stehen, soll aber bis ins neue Jahr hinein
weitergehen, teilte der Bürgerverein gestern auf Volksstimme-Anfrage mit. Nach
Vereinsangaben sind bisher, Stand gestern Nachmittag, Listen mit rund 1700
Unterschriften eingegangen. Die Akteure rechnen damit, dass weitere Listen, die
Stadtteilbewohner in Eigenregie erstellt haben, noch nach und nach „eintrudeln“.
Derweil bekommt die Initiative, die für die ständige Wiedereröffnung des zweiten
Zooeingangs im Norden kämpft, weiteren Rückenwind.
„Der SPD-Ortsverein Magdeburg-Nord unterstützt die Forderung der Bürgerinnen
nach einer ganzjährigen Öffnung des Nordeingangs unseres Zoos mit der
Möglichkeit des Kartenerwerbs“, teilte Ortsvereinschef Marko Ehlebe mit. „Die
Mitglieder des Ortsvereins bitten die Stadträte und die Aufsichtsratsmitglieder
der Zoo gGmbH, darauf hinzuwirken.“ Nach Ansicht der Ortsvereinsmitglieder muss
ein Kartenerwerb vor Ort nicht zwangsläufig mit höheren Personalkosten verbunden
sein. Kassenautomaten könnten den Eintritt in den Zoo auch ohne Personal möglich
machen, so die Überlegung der Genossen aus Nord.
„Für das Image der Zoo gGmbH ist es nach Auffassung des Ortsvereins nicht
zuträglich, wenn die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger aus dem
Kannenstieg und Neustädter See nicht berücksichtigt werden“, erklärte Ehlebe.
„Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass die Schließung der Straße Am
Vogelgesang mit Einschränkungen für die Bürger des Stadtteils Neustädter See
verbunden sein wird.“
Weiter argumentiert der Ortsvereinschef: „Die Stadtteile Kannenstieg und
Neustädter See weisen einen über dem Durchschnitt der Stadt liegenden Anteil
älterer Bewohner auf. Die Absicht der Zoo gGmbH, den Zugang zum Zoo nur über die
,Zoowelle‘ im Süden zu ermöglichen, baut für diesen Personenkreis unüberwindbare
Hürden auf. Mit der jetzigen Variante würde sich der Fußweg aus dem Norden
Magdeburgs für viele Bürger um das Zwei- bis Dreifache verlängern. Die Zoo gGmbH
sollte überdenken, ob sie auf diese Besucher
verzichten kann.“
Die achtwöchige Probeöffnung des Nordeingangs im Mai und Juni habe gezeigt,
„dass der Bedarf für einen zweiten Zooeingang vorhanden ist, da ein Drittel
aller Besucher mit Jahreskarten während der Probeöffnung diesen Eingang
nutzten“, so Ehlebe. Wie berichtet, hatten sich Politiker von CDU und
Linkspartei bereits mit ähnlichen Argumenten für einen Nordeingang
ausgesprochen. Der Bürgerverein will am 2. Dezember zur Aufsichtsratssitzung des
Zoos mit Unterschriftenlisten seiner Forderung Nachdruck verleihen,
kündigten Vereinsmitglieder an. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 26.11.2010)
13.11.2010
Streit um Zoo lässt auf Forum erneut die Emotionen hochkochen
Siegfried Kratz vom Bürgerverein: „Nord fordert den Nordeingang!“
Zoff um den geschlossenen Zooeingang in Nord und (bisher) kein Ende in Sicht. In
dieser Woche kochten auf einem Stadtteilforum der AG Gemeinwesen Neustädter See
im Freizeitzentrum „Oase“ die Emotionen hoch. Und eine Unterschriftenaktion
läuft seit einigen Tagen auf Hochtouren. Am 2. Dezember soll dazu der
Zoo-Aufsichtsrat tagen.
„Siggi, lass‘ die Emotionen weg“, flüstert ihm Vereinsfreundin Sandra Täntzler
noch zu. Dann springt Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord am vergangenen
Mittwochabend regelrecht von seinem Sitz auf und stellt sich in die Mitte des
Versammlungssaals der „Oase“. Ein roter Kopf im gelb-grünen Neonlicht. Hektisch
legt Siggi los, verhaspelt sich. „Ihr merkt, es fällt mir sehr schwer, ruhig zu
bleiben“, sagt er.
Es geht um den Zoo und den Nordeingang, etwa viereinhalb Minuten lang im
Siggi-Stakkato: „Es kann doch nicht sein ...“, „Es muss doch möglich sein, dass
...“, „Ein Umweg von zweieinhalb Kilometern“, „Fast 20 000 Menschen in
Kannenstieg und Neustädter See ...“, „Nord fordert den Nordeingang!“, „...
Unterschriften vorlegen ...“, „Danke für eure Aufmerksamkeit.“ Siegfried Kratz
nimmt wieder Platz.
Wie berichtet, haben der Bürgerverein und die Gemeinwesenarbeitsgruppen
Kannenstieg und Neustädter See eine Unterschriftenkampagne für den Erhalt des
Zoo-Nordeingangs gestartet. Innerhalb weniger Tage sind nach Angaben der
Initiatoren 600 Unterschriften zusammengekommen. „1000 sind sicher kein
Problem“, so Siegfried Kratz.
„Ihr müsstet schon wieder so 3000 Unterschriften zusammenbekommen, wie damals
gegen die Schließung der Straße Am Vogelgesang“, sagt nun CDU-Stadtrat Bernd
Heynemann, der sich in seltener Eintracht mit Hans-Joachim Mewes ebenfalls für
den Nordeingang ausspricht. Die Öffnung sei „notwendig, denn wenn die Straße Am
Vogelgesang erst einmal geschlossen ist, verlängern sich die Wege für den
Besucher aus den nördlichen Stadtteilen um das Dreifache.“ Der Bürgerverein will
bis zum 25. November „mindestens 1000 Unterschriften“ zusammenhaben. Diese
sollen am 2. Dezember zur nächsten Aufsichtsratssitzung der Zoo GmbH vorgelegt
werden. An diesem Tag soll Zoochef Kai Perret eine „betriebswirtschaftliche
Betrachtung zur Öffnung des Nordeingangs“ vorlegen. Dazu hatte es im Mai und
Juni eine achtwöchige Probeöffnung gegeben.
In der Zeit nutzten nach Angaben des Zoos insgesamt 1229 Besucher den
Nordeingang, 944 davon mit Jahreskarte. Das entspricht einem Drittel aller
Besucher mit Jahreskarten in diesem Zeitraum. Kritiker bemängeln, nur Inhabern
von Dauer- und Vorverkaufskarten sowie Mitgliedern des Zoofördervereins sei in
Nord Einlass gewährt worden.
Mehr als 2000 spontane Besucher ohne Karten wurden stattdessen auch im
Testzeitraum zum Haupteingang geschickt, erklärte denn auch Oberbürgermeister
Lutz Trümper jüngst in einer Stellungnahme auf Anfrage der Linken. Zum
Vergleich: Durch die Zoowelle kamen den Angaben zufolge im selben Zeitraum fast
47 800 Besucher in den Zoo. Dessen Chef Perret hatte erklärt, ein zweiter
Eingang sei für den Zoo unwirtschaftlich.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 13.11.2010)
21.08.2010
Nach monatelangen Vorbereitungen durch die GWA und den Bürgerverein „Nord e.V.“
konnten die Stadtteilbewohner des Neustädter Sees am Sonnabend ihr erstes
eigenes Kiezfest feiern. Ein buntes Unterhaltungsprogramm sorgte für Abwechslung
bei Jung und Alt.
Kurz nach 11 Uhr war es endlich so weit: Elvira Ferchland und Siegfried B. Kratz
vom Sprecherrat der GWA Neustädter See eröffneten das erste Stadtteilfest. Eine
Premiere für das Viertel, denn während anderenorts Stadtteilfeste bereits
Tradition haben, gab es hier bisher noch nie ein Volksfest vor der Tür.
Auch das Wetter zeigte sich zum ersten „See“-Fest von seiner besten Seite – der
„Platz der Begegnung“ war in Sonnenschein getaucht. Allerbeste Voraussetzungen,
um nach Lust und Laune feiern zu können. Ein Minifußballfeld vom ALSO-Team, eine
rasante Rollenrutschbahn, Ballon- und Dosenwerfen und eine kleine Hüpfburg
sorgten für freudige Kinderaugen, während das bunte Unterhaltungsprogramm auf
der Bühne für jeden Geschmack etwas bot.
Ob die quirligen Vierbeiner der Hundeschule, Zauberer Alfino mit seinen
magischen Händen oder die Tanzeinlagen der Bonanza Linedancer oder der Cheeky
Fruits – gute Laune und Applaus allerorten. Der Karatenachwuchs vom
Budokanverein stellte eindrucksvoll sein Können mit der Handkante und Fußspitze
unter Beweis.
„Es hat zwar einige Anstrengung gekostet, das alles hier auf die Beine zu
stellen“, erzählt GWA-Sprecherin Elvira Ferchland erschöpft, jedoch glücklich:
„Aber mit der tat kräftigen Hilfe des Bürgervereins ,Nord e.V.‘ sowie von der
Stadtteilmanagerin Jessica Zedler ist es uns gelungen, ein tolles Fest zu
organisieren.“
Nach dem Open-Air-Kino im vergangenen Jahr sollte diesmal eine eigene Fete für
die Bewohner des Neustädter Sees stattfinden. In monatelanger Planungsarbeit mit
zahlreichen Zu- und wieder Absagen gelang es der GWA und allen Helfern, das Fest
zu organisieren.
So war u. a. auch die Freiwillige Feuerwehr aus Rothensee mit einem Einsatzwagen
vor Ort, der von den Kindern sofort in Beschlag genommen wurde, genau wie ein
kleiner Kremser, der gemächlich durch das Viertel zuckelte.
Zum Abend hin füllte sich der ehemalige Festplatz noch weiter und die Party mit
DJ Ratzefummel und einem Wolfgang-Petry- Double konnte starten. „Als wir
schließlich abbauen wollten, gab es sogar Proteste, weil einige noch
weiterfeiern wollten“, wusste Stadtteilmanagerin Zedler zu berichten. Die GWA
plant angesichts des Erfolges im kommenden Sommer nun sogar ein eigenes
Kinderfest. Von Stefan Harter

(Quelle: Volksstimme vom 24.08.2010)
Montag, der 09.08.2010
Hat die GWA Kannenstieg noch eine Zukunft?
Bürger, Vereine und Einrichtungen sind zum ersten Treffen der
Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg eingeladen. Diese ist für den 9. August, 16
Uhr, in den Räumen des Begegnungszentrums der Euro-Schulen an der
Johannes-R.-Becher-Straße geplant, teilte Siegfried Kratz vom Bürgerverein Nord
mit.
Eines der Hauptthemen wird erneut die Zukunft der Stadtteil-Arbeitsgruppe selbst
sein. Diese ist wegen zu geringer Bürgerbeteiligung ungewiss. „Wir können nur
noch bis zur letzten Sitzung des Jahres am 8. November massiv unterstützen, dann
könnte es sein, dass für die GWA Kannenstieg das Licht ausgeht“, sagte Karina
Ferchland, Vorsitzende des Bürgervereins Nord. „Ohne Bürger macht die GWA nicht
wirklich Sinn, darum wollen wir möglichst viele neue Interessierte gewinnen“,
sagte Stadtteilmanagerin Jessica Zedler. Bürgerverein und Stadteilmanagement
hatten in den vergangenen Wochen eine Rettungsaktion angeschoben und unter
anderem Anfang Juli einen Aktionstag am Hanns-Eisler-Platz veranstaltet. Von
Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 29.07.2010)
Rettungsaktion für AG Gemeinwesen Kannenstieg - Verein wirbt: „Engagieren Sie
sich für Ihren Stadtteil“
Eine Rettungsaktion für die Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg ist unter Regie
des Bürgervereins Nord angelaufen. Bereits in der Vorwoche nutzten die
Vereinsmitglieder einen Nachbarschaftstag im Begegnungszentrums der
Euro-Schulen, um für das Stadtteilgremium und um Bürgerbeteiligung zu werben.
Die Mitarbeiter des Begegnungszentrums wollen die Aktion weiter unterstützen und
u. a. Postkarten im Stadtteil verteilen.
Die AG Gemeinwesen, die im Kannenstieg seit mehr als zehn Jahren besteht, ist
Interessenvertretung für die Bewohner, Vereine und Einrichtungen des Stadtteils.
Sie kann über einen eigenen Fonds für Stadtteilprojekte und -feste verfügen und
muss an Entscheidungen der Stadt, die den Kannenstieg betreffen, beteiligt
werden.
Aufgrund zu geringer Bürgerbeteiligung droht der Gruppe zum Jahresende die
Auflösung, denn der ehrenamtliche Sprecherposten ist derzeit nicht besetzt.
Spätestens im November muss ein neuer Sprecher gewählt werden, sonst droht die
Auflösung der Gruppe. Der Bürgerverein Nord macht sich für den Erhalt stark und
möchte am 1. Juli einen Aktionstag im Kannenstieg-Center am Hanns-Eisler-Platz
starten. Bereits am 14. Juni steht planmäßig die
nächste öffentliche Sitzung der Gemeinwesenarbeitsgruppe an. Siegfried Kratz vom
Bürgerverein versandte dazu gestern Einladungen und die Tagesordnung. Treffpunkt
ist um 16 Uhr das AWO-Kinderheim, Kannenstieg 1.
Thema wird neben der Rettungsaktion auch der Ärger über die Lindwurmbrücke sein.
Diese kann laut Mitteilung der Stadt bei der geplanten Sanierung aus
Kostengründen nicht behindertengerecht gestaltet werden. Das sorgt im Stadtteil
für Kritik. Außerdem soll es Informationen zur Sternwarte, zur Neugestaltung des
Strandbads Neustädter See, zur Probeöffnung des Zoo-Nordeingangs und zu
geplanten Veränderungen beim Winterdienst geben. Zur Debatte stehen soll
außerdem der Vorschlag für ein Stadtteilfest im Kannenstieg. Auch Mittel aus dem
Initiativfonds sollen auf der Sitzung bewilligt werden, teilte Siegfried Kratz
mit. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 03.06.2010)

Mitglieder des Bürgervereins Nord, hier Elvira Ferchland, machen derzeit Werbung
für die Gemeinwesenarbeitsgruppe Kannenstieg, die dringend auf Bürgerbeteiligung
angewiesen ist. Foto: R. Richter
Mittwoch, der 19.05.2010
Arbeitskreis zur Rettung der GWA-Gruppe Kannenstieg
Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See, der Bürgerverein
"Nord" und einige aktive Bürgerinnen und Bürger der Stadtteile Kannenstieg und
Neustädter See haben ein gemeinsames Ziel: die ehrenamtliche Arbeitsgruppe der
Gemeinwesenarbeit für den Stadtteil Kannenstieg zu retten. Dazu braucht der
Arbeitskreis Ihre Unterstützung! Seit dem 22.03.2010 ist die Arbeitsgruppe
sprecherlos und steht damit vor vielen zu lösenden Problemen. Am 19.05.2010
findet deshalb um 18.00 Uhr im Begegnungszentrum der EuroSchulen Magdeburg
(Joh.-R.-Becher-Str. 56) ein gemeinsamer Arbeitskreis statt, zu dem alle
hilfsbereiten Mitstreiter recht herzlich eingeladen sind. Mit freundlichen
Grüßen Jessica Zedler,
Stadtteilmanagerin Kannenstieg/Neustädter See
31.03.2010
Streit um Zooausbau und die Straße am Vogelgesang
SPD-Ortsverein für Schließung, GWA und Bürgerverein dagegen
Der SPD-Ortsverein Magdeburg-Nord hat sich in der Debatte um die
Zooerweiterung für die Schließung der Straße Am Vogelgesang ausgesprochen.
Gleichzeitig müsse die Stadt aber durch den Bau eines neuen Fuß- und Radweges am
östlichen Rand des Zoogebietes eine Verbindung zwischen der östlichen Neuen
Neustadt und dem Neustädter See ermöglichen, fordern die Genossen aus dem
Norden.
Ortsvereinschef Marko Ehlebe sagte: „Eine Erweiterung des Zoogeländes und die
damit einhergehende tiergerechtere Unterbringung der Dickhäuter ist längst
überfällig. Eine dauerhafte Teilung durch eine gering befahrene Straße würde
einer nachhaltigen Entwicklung des Zoos entgegenstehen.“
Aus diesem Grund sei auch die Variante einer Fußgängerbrücke „keine Lösung“,
weil dadurch „die Trennung der Zooteile manifestiert“ würde. „Es ist
offensichtlich, dass auf dem ohnehin knapp bemessenen Gelände eine barrierefreie
Brücke nur mit erheblichen Mehrkosten für die Stadt und die Zoologischer Garten
Magdeburg gGmbH realisierbar wäre“, sagte Ehlebe.
Eine Umgehungsstraße in Form eines Fuß- und Radweges zu realisieren, der auch
für Rettungsfahrzeuge genutzt werden könnte, sei für die Mehrheit der
Ortsvereinsmitglieder „ein guter Kompromiss zwischen den Interessen der Anwohner
und der Zoobesucher“. Um den Zoo nicht vom Wohngebiet Neustädter See zu trennen,
müsse bei einer Schließung der Straße Am Vogelgesang allerdings „die Öffnung
eines nördlichen Zoo-Eingangs in Betracht gezogen werden“, sagte Ehlebe.
Die AG Gemeinwesenarbeit (GWA) Neustädter See und der Bürgerverein Nord hatten
in der Vorwoche eine Unterschriftenaktion gegen die Schließung der Straße
gestartet (Volksstimme berichtete). Neben Zustimmung zu dieser Initiative
äußerten Volksstimme-Leser aus Nord auch Kritik an dem GWA-Engagement.
GWA-Sprecherin Elvira Ferchland steht zu der Aktion. Die GWA bilde seit Jahren
als „loser Zusammenschluss von Bürgern“ ein basisdemokratisches
Stadtteilgremium, in dem jede Art von sachlicher Meinungsäußerung „ausdrücklich
erwünscht“ sei. Von „eskalierendem Verhalten und Interessenvertretung
Einzelner“, wie in einem Leserbrief vorgeworfen, könne „nicht die Rede sein“.
Elvira Ferchland stellte klar: „Wir erwarten natürlich nicht nur Gegner, sondern
auch Befürworter der Straßenschließung am 14. April auf der Einwohnerversammlung
mit dem Oberbürgermeister.“ OB Lutz Trümper will sich an diesem Tag um 17.30 Uhr
in der „Zoowelle“ den Bürgerfragen und -meinungen zum Vo gelgesang stellen,
bevor der Stadtrat eine Entscheidung fällen muss.
Rückendeckung bekommt die GWA-Sprecherin von Stadtteilmanagerin Jessica Zedler.
Sie begleite in neutraler Funktion die GWA. „Seit einer Einwohnerversammlung
Ende 2008 und mit zunehmendem Besuch von Bürgern in den
Gemeinwesenarbeitssitzungen, die ihr Interesse an der Zukunft der Straße Am
Vogelgesang bekundeten, haben alle Teilnehmer der GWA Neustädter See
unterschiedliche Möglichkeiten aufgegriffen, um sich dem Thema inhaltlich zu
nähern“, so Zedler. „Sowohl schriftlich als auch mündlich gab es einen Austausch
mit Stadträten, Ämtern, Bürgern und dem Zoodirektor Dr. Kai Perret.“
Gesamtstädtische Belange würden zwar einbezogen, entscheidend für die GWA seien
jedoch „speziell die Auswirkungen für den Stadtteil Neu städter See“: „Dieser
stadtteilbezogene Egoismus zur Steigerung der Lebensqualität ist für die
Arbeitsgruppe notwendig“, erklärt die Stadtteilmanagerin.
Die Unterschriftensammlung gegen die Schließung der Straße Am Vogelgesang sei
ein Ergebnis der GWA mit allen Sitzungsanwesenden am 17. März. „Es konnten in
der Sitzung jedoch nur jene Meinungen Be rücksichtigung finden, die bereit
waren, ihre Stimme für ihren Stadtteil einzusetzen – unabhängig von der eigenen
Auffassung zum Thema“, so Zedler. Auf der Sitzung habe sich „kein Anwesender für
die Schließung der Straße Am Vogelgesang und gegen die Unterschriftenaktion
ausgesprochen“.
Bei mehrheitlicher Anwesenheit von Befürwortern der Schließung wäre eine
Unterschriftensammlung auch nicht zustande gekommen, argumentiert Jessica
Zedler. Dass die GWA die getroffene Entscheidung nun offensiv vertrete, könne
man der Gruppe nicht zum Vorwurf machen.
„Ich kann in meiner Funktion als Stadtteilmanagerin die beschriebene
,schweigende Mehrheit‘, die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils nur ermutigen,
zukünftig den Weg zur GWA zu suchen, damit auch ihre Stimmen bei
stadtteilrelevanten Themen Berücksichtigung finden können.“ Als
Stadtteilmanagerin freue sie sich „völlig themenlosgelöst über Bürgerengagement
und den ehrenamtlichen Einsatz für den Stadtteil“.
Auch der Bürgerverein Nord, der die Unterschriftenkampagne unterstützt, äußerte
sich zu dem Thema. Die Aktion gegen die Straßenschließung sei auf der
GWA-Sitzung mit den anwesenden Bürgern abgestimmt worden. „Daraus ziehen wir die
Schlussfolgerung: Wir handeln nicht im Interesse Einzelner, sondern im Interesse
vieler Bürger, Wohnungsunternehmen und Gewerbetreibenden“, sagte die
Vereinsvorsitzende Karina Ferchland. Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom
31.03.2010)

30.03.2010
Bürgerverein will „Sprung“ über den Ring schaffen - Mitglieder im
Kannenstieg gesucht
Die Mitgliedersuche für den neuen Bürgerverein Nord gestaltet sich im
Kannenstieg schwierig, beklagt die Vorsitzende Karina Ferchland. „Wir wollen für
ganz Magdeburg-Nord, also für Kannenstieg und Neustädter See, Bürgeranliegen
vertreten und das kulture Leben bereichern. Doch bisher haben wir ausschließlich
Mitglieder vom Neustädter See“, sagte Ferchland.
Am 3. März hatten Stadtteilbewohner von der Seeseite den Verein im
Stadtteilzentrum „Oase“ gegründet. Die Überwindung der Stadtteilgrenze in Form
des Magdeburger Rings erweist sich nun für die engagierten „Nordlichter“ aber
als schwierig. Für Bürgervereinsmitglied Siegfried Kratz ist die Einbeziehung
beider Wohngebiete aber ohne Alternative. Schließlich würden beide Viertel auch
bei der Stadtteilentwicklung als gemeinsames Gebiet Magdeburg-Nord gesehen.
Entsprechend seien die Vorhaben des 2009 beschlossenen
Stadtteilentwicklungskonzeptes auch Ring-übergreifend angelegt. „Es muss doch
möglich sein, aus dem Kannenstieg zehn Bewohner zu finden, die sich für das
Stadtgebiet in unserem Verein mit einsetzen möchten“, sagte Kratz.
Für ihn und seine Mitstreiter habe die Mitgliederwerbung im Kannenstieg daher
höchste Priorität. Wer sich für die Vereinsarbeit interessiert, kann sich unter
Telefon 2 88 60 44 melden. Oder per E-Mail bei der Vereinsvorsitzenden unter der
Adresse karina.ferchland@ gmx.de. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 30.03.2010)
17.03.2010
Bürgerverein Nord und AG Gemeinwesen Neustädter See rufen
auf - Ideen und Helfer für Stadtteilfest gesucht
Für ein mögliches Stadtteilfest 2010 am Neustädter See werden Ideen gesucht. Der
neue Bürgerverein Magdeburg-Nord und die AG Gemeinwesenarbeit haben die
Stadtteilbewohner aufgerufen, sich mit Vor schlagen zu beteiligen. So möchten
sie erreichen, dass viele Bewohner des Viertels sich aktiv mit einbringen und
das Fest von einer breiten Mehrheit der Bewohner getragen wird, erklärten die
Initiatoren des Aufrufs am Mittwochabend während der Sitzung der AG Gemeinwesen
im Stadtteilzentrum „Oase“. Terminlich schwebt den engagierten „Nordlichtern“
der Spätsommer vor.
Ideen nimmt der Bürgerverein Nord entgegen. Er hat je den Donnerstag von 13 bis
18 Uhr eine Sprechzeit in der „Oase“, Im Brunnenhof 9, Telefon 2 88 60 44.
Vorschläge können auch an GWA-Sprecherin Elvira Ferchland geschickt werden,
E-Mail: elviraferchland@gmx.de?
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 18.03.2010)
08.03.2010
Gründungsversammlung in der „Oase“- Blumiger Start für den neuen
Bürgerverein Nord
„Nordlichter“ mit vereinten Kräften: Elf Magdeburger haben am vergangenen
Mittwochabend (03.03.2010)den Bürgerverein Nord gegründet. Die Mitglieder wollen
sich für Interessen der Bewohner der Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See
stark machen, die Lebensqualität in den Wohngebieten fördern und das Stadtgebiet
kulturell bereichern.
Für den neuen Bürgerverein sollte es gleich rote Rosen „regnen“. Um 18.54 Uhr
hatten auf der offiziellen Gründungsveranstaltung im Freizeitzentrum „Oase“ alle
elf Gründungsmitglieder die Vereinssatzung unterschrieben, und Eva Wybrands
verkündete: „Wir sind jetzt ein Verein!“ Stadtteilmanagerin Jessica Zedler,
selbst Gründungsmitlied des Bürgervereins Nord, kam mit einem Strauß roter Rosen
und überreichte zur Feier des Tages je dem Anwesenden eine Blume. Dabei sind die
in der Satzung formulierten Ziele alles andere als blumig. Der Verein, so heißt
es da ganz klar und schnörkellos, will die Interessen der Bürger im Stadtteil
wahrnehmen und gegenüber Politik und Ämtern vertreten. Er will Kultur in Nord
fördern, die Lebensqualität der beiden Wohngebiete verbessern und die Umsetzung
des im Vorjahr veröffentlichten Stadtteilentwicklungskonzepts für Nord für die
nächsten zehn Jahre (Integriertes Handlungskonzept) aus Bürgersicht kritisch,
aber konstruktiv begleiten.
Die durch den Magdeburger Ring vorgegebene Grenze zwischen den Stadtteilen
Kannenstieg und Neustädter See will der Bürgerverein Nord zumindest in den
Köpfen der Menschen in Nord beseitigen. „Ich wünsche mir, dass die Arbeit des
Bürgervereins den beiden Stadtteilen guttut und wir alle auf Augenhöhe
miteinander reden und uns für das Stadtgebiet einsetzen“, sagte Jessica Zedler,
die beruflich seit zwei Jahren als Stadtteilmanagerin des Internationalen Bundes
(IB) für Kannenstieg und Neustädter See in Nord tätig ist.
Zur Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder die Stadtteilbewohnerin Karina
Ferchland. Weitere Vorstandsmitglieder sind als stellvertretender Vorsitzender
Michael Horstmann (Geschäftsstellenleiter im IMA Institut für
Marktwirtschaft/Träger des Sozialprojekts Neustädter See), als Kassiererin
Jessica Zedler und als Schriftführer Siegfried Kratz. Beisitzer sind
GWA-Sprecherin Elvira Ferchland, Stadtrat Daniel Kraatz und Eva Wybrands vom
Verein „Offene Türen“ (beide CDU). Außerdem gehören zu den Gründungsmitgliedern
Sandra Täntzler, Bettina Riehle, Gerald Bache (Geschäftsführer des IB in
Magdeburg) und Thomas Kunde, Leiter der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung
„Oase“.
Kunde betonte: „Im Bürgerverein können nur Bürger Mitglied werden, keine
Vereine, Einrichtungen oder Institutionen.“ Mitglied könne auf Antrag jeder ab
16 Jahren werden, für Funktionen im Verein ist die Volljährigkeit Voraussetzung.
Wer Fragen oder Anregungen an den Bürgerverein Nord weitergeben möchte, kann
sich ab sofort an die Vorsitzende Karina Ferchland wenden. Sie und weitere
Mitglieder wollen jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr zur
Bürgervereinssprechstunde in der „Oase“ für Interessierte als Ansprechpartner
zur Verfügung stehen. Karina Ferchland ist auch erreichbar unter Telefon 2 88 60
44 oder per E-Mail:
karina.ferchland@gmx.de
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 05.03.2010)

Die Gründungsmitglieder des Bürgervereins Nord (v.l.): Sandra Täntzler,
Siegfried Kratz, Daniel Kraatz, Bettina Riehle, Gerald Bache, Elvira Ferchland,
Michael Horstmann, Eva Wybrands, Karina Ferchland, Thomas Kunde und Jessica
Zedler. Foto: Robert Richter
Donnerstag, der
11.02.2010
Noch Gründungsmitglieder für Bürgerverein gesucht
Ihre Pläne zur Gründung eines Bürgerverein für Magdeborg-Nord
(Kannenstieg/Neustädter See) hat Elvira Ferchland am Mittwoch in der
Gemeinwesenarbeitsgruppe Neustädter See vorgestellt (Volksstimme berichtete
bereits - siehe Meldung vom 05.01.2010). Einige Interessenten ließen sich für
eine mögliche Mitgliedschaft eintragen. Die für eine Gründung notwendigen sieben
Gründungsmitglieder sind jedoch nicht zusammengekommen. Weiter geworben werden
soll für die Idee eines Bürgervereins in Nord auch am kommenden Montag
(17.01.2010) in der
Gemeinwesenarbeitsgruppe im Kannenstieg, die ab 16 Uhr im Begegnungszentrum der
Euro-Schulen an der Johannes-R.-Becher-Straße öffentlich tagt. Elvira Ferchland
sagte, für den 11. Februar sei ein weiterer Termin für Interessenten zur
Vereinsgründung geplant. Dazu sind Stadtteilbewohner in die Freizeiteinrichtung
„Oase“, Im Brunnenhof 9, eingeladen. Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 16.01.2010)
05.01.2010
Nächste Sitzung in Nord am 13. Januar - Streit um Vogelgesang erneut Thema
der GWA
Treffen für Interessierte aus den Wohngebieten Kannenstieg
und Neustädter See am 13. Januar
Neuer Anlauf für Bürgerverein in Magdeburg-Nord geplant
Für einen Bürgerverein in Magdeburg-Nord (Kannenstieg/Neustädter See)
will Elvira Ferchland (54) mit weiteren Stadtteilbewohnern im neuen Jahr einen
neuen Versuch starten. Die Idee ist nicht neu. Doch entsprechende Initiativen
hatten sich in der Vergangenheit wieder zerschlagen.
Den Mut für einen neuen Anlauf schöpft Elvira Ferchland, die sich bereits als
Sprecherin der AG Gemeinwesen am Neustädter See engagiert und einen Namen
gemacht hat, aus dem im Vorjahr vom Stadtrat beschlossenen
Stadtteilentwicklungskonzept „Kannenstieg 2020“.
Das 105 Seiten starke Konzept verheißt zwar einige Investitionen im Norden wie
den Ausbau eines Rundwegs um den Neustädter See. Doch Millionen für Bauprojekte
sind nach Auffassung der Planer vom Dessauer Büro Wohn-Bund-Beratung keinesfalls
Garant für eine gute Zukunft der Wohngebiete Kannenstieg und Neustädter See. Ein
Imagewandel müsse her.
Denn baulich sei das Stadtgebiet bis auf einige Ausnahmen längst gut in Schuss,
die (soziale) Infrastruktur könne sich sehen lassen. Der Neustädter See hat als
Freizeitund Erholungsgebiet Potenzial. Trotzdem komme das Stadtgebiet nicht vom
Ruf der tristen Schlafstadt weg. Die Folge: Gerade für junge Familien seien die
Viertel schlicht zu unattraktiv. Die Anonymität der Hochhäuser, Vereinsamung und
Überalterung seien weitere Probleme, die mit Investitionsprogrammen allein
ohnehin nicht zu lösen seien.
Neben der Stadt und den Wohnungsunternehmen könnten die Bewohner selbst mit dazu
beitragen, aus der „Schlafstadt“ im Norden einen lebendigen Stadtteil zu machen.
Davon ist auch Elvira Ferchland überzeugt. Als reinen Verein für Feste und
Geselligkeit will sie ihre Initiative aber keineswegs verstanden wissen.
Herausforderungen gebe es genug. Die Umsetzung des Stadtteilkonzeptes und
angedachten Bauvorhaben müssten beispielsweise von den Bewohnern kritisch
begleitet werden. Das zeige sich aktuell am Beispiel des Rundwegs um den
Neustädter See. Hier sind Anlieger mit den bisherigen Plänen der Stadt nicht
einverstanden. Ein Bürgerverein könnte, wie in anderen Stadtteilen seit Jahren
üblich, als Sprachrohr für Anwohnerinteressen dienen und diese gegenüber der
Stadt vertreten. Das gelte nicht zuletzt auch für die geforderten
Lärmschutzmaßnahmen am Magdeburger Ring, macht Ferchland im Volksstimme-Gespräch
klar. „Anwohner und Stadträte aus dem Kannenstieg und dem Wohngebiet Neustädter
See rufe ich daher auf, sich für die Gründung eine Bürgervereins mit stark zu
machen, um die Umsetzung des Handlungskonzeptes für Nord aktiv mit zu begleiten
und das Miteinander im Stadtteil zu stärken“, sagt Elvira Ferchland.
Zum Beginn des neuen Jahres möchte die Magdeburgerin möglichst rasch „Nägel mit
Köpfen“ machen: „Für den 13. Januar rufe ich alle Interessenten aus dem
Kannenstieg und vom Neustädter See auf, um 17.30 Uhr zur Sitzung der AG
Gemeinwesen ins Freizeitzentrum ,Oase‘, Im Brunnenhof 9, zu kommen.“ Von Robert
Richter
(Quelle: Volksstimme vom 05.01.2010)
Beschlussvorlage Stadt - DS0132/09
Integriertes Handlungskonzept als Grundlage einer integrierten
Stadtteilentwicklung in den
Stadtteilen Kannenstieg und Neustädter See im Rahmen des Förderprogramms
"Förderung
von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt"

INTEGRIERTES HANDLUNGSKONZEPT Magdeburg
Kannenstieg-Neustädter See
DS0132/09 - Anlage 1: Integriertes Handlungskonzept Kannenstieg /
Neustädter See

Maßnahmen des Stadtteilkonzepts (ausgewählte Vorschläge)
-
Stadtteiltreff Neustädter See in einem leeren Gebäude des Schulkomplexes
-
Öffnung und Neugestaltung des Schulgeländes im Kannenstieg
-
Quartiersvereinbarung zwischen Stadt und Wohnungsunternehmen sowie
Wohlfahrtsverbänden und sozialen Einrichtungen
-
Sozialkaufladen als Weiterentwicklung bestehender Einrichtungen wie Wechselstube
oder „Umsonstladen“
-
Patenschaften für Ausbildung zwischen Unternehmen und Schulen
-
Standortmanagement für Einkaufszentrum Neustädter Platz
-
Bürgerbus (Kleinbus mit Fahrplan oder als Rufbus) zur Herstellung einer
öffentlichen Verkehrsverbindung von Magdeburg-Nord zum Gewerbegebiet und Kino
Pfahlberg sowie zur Anbindung der Peripherie der beiden Stadtteile an den
öffentlichen Nahverkehr
-
Rundweg um den Neustädter See und Weiterentwicklung des Naherholungsgebiets
-
Grünachse zwischen Kannenstieg und Neustädter See
-
Qualifizierung des Fuß- und Radwegenetzes
Von Robert Richter
(Quelle: Volksstimme vom 25.06.2009)

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