Nachrichtenarchiv 2007

Nachrichtenarchiv 2008

Nachrichtenarchiv 2009

Nachrichtenarchiv 2010

Nachrichtenarchiv 2011

|
|
Hinweis
In den Nachrichtenarchiven finden Sie alle
Nachrichten zum Stadtteil.
Einige themenbezogene, sich auf einen längerfristigen
Zeitraum beziehende Nachrichten (wie Baumaßnahmen, Initiativen, Projekte),
werden in anderen Rubriken nochmals dargestellt. Somit
ist deren zeitlicher Ablauf für Sie als Besucher besser nachvollziebar.
Beim Laden der
Nachrichtenarchiv-Webseiten kann es zu Verzögerungen kommen. Das hängt mit
der Größe der Webseite und der Schnelligkeit Ihres Internetzuganges zusammen.
Bitte haben Sie Geduld beim Laden der Seite.
Stadtteilzeitung "Der Lindwurm"
Hier finden Sie alle Artikel unserer alle drei Monate erscheinenden
Stadtteilzeitung "Der Lindwurm" - die Zeitung von Bürgern für Bürger für die
Stadtteile Kannenstieg und Neustädter See.


Aktuelles
Auf dieser Webseite werden nur die aktuellen
Nachrichten des laufenden Monats veröffentlicht, alle anderen können Sie in den
Nachrichtenarchiven nachlesen!
Gemeinsamer Aufruf zur
Unterschriftensammlung!
Wir Bürger schließen uns den GWA´s Kannenstieg und Neustädter See sowie dem
Bürgerverein „Nord e.V.“ an und fordern die ganzjährige Öffnung des Nordeingangs
unseres Zoos mit der Möglichkeit des Kartenerwerbs. Wenn auch Sie sich an
unserer Unterschriftenaktion aktiv beteiligen möchten, können Sie die
Unterschriftenliste hier herunterladen. Ausgefüllte Unterschriftenlisten bitte
bei
uns
vorbeibringen oder zuschicken.

04.02. - 11.02.2912
Ferienprogramm in Nord: „Kleine ganz groß“
In den Februarferien gibt es für Kinder von der 1.-6. Klasse ein offenes
Ferienangebot in der ev. Hoffnungsgemeinde in Nord. Die Tage stehen unter dem
Thema: „Kleine ganz groß. Echt stark!“
Gemeindepädagogin Renate Crain dazu: „An diesen Tagen wollen wir gemeinsam
untersuchen, wie man Möglichkeiten findet seine eigenen Schwächen anzunehmen und
anderen ihre Schwächen nicht vorzuwerfen. Es gibt ein täglich wechselndes
Angebot wie Theater spielen, Kulissen zusammenwerkeln, Sägen, Filzen, Nähen.“
Ein Höhepunkt soll ein Theaterstück von der Theaterkompanie Leipzig sein. „Die
Theaterleute Jürgen Fliegel und Alexander Fabisch sorgen mit ihrem Stück ,Ohr,
Ohr – Nase, Nase’ für viel Spaß und humorvolle Unterhaltung für die ganze
Familie. Vor allem die Kinder beteiligen sich an den Mitmachspielen der beiden
Schauspieler gern“, sagt Renate Crain. Die Teilnahme am Ferienprogramm der
Hoffnungsgemeinde kostet pro Tag drei Euro. Anmeldungen sind ab sofort möglich
im Gemeindebüro, Telefon 2 53 08 81.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 13.01.2012)
24.01.2012
"Beamer" - Schülerzeitung der Integrierten Gesamtschule Regine Hildebrandt,
Gewinner des Sonderpreises "Wir sind stark" / Oberbürgermeister Dr. Trümper
gratuliert Schülerzeitungsredaktionen - Empfang für die Gewinner der „Goldenen
Feder“ im Alten Rathaus
Sieger des Schülerzeitungswettbewerbs »Goldene Feder«Fast 40 junge Journalisten
aus fünf Magdeburger Schülerzeitungsredaktionen hatte Oberbürgermeister Dr. Lutz
Trümper heute ins Alte Rathaus geladen. Anlass des Empfangs war der große Erfolg
der Magdeburger Kinder und Jugendlichen bei der Vergabe des
Nachwuchspressepreises "Goldene Feder" im November 2011.
"Mit ihrer engagierten journalistischen Arbeit und ihren überzeugenden Beiträgen
haben die Schülerzeitungsredakteure auch außerhalb der Schulmauern Anerkennung
verdient", so Oberbürgermeister. Er begrüße darum die jährliche Verleihung des
Nachwuchspressepreises "Goldene Feder": "Der Preis würdigt und fördert
Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und Meinungsvielfalt bei den Kindern und
Jugendlichen. Als Oberbürgermeister freue ich mich zudem besonders, dass unsere
Stadt so viele talentierte Nachwuchsredakteure vorweisen kann." Im Rahmen des
heutigen Empfangs nutzte das Stadtoberhaupt die Gelegenheit, mit den Schülern
über ihre Arbeit ins Gespräch zu kommen.
Den traditionsreichen Preis "Goldene Feder" vergibt der Verband junger
Medienmacher (fjp>media) bereits seit 20 Jahren, seit 1996 jährlich im Rahmen
des Jugendpresseballs. Unterstützt wird er dabei durch das Kultusministerium und
das Sozialministerium des Landes, das seit fünf Jahren den Sonderpreis "Wir sind
stark" auslobt.
2011 kamen insgesamt fünf Preisträger des Schülerzeitungswettbewerbs aus
Magdeburg: Die "Pausenmaus" aus der Schule am Fermersleber Weg hat die Goldene
Feder in der Hauptkategorie "Förderschulen" gewonnen. Die Schülerzeitungen
"Schüler-Rakete", "Brand(t)neu" und "Beamer" wurden im Rahmen der Goldenen Feder
mit dem Sonderpreis des Sozialministers "Wir sind stark" für herausragende
schulinterne Berichterstattung ausgezeichnet. Die MAGDEWOOD wurde vom
Sozialminister darüber hinaus mit einem Ehrenpreis bedacht.

"Beamer", Integrierte Gesamtschule Regine Hildebrandt
Gewinner des Sonderpreises "Wir sind stark" des Sozialministers
Die Schülerzeitung hat derzeit etwa 13 Mitarbeiter im Alter von durchschnittlich
15 Jahren. Die Redaktion gehört damit zu den größten, die man speziell an
Gymnasien findet. Die verkaufte Auflage beträgt 140 Exemplare und die Zeitung
erscheint drei Mal im Jahr.
Prämierter Wettbewerbsbeitrag: Die Schülerzeitung wurde für den Beitrag "Mit uns
nicht" ausgezeichnet. Darin diskutiert die Redaktion die geplante Abschiebung
einer syrischen Mitschülerin, die seit 12 Jahren in Deutschland lebt. Die
Schule, die auch den Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" trägt,
hat mit vielfältigen Aktionen erreicht, dass das Mädchen zumindest vorerst in
Deutschland bleiben durfte.
(Quelle: Bild u. Text u. weitere Infos unter: www.magdeburg.de vom 24.01.2012)
21.01.2012
Schlimme Berichte aus der Partnerregion: „Für Waisenkinder geht es ums
Überleben“
Magdeburger Tansaniagruppe möchte Engagement ausweiten / Spenden für Aids-Waisen
Vom Gedeihen der Hilfsprojekte überzeugte sich unlängst der Magdeburger Sören
Herbst vor Ort im Auftrag der hiesigen Tansania-Gruppe. In einem
Lichtbildervortrag in der Hoffnungsgemeinde berichtete er in dieser Woche im
voll besetzten Gemeindesaal über seinen Besuch in Tansania, einem der ärmsten
Länder der Welt.
Unter dem Titel „Bildung ist der Schlüssel zum Leben“ stellen die Magdeburger
aus Spenden Geld für den Schulbesuch Jugendlicher sowie für einen Kindergarten
in der Region der Partnergemeinde in Njombe im südlichen Hochland Tansanias zur
Verfügung. Daneben wurde für Frauen in der Kleinstadt Njombe der Aufbau einer
Nähstube finanziell unterstützt. Dort verdienen sich die meist alleinstehenden
Mitarbeiterinnen, die auf keine staatliche Unterstützung zählen können, ihren
Lebensunterhalt. Stoffe und Kleider werden zum Teil auch zum Verkauf nach
Magdeburg geschickt.
Während die etablierten Partnerschaftsprojekte für positive Eindrücke sorgten,
machte das Schicksal unzähliger Waisenkinder den Besucher aus Magdeburg
betroffen: „Ich wurde vor Ort auf die Situation von Aids-Waisen aufmerksam. So
leben in dem Ort Mapanda nach einer Zählung der örtlichen Kirchengemeinde rund
400 Kinder, die aufgrund der Aids- Epidemie keine Eltern mehr haben“, berichtete
Sören Herbst. „Sie müssen bei Verwandten, Bekannten oder Fremden unterkommen,
besitzen nur die Kleidung, die sie am Leib tragen. Ein
Waisenhaus gibt es nicht.“
In Magdeburg starteten die Hoffnungsgemeinde und die Evangelische Grundschule
einen Spendenaufruf. Derweil organisierte Sören Herbst noch während seines
Aufenthaltes in Tansania schnelle Hilfe. „Wir haben für die Kinder Decken
besorgt, damit sie nicht auf dem blanken Boden schlafen müssen, außerdem Seife
und Kleidung. Es geht hier darum, den Kindern, die vielfach unter Krankheiten
leiden und nicht medizinisch versorgt werden, in dieser prekären Situation das
Überleben zu sichern.“
In einem nächsten Schritt soll von Magdeburg aus der Kauf von Matratzen
ermöglicht werden. Dazu wird in der nächsten Zeit Geld gesammelt. „Im Sommer
erwarten wir hier in Magdeburg Besuch von unseren Partnern aus Njombe, auch der
Pfarrer der lutherischen Gemeinde aus Mapanda wird mitreisen“, sagte Gabriele
Herbst von der Tansaniagruppe. Auch das diesjährige Tansaniafest im Sommer in
der Hoffnungsgemeinde soll wieder genutzt werden, um die Projekte vorzustellen
und Spenden einzuwerben.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 21.01.2012)

Diese Nähstube in Njombe im Süden Tansanias wurde durch das Engagement der
Hoffnungsgemeinde mit Spenden aus Magdeburg aufgebaut, damit Frauen aus dem Ort
ein Einkommen erwirtschaften können.
Foto: R. Richter
20.01.2012
Zoff um Zoohaltestelle bremst barrierefreien Ausbau
Anwohner des Schöppenstegs protestieren gegen geplante Verlegung
eines Haltepunktes für die Straßenbahn
Für das Umbauvorhaben hatte die Planungsbüro Magdeburg Ingenieurgesellschaft mbH
vier Varianten erarbeitet. „Diese wurden uns von den Magdeburger
Verkehrsbetrieben auch vorgestellt“, sagt Lars Dunkhorst, Besitzer des
Mehrfamilienhauses Schöppensteg 13: „Es gab am 21. Juli 2011 einen Ortstermin,
bei dem wir große Bedenken angemeldet haben, doch anschließend haben wir nichts
wieder davon gehört. Plötzlich hieß es, MVB, Stadtverwaltung und Stadtrat hätten
Variante 1 beschlossen. Damit sind alle fünf Mietparteien im Haus aber nicht
einverstanden. Ich habe deshalb Einspruch gegen das Vorhaben eingelegt.“
Und nicht nur er, betont Dunkhorst und widerspricht damit der Darstellung der
Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB). Die hatten in der Volksstimme von „einem
einzigen Einspruch“ gesprochen. Auch aus dem Nachbarhaus kommt Protest: „Das
Vorhaben, die Haltestelle behindertengerecht umzugestalten, findet meine volle
Zustimmung. Allerdings nicht die geplante Ver legung der Haltestelle“, heißt es
in einem Schreiben eines zweiten Anliegers, das der Volksstimme vorliegt. Die
Entscheidung sei für ihn „inakzeptabel“.
Das sieht auch Lars Dunkhorst so, der für seine Mieter bereits durch
„Mautflüchtlinge“ auf dem Schöppensteg als Ausweichroute zur Autobahn eine
„bestehende Belastung“ ins Feld führt. Zudem habe bei dem Ortstermin auch der
Zoo in Sachen Haltestelle für eine andere Variante plädiert. Bei der
kritisierten Variante 1 wurden beide Haltestellen gegenüberlie gend geplant.
Knackpunkt: Stadtauswärts würde der Bahnhaltepunkt, anders als bisher, direkt
vor dem Haus Schöppensteg 13 eingerichtet werden.
„Das sehen wir Hausbewohner sehr kritisch. Die Bahnen würden dann lärmintensiv
direkt vor unseren Schlafzimmerfenstern bremsen und anfahren“, sagt Mieterin
Melanie Ebel. „Da es kein Haltestellenhäuschen gibt, werden die wartenden
Fahrgäste dann sicher unsere Hausdurchfahrt zum Hof als Wartezone nutzen. So
befürchten wir auch ungewollten Besucherverkehr, Lärm und Schmutz in der
Durchfahrt und auf dem Hof.“
Vermieter Lars Dunkhorst hatte als mögliche Gegenmaßnahme bereits den Einbau
eines elektronischen Rolltores prüfen lassen, um die Durchfahrt geschlossen zu
halten. „Der mir vorliegende Kostenvorschlag beläuft sich auf rund 26.000 Euro.
Dies hatte ich bei dem Treffen mit den MVB-Vertretern auch angesprochen.
Daraufhin hieß es, man werde unsere Position berücksichtigen, doch anschließend
herrschte Funkstille.“
Dunkhorst und seine Mieter hörten nach eigener Aussage erst wieder von den
Verkehrsbetrieben, als diese die Zustimmung des Hauseigentümers zum Verzicht auf
ein Planfeststellungsverfah ren und zum Bau der Variante 1 einholen wollten.
Diese verweigerte Dunkhorst wie auch das Nachbarhaus.
Nun muss es doch ein Planfeststellungsverfahren mit entsprechender Beteilung der
Anlieger geben. Das brachte den Zeitplan der MVB gehörig durcheinander. Nachdem
bereits im April 2011 öffentlichkeitswirksam der Förderscheck vom damaligen
Bauminister Karl-Heinz Daehre überreicht worden war, sollten eigentlich im
Herbst vergangenen Jahres die Arbeiten beginnen. MVB-Sprecherin Birgit
Müster-Rendel teilte inzwischen bereits auf Volksstimme-Anfrage mit: „Wir können
den Ausbau voraussichtlich erst im ersten Quartal 2013 realisieren.“ Das
wiederum sorgt für Kritik von Magdeburgern, die auf eine barrierefreie
Haltestelle angewiesen sind.
Die Bewohner des Schöppenstegs 13 machen sich unterdessen für die
Planungsvariante 4 stark. Diese sieht vor, die Haltestellen versetzt anzuordnen.
Beide Haltstellen würden demnach an ihren jetzigen Standorten ausgebaut.
Stadtauswärts würden die Bahnen also auch künftig etwas weiter östlich des
Schöppenstegs 13 in Höhe eines Parkplatzes halten. „Dort würde der Haltepunkt
niemanden stören“, sagt Lars Dunkhorst.
Auch das beauftragte Planungsbüro empfahl diese Variante, da diese auch die
Belange von Fußgängern und Radfahrern am besten berücksichtigen könne.
Stadtverwaltung und Stadtrat entschieden sich aus Kostengründen dennoch für
Variante 1.
Für den barrierefreien Ausbau der Zoohaltestellen sind rund 410.000 Euro
eingeplant, davon die Hälfte Fördermittel der EU. Damit sollen
Haltestelleninseln und sichere Überwege gebaut werden.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 20.01.2012)

Blick auf den Schöppensteg. Rechts im Bild die Haltestelle Zoo stadteinwärts. In
der Gegenrichtung soll der Haltepunkt nach Plänen der Stadt und der MVB direkt
gegenüber eingerichtet werden, statt bisher versetzt weiter westlich. Das
kritisieren Anwohner. Foto: R. Richter
17.01.2012
Bericht über Reise zu Hilfsprojekten in Tansania - Partnerschaft der
Hoffnungskirche im Blick
Der Magdeburger Sören Herbst wird heute während eines Gemeindenachmittages mit
Bildern von seiner Reise nach Njombe (Tansania) im Oktober 2011, insbesondere
von neuen Entwicklungen in den dortigen Partnerschaftsprojekten der
Hoffnungsgemeinde in Magdeburg-Nord und der Evangelischen Grundschule berichten.
Beginn ist um 17 Uhr in der Hoffnungskirche am Krähenstieg 2.
Im Mittelpunkt der Partnerschaft, die es seit mehr als zehn Jahren gibt, steht
das Projekt „Bildung ist der Schlüssel zum Leben“. Dabei sammeln Magdeburger
Spenden, um Jugendlichen der Partnergemeinde in Njombe, insbesondere Waisen und
Kindern aus armen Familien, das Schulgeld zu finanzieren und eine Ausbildung zu
ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt der Reise stellte die Situation der
Aids-Waisen in dem Dorf Mapanda dar. Mit einer Sonderkollekte der
Hoffnungsgemeinde konnte hier mit Decken geholfen werden.
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 17.01.2012)
07.01.2012
Verein hilft Drillingen in Nord: „Nicht reden, sondern anpacken“
„Help 2007“ übernimmt Patenschaft / Hilfe für Menschen in Not
„Ohne die Hilfe des Vereins hätten wir nicht so schnell in eine neue
Wohnung am Neustädter See ziehen können und hätten wohl bis heute noch keine
Küche“, sagt Jessica Herrmann (26). Ihre Drillinge Fabienne, Pietro und Simon
kamen am 13. September 2011 zur Welt. Die alleinerziehende Mutter brauchte
dringend Hilfe, um einen Umzug stemmen zu können.
Über eine Freundin hörte sie vom Verein „Help 2007“. „Jessica kam zu uns, und
wir handelten kurz entschlossen. Das heißt, wir erledigten den gesamten Umzug
und bauten eine komplette Einbauküche“, erzählt Vereinschef Wilhelm Töller. „Wir
übernehmen außerdem als Verein dauerhaft eine Patenschaft für die drei und
kümmern uns weiterhin um die junge Familie.“ Die Devise von Töller und seinem
Team lautet: „Wir reden nicht lange drumherum, sondern packen es an.“ So wird
nicht nur soziale Betreuung organisiert. An der Mittagstraße unterhält der
Verein sein Lager und Werkstätten. Hier werden Kleider- und Möbelspenden oder
gebrauchte Geräte aufgearbeitet, um sie gegen einen geringen Betrag an
Bedürftige weiterzugeben.
„Help konnte im vergangenen Jahr zahlreiche soziale Projekte erfüllen und aktiv
Hilfe leisten. Ob nach einem Wohnungsbrand eine neue Einrichtung möglich gemacht
wurde oder Frauen aus Frauenhäusern geholfen wurde“, berichtet Töller.
Er erklärt: „Durch den Wegfall von Fördermitteln mussten einige Bildungsträger
schließen, wodurch ein weiterer Bedarf in der Bevölkerung deutlich wurde. Help
finanziert sich ausschließlich aus Dienstleistungen und eigenen Mitteln, möglich
wird unsere Arbeit nur durch die große Unterstützung der Magdeburger in Form von
Sach- und Geldspenden.“
Stolz ist der Vereinschef, inzwischen sechs Arbeitsplätze geschaffen zu haben.
„Bei uns arbeiten Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt sonst kaum eine Chance
hätten, Fuß zu fassen, außerdem konnten wir fünf Bürgerarbeitsstellen
einrichten.“
Drillingsmutter Jessica Herrmann ist froh über das Engagement des Vereins: „Ich
kann mit meinen Sorgen jederzeit dorthin kommen. Alle sind freundlich und
hilfsbereit.“ www.help2007.de
Von Robert Richter (Quelle: Volksstimme vom 07.01.2012)

Jessica Herrmann freut sich über die Unterstützung von Wilhelm Töller,
Sozialarbeiterin Marion Ernst und den anderen Mitarbeitern vom Verein „Help
2007“, die ihr mit ihren Drillingen helfen. Foto: R. Richter